Tag-Archiv für 'rsb'

Skeptisches zur Annäherung von isl und RSB

Seit eini­ger Zeit pro­du­zie­ren isl und RSB gemein­same Texte. sys­tem­crash und ich haben kri­ti­sche Anmer­kun­gen zu drei die­ser Texte geschrie­ben:

  • RSB und isl ver­su­chen, Tren­nung zu über­win­den

http://​www​.rsb4​.de/​c​o​n​t​e​n​t​/​v​i​e​w​/​5​3​9​5/88/

  • Nach der Wahl in Grie­chen­land: euro­pa­wei­ter Wider­stand gegen Aus­te­ri­täts­po­li­tik

http://​islinke​.de/​e​r​k​l​_​i​s​l​_​r​s​b​_​g​r​i​e​c​h​e​n​l​a​n​d.htm

  • Soli­da­ri­scher Welt­han­del statt TTIP-​​Freihandelsdiktat

http://​islinke​.de/​p​d​f​/​t​t​i​p​-​f​l​u​g​b​l​a​t​t.pdf

Unser Text ist unter der Über­schrift

Quo vadis, RSB?

bei linksunten.indymedia erschie­nen:

https://​links​un​ten​.indy​me​dia​.org/​d​e​/​n​o​d​e​/​1​75930.

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Vom Pläne schmieden zur revolutionären Organisierung?

Von sys­tem­crash (siehe 1 und 2) und mir ist heute bei linksunten.indymedia ein neuer Text erschei­nen:

Was wäre dann bes­ser … -
…wenn es einen ‚Block revo­lu­tio­nä­rer Grup­pen’ gäbe?

Bild der ersten Seite des Textes

https://​links​un​ten​.indy​me​dia​.org/​d​e​/​n​o​d​e​/​1​6​6242/

und

bei der LL-​​Demo am 10.01. hat­ten wir bereits ein Flugi ver­teilt, das auch von trend. Online­zei­tung ver­öf­fent­licht wurde:

Seite 1 des Flugblatts http://​www​.trend​.info​par​ti​san​.net/​t​r​d​0​1​1​6​/​t​5​6​0​1​1​6​.html

PS.:

Für das trend-Jubiläums-​​Wochenende vom 29. – 31.01 ist jetzt auch das „Basis­pa­pier“ zum Bei­trag von Guen­ther Sand­le­ben online:

Aktu­elle Konjunktur-​​ und Kri­sen­theo­rien – ein kri­ti­scher Über­blick

http://​www​.trend​.info​par​ti​san​.net/​t​r​d​1​2​1​5​/​2​0​J​a​h​r​e​T​R​E​N​D​0​2​.html

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Auf besonderen Leserwunsch – Anmerkungen zu Jan Schlemermeyer: Zeit für Plan C (ND, 23.08.2015)

[Der fol­gende Text als .pdf-​​Datei.]

Ich wurde gefragt „gibt es eine Ana­lyse von dir zu die­sem Text? Wenn ja bitte link dazu.“ – Gab es zum Frage-​​Zeitpunkt nicht – aber nun gibt es (ich würde nicht gleich sagen: eine Ana­lyse, aber zumin­dest) ein paar Anmer­kun­gen:

1. Ich würde sagen, Achim Schill hat schon ziel­si­cher die beste Pas­sage aus dem Text her­aus­ge­pickt.

„Das ist gerade in Bezug auf die Kri­sen­po­li­tik ein Pro­blem. Denn bei ihr geht es ‚nicht ein­mal vor­ran­gig, um die Haus­halts­kon­so­li­die­rung, son­dern vor allem um die soge­nann­ten Struk­tur­re­for­men zur Stei­ge­rung der «Wett­be­werbs­fä­hig­keit». Die Aus­te­ri­täts­po­li­tik dient dazu, in der gesam­ten EU die Löhne zu sen­ken, die Pro­fi­ta­bi­li­tät zu erhö­hen und die Posi­tion des deut­schen und euro­päi­schen Kapi­tals in der Welt­markt­kon­kur­renz zu ver­bes­sern. Es ist eine ent­schei­dende Schwä­che der über­wie­gend keyne­sia­nisch argu­men­tie­ren­den deut­schen Lin­ken, dass sie aus einer an der effek­ti­ven Nach­frage ori­en­tier­ten Per­spek­tive die Aus­te­ri­täts­po­li­tik immer nur als irra­tio­nal dar­stellt’ (Sablow­ski 2015). Schließ­lich hel­fen gegen diese polit­öko­no­mi­sche Bedin­gungs­kon­stel­la­tion, die den Rah­men des poli­tisch Mög­li­chen auch für die Linke abseh­bar begrenzt, keine abs­trak­ten Appelle – und das gilt auf supra­na­tio­na­ler wie natio­na­ler Ebene (vgl. Hein­rich 2015). Des­we­gen lässt die »Alter­na­tive«, ent­we­der zahn­lo­ser Refor­mis­mus in den Staats­ap­pa­ra­ten und Kanä­len der EU oder ver­bal­ra­di­ka­ler Bruch mit ihr auf natio­nal­staat­li­cher Ebene, keine linke Wahl zu.“

2. Mit­ge­hen würde ich auch noch mit die­sem Satz,

„Die Nie­der­lage der grie­chi­schen Regie­rung gegen­über der maß­geb­lich von der deut­schen Regie­rung voran getrie­be­nen Erpres­sungs­po­li­tik ist nicht irgend­eine Nie­der­lage irgend­wel­cher aus­län­di­scher Genos­sIn­nen, son­dern eine Nie­der­lage der euro­päi­schen Lin­ken als Gan­zes und damit nicht zuletzt auch unsere.“

und mit der Über­schrift des Arti­kels: Wenn

  • Plan A die Tsipras-​​Linie einer Eini­gung mit Troika/​Quadriga

und

  • Plan B ein natio­nal­staat­li­cher Links­keyne­sia­nis­mus ist,

dann bedarf es in der Tat eines Plans (oder bes­ser: einer Hand­lungs­leit­li­nie) C.

3. Ich würde diese Linie C (mehr…)

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Lernen – dringender denn je: RSB @ Griechenland, EU usw.

Auch der Revo­lu­tio­när Sozia­lis­ti­sche Bund (RSB) hat sich am Mitt­woch zu Grie­chen­land usw. geäu­ßert:

Die Ereig­nisse in Grie­chen­land seit Antritt der Syriza-​​geführten Regie­rung gerei­chen zu einer bit­te­ren Lehre -

und zwar zu mei­nem ziem­li­chen Wohl­ge­fal­len (was die RSB-​​Stellungnahme; nicht das Bit­tere anbe­langt), das (also das Wohl­ge­fal­len) ich am Don­ners­tag bei links​un​ten​.indy​me​dia​.org arti­ku­liert habe:

https://​links​un​ten​.indy​me​dia​.org/​d​e​/​n​o​d​e​/​1​49751

Gen. sys­tem­crash ist dage­gen nicht ganz so ange­tan:

https://​sys​tem​crash​.word​press​.com/​2​0​1​5​/​0​7​/​3​0​/​r​s​b​-​l​e​i​d​e​r​-​d​o​c​h​-​a​u​f​-​h​a​l​b​e​m​-​w​e​g​-​s​t​e​h​e​n​g​e​b​l​i​e​b​e​n​-​b​e​i​m​-​f​r​agen/ -

was unse­rer wech­sel­sei­ti­gen (rela­ti­ven oder ziem­lich weit­ge­hen­den) poli­ti­schen Zunei­gung, die sich in den nächs­ten Tagen auch noch in einem gemein­sa­men Text zu Grie­chen­land usw. äußern wird, kei­nen Abbruch tut. -

Und zur Not-​​Wendigkeit des ‚Ler­nens‘ auch noch:

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NaO-Prozeß – Nachrufe auf einen vor 2 Jahren Verstorbenen…

Ich war ja 2011 bis 2013 – eine ganze Zeit und ziem­lich aktiv – am „NaO-​​Prozeß“ betei­ligt. Ziel die­ses Pro­zes­ses war – so jeden­falls das Aus­gangs­pa­pier, das ich noch nicht mit­dis­ku­tiert und mit­ge­schrie­ben hatte – eine spek­tren­über­grei­fende, revo­lu­tio­näre neue anti­ka­pi­ta­lis­ti­sche Orga­ni­sa­tion (NAO) auf­zu­bauen: „Die neue Orga­ni­sa­tion wird revo­lu­tio­när sein oder sie wird gar nicht sein.“

Die­ser Pro­zeß war dann im Früh­herbst 2013 vor­bei:

  • Die eine woll­ten nun ‚end­lich‘ eine NAO grün­den, die inzwi­schen aber nicht mehr revo­lu­tio­när, son­dern „breit“ sein sollte.
  • Und die ande­ren hiel­ten – obwohl sie erst spä­ter dazu­ge­sto­ßen waren – an dem ursprüng­li­chen Ziel, eine revo­lu­tio­näre Orga­ni­sa­tion auf­bauen zu wol­len, fest, aber eben dafür die Zeit noch nicht reif. Als Zwi­schen­schritt plä­dier­ten sie für die Bil­dung eines Blocks (Bünd­nis­ses) revo­lu­tio­nä­rer Grup­pen: Dabei woll­ten die Ers­te­ren nicht mit­ma­chen, und Letz­tere selbst (ich ein­ge­schlos­sen), also wir, beka­men es auch nicht hin… – soweit, so uner­freu­lich.

Die ande­ren grün­de­ten dann im Feb. 2014 trotz­dem eine lokale NAO in Ber­lin – also eine gemein­same Orga­ni­sa­tion mit Indi­vi­dual­mit­glied­schaft.

Die Gruppe Arbei­ter­macht (GAM) schlug sich dabei auf Sei­ten der­je­ni­gen, die schnell grün­den woll­ten: Weil sie schnell eine Orga­ni­sa­tion und kein/​en Block/​Bündnis wollte, schlug sie sich auf die Seite, der­je­ni­gen, die schnell grün­den woll­ten – auch wenn letz­tere wie­derum keine revo­lu­tio­näre, son­dern eine „breite“ NaO woll­ten. Im NaO-​​Prozeß-​​Jargon hieß diese Tak­tik „Fischteich-​​Modell“: (mehr…)

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Möchte Gern-“NAO“ – nicht einmal eine Aktions-/Wahleinheit

Die NAO Ber­lin hat sich zur EU-​​Parlamentswahl geäu­ßert – und hat gleich drei Mei­nun­gen: (mehr…)

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Neu von mir bei trend-Onlinezeitung: Polit-Legende oder Polit-Umfaller des Jahres 2014?

Die Online­zei­tung trend hat mei­nen hier schon kürz­lich erwähn­ten Arti­kel:

Micha Prütz, der RSB und die NAO: Die Polit-​​Legende oder der Polit-​​Umfaller des Jah­res 2014?

http://​www​.trend​.info​par​ti​san​.net/​t​r​d​0​3​1​4​/​t​1​5​0​3​1​4​.html

ver­öf­fent­licht. trend selbst äußert sich in sei­nem aktu­el­len Edi­to­rial zu mei­nem Text,

Außer­dem habe ich eini­gen NaO-​​Prozeß-​​Nachklatsch aus den letz­ten Tagen zu einem klei­nen – 16-​​seitigen – Rea­der zusam­men­ge­stellt:

(mehr…)

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3 neue Papiere zum NaO-Prozeß

Auf Kri­tik von sys­tem­crash (Leni­nis­ti­scher Par­tei­auf­bau oder pro­gram­ma­ti­sche Ver­satz­stü­cke für (Pseudo-)“Breite“ sowie Die NAO als “Überg­angs­or­ga­ni­sa­tion” = fis­hing for new mem­bers für die “Mini­par­teien”) und mir (NaO-​​Prozeß als Fische­rei­ge­biet?) ant­wor­tete Mar­tin Sucha­nek (GAM):

Fishermen´s Fri­end – eine Ant­wort auf DGS und Sys­tem­crash

„Die zwei schla­gen Alarm, sehen sie doch den NAO-​​Prozess vor dem Abdrif­ten in eine ‚anti-​​kapitalistische Samm­lung‘ und vor einer Abwen­dung von der Eini­gung der ’sub­jek­ti­ven Revo­lu­tio­nä­rIn­nen‘. Dabei wird die Rea­li­tät nicht nur voll­kom­men ver­zerrt wie­der­ge­ge­ben – es wird zugleich auch öffent­lich ein fal­scher Ein­druck über die eigent­li­chen Kern­fra­gen der wei­te­ren Ent­wick­lung des NAO erweckt.“

„Es ist in die­sem Zusam­men­hang kein Wun­der, dass DGS mit der ‚revo­lu­tio­nä­ren Ori­en­tie­rung‘ die Aus­rich­tung auf ein ganz bestimm­tes Spek­trum der radi­ka­len Lin­ken in Deutsch­land meint: die ‚post­au­to­no­men‘ Bünd­nisse, ‚Ums Ganze‘ (UG) und A3-​​Bündnis (ver­glei­che DGS, ‚Wel­chen Platz im poli­ti­schen Raum soll eine nicht-​​revolutionäre NaO beset­zen kön­nen?‘) Wir hal­ten eine bevor­zugte Ori­en­tie­rung auf diese Spek­tren für frag­wür­dig, ja poli­tisch falsch.“

Die Rück­ant­wort von sys­tem­crash und mir:

Panta rhei (Alles fließt). Über Fluß­fi­sche­rei

„Vor allem möch­ten wir […] beto­nen, daß wir das, was die GAM bei der NaO-​​Sommer-​​Debatte als Option 1 vor­ge­schla­gen hatte (‚Ver­ein­heit­li­chung des NAO[-Prozesses] ins­ge­samt […] auf Grund­lage eines gemein­sa­men revo­lu­tio­nä­ren Pro­gramms‘), völ­lig tei­len! Wir bedau­ern nur sehr, daß Ihr Euch inzwi­schen von Eurer Option 1 ver­ab­schie­det zu haben scheint.“

„klar, es gibt […] inhalt­li­che Dif­fe­ren­zen von Tei­len des NaO-​​Prozesses zu Tei­len der ver­schie­de­nen (post-)autonomen Spek­tren. Aber das sind zugleich auch inhalt­li­che Dif­fe­ren­zen inner­halb des NaO-​​Prozesses selbst, […]! Die Unter­schiede zwi­schen der GAM und dem UG-​​Bündnis sind nicht grö­ßer als die zwi­schen der GAM und den Inter­Komms; und die Dif­fe­ren­zen zwi­schen DGS und den ML-​​Gruppen im 3A-​​Bündnis sind nicht grö­ßer als die zwi­schen DGS und dem AKKA.“

Kurz­fas­sung des Arti­kel mit ergän­zen­der Ein­lei­tung:
http://​www​.scharf​-links​.de/​2​6​6​.​0​.​h​t​m​l​?​&​a​m​p​;​t​x​_​t​t​n​e​w​s​[​t​t​_​n​e​w​s​]​=​2​9​3​5​1​&​a​m​p​;​t​x​_​t​t​n​e​w​s​[​b​a​c​k​P​i​d​]​=​5​6​&​a​m​p​;​c​H​a​s​h​=​8​8​b​c​f​90387

Auch zwei Genos­sen des RSB haben zur Debatte über den Cha­rak­ter einer even­tu­el­len künf­ti­gen neuen anti­ka­pi­ta­lis­ti­sche Orga­ni­sa­tion Stel­lung genom­men:

Wel­che NaO? oder Was soll­ten wir in und mit dem NaO-​​Prozess anstre­ben?

„Der Cha­rak­ter des NaO-​​Prozesses als eines revo­lu­tio­nä­ren Pro­jek­tes (des­sen Not­wen­dig­keit wir oben kurz umris­sen haben) darf nicht zur Dis­po­si­tion ste­hen! […]. Im Rah­men unse­res For­mie­rungs­pro­zes­ses als Bünd­nis revo­lu­tio­nä­rer Kräfte (die ein revo­lu­tio­nä­res Pro­jekt ver­fol­gen!) fän­den wir – von uns­rer Seite aus, es sehr posi­tiv, wenn es uns gelänge, auch sol­che Kräfte für die­sen Pro­zess zu gewin­nen, deren Vor­stel­lun­gen des Übergangs vom Kapi­ta­lis­mus zu einer klas­sen­lo­sen Gesell­schaft noch nicht so klar sind. Das wird aber nur gelin­gen, wenn wir unsere revo­lu­tio­näre Hal­tung nicht ver­ste­cken, son­dern offen dafür argu­men­tie­ren.“

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Zum Stand der Organisierungs- und Programmdebatte

Ende März hatte die Sozia­lis­ti­sche Initia­tive Ber­lin (damals noch mit dem Zusatz: „-Schö­ne­berg“) mit ihrem Papier „Neue anti­ka­pi­ta­lis­ti­sche Orga­ni­sa­tion? Neue anti­ka­pi­ta­lis­ti­sche Orga­ni­sa­tion? Na end­lich!“ eine – auch hier schon öfters Thema gewe­sene – Programm-​​ und Orga­ni­sie­rungs­de­batte aus­ge­löst. Mitt­ler­weile hat die Debatte – ins­be­son­dere durch die Bei­träge des Krei­ses der Auto­rIn­nen eines „Bochu­mer Programm“-Entwurfes – deut­lich an Fahrt auf­ge­nom­men.
Strit­tig ist im Moment ins­be­son­dere, ob das Kon­zept des „revo­lu­tio­nä­ren Bruchs“ tat­säch­lich zur Grund­lage der Arbeit der even­tu­ell zu grün­den­den Orga­ni­sa­tion gemacht wer­den soll (wie in dem „Na endlich“-Papier vor­ge­schla­gen und sogar als „unver­han­del­bar“ bezeich­net wurde) oder ob die Orga­ni­sa­tion auch für gra­dua­lis­ti­sche Kon­zep­tio­nen, die eine schritt­weise Ände­rung der Gesell­schafts­struk­tur ohne revo­lu­tio­nä­ren Bruch anstre­ben, offen sein soll, und ob das „Bochu­mer Pro­gramm“ in die zweit­ge­nannte Kate­go­rie fällt.

Meine letz­ten Bei­träge zu die­sem Thema fin­den sich dort:

und

sowie
schon etwas älter:

Außer­dem gibt es eine Über­sicht über die­ses und 19 wei­tere The­men, die bis­her strit­tig dis­ku­tiert wur­den und wei­ter dis­ku­tiert wer­den sol­len:

.

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RSB: Für eine kommunistische love story

In der neu­lich schon erwäh­ten Stel­lung­nahme des Revolutionär-​​Sozialistischen Bun­des (RSB) zur lau­fen­den Orga­ni­sie­rungs­de­batte heißt es u.a.:

„Wir spre­chen im fol­gen­den von ‚Orga­ni­sa­tion‘ und legen uns damit bewusst nicht fest auf ein ‚Bünd­nis‘, eine ‚Dach­or­ga­ni­sa­tion‘ oder gar eine ‚Par­tei‘. Für Defi­ni­tio­nen ist es viel zu früh. Wie in einer Lie­bes­be­zie­hung schla­gen wir vor, auf einer Ebene zu begin­nen, die allen die meiste Frei­heit lässt. Wir kön­nen dann sehen, in wel­cher Form der Ver­ei­ni­gung wir unser Glück fin­den.“

http://​www​.rsb4​.de/​c​o​n​t​e​n​t​/​v​i​e​w​/​4​3​3​6/84/

„Ob es in die­sem Abschnitt eben­falls nur um feh­lende Klar­stel­lun­gen im Text der SIBS (Exkurs 1, ab s. 17) geht oder um wirk­li­che, nen­nens­werte Dif­fe­ren­zen, wis­sen wir noch nicht so recht. Wir wol­len aber beto­nen: Für uns ist eine bestimmte Unter­drü­ckung nicht erst dann rele­vant, ‚wenn sie die gesamte Gesell­schaft durch­zieht‘. Und die Frage wäre auch, wer defi­niert, was für die ‚gesamte Gesell­schaft‘ Unter­drü­ckung ist. Die For­mu­lie­rung: ‚Es kann ja ver­nünf­ti­ger­weise nur um Unter­drü­ckung gehen, die ers­tens die gesamte Gesell­schaft durch­zieht und die zwei­tens mehr oder weni­ger kon­sti­tu­tiv ist für die Herr­schaft des Kapi­tals‘ (S. 17) ist inter­pre­ta­ti­ons­fä­hig. Spä­tes­tens da, wo es im SIBS-​​Text heißt, dass es ‚bei z. B. ‚abwei­chen­den‘ sexu­el­len Ori­en­tie­run­gen nicht‘ um eine Unter­drü­ckung gehe, um die sich eine revo­lu­tio­näre Orga­ni­sa­tion ‚ver­nünf­ti­ger­weise‘ küm­mern sollte, wol­len wir klar­stel­len, dass für uns die Übel außer­halb des ‚Haupt­wi­der­spruchs‘ weder unbe­deu­tend noch unwich­tig für die Poli­tik einer revo­lu­tio­nä­ren Orga­ni­sa­tion sind. Dem Ein­tre­ten gegen männ­li­che Unter­drü­ckung, Sexis­mus und Homo­pho­bie sowohl auf poli­ti­scher als auch auf pri­va­ter Ebene als auch im Rah­men lin­ker Orga­ni­sa­tio­nen und Poli­tik mes­sen wir eine zen­trale Bedeu­tung bei.

http://​www​.rsb4​.de/​c​o​n​t​e​n​t​/​v​i​e​w​/​4​3​3​6​/​8​4​/1/2/

http://www.rsb4.de/templates/RSB4/images/header.png

Und schließ­lich: Wie schon ein­gangs ange­deu­tet muss nach Ansicht des RSB der Kampf gegen die Zer­stö­rung der ökolo­gi­schen Lebens­grund­la­gen der Mensch­heit heute ein kon­sti­tu­ti­ver Bestand­teil revo­lu­tio­nä­rer Poli­tik sein. Je mehr die Atom­kraft welt­weit aus­ge­baut wird und bei uns nicht end­gül­tig abge­schal­tet ist, je mehr der Kli­ma­wan­del fort­schrei­tet und die sons­tige Umwelt­zer­stö­rung wei­ter­geht, desto mehr rücken diese Fra­gen nicht nur objek­tiv son­dern auch sub­jek­tiv in den Mit­tel­punkt des poli­ti­schen Inter­es­ses und der Bewusst­seins­ent­wick­lung. Spä­tes­tens die Lebens­mit­tel­preise sind spür­ba­rer Aus­druck der ökolo­gi­schen Krise. Auf­gabe revo­lu­tio­nä­rer Poli­tik muss es sein, zu erklä­ren, dass der Kapi­ta­lis­mus diese Pro­bleme nicht lösen kann, weil das Pro­fit­sys­tem dem dia­me­tral wider­spricht. Markt und Staat kön­nen aber damit umge­hen: ‚Green New Deal‘ und ‚grü­ner Kapi­ta­lis­mus‘ sol­len die für alle not­wen­di­gen natür­li­chen Güter zu exklu­si­ven Waren machen. Als Alter­na­tive dazu wol­len wir die Vision sowohl einer aus­beu­tungs­freien als auch ökolo­gi­schen Gesell­schafts­ord­nung ent­wi­ckeln; diese zu ver­mit­teln wird zu einer immer drän­gen­de­ren Auf­gabe klas­sen­kämp­fe­ri­scher, revo­lu­tio­nä­rer Poli­tik.

http://​www​.rsb4​.de/​c​o​n​t​e​n​t​/​v​i​e​w​/​4​3​3​6​/​8​4​/1/2/

Der kom­plette Text der RSB-​​Stellungnahme als .pdf-​​Datei.

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„eine kontroverse, aber erfrischend sachliche Diskussion“ – junge Welt bericht über Organisierungsdebatte

Die junge welt berich­tet über die Ver­an­stal­tung, die am Mitt­woch in der Medi­en­gal­le­rie in der Duden­str. zur neu ent­fach­ten Orga­ni­sie­rungs­de­batte statt­fand – Schluß­sätze:

Andere Dis­ku­tan­ten, meist Ver­tre­ter von lin­ken Grup­pen, begrüß­ten dage­gen die Initi­tia­tive. Die radi­kale Linke müsse ‚gesell­schaft­lich wahr­nehm­bar‘ wer­den, ihre reine Beob­ach­ter­rolle und das Zir­kel­we­sen über­win­den, war der Tenor vie­ler Bei­träge. Der Stein ist jeden­falls ins Rol­len gekom­men, die Debatte wird wei­ter­ge­hen.

Das The­sen­pa­pier und einige Erwi­de­run­gen im Inter­net:
www​.trend​.info​par​ti​san​.net

Ein Text von mir zum Thema:

Zehn Punkte, über die wir dis­ku­tie­ren soll­ten
http://​theo​rie​als​pra​xis​.blog​sport​.de/​2​0​1​1​/​0​6​/​0​3​/​z​e​h​n​-​p​u​n​k​t​e​-​u​e​b​e​r​-​d​i​e​-​w​i​r​-​d​i​s​k​u​t​i​e​r​e​n​-​s​o​l​lten/

Neue Stel­lung­nahme vom Revolutionär-​​Sozialistischen Bund (RSB):

Ver­ei­ni­gen statt Spal­ten!
http://​www​.scharf​-links​.de/​4​8​.​0​.​h​t​m​l​?​&​a​m​p​;​t​x​_​t​t​n​e​w​s​[​t​t​_​n​e​w​s​]​=​1​7​1​0​5​&​a​m​p​;​t​x​_​t​t​n​e​w​s​[​b​a​c​k​P​i​d​]​=​5​6​&​a​m​p​;​c​H​a​s​h​=​d​8​8​0​9​0b8da

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Zehn Punkte, über die wir diskutieren sollten

Noch ein­mal zum Thema Neue Anti­ka­pi­ta­lis­ti­sche /​ Revo­lu­tio­näre Orga­ni­sa­tion

Mein so beti­tel­tes Dis­kus­si­ons­pa­pier erschien ges­tern in „trend. online­zei­tung“ 6/​2011:

http://​www​.trend​.info​par​ti​san​.net/​t​r​d​0​6​1​1​/​t​0​3​0​6​1​1​.html.

Inhalts­ver­zeich­nis:

1. Warum „Orga­ni­sa­tion“?

2. Nur anti­ka­pi­ta­lis­tisch? Oder all­ge­mein revo­lu­tio­när? (Zum Ver­hält­nis von Kapi­ta­lis­mus, Patri­ar­chat und Ras­sis­mus)

3. Ver­hält­nis zu beste­hen­den lin­ken Orga­ni­sa­tio­nen

    a) Links­par­tei
    b) DKP, MLPD u.a.
    c) SPD, Grüne
    d) Akti­ons­ein­heit – Ein­heits­front

4. Wer/​welche soll/​en mit­ma­chen?

    a) Aus dem femi­nis­ti­schen Spek­trum
    b) Aus dem Bereich anti­ras­sis­ti­scher sowie migran­ti­scher und Flüchtlings-​​Organisierung
    c) Aus dem trotz­kis­ti­schen Bereich
    d) Aus dem Bereich der (post-)autonomen, (post-)antiimperialistischen Szene
    e) Grup­pen, die in Tra­di­tion der sog. „rech­ten“ Oppo­si­tion gegen die „Sozialfaschismus“-These der Kom­In­tern ste­hen
    f) Linkspartei-​​KritikerInnen, insb. aus dem ehe­ma­li­gen WSAG-​​Spektrum
    g) Reste der mao­is­ti­schen ML-​​Bewegung

5. Für eine Orga­ni­sa­tion von Revo­lu­tio­nä­rIn­nen? Oder für eine gemein­same Orga­ni­sa­tion von RadikalreformerInnen/​GradualistInnen und Revo­lu­tio­nä­rIn­nen? (Ver­hält­nis zu IL und isl)

6. Revo­lu­tio­när oder spe­zi­ell mar­xis­tisch? /​ Ver­hält­nis zum Anar­chis­mus

7. Zu Lage­ana­lyse und Stra­te­gie

    a) Wes­sen Krise?
    b) Kein zurück zum For­dis­mus! – Vor­wärts zum Sozia­lis­mus jetzt?!
    c) Die Volks­be­we­gun­gen im Mit­tel­meer­raum
    d) Zum Pro­blem der ökono­mi­schen und poli­ti­schen Spal­tung der Lohn­ab­hän­gi­gen

8. Reiz­wör­ter und Reiz­the­men

    a) „Anti­deut­sche“ – „Anti­im­pe­ria­lis­ten“
    b) Sta­lin
    c) Dik­ta­tur des Pro­le­ta­ri­ats
    d) Avant­garde
    e) Demo­kra­ti­scher Zen­tra­lis­mus
    f) Gewalt­frage
    g) Kopf­tuch

9. Aktive Mit­ar­beit /​ Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tu­ren /​ Arbeits­weise

    a) AktivistInnen-​​ oder Karteileichen-​​Organisation?
    b) Das Pri­vate ist poli­tisch: Orga­ni­sa­tion – Szene/​Milieu – Bewe­gung
    c) Nicht-​​klandestin oder halb-​​klandestin
    d) Inner-​​organisatorische Demo­kra­tie

10. Zum wei­te­ren Vor­ge­hen

Zitat aus dem Text:

„Im Gegen­satz zu gewis­sen ‚stil-​​diktierenden’ Ten­den­zen (der berühmte ‚pro­le­ta­ri­sche’ Kurz­haar­schnitt im Ggs. zu den lan­gen Hippie-​​Haaren, teil­weise wohl auch Ver­bot von partei-​​externen Lie­bes­be­zie­hun­gen usw.) bei den K-​​Gruppen der 70er Jah­ren soll­ten zwar Frei­zeit, Woh­nen usw. von orga­ni­sier­ter Pra­xis unter­schie­den wer­den. Auch hin­sicht­lich des poli­ti­schen Ver­hal­tens am Arbeits­platz, von dem die Exis­tenz­si­che­rung abhängt, sollte nichts Unmög­li­ches ver­langt wer­den. Die poli­ti­sche Linie einer Orga­ni­sa­tion muß immer auch die per­sön­li­chen Kräfte und Mög­lich­kei­ten der ein­zel­nen Mit­glie­der in Rech­nung stel­len.
Aber: Das heißt nicht, daß Leben, Arbeit und Poli­tik von ein­an­der getrennt sind; auch Leben und Arbei­ten, ‚das Pri­vate’ – wie die Frau­en­be­we­gung und viele andere 68er sag­ten –, sind poli­tisch. M.E. gibt es keine revo­lu­tio­näre Pra­xis, die hin­ter diese Ein­sicht zurück­fällt.“

Vgl. dazu ergän­zend:
http://​ent​ding​li​chung​.word​press​.com/​2​0​1​0​/​1​0​/​1​2​/​k​o​m​m​u​n​i​s​t​i​s​c​h​e​-​p​a​r​t​e​i​-​d​e​u​t​s​c​h​l​a​n​d​s​m​a​r​x​i​s​t​e​n​-​l​e​n​i​n​i​s​t​e​n​-​k​p​d​m​l​-​s​i​n​d​-​l​a​n​g​e​-​h​a​a​r​e​-​f​o​r​t​s​c​h​r​i​t​t​l​i​c​h​-​1974/.

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In den letzten Tagen gelesen

1.a) bei Just noch einen Nach­trag zu den Ter­min­hin­wei­sen von heute mor­gen: „Ab dem 6. Okto­ber gibts jede menge schoener Pla­kate, Comix & Skiz­zen von Trou­ble X bei Tante Horst (O-​​Strasse 45) in Kreuz­berg zu bestau­nen! Hier die Flyer 1 /​ 2.“
Dazu noch ein ergän­zen­der Hin­weis – Trou­ble X bei blog­sport: http://​trou​blex​.blog​sport​.de/ – zuletzt mit einem „Wir Frauen“ gege­be­nen Inter­view.
b) bei der Mäd­chen­mann­schaft einen Hin­weis auf das Femi­nis­ti­sche Musik­fes­ti­val vom 24. – 29.09. in Wien

2. bei Crull. Für die Dik­ta­tur des Pro­le­ta­ri­ats wurde auf Texte zu Klas­sis­mus hin­ge­wie­sen und ansatz­weise über sie dis­ku­tiert. l bringt dort eine tref­fende Kri­tik an Standpunkt-​​Epistemologien:

„schon am anfang des buches wird ange­pran­gert, dass marx aus ner bür­ger­li­chen fami­lie kam – und daher sei wohl auch seine theo­rie arg davon beein­flusst. – AUCH DAS IST KLAS­SEN­RAS­SIS­MUS (von unten) :P
ich bin ja etwas skep­tisch. „

3. Bei scharf-​​links gibt es eine „Mar­xis­ti­sche Kri­tik an Judith But­ler“ – habe ich bis­her nur ein­mal durch­ge­scrollt. Hin­ge­wie­sen sei zumin­dest schon mal auf But­lers Auf­satz in der New Left ReviewMerely Cul­tu­ral“ (aus Netz­wer­ken von Universitäts-​​ und Staats­bi­blio­the­ken kos­ten­los), bevor 2009 ‚vor­schnell‘ allein anhand ihrer Bücher von Anfang der 90er Jahre geur­teilt wird.
4.a) indy­me­dia löscht mal wie­der: den von mir doku­men­tier­ten Bei­trag zu einer Aktion von Anar­chos gegen Pira­ten­par­tei­büro.
b) der Mäd­chen­blog hat sich im übri­gen auch kri­tisch zur Pria­ten­par­tei geäu­ßert („Frau­en­po­li­tik egal“) – das hatte ich bis ver­ges­sen, in mei­ner Wahl­über­sicht zu erwäh­nen.
5. Der Revo­lu­tio­när Sozia­lis­ti­sche Bund (RSB) ver­öf­fent­lichte einen „Leser“brief von mir zu einem Arti­kel in des­sen Zeit­schrift Avanti nebst Ant­wort des Autors. Thema: Rich­tige und fal­sche Kapitalismus-​​Kritik. Der Autor weist auf das Avanti-Schwerpunkt-​​Heft von 2005 „Marx statt Münte“ (Avanti 123, Juli/​August 2005) hin – habe ich aber auch noch nicht gele­sen.
6.a) die aus trotz­kis­ti­scher Tra­di­tion kom­mende SoZ rezen­siert das Buch von Felix Wem­heuer „Mao­is­mus. Ide­en­ge­schichte und revo­lu­tio­nä­rer Geist“
b) ergän­zend sei noch auf das Maoismus-​​Buch von Hen­ning Böke hin­ge­wie­sen.
7. Ent­ding­li­chung wies aus Anlaß mei­ner Wie­der­ver­öf­fent­li­chung der Kri­tik der Nr. 25 der Zeit­schrift Okto­ber („Das refor­mis­ti­sche Schaf im auto­no­men Wolfs­pelz“) an der Auto­no­mie Nr. 14 auf die bei Ent­ding­li­chung wie­der­ver­öf­fent­lichte Nr. 14 von Okto­ber mit frü­her Kri­tik an den Grü­nen hin:
++ ein Über­blicksar­ti­kel: „Die Par­la­men­ta­ri­sie­rung der Grü­nen“ (S. 1 – 4)
++ eine Kri­tik an Buch „Die Zukunft der Grü­nen“ (S. 4 – 11) der sei­ner­zei­ti­gen Partei-​​Linken Rai­ner Tram­pert und Tho­mas Eber­mann (mir scheint, die Wich­tig­keit auch einer Ände­run­gen der Kon­sum­weise wurde in der Rezen­sion zu sehr unter­schätzt, aber im Gro­ßen und Gan­zen wurde gut auf­ge­zeigt, wie auch die Ham­bur­ger Ökoso­zia­lis­ten dahin ten­die­ren, den Rechts-​​Links-​​Gegensatz einem vagen Pri­mat der Ökolo­gie als ‚Mensch­heits­frage‘ unter­zu­ord­nen)
und
++ eine Text „Die Grü­nen und ihre Nation“ (S. 18 + 12 – 17), der wie­der ein­mal beweist, daß nicht nur Anti­deut­sche in der Lage sind und waren, lin­ken deut­schen Nationalismus-​​Kritik zu kri­ti­sie­ren.
8. Das Ende des Sex weist auf mei­nen – ursprüng­lich als Kom­men­tar bei der Mäd­chen­mann­schaft gepos­te­ten – Bei­trag „Gibt es AUS­SCHLIESS­LICH zwei Geschlech­ter?“ hin und merkt dazu an: „Diese Frage wäre zu ergän­zen und in Zwei­fel zu zie­hen, dass es über­haupt zwei Geschlech­ter gibt.“ – Ich hoffe, ich schaffe es in den nächs­ten Tagen, dar­auf noch ein­mal zurück­zu­kom­men.
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(Was) wählen?

Die Frage scheint dies­mal so müßig, wie seit 20 Jah­ren nicht mehr, zu sein – wenn nicht sogar so, wie seit dem KPD-​​Verbot.

Über­sicht über den fol­gen­den Text:

I. Ein Blick zurück

1. Als Wah­len span­nend waren
2. Die ‚Rück­kehr‘ der spä­ten 50er und frü­hen 60er Jahre war nicht von Dauer

II. Der Stand der Dinge

III. Was die ande­ren sagen – kri­tisch kom­men­tiert
1. Ofen­schlot con­tra Dath
2. Bun­des­wahl­streik: Masse statt Klasse
3. Mann­heim: „Klas­sen­kampf statt Wahl­kampf“?
4. Angel of Neu­ko­elln: Für Grund­rechte, gegen Lohn­dum­ping und Sozi­al­ab­bau – und gegen deut­sche Kriegs­ein­sätze
5. Mäd­chen­mann­schaft: Elec­tions are a gen­der issue!
6. Diverse zu den Irr­we­gen der Pira­ten­par­tei
7. Avanti: „Unsere Wahl heißt Wider­stand“
8. VSP: Bitte noch mehr Weich­spü­ler
9. Von den Ex-​​TrotzkistInnen zu den Ex-​​MaoistInnen (ana­lyse & kri­tik)…
10. …zu Ex-​​blogsport-​​lerInnen (Kri­ti­sche Schrif­ten)
11. Mne­menth & TSP: Die Tücken des Wahl­rechts
12. Wahl­prüf­steine und andere Wahl­hil­fen
13. Gewerk­schaft­lich orga­ni­sierte SPD-​​Mitglieder sagen: SPD-​​Führung stür­zen ist dring­li­cher als SPD wäh­len
14. Alter­na­ti­ven zur Links­par­tei?
a) DKP – ohne Aus­sicht auf wahr­nehm­ba­ren Erfolg
b) PSG – unter irre­füh­ren­der Flagge
c) MLPD: Sta­lins „ech­ten Sozia­lis­mus“ wäh­len
d) Nicht auf dem Stimm­zet­tel: Frau­en­par­teien
15. Was die von mir regel­mä­ßig gele­se­nen Blät­ter „Arbei­ter­stimme“ (Nürn­berg) und „Arbei­ter­po­li­tik“ (Ham­burg) sagen

IV. Eigene Stel­lung­nahme

(mehr…)

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