Tag-Archiv für 'piratenpartei'

Gelesen: Weitere Stimmen zur Wahl

[Um die Stellungnahme von Entdinglichung ergänzt]

Edith Bartelmus-Scholich bei scharf-links:

„Zwar ist DIE LINKE mit 26% inzwischen die meistgewählte Partei unter Erwerbslosen, aber gerade in dieser Gruppe ist die Tendenz zur Wahlenthaltung besonders ausgeprägt. Ähnliches gilt für die Gruppe der Arbeiter. Es stellt sich schon die Frage, weshalb DIE LINKE NichtwählerInnen kaum mobilisieren kann. Die beiden wichtigsten Gründe hierfür sind das Fehlen eines ermutigenden neuen politischen Projektes und die von den WählerInnen sehr wohl beobachtete Glaubwürdigkeitslücke, die sich im Regierungshandeln der Partei auftut.
Wirklich schlechte Ergebnisse verzeichnet die Linkspartei nach wie vor bei Frauen und jungen Leuten. Diese beiden Gruppen gehören neben dem städtischen Bildungsbürgertum zu denen, die nicht die Linkspartei sondern DIE GRÜNEN stark machen. Hier allerdings könnte sich im linksbürgerlichen Millieu noch ein neuer Akteur herausbilden. Die Piratenpartei erzielte mit 2% einen Achtungserfolg, den DIE GRÜNEN deutlich gespürt haben. Für die Linkspartei bedeutet dies endlich neue Forderungen in das Programm aufzunehmen und Habitus und Sprache weiblicher und jünger zu gestalten. […].
Wünschenswert und sinnvoll gegen das Regierungsprogramm des Klassenkampfs von oben wäre aber weniger eine Einbeziehung der SPD in eine gemeinsame Oppositionsstrategie aller drei Oppositionsparteien um den Preis der Zahnlosigkeit, sondern eine breite gesellschaftliche Mobilisierung. Gegen die Regierung der profitierenden Minderheit hilft nämlich nur noch Eines: Der massive Protest und nachhaltige Widerstand der Mehrheit der Bevölkerung.“

Die Welt so zu sehen hat Sinn, wenn wir berücksichtigen, daß Union von FDP die Stimmen von nur 34,3 Prozent der Wahlberechtigten erhalten haben.1 Andererseits ist klar, daß die entgegenstehende Mehrheit, die sich von NPD bis MLPD auf gegensätzliche Parteien und einen großen Block Nicht-WählerInnen aufteilt, keine Mehrheit im Gemeinsamen ist. Andererseits sollte wohl auch lohnabhängige Union-WählerInnen in Klassenbegriff nicht umstandslos zur anderen Seite gezählt werden.
Der Text endet dann wie folgt:

„Und ob mit oder ohne Unterstützung der SPD werden sich die Gewerkschaften wohl wehren müssen, wenn die Regierung Arbeitnehmerrechte und Mitbestimmung kassieren will. Um diese und andere Angriffe abzuwehren müssen allerdings politische Streiks geführt und betriebliche Kämpfe als gesellschaftliche Kämpfe geführt werden. Geschieht dies, wird schwarz-gelb bald an das Ende seiner Möglichkeiten kommen. In diesen unabweisbaren Abwehrkämpfen wird sich das politische Spektrum zudem nach links über die Partei DIE LINKE hinaus verschieben und neu formieren.“
Und bei Barricada heißt es:

„Gerade in einer systemimmanenten Krise dieses kapitalistischen Systems ist das mit Sozialkürzungen (Kürzungen im Bildungsbereich, bei den Sozialausgaben, Lohnkürzungen und Entlassungen im Öffentlichen Dienst) verbunden. Gleichzeitig wird man versuchen die Krisenlasten auf die Arbeiterklasse und die Armen und Arbeitslosen zu verlagern. Das wird bedeuten, dass es auf noch massivere Art und Weise zu Angriffen auf erkämpfte Zugeständnisse in den oben genannten Bereichen kommen wird. […]. Unter diesen Rahmenbedingungen wird es für die deutsche Sozialdemokratie die Möglichkeit geben ihre völlig zurecht zerstörte Reputation zu regenerieren. Etwa in Form eines „Linksrucks“ innerhalb der Opposition. Das ändert selbstverständlich nichts am grundsätzlichen Charakter, den die SPD in den letzten Jahrzehnten herausgebildet hat und immer weiter festigt. […].
Gerade in dieser Situation ist es für die Partei DIE LINKE extrem wichtig eine alternative Position einzunehmen. Sie hat die Chance angesichts dieser Konstellation in der herrschenden Klasse ein sozialistisches Profil herauszuarbeiten und die Möglichkeit zu nutzen sich auf die Seite der Arbeiterklasse und der Jugendlichen zu stellen, um damit sowohl im Bundestag, als auch außerhalb des Bundestages eine Opposition gegen die Bourgeoisie und das kapitalistische System zu sein. Für diese Aufgabe muss sie sich allerdings verändern. Für diese Aufgabe müssen Personen wie Oskar Lafontaine, Gregor Gysi oder Bodo Ramelow sich von ihren reformistischen Vorstellungen trennen und die Illusion überwinden der Kapitalismus sei alternativ positiver und besser zu handhaben. Die Vorstellung des ‚menschlichen Kapitalismus‘ ist eine Illusion. Gerade in Landesregierungen, wo die Partei DIE LINKE mit bürgerlichen Parteien Regierungen gebildet hat, sehen wir eindeutig, wohin diese Strategie führt. DIE LINKE lässt sich in das bürgerlich-parlamentarische System integrieren und trägt die Politik der Herrschenden auf eine fatale Weise mit. Mit dieser Politik verliert DIE LINKE aber zurecht an Unterstützung, wenn man sich die Ergebnisse der LINKEN in Bundesländern anschaut, wo sie mit der SPD eine Regierung bildet oder bildete. Für einen solchen Wechsel weg von Reformismus, Illusion und dem ‚geringeren Übel‘ muss aber vor allem die Basis in der LINKEN für einen Wechsel in der Politik größer und stärker werden. Deshalb muss es heißen: ‚Linke wählen, Linke verändern‘. Sie wird es schließlich schwer genug haben ihre Positionen gegenüber einer sich umorientierenden Sozialdemokratie zu behaupten.
Man wird in den nächsten Monaten sehen, ob diese Veränderung möglich ist, oder ob sich die Linke an dieser Frage nicht spaltet, denn eines ist klar: Die Menschen wollen keine Versprechungen, keine Masterpläne, sondern eine Alternative und diese Alternative ist nicht innerhalb des Kapitalismus möglich, sondern nur, wenn dieses System überwunden wird.“2

Dem sei hier im Großen und Ganzen zugestimmt, nur heißt, daß ‚die Menschen‘ in der Tat ggü. „Versprechungen“ und „Masterplänen“ mißtrauisch sind, nicht daß sie gleich für Alternativen sind, deren Voraussetzungen eine Systemüberwindung ist.

Und Oskar Lafontaine wird von der FR mit folgenden Worten zitiert:

„Der Spitzenkandidat der Linken, Oskar Lafontaine, hat einen scharfen Oppositionskurs gegen die neue schwarz-gelbe Bundesregierung angekündigt. In der Konstellation von SPD, Linken und Grünen ‚wird es an uns sein, (…) die schärfste Klinge zu führen, sagte Lafontaine am Sonntagabend in Berlin. ‚Wir sind die Kraft, die gegen das System steht.‘ Das Versagen der anderen Parteien in der Finanz- und Wirtschaftskrise habe zur Vernichtung von Millionen Arbeitsplätzen geführt. Nach dem unerwartet hohen Zuwachs bei der Bundestagswahl sei die Linke nun ‚etabliert‘. Seine Partei habe ‚den Auftrag, mehr Demokratie zu wagen‘. Zum Absturz der SPD sagte Lafontaine, es könne sich ‚niemand so recht darüber freuen. Wir wollen, dass das linke Lager stärker wird. Das ist inhaltlich bestimmt.‘ Für die Linke beanspruchte er: ‚Wir haben den Auftrag, mehr Demokratie zu wagen.‘ Das gehe nur mit einer neuen Wirtschafts- und Sozialordnung. ‚Wir müssen noch mehr Wähler gewinnen‘, gab Lafontaine als Ziel vor.“

Auch wenn die Rede vom „System“ vieles heißen kann, scheint ihm zumindest das Problem bewußt zu sein, daß für die Linkspartei die Profilierung neben einer SPD in der Opposition schwieriger wird. Mal sehen, was bei Lafontaine da konkret draus folgt – und wie die anderen in der Linkspartei das sehen.

Und Mnmenth weist auf eine interessante Kontroverse über die Auslegung des schleswig-holsteinischen Landeswahlrechts hin: Dort gibt es nämlich Ausgleichsmandate zur Kompensation von Überhangmandat – und die Berechnung der Anzahl der Ausgleichsmandate ist umstritten.
Entdinglichung berichtet über verschiedene Wahlen – auch außerhalb der BRD – und schreibt zu den diesen Wahlen u.a.:
„In der BRD wird nun dank der Partei der Besserverdienenden weniger Zucker in die Scheisse geschüttet werden, die SPD wird vermutlich auf Grund ihres internen strukturellen Wandels auch den Aufenthalt in der Opposition kaum zu irgendeiner Revitalisierung nutzen können, in der LINKEN wird das Gewicht von Parlamentsfraktion – und Bürokratie noch weiter zuungunsten ausserparlamentarischer Tendenzen ansteigen. Was jetzt notwendig sein wird, ist sich auf die kommenden Angriffe des Kapitals vorzubereiten, dabei wird mensch auf kaum Unterstützung aus SPD, Grünen und dem SPD-Flügel der DGB-Bürokratie rechnen dürfen, da diese still halten werden, um in einigen Jahren WählerInnen in der „Mitte“ gewinnen zu können. Ob die LINKE hierbei nützlich sein wird oder ob sie sich eher (was wahrscheinlicher ist) auf Grund ihrer Parlamentsgeilheit und Involvierung in Koalitionen auf lokaler und regionaler Ebene zum Bremsklotz für ausserparlamentarische Bewegungen erweisen wird, wird sich zeigen. Notwendig ist jedenfalls eine breite Debatte darüber, wie mensch auf die Angriffe des Kapitals auf soziale Errungenschaften, auf die Avancen der Atomlobby, rassistische Mobilisierungen von oben, weitere Kriegseinsätze, Repression, etc. nicht nur reagiert sondern auch wieder ausserparlamentarisch in die Offensive kommt. Diese Offensive wird scheitern, wenn sie im Rahmen von Events (Demos, Kongresse, „hochkarätig“ besetzte Podiumsdiskussionen) oder Träumen von rotrotgrünen Regierungen verbleibt, notwendig ist der tag- und alltägliche Widerstand in Betrieb, Schule/Uni, Stadtteil/Dorf, etc.), wozu partizipierbare Basisorganisationen notwendig sind.
[…] Die MLPD hat 15.000 Stimmen und damit rund ein Drittel ihrer WählerInnen verloren und feiert sich. Der Grund für den Stimmenverlust ist vermutlich folgender:

„Sie [die MLPD] hat die Chance genutzt, in einem begeisternden Wahlkampf in tausenden von Einsätzen mit Ständen, Umzügen, Kundgebungen, Hausbesuchen, mit 40.000 Plakaten, 1,8 Millionen Wahlzeitungen und immerhin 6 Millionen Fernsehzuschauern beim Wahlspot von sich reden zu machen.“

Je bekannter die MLPD wird, desto geringer der Zuspruch zu ihrer Politik.
[…] Die

Reichspartei des Deutschen IT-Mittelstandes
Piratenpartei hat mit 2% (und 13% der männlichen JungwählerInnenstimmen (gab es als Versprechen eine kostenlose Playstation im Falle eines Wahlsieges?)) einen Achtungserfolg erzielt, es bleibt jedoch fraglich, ob die Partei die Mühen der Ebene und das in ihr innewohnende Querulanzpotential in der kommenden Zeit unbeschadet überleben wird, wäre ohnehin kein verlust.“

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(Was) wählen? – Teil III

[Ggü. 20:56 h mit Update ab Abschnitt „Barricada zu den Kleinparteien“]

Übersicht:

I. Weitere Stellungnahmen zur Piratenpartei
II. Lyzi: Doch DKP wählen?
III. Barricada: Doch nicht Linkspartei wählen?
IV. Barricada zu den Kleinparteien
V. Die Einwände von Race the Breeze
VI. Scheckkartenpunk als Gegenstandpunkt-Fan
VII. Mnementh: „Bitte geht wählen“
VIII. Bei indymedia wird noch diskutiert (‚anarchistischer‘ Piraten-Wähler: „Feminismus ist eine dogmatische Ideologie aus den 70ern, die strikte Geschlechtertrennung und autoritäre Denkstrukturen beinhaltet.“)
IX. Die letzten beiden Umfrage-Ergebnisse und die Wahlbörsen

I. Weitere Stellungnahmen zur Piratenpartei

Bei Indymedia Schweiz (Schickes Video zum Thema – 26.09.2009 12:43) wird auf einen Piratenspot hingewiesen.
Die Piratenpartei sieht die Freiheit der NATION, nicht etwa die der BÜRGERiNNEN bedroht

und endet dann folglich mit den Nationalfarben:

.
Damit paßt sie dann ja schon zur Farbgebung der FDP-Werbung – erfreulich nur, daß zumindest nicht mit einer Mehrheit eines neoliberalen-hardcore-Dreier-Bündnisses von FDP, Grünen und Piratenpartei zu rechnen ist.

Lyzi’s Welt kommentiert die Piratenpartei (in Anspielung auf eines deren Wahlplakaten) wie folgt:
„Wer Plakaten zu vertrauen pflegt, hat sicherlich einen an der Waffel, wer jedoch hobby-politischen Internetfreiheits-Flashmob-Canaillen und ihrem hirnlosen Separatisten-Wahlprogramm vertraut, hat auf jeden Fall nur noch Brei in der Birne.“,
und verweist außerdem auf den Spiegelfechter. Der ausführliche und wohl abgewogen argumentierende Text beginnt wie folgt:

„Dies ist mittlerweile mein dritter Artikel zu diesem Thema. Während ich anfangs noch sehr optimistisch war und später – nach der Affäre um Bodo Thiesen – immer noch dosiert zweckoptimistisch kommentierte, sehe ich die Entwicklung der Piraten mittlerweile wesentlich pessimistischer“.

Wer/welche noch überlegt, Piratenpartei zu wählen: Unbedingt lesen!

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Doku: Piraten-Wähler gegen Rentner und „Rotes Lumpenproletariat“

Quelle: http://linksunten.indymedia.org/en/node/11504.

Riefen Piraten die Polizei wg. Sprüh-Parole?
Created by: Creator. Created on: 26.09.2009 – 09:52. Comments

In der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag kam es zu einem schwerwiegenden Anschlag: AnarchistInnen sprühten augenscheinlich an die Außenwand (1) eines Piratenpartei-Büros mehrfach – das Bekennerschreiben verwendet den Plural: „Parolen“ (2) – die Parole „Gegen Parteien, Nationen und Kapital“ sowie Anarcho/a-A’s. In einer Meldung von gulli.com heißt es: ‚Aus der Pressemitteilung der Piratenpartei geht hervor, dass ‚Polizeiliche Ermittlungen eingeleitet wurden‘.“ (3) Ist die Polizei eigentlich von selbst auf diesen schwerwiegenden Anschlag aufmerksam geworden? Oder wurde sie von der freiheitsfreundlichen (4) Piratenpartei gerufen? Außerdem kombinierte die Piratenpartei ein Foto von dem Resultat dieser Aktion mit einem alten Foto.
Das ist ja auch wirklich ein dramatischer Anschlag. Auf der Seite eines Piraten (5) (tutsi.de) wird denn auch messerscharf geschlossen: AnarchistInnen sind wie die SA:

„Am heutigen Donnerstag Vormittag verübten Unbekannte zusätzlich einen Angriff auf die Wiki der Piratenpartei, aber die nächsten Tage werden hoffentlich mehr Klarheit darüber bringen, welchen Parteien bzw. Gruppen die Piratenpartei ein solcher Dorn im Auge ist, dass hier mit SA-Methoden versucht wird, den politischen Gegener einzuschüchtern oder mundtot zu machen…“ (6)

Die AnarchistInnen selbst bezeichnen ihre Aktion im übrigen bescheiden und realistisch als „symbolischen Akt“ (7).
(Die Piraten veröffentlichten außerdem noch ein zweites Foto mit Hammer und Sichel sowie der Parole „Kinderschänder wir kriegen Euch alle“ [8] – nicht gesprüht, sondern anscheinend mit Edding geschrieben. Dies ist in der Erklärung der AnarchistInnen nicht erwähnt. – Auch würde es inhaltlich nicht passen. Denn Hammer und Sichel sind ein kommunistisches [kein anarchistisches] Symbol, und „Kinderschänder“ ist Boulevard-Presse-Jargon und weder feministischer noch linker Sprachgebrauch. Schließlich geht es bei sexueller Gewalt nicht um die EHRE des Opfers, die dadurch angeblich beschädigt würde.
Tatsächlich scheint es sich bei dem zweiten Foto um ein älteres Foto zu handeln:
++ Die URL des ersten Fotos endet wie folgt: „BGS_Sachbeschaedigung_240909_1.JPG“. Das Foto ist also anscheinend vom 24.09.
++ Die URL des zweiten Fotoso endet wie folgt: „BGS_Sachbeschaedigung_120909_1.JPG“. Das Foto stammt also anscheinend schon vom 12.09.)
Wie, als wenn es noch eine Bestätigung für die Kritik an der Piratenpartei (9) bedürfte, schreibt ein Karl-Friedrich auf der rechten (10) Seite Fact-Fiction (net-Adresse):

„Das Rote Lumpenproletariat hat mal wieder zugeschlagen, nun machen Sie auch keinen halt mehr vor den Piraten, jetzt erst recht, werde ich die Piraten wählen, ihr verkommenen Subjekte.“ (11)

(1) http://wiki.piratenpartei.de/images/thumb/a/ae/BGS_Sachbeschaedigung_240909_1.JPG/120px-BGS_Sachbeschaedigung_240909_1.JPG

(2) http://209.85.229.132/search?q=cache:9APIPU3BtbsJ:de.indymedia.org/2009/… und http://theoriealspraxis.blogsport.de/2009/09/24/doku-wider-die-piraten/

(3) http://www.gulli.com/news/piratenpartei-anschlag-auf-2009-09-24/

(4) „Gleichzeitig geben sie (die Piraten) sich betont staatstreu. So heißt es in Kapitel 2: ‚Die Bekämpfung der Kriminalität ist eine wichtige staatliche Aufgabe. Sie ist nach unserer Überzeugung nur durch eine intelligente, rationale und evidenzbasierte Sicherheitspolitik auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse zu gewährleisten‘. (http://all4one.blogsport.de/2009/09/25/werde-pirat/).

(5) http://www.tutsi.de/tutsi-seit-gestern-pirat-warum-ich-in-die-piratenpar… „Tutsi seit gestern Pirat: Warum ich in die Piratenpartei eingetreten bin… […]. Wem die politische Entwicklung unseres Landes nicht vollkommen gleichgültig ist, sollte in jedem Fall von seinem Wahlrecht Gebrauch machen, um die gesellschaftliche Mitbestimmung nicht nur den Rentnern oder politischen Extremisten von NPD und Linkspartei zu überlassen.“ – ‚Rentner, Linkspartei und andere Nazis‘… – da hat die Piratenpartei ja wirklich einen großen Faschismustheoretiker als Mitglied gewonnen.

(6) http://www.tutsi.de/angriffe-auf-piratenpartei-vandalismus-an-der-bundes…

(7) wie (2).

(8) http://wiki.piratenpartei.de/Datei:BGS_Sachbeschaedigung_120909_1.JPG

(9) S. bspw. http://maedchenblog.blogsport.de/2009/09/10/piratenpartei-frauenpolitik-…; http://reflexion.blogsport.de/2009/09/25/rechts-ueber-bord/; http://maedchenmannschaft.net/„jede-diskriminierung-ist-abzulehnen“-das-wahlprogramm-der-piratenpartei/.

(10) Unter „Info / About us“ heißt es auf der Seite: „Dieses Weblog … ist konservativ, politisch-inkorrekt, kapitalistisch, religiös neutral, anti-islamistisch, anti-ideologisch, vertritt aber die christlichen Wurzeln des Abendlandes und deutsche Interessen.“

(11) http://fact-fiction.net/?p=2947

PS.: Bei indymedia Deutschland war der Text im übrigen nur kurz verlinkt:

Quelle:
http://de.indymedia.org/2009/09/261943.shtml
.

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(Was) wählen? – Teil II

Grüne und FDP: Für Familie statt Sozialstaat

Die Süddeutsche Zeitung hat die älteste Bundestagskandidatin (von den Grünen) und die jüngste (von der FDP) zu einem Gespräch versammelt – und die verstanden sich wunderbar:

sueddeutsche.de: Frau Rectenwald, was kann Frau Zecher von Ihnen lernen?
Rectenwald [FDP, TaP]: Das ist weniger etwas, was ich Frau Zecher erklären kann, sondern anderen älteren Menschen. Die Schuldenlast, die künftige Generationen aufgebürdet bekommen. Viele Senioren haben große Angst vor der Altersarmut, das ist völlig verständlich. Das Problem ist, dass es Parteien wie die Linke gibt, die älteren Menschen Dinge versprechen, die nur möglich sind, wenn wir jungen Leute sie finanzieren. Unglaublich viele Ältere machen sich überhaupt keine Gedanken darüber, dass eine drastisch erhöhte Rente riesige Schulden bedeuten würden – wir Jungen müssten sie abbezahlen.
Zecher [Grüne, TaP]: Man muss den Leuten klarmachen, dass man selber etwas tun muss und nicht alles auf den Staat abwälzt. Ich erhalte übrigens 450 Euro Rente im Monat und wohne im eigenen Haus. Und ich habe eine Rente in meinen fünf Kindern. Mein Mann und ich haben das 1947 beim Hausbau auch so gemacht: Wir haben unsere Eltern mit zu uns genommen. Und waren damit Vorbild für unsere Kinder.
Rectenwald: Das finde ich richtig und wichtig. Die nachkommende Generation soll lernen, solidarisch zu handeln, in der Familie. Im Alter werde ich auch meine Eltern finanziell unterstützen. Freiwilliges Handeln in der Familie statt hohe Schuldenberge durch staatliche Abgaben. Was natürlich auch klar ist: Wenn man jahrelang gearbeitet hat und in die Rentenkasse eingezahlt hat, darf es nicht sein, dass man nur noch verschwindend wenig davon erhält.
sueddeutsche.de: Familiärer Zusammenhalt – am Ende unseres Gesprächs klingen Sie beide richtig konservativ.
Zecher: Na, in manchen Sachen muss man eben wertekonservativ sein. (lacht) Nina, bleiben wir in Kontakt? Sie können mir ja mal eine E-Mail schreiben.
Rectenwald: Das mache ich gerne, Frau Zecher.“

Das Rote Reutlitz über die Grünen als Kriegspartei

Auch das Rote Reutlitz ist den Grünen abgeneigt – und zitiert German Foreign Policy:

„‚Der grüne Politiker Nachtwei, der in seinem Berliner Parlamentsbüro NATO-Devotionalien zur Schau stellt, repräsentiert nicht unerhebliche Teile der grünen Mitgliedschaft. Die Anhänger von Bündnis 90/Die Grünen unterstützen das Okkupationsregime der NATO zu rund 50 Prozent – und damit in einem deutlich höheren Umfang als Parteigänger von CDU oder FDP, heißt es in einer Umfrage.[4] Die statistische Momentaufnahme offenbart, dass sich die Kriegsbereitschaft des grünen Lagers seit den Bomben- und Raketenangriffen auf Jugoslawien stabilisiert hat und auch außerhalb der damaligen Regierungsverantwortung anhält.‘
(aus http://german-foreign-policy.com/de/fulltext/57625?PHPSESSID=utl3b6eutmlvq6b3pug92v8301)“

Subradical Aschaffenburg: Nazis kleinhalten

Ein neues Argument für das Wählengehen bringt Subradical. Subkultur & Politik Aschaffenburg:

„Bleibt aber ein bisher wenig oder gar nicht bedachter Fakt: Falls wir wirklich wollen, dass Nazis wenig Stimmen bekommen, vielleicht sogar an der Grenze zur Wahlkampfkostenrückerstattung scheitern, dann dürfen sie im Verhältnis zu den gültig abgegebenen Stimmen eben nur einen geringen Prozentsatz erhalten. Das heißt: Jede nicht für Nazis abgegebene gültige Stimme senkt die Nazi-Prozente. Wenn es keinen anderen Grund gibt, zur Wahl zu gehen: Wenigsten diesen gibt es.“

Unter diesem Gesichtspunkt wäre sogar eine Stimme für DKP, MLPD und PSG nicht verloren (wenn denn einige partout nicht Linkspartei wählen wollen). Für diejenigen die ein Rechenbeispiel brauchen:
++ Nehmen wir an, eine Partei hätte bei einer Wahlbeteiligung von 60 % einen Stimmenanteil von genau 0,5 Prozent.
++ Nehmen wir des weiteren an, es würde gelingen 5 weitere Prozent der Wahlberechtigten zum Wählengehen zu mobilisieren, die ausschließlich andere Parteien als die fragliche Partei wählen würden, so würde deren Anteil auf 0,46 Prozent sinken. -
Zum Thema Wählengehen gab es im übrigen schon zwei frühere Beiträge bei subradical (1, 2).

Reflexion und Meta zur Piratenpartei

All4one hat sich die Mühe gemacht, das Wahlprogramm der Piraten zu lesen – und Interessantes gefunden:

„Die Piratenpartei richtet sich gegen ein Verbot von Killerspielen/Ego­shootern. Hierbei wird als Erstes standortnationalistisch argumentiert. Wenn in der BRD die Produktion von Gewalt-Spielen verboten würde, würden amerikanische Softwarekonzerne profitieren: „Deutsche Börse Frankfurt oder New York Stock Exchange“. Es finden sich unzählige solcher Punkte in der Programmatik der Piratenpartei, die für Verwirrung sorgen. Im ersten Kapitel ihres Bundestagswahlprogramms beruft sich die Piratenpartei auf die Pariser Menschenrechtserklärung von 1948 und auf das Grundgesetz.“

„Gleichzeitig geben sie sich betont staatstreu. So heißt es in Kapitel 2: „Die Bekämpfung der Kriminalität ist eine wichtige staatliche Aufgabe. Sie ist nach unserer Überzeugung nur durch eine intelligente, rationale und evidenzbasierte Sicherheitspolitik auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse zu gewährleisten“.

(Zu meiner Überraschung wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948 tatsächlich in Paris verabschiedet – zumindest lt. Wikipedia. – Gleich noch was gelernt.)

Die

Basisdemokratische Aktion Hannover

weist auf den Erststimmen-Check http://www.wen-waehlen.de/ hin.

Unter eher lokalpolitischen Gesichtspunkten widmet sich

Brannenburg aktuell

den DirektkandidatInnen im Wahlkreis Rosenheim (1 , 2, 3 usw.), weist aber auch auf eine ganze Reihe von überörtlichen Stellungnahmen hin, die hier noch nicht erwähnt wurden.

scharf-links

brachte gestern zum einen von Lars Stöckner eine vorab-Kritik der Wahlberichterstattung vom kommenden Sonntagabend, die mit folgendem PS. endet:

„P.S. Dies ist kein Aufruf zum nicht wählen gehen, im Gegenteil (bitte wählen gehen!!!!), sondern zum Aktiv werden.“

Zum anderen wurde dort der erste Teil der hiesigen Übersicht, zu dem es im übrigen hier eine ganze Reihe Kommentare (ff.) von unterschiedlichen Leuten gab, übernommen.

Zum Schluß noch

►ein Wahlaufruf, an dessen Erstellung ich 1994 beteiligt war und der damals sogar die Veröffentlichungsgnade der interim-Redaktion fand (Nr. und Datum habe ich gerade nicht zur Hand; aber waren – glaube ich – die vierte und dritte Seite von hinten – irgendwann kurz vor der Wahl).
►und was der Meister der politischen Theorie zum Thema Wählen zu sagen hatte:

Soll man sich an den bürgerlichen Parlamenten beteiligen?

Die deutschen ‚linken‘ Kommunisten beantworten diese Frage mit größter Geringschätzung – und mit größter Leichtfertigkeit – verneinend. Ihre Argumente? In dem oben angeführten Zitat haben wir gelesen:
‚… jede Rückkehr zu den historisch und politisch erledigten Kampfformen des Parlamentarismus … ist mit aller Entschiedenheit abzulehnen …‘
Das ist bis zur Lächerlichkeit anmaßend gesagt und offenkundig falsch. ‚Rückkehr‘ zum Parlamentarismus! Gibt es in Deutschland gar schon eine Sowjetrepublik? Doch wohl nicht! Wie kann man also von einer ‚Rückkehr‘ reden? Ist das nicht eine leere Phrase?
Der Parlamentarismus ist ‚historisch erledigt‘. Im Sinne der Propaganda ist das richtig. Aber jedermann weiß, daß es von da bis zur praktischen Überwindung noch sehr weit ist. Den Kapitalismus konnte man bereits vor vielen Jahrzehnten, und zwar mit vollem Recht, als ‚historisch erledigt‘ bezeichnen, das enthebt uns aber keineswegs der Notwendigkeit eines sehr langen und sehr hartnäckigen Kampfes auf dem Boden des Kapitalismus. Der Parlamentarismus ist im welthistorischen Sinne ‚historisch erledigt‘, d.h., die Epoche des bürgerlichen Parlamentarismus ist beendet, die Epoche der Diktatur des Proletariats hat begonnen. Das ist unbestreitbar. Aber der welthistorische Maßstab rechnet nach Jahrzehnten. 10 bis 20 Jahre früher oder später, das ist, mit dem welthistorischen Maßstab gemessen, gleichgültig, das ist – vom Standpunkt der Weltgeschichte aus gesehen – eine Kleinigkeit, die man nicht einmal annähernd berechnen kann. Aber gerade deshalb ist es eine haarsträubende theoretische Unrichtigkeit, sich in einer Frage der praktischen Politik auf den welthistorischen Maßstab zu berufen.
Der Parlamentarismus ist ‚politisch erledigt‘? Das ist eine ganz andere Sache. Wäre das richtig, dann hätten die ‚Linken‘ eine feste Position. Das müßte jedoch durch eine sehr gründliche Analyse bewiesen werden, die ‚Linken‘ aber verstehen es nicht einmal, an eine solche Analyse heranzugehen. In den ‚Thesen über den Parlamentarismus‘, die in Nr.1 des ‚Bulletins des Provisorischen Amsterdamer Büros der Kommunistischen Internationale‘ (‚Bulletin of the Provisional Bureau in Amsterdam of the Communist International, February 1920) veröffentlicht sind und offensichtlich die Ansichten der holländisch-linken oder links-holländischen Richtung zum Ausdruck bringen, ist die Analyse, wie wir sehen werden, ebenfalls ganz miserabel.
Erstens. Die deutschen ‚Linken‘ haben entgegen der Meinung so hervorragender politischer Führer wie Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht bekanntlich schon im Januar 1919 den Parlamentarismus für ‚politisch erledigt‘ gehalten. Wie bekannt, haben sich die ‚Linken‘ geirrt. Schon das allein stößt sofort und radikal die These um, daß der Parlamentarismus ‚politisch erledigt‘ sei. Den ‚Linken‘ obliegt es zu beweisen, weshalb ihr unbestreitbarer Fehler von damals jetzt aufgehört hat, ein Fehler zu sein. Nicht einmal den Schimmer eines Beweises führen sie an und können sie anführen.“

„Solange ihr nicht stark genug seid, das bürgerliche Parlament und alle sonstigen reaktionären Institutionen auseinanderzujagen, seid ihr verpflichtet, […].“

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Doku: Wider die „Piraten“

Quelle: http://de.indymedia.org/2009/09/261765.shtml

spreepirat 24.09.2009 13:51 Themen: Soziale Kämpfe

In der Nacht vom 23. zum 24.09 wurde das Büro der Piratenpartei in der Pflugstraße 9a, Nähe U Schwartzkopffstraße, besucht und in einem symbolischen Akt mit den Parolen „Gegen Parteien, Nationen und Kapital“ und Anarchie A´s verziert.

Wider die falschen Piraten !

Wer hat sie in letzter Zeit nicht gesehen – die Piratenpartei ist überall.
Seien es die zahlreichen Plakate, auf denen die „Piraten“ ihre Liebe zur Freiheit verkünden oder in populistischer Manier die Wählerschaft anhalten, ihre „Änderhaken“ zu benutzen. Ganz im Stile des guerilla-marketings ala ogo.de und Nike beweisen die fleißigen Wahlkämpfer mit gesprühten Piratenschablonen ihr jugendliches, kreativkünstlerisches Potenzial und logisch konsequent tauchen Piraten-Fahnen auf antikapitalistischen Demonstrationen auf und in den ersten Reihen des „schwarzen Blockes“ erblickt mensch überzeugte AnhängerInnen der Piratenpartei.
Dies alles im Kontext dessen, dass die Piratenpartei das links-rechts Schema als überholt sieht, sich als ideologiefrei bezeichnet und das Verständnis von Freiheit sich aufs Web 2.0 beschränkt, wobei Kriminelle gemäß der freiheitlich demokratischen Grundordnung natürlich hinter Gitter gehören.
Mit diesem symbolischen Angriff wollen wir ein deutliches „Nein“ gegen diese aufsteigende Partei formulieren, die einen nebulösen Freiheitsbegriff propagiert und sich einen alternativen Habitus verpasst. Ein Nein, dass sich nicht nur gegen die „Piraten“ an sich richtet, sondern gegen die ganze verlogene parlamentarische Demokratie.
Freiheitliches Leben in unserem Sinne, selbstverwaltet und kollektiv organisiert, ist mit diesem Parteiensystem, dass auf die Unterdrückung von Menschen durch den Menschen basiert, nicht möglich.
Solange dies der Fall ist geben wir keine Ruhe und kämpfen weiterhin mit allen Mitteln auf allen Ebenen für ein Ende der parlamentarischen Demokratie, ein Ende der kapitalistischen Verwertungslogik und für ein freies, selbstbestimmtes Leben.
Wir haben keine Wahl
Gegen Staat, Nation und Kapital

Falls die Kritik einigen zu oberflächlich erscheint, hier einige Quellen um sich ein eigenes Bild von der Piratenpartei zu bilden.

Allgemein
http://is.gd/3BjEp (Indy)
http://is.gd/3Bj2i (Danillola)

Thiesen-Affäre
http://is.gd/3Biq5 (icke)
http://is.gd/3BiAo (Ruhrbarone)
http://is.gd/3BiCr (Julia Seeliger)
http://is.gd/3Bimx (piratenwatch.blogsport)

Querfront in Niedersachsen
http://is.gd/3Bi5l (piratenwatch)
http://is.gd/3Biad (Indy)
http://is.gd/3BjM3 (Indy)

Sonstige Naziskandale
http://is.gd/3Bjnl (Indy)
http://is.gd/3Bkaa (taz)
http://is.gd/3BkAx (MUT)
http://is.gd/3BkKx (tsp)
http://is.gd/3Bl2v (JF)
http://is.gd/3BkQX (JF)
http://is.gd/3Bl3O (JF)

Gender
http://is.gd/3BiJg (Maedchenmannschaft)
http://is.gd/3Bjkd (Genderblog)
http://is.gd/3BkD5 (ERF)

Anmerkung TaP:

@

„Wir haben keine Wahl“

siehe:

(Was) wählen?

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(Was) wählen?

Die Frage scheint diesmal so müßig, wie seit 20 Jahren nicht mehr, zu sein – wenn nicht sogar so, wie seit dem KPD-Verbot.

Übersicht über den folgenden Text:

I. Ein Blick zurück

1. Als Wahlen spannend waren
2. Die ‚Rückkehr‘ der späten 50er und frühen 60er Jahre war nicht von Dauer

II. Der Stand der Dinge

III. Was die anderen sagen – kritisch kommentiert
1. Ofenschlot contra Dath
2. Bundeswahlstreik: Masse statt Klasse
3. Mannheim: „Klassenkampf statt Wahlkampf“?
4. Angel of Neukoelln: Für Grundrechte, gegen Lohndumping und Sozialabbau – und gegen deutsche Kriegseinsätze
5. Mädchenmannschaft: Elections are a gender issue!
6. Diverse zu den Irrwegen der Piratenpartei
7. Avanti: „Unsere Wahl heißt Widerstand“
8. VSP: Bitte noch mehr Weichspüler
9. Von den Ex-TrotzkistInnen zu den Ex-MaoistInnen (analyse & kritik)…
10. …zu Ex-blogsport-lerInnen (Kritische Schriften)
11. Mnementh & TSP: Die Tücken des Wahlrechts
12. Wahlprüfsteine und andere Wahlhilfen
13. Gewerkschaftlich organisierte SPD-Mitglieder sagen: SPD-Führung stürzen ist dringlicher als SPD wählen
14. Alternativen zur Linkspartei?
a) DKP – ohne Aussicht auf wahrnehmbaren Erfolg
b) PSG – unter irreführender Flagge
c) MLPD: Stalins „echten Sozialismus“ wählen
d) Nicht auf dem Stimmzettel: Frauenparteien
15. Was die von mir regelmäßig gelesenen Blätter „Arbeiterstimme“ (Nürnberg) und „Arbeiterpolitik“ (Hamburg) sagen

IV. Eigene Stellungnahme

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