Tag-Archiv für 'okde-spartacus'

Fragmente zum griechischen Wahlergebnis

1. Zunächst ein­mal zur Empi­rie – d.h. den Zah­len:

Unter Zugrun­de­le­gung des vor­läu­fi­gen amt­li­chen End­er­geb­nis­ses sind die Gewin­ne­rIn­nen:

2. An Ana­ly­sen und Beur­tei­lun­gen der Zah­len finde ich ziem­lich trif­tig:

a) Jose­fina Mar­ti­nez: Syriza und Anel regie­ren wei­ter, um das dritte Memo­ran­dum durch­zu­set­zen1

http://​www​.klas​se​ge​gen​klasse​.org/​s​y​r​i​z​a​-​u​n​d​-​a​n​e​l​-​r​e​g​i​e​r​e​n​-​w​e​i​t​e​r​-​u​m​-​d​a​s​-​d​r​i​t​t​e​-​m​e​m​o​r​a​n​d​u​m​-​d​u​r​c​h​z​u​s​e​tzen/

=

Syriza y Anel vuel­ven al gobierno para apli­car el ter­cer memorán­dum

http://​www​.laiz​quier​da​dia​rio​.com/​S​y​r​i​z​a​-​y​-​A​n​e​l​-​v​u​e​l​v​e​n​-​a​l​-​g​o​b​i​e​r​n​o​-​p​a​r​a​-​a​p​l​i​c​a​r​-​e​l​-​t​e​r​c​e​r​-​m​e​m​o​r​andum

=

Syriza e ANEL vol­tam ao governo para apli­car o ter­ce­iro memo­rando

http://​www​.esquer​da​dia​rio​.com​.br/​S​y​r​i​z​a​-​e​-​A​N​E​L​-​v​o​l​t​a​m​-​a​o​-​g​o​v​e​r​n​o​-​p​a​r​a​-​a​p​l​i​c​a​r​-​o​-​t​e​r​c​e​i​r​o​-​m​e​m​o​rando

Der Arti­kel kom­bi­niert eine zutref­fende Ana­lyse der Nie­der­lage der LAE („enor­mer Rück­schlag“) mit einer zutref­fende Ana­lyse der kom­men­den erneu­ten SYRIZA/​ANEL-​​Regierung („Syriza und Anel regie­ren wei­ter, um das dritte Memo­ran­dum durch­zu­set­zen“) und einer nüch­ter­nen Hal­tung zu KKE („aus sta­li­nis­ti­scher Tra­di­tion komm[end]“ /​ „sek­tie­re­ri­sche und selbst­herr­li­che Poli­tik“, aber trotz­dem „eine wich­tige par­la­men­ta­ri­sche und außer­par­la­men­ta­ri­sche poli­ti­sche Kraft“) und ANT­AR­SYA („magere 0,83 Pro­zent der Stim­men, wenig mehr als bei den Wah­len im Januar“ /​ „Im Inne­ren von Ant­ar­sya gehen die Debat­ten jedoch dar­über wei­ter, wel­che Art von Par­tei und wel­che Stra­te­gie in der kom­men­den Periode ent­wi­ckelt wer­den muss.“).

b) Michael Aggelidis​: Erfolg von SYRIZA – Miss­er­folg der Lin­ken. Eine erste Bewer­tung der Wah­len in Grie­chen­land (mehr…)

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Neuer Text von OKDE-Spartacus: Zurück auf die Straße – für den vollständigen Bruch mit dem System

Die an ANT­AR­SYA betei­ligte OKDE-​​Spartacus (griech. Sek­tion der IV. Inter­na­tio­nale) ver­öf­fent­licht am Sams­tag einen neuen Text. Ich habe bis­her lei­der keine Über­set­zun­gen in eine der Spra­che, die ich ver­stehe, gefun­den. Ich habe mich daher not­ge­drun­gen trans​late​.google​.com anver­traut. Nach­ste­hend fin­den sich die Pas­sa­gen der auto­ma­ti­schen Über­set­zung, die ziem­lich gut ver­ständ­lich waren und sich mit rela­tiv wenig Ein­grif­fen in gram­ma­tisch kor­rek­tes Deutsch brin­gen lie­ßen. Ich kann frei­lich nicht dafür bür­gen, daß die Rohüber­set­zung, die google aus­spuckte, tat­säch­lich dem Inhalt des griech. Ori­gi­nals adäquat ist.

„Die Ein­heit der Hand­lung und die Koor­di­nie­rung aller, die kämp­fen wol­len, ist von ent­schei­den­der Bedeu­tung. Wir benö­ti­gen lokale Komi­tees, Selbst­or­ga­ni­sa­tion und eine zen­trale Koor­di­nie­rung, mit Rechen­schafts­pflicht gegen­über der Basis. In die­sen Struk­tu­ren sind alle Strö­mun­gen will­kom­men, auch wenn sie mit­ein­an­der kon­kur­rie­ren: Die KKE […], die LAE, die Orga­ni­sa­tio­nen der außer­par­la­men­ta­ri­schen Lin­ken, die anarcho-​​syndikalistischen und anar­chis­ti­schen Kol­lek­tive.“

„Einen wich­ti­gen Schnitt­punkt muß heute die Soli­da­ri­tät mit Ein­wan­de­rern und Flücht­lin­gen, unse­ren Klas­sen­brü­dern, die ihr Leben an der Grenze und auf der Straße ris­kie­ren, um den Krieg und der wirt­schaft­li­che Ersti­ckung zu ent­kom­men, bil­den. Asyl­an­träge zu allen [= Asyl­ge­wäh­rung für alle?, TaP] Flücht­linge, Lega­li­sie­rung und volle Rechte für alle Migran­ten, offene Gren­zen und eine men­schen­wür­dige Woh­nung und Nah­run­gen sind Auf­ga­ben der ele­men­tare Klas­sen­so­li­da­ri­tät. Die Bewe­gung hat die Klas­sen­ein­heit mit den aus­län­di­schen Arbeits­kräfte und gegen den Ras­sis­mus des Staa­tes, der EU und den Faschis­ten zu erhö­hen.“

„Es ist sicher­lich gut, daß die LAE SYRIZA nach links und mit der Absicht, dem neuen Memo­ran­dum zu wider­ste­hen, ver­läßt. Es scheint, daß die neue Front Gewicht und etwas Boden in den Gewerk­schaf­ten […] haben wird. Aber der poli­ti­sche Cha­rak­ter der LAE wird nicht von ihren guten Absich­ten bestimmt, […]. Die Anti-​​Memorandums-​​Front von Lafa­za­nis ist patrio­tisch, demo­kra­tisch, pro­gres­siv, aber pro­gram­ma­tisch weit hin­ter dem tat­säch­li­chen Bedarf der Arbeit­neh­mer, Arbeits­lo­sen und Unter­drück­ten zurück. [… Es fehlt eine Ableh­nung?] des Manage­ments und der Reform des Staa­tes, der Logik der natio­na­len Ein­heit, des Wahl­pro­gramm von SYRIZA. […]. Was auch immer ihre erklärte Absicht ist, [… ist sie doch eher eine] Begren­zung der Radi­ka­li­sie­rung […].“

„Die Auf­gabe der anti­ka­pi­ta­lis­ti­schen Linke ist nicht [… sich auf] Zwi­schen­schrit­ten, wie den Refor­mis­mus der LAE zu ver­las­sen.“

„Dies [jetzt mit der LAE fusio­nie­ren zu wol­len, wie vor­her von mit MARS [*] und Plan B von Ala­va­nos [**] ist die Stra­te­gie der Volks­front, die die OKDE-​​Spartacus seit lange Zeit beschrie­ben und bekämpft hat. Das Bünd­nis mit MARS war nur ein Schritt hin zu Lafa­za­nis […].“

Erläu­te­run­gen zu die­ser Stelle: (mehr…)

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Zwei weitere Beiträge von ANTARSYA-Aktivisten

Nach dema neu­lich bereits vom Lower Class Maga­zine ver­öf­fent­lich­ten Inter­view mit Eirini Ilio­pou­lou (vgl. die hie­si­gen Aus­züge) ist nun in Left Voice auf Eng­lisch ein von Ale­jan­dra Ríos geführ­tes Inter­view mit Kostas Skordou­lis erschie­nen. Er ist füh­ren­des Mit­glied von OKDE-​​Spartacus (griech. Sek­tion der IV. Inter­na­tio­nale), einer der Mit­glieds­or­ga­ni­sa­tio­nen von ANT­AR­SYA. Es fol­gen unten einige Aus­züge aus dem Inter­view mit deut­schen Zwi­schen­über­schrif­ten.

Die Frei­heits­liebe über­setzte ihrer­seits einen Text von Panos Gar­ga­nas, der sei­ner­seits bei der grie­chi­schen Sozia­lis­ti­schen Arbei­ter­par­tei (einer wei­te­ren Mit­glieds­or­ga­ni­sa­tion von ANT­AR­SYA) aktiv ist. Die grie­chi­sche Sozia­lis­ti­sche Arbei­ter­par­tei ist die Schwes­ter­or­ga­ni­sa­tion der bri­ti­schen SWP. In Deutsch­land kommt Marx 21 aus der glei­chen Tra­di­tion, macht aber bekannt­lich Linkspartei-​​Entrismus. Das unge­fähre Äqui­va­lent dazu in Grie­chen­land ist die DEA, die bis­her bei SYRIZA und nun bei der „Volks­ein­heit“ mit­macht. Der Text von Panos Gar­ga­nas war aller­dings schon bei sei­ner Ver­öf­fent­li­chung auf Deutsch mehr oder min­der über­holt, der er noch vor Tsi­pras‘ Neu­wahl­an­kün­di­gung geschrie­ben wor­den war.

In Bezug auf die Linke Platt­form hoffte (? – for­derte?) er noch: „Auf wel­cher Grund­lage wür­den sie sich abspal­ten wol­len? Die meis­ten stel­len sich gegen den Euro, aber sie müs­sen sich auch ent­schei­den, ob das zum Bei­spiel auch bedeu­tet mit der Euro­päi­schen Union zu bre­chen. Wir, in der Sozia­lis­ten Arbei­ter­par­tei Grie­chen­lands SEK, sind dafür, dass sie Syriza ver­las­sen und der Logik der anti­ka­pi­ta­lis­ti­schen Lin­ken von Ant­ar­sya fol­gen.“ – Letz­te­res wird – wie die inzwi­schen erfolgte Grün­dung der „Volks­ein­heit“ zeigt – nicht pas­sie­ren, was wenig über­ra­schend ist (und zwar sicher­lich nicht in ers­ter Linie wegen der EU-​​Frage, son­dern wegen des bei der „Volks­ein­heit“ feh­len­den Anti­ka­pi­ta­lis­mus und der bei ihr eben­falls feh­len­den Ori­en­tie­rung auf einen Umsturz).

Da sich die meiste Griechenland-​​Berichterstattung auf wahl­po­li­ti­sche Manö­ver bezieht, sei auch noch fol­gen­der Hin­weis zitiert – auch wenn er in sei­ner Kürze kei­nen beson­ders genauen Auf­schluß gibt:

Nor­ma­ler­weise ist der August ein Monat, in dem nichts in Grie­chen­land pas­siert. In die­sem Jahr haben Arbei­ter aus Pro­test gegen die Pri­va­ti­sie­rung die Arbeit an Bahn­schie­nen nie­der­ge­legt. Auch einen Streik gegen die Mas­sen­ent­las­sun­gen bei einem pri­va­ten Fern­seh­sen­der gab es, der, so scheint es, einen Teil­er­folg errun­gen hat.

Und für kom­men­den Sams­tag kün­digt Gar­ga­nas an: (mehr…)

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Griech. Sektion der IV. Internationale: Die eigenen politischen Ziele, nämlich den Sturz des Kapitalismus, klar herausstellen

Die „Schritte von Syriza kom­men dabei kei­nes­wegs über­ra­schend, son­dern sind das zwangs­läu­fige Ergeb­nis ihrer stra­te­gi­schen Grund­ori­en­tie­rung auf Klas­sen­zu­sam­men­ar­beit, was stets den Mäch­ti­gen, sprich dem Kapi­tal, nutzt. Inso­fern war kom­plett vor­her­seh­bar, wohin die völ­lige Loya­li­tät gegen­über der EU, den staat­li­chen Insti­tu­tio­nen und den kapi­ta­lis­ti­schen Eigen­tums­ver­hält­nis­sen füh­ren würde. Bis heute noch erweist sich die Linke Platt­form von Syriza als inkon­se­quent, prinzipien-​​ und völ­lig plan­los. […]. Am 15. Juli haben sie zwar mehr­heit­lich mit Nein votiert (32 Abge­ord­nete) oder sich ent­hal­ten (6), zugleich aber erklärt, dass sie an der Regie­rung und an der Ein­heit von Syriza fest­hal­ten wol­len. Zwei­fels­ohne wird es Abspal­tun­gen von Syriza geben.“

„Es gibt eine Alter­na­tive, näm­lich den Bruch mit die­sem Sys­tem. Dies würde bedeu­ten: Kon­fron­ta­ti­ons­kurs mit den Gläu­bi­gern, Annul­lie­rung der Schul­den, Raus aus dem Euro und der EU unter inter­na­tio­na­lis­ti­schen Vor­zei­chen, ent­schä­di­gungs­lose Ent­eig­nung der Ban­ken und Kon­zerne, Errich­tung einer Arbei­ter­kon­trolle über die Pro­duk­tion und die inter­na­tio­na­len Trans­ak­tio­nen sowie Selbst­or­ga­ni­sa­tion in den Betrie­ben und Wohn­vier­teln. Diese Ziel­set­zun­gen sind inzwi­schen drin­gen­der denn je.“

„sich mit den vie­len Akti­vis­tIn­nen, die für ein ‚bedin­gungs­lo­ses NEIN‘ ein­ge­tre­ten sind, zusam­men­zu­schlie­ßen und eine breite Front der Akti­ons­ein­heit zu bil­den. Ange­spro­chen sind dabei alle revo­lu­tio­nä­ren Orga­ni­sa­tio­nen von der anti­ka­pi­ta­lis­ti­schen Lin­ken bis hin zu den Anar­chis­ten, und auch alle, die mit dem Refor­mis­mus bre­chen und kämp­fen wol­len.
Indes muss Ant­ar­sya zugleich ihre eige­nen poli­ti­schen Ziele, näm­lich den Sturz des Kapi­ta­lis­mus, klar her­aus­stel­len. Wider­stand gegen die Spar­po­li­tik ist abso­lut gebo­ten, aber keine trag­fä­hige Grund­lage für ein poli­ti­sches Bünd­nis. Davon zeu­gen Bei­spiele aus aller Welt, wo Par­teien bit­te­ren Schiff­bruch erlit­ten haben, deren Daseins­be­rech­ti­gung die bloße Geg­ner­schaft zu Aus­te­ri­tät und Neo­li­be­ra­lis­mus war – so wie bei Syriza.

  • Des­halb für den voll­stän­di­gen Sieg, ange­fan­gen mit der Rück­nahme der Spar­maß­nah­men bis hin zum Sturz der Regie­rung von links!
  • Nicht mehr ein­zeln, son­dern zusam­men müs­sen wir kämp­fen!
  • Für eine auto­nome Orga­ni­sie­rung aller Lebens­be­rei­che!
  • Für eine starke und unab­hän­gige anti­ka­pi­ta­lis­ti­sche und revo­lu­tio­näre Linke!“ (Hv. von TaP)

http://​islinke​.de/​o​k​d​e​_​g​e​g​e​n​a​n​g​r​i​f​f.htm (die deut­sche Über­set­zung wurde unter dem Datum des 31.07.2015 ver­öf­fent­licht und von mir lei­der jetzt erst bemerkt)

Soweit das aus dem Text, was mir gefällt. – Auch die­ser Text gibt aber lei­der wie­der keine Bei­spiele aus Betrie­ben oder von der Straße aus den letz­ten 5 Wochen, der fol­gende These unter­mau­ern würde:

„Die Anhän­ger von Syriza argu­men­tie­ren, dass die Bevöl­ke­rung auf einen Bruch mit dem Euro nicht vor­be­rei­tet war. Das Gegen­teil ist wahr: Trotz aller Ein­schüch­te­rungs­ver­su­che und in vol­lem Bewusst­sein über die mög­li­chen Risi­ken hat die ein­fa­che Bevöl­ke­rung mit NEIN gestimmt. Tat­sa­che ist, dass sich die Regie­rung dafür her­ge­ge­ben hat, Maß­nah­men zu ergrei­fen, die die Inter­es­sen der grie­chi­schen wie euro­päi­schen Ban­ker und Indus­tri­el­len bedie­nen.“

Anmer­kung:

Die grie­chi­sche Sek­tion der IV. Inter­na­tio­nale, OKDE-​​Spartcus, steht inner­halb die­ser auf dem lin­ken Flü­gel (vgl. auch dort) und ist in Grie­chen­land eine der Mit­glieds­or­ga­ni­sa­tio­nen von ANT­AR­SYA (vgl. Wiki­pe­dia).

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‚Für den Aufbau einer glaubwürdrigen Alternative zu SYRIZA‘ – Auszüge aus einem Text der Organisation der Internationalen Kommunisten Griechenlands (OKDE)

OKDE ist die Abkür­zung für den his­to­ri­schen Namen der grie­chi­schen Sek­tion der IV. Inter­na­tio­nale.1 Deren heu­tige grie­chi­sche Sek­tion trägt aller­dings seit einer Spal­tung im Jahr 19852 – anspie­lend auf den Namen ihrer Zei­tung – den Namens­zu­satz „Spar­ta­kus“.3 Wäh­rend OKDE-​​Spartakus auf grie­chi­scher Ebene zu ANT­AR­SYA gehört, ist OKDE weder Teil von ANT­AR­SYA noch von SYRIZA und scheint auch zu kei­ner inter­na­tio­na­len Orga­ni­sie­rung zu gehö­ren. Im deutsch-​​sprachigen Raum bezieht sich aller­dings die Revo­lu­tio­när Sozia­lis­ti­sche Orga­ni­sa­tion (RSO) des öfte­ren auf OKDE; u.a. wurde eine OKDE-​​Analyse des Wahl­er­geb­nis­ses vom Mai 2012 über­setzte und ver­öf­fent­licht.

Es fol­gen Aus­züge aus einem Text, der bereits aus dem April die­ses Jah­res stammt (auf der Home­page der Orga­ni­sa­tion gibt es auf Eng­lisch außer­dem u.a. einen Text vom Juni, der mich aber weni­ger anspricht; ein Flug­blatt zum Refe­ren­dum von Anfang Juli, in dem ein „Nein“ emp­foh­len wurde, und eine Zusam­men­stel­lung von inter­na­tio­na­len Texten/​Soli-​​Adressen zum Refe­ren­dum).

In the last three months that SYRIZA is in govern­ment, the indi­ca­ti­ons of its poli­tics show the com­plete dead-​​end of its refor­mist pro­gramm. […]. Our exp­li­cit posi­tion that SYRIZA can­not deal with the struc­tu­ral cri­sis of the bankrupt greek capi­ta­lism, espe­cially as long as it remains dog­ma­ti­cally atta­ched to the EU, the Euro­zone, NATO, etc., is fully pro­ved by all that has taken place during these three months. The deve­lop­ments are expec­ted to be even worse. The fact that the time period of SYRIZA’s governing is yet short, does not change things a lot -apart, per­haps, from a small reservation-​​ as far as the gene­ral course of things is con­cer­ned. Howe­ver, we must avoid exag­ge­ra­ti­ons like the ones KKE (the greek sta­li­nist CP) makes, when it says that not­hing has chan­ged. We must be accu­rate when we examine the situa­tion that has been for­med after the vic­tory of 25th Janu­ary and the acces­sion of SYRIZA to power, in order to be able to draw a policy and tac­tic as cor­rect as pos­si­ble and help the rea­liza­tion of our pro­gram and the building-​​up of our orga­niza­tion.

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