Tag-Archiv für 'indymedia'

Neues von mir (& anderen) zu Griechenland sowie zu Entrismus-Politik (vulgo: ‚Mitmach-Reformismus‘) bei de.indymedia.org, scharf-links und trend. onlinezeitung – Lesestoff fürs Wochenende

1.a) Die junge Welt berich­tet in ihrer heu­ti­gen Aus­gabe über eine Pres­se­kon­fe­renz, die der LAE-​​Fraktionsvorsitzende am Don­ners­tag­abend in Athen gab

Refe­ren­dum über die EU:

Grie­chen­lands neue Links­par­tei LAE will das Land in der Euro­päi­schen Union hal­ten – aber nicht um jeden Preis

http://​www​.jun​ge​welt​.de/​2​0​1​5​/​0​9​-​0​5​/​0​3​4.php

b) Da der Text ges­tern Abend schon online war, konnte ich mir nicht ver­knei­fen, dazu gleich mal ein paar Anmer­kun­gen bei de​.indy​me​dia​.org zu ver­öf­fent­li­chen:

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Es reicht bei weitem nicht, immer nur alles ‚mitzudenken und zu reflektieren‘ und mit allen – oder fast allen – solidarisch zu sein.

Bei linksunten.indymedia begrün­dete ich am Diens­tag meine These:

„Es reicht bei wei­tem nicht, immer nur alles ‚mit[zudenken] und [zu] reflektier[en]‘ und mit allen – oder fast allen – soli­da­risch zu sein. Manch­mal ist es not­wen­dig, eine Wahl zu tref­fen, eine Ent­schei­dung zu tref­fen: und zwar nicht nur gegen­über Mas­ku­lis­ten, Fun­da­men­ta­lis­tIn­nen aller mög­li­chen Reli­gio­nen, Faschis­ten und Faschis­tin­nen (dem dürf­ten sogar Queerfe­mi­nis­tIn­nen zustim­men), son­dern manch­mal – und nur allzu oft – ist es sogar erfor­der­lich, eine Ent­schei­dung, eine Wahl zwi­schen unter­schied­li­chen femi­nis­ti­schen Posi­tio­nen zu tref­fen.“

Außer­dem fragte ich was Links­ra­di­ka­lis­mus eigent­lich von Links­li­be­ra­lis­mus unter­schei­det:

„Ein­fach nur zu for­dern, daß nie­mandE dis­kri­mi­niert wer­den soll, weil er/​sie fett, trans*, inter*, Frau, Sex­ar­bei­te­rIn ist, … ist bil­lig [5]. Das machen auch alle kon­se­quen­ten Libe­ra­len. Und des­halb kommt ein Links­ra­di­ka­lis­mus, der ana­ly­tisch und stra­te­gisch nicht mehr zu bie­ten hat, als sei­ner­seits alle Dis­kri­mi­nie­rung abzu­leh­nen, in die Ver­le­gen­heit, sich nur noch kul­tu­ra­lis­tisch oder – eher frü­her als heute – durch Mili­tanz vom Libe­ra­lis­mus abgren­zen zu kön­nen.“

Des­wei­te­ren kri­ti­siere ich dort das, was ich „Positionierungs-​​Striptease“2 der Autorinnen-​​ und Auto­ren des am Sams­tag bei indy­me­dia erschie­nen Tex­tes „Für eine links­ra­di­kale, queerfe­mi­nis­ti­sche Per­spek­tive auf den 8. März“1 nenne:

„Wir ver­ste­hen uns als Teil einer links­ra­di­ka­len, queer-​​feministischen Szene, sind weiß-​​deutsch, […], sind cis (also nicht trans), abled bodied (der körperlich/​geistigen Norm von ‚gesund’ wei­test­ge­hend entsprechend)und konn­ten alle auf die Uni gehen.“

und die dar­aus von die­sen gezo­gene Kon­se­quenz:

Aus die­sen Posi­tio­nen her­aus möch­ten wir eine Kri­tik an man­chen Auf­ru­fen­den zu die­ser Demo und deren Ver­ständ­nis von ‚Femi­nis­mus’ äußern.“ (meine Hv.)

Außer­dem wage ich am Ende noch eine kleine Pro­gnose, was dem Queerfe­mi­nis­mus eines Tages pas­sie­ren dürfte:

Eine revolutionär-​​feministische Per­spek­tive auf …
https://​links​un​ten​.indy​me​dia​.org/​d​e​/​n​o​d​e​/​1​08153.

Siehe ergän­zend mei­nen Kom­men­tar bei:

http://​lower​class​ma​ga​zine​.blog​sport​.de/​2​0​1​4​/​0​3​/​0​8​/​r​e​c​l​a​i​m​-​f​e​m​i​n​i​s​m​/​#​c​o​m​m​e​n​t-117

sowie

den Aus­zug bei de.indymedia:

http://​de​.indy​me​dia​.org/​2​0​1​4​/​0​3​/​3​5​3​0​2​4​.​shtml.

PS.:
Noch ein Nach­trag direkt zur 8. März-​​Demo:

Die Mäd­chen­mann­schaft ver­linkt drei Foto­stre­cken: (mehr…)

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(Was) wählen? – Teil III

[Ggü. 20:56 h mit Update ab Abschnitt „Bar­ri­cada zu den Klein­par­teien“]

Über­sicht:

I. Wei­tere Stel­lung­nah­men zur Pira­ten­par­tei
II. Lyzi: Doch DKP wäh­len?
III. Bar­ri­cada: Doch nicht Links­par­tei wäh­len?
IV. Bar­ri­cada zu den Klein­par­teien
V. Die Ein­wände von Race the Breeze
VI. Scheck­kar­ten­punk als Gegen­stand­punkt-Fan
VII. Mne­menth: „Bitte geht wäh­len“
VIII. Bei indy­me­dia wird noch dis­ku­tiert (‚anar­chis­ti­scher‘ Piraten-​​Wähler: „Femi­nis­mus ist eine dog­ma­ti­sche Ideo­lo­gie aus den 70ern, die strikte Geschlech­ter­tren­nung und auto­ri­täre Denk­struk­tu­ren beinhal­tet.“)
IX. Die letz­ten bei­den Umfrage-​​Ergebnisse und die Wahl­bör­sen

I. Wei­tere Stel­lung­nah­men zur Pira­ten­par­tei

Bei Indy­me­dia Schweiz (Schi­ckes Video zum Thema – 26.09.2009 12:43) wird auf einen Pira­ten­spot hin­ge­wie­sen.
Die Pira­ten­par­tei sieht die Frei­heit der NATION, nicht etwa die der BÜR­GE­RiN­NEN bedroht

und endet dann folg­lich mit den Natio­nal­far­ben:

.
Damit paßt sie dann ja schon zur Farb­ge­bung der FDP-​​Werbung – erfreu­lich nur, daß zumin­dest nicht mit einer Mehr­heit eines neoliberalen-​​hard­core-Dreier-​​Bündnisses von FDP, Grü­nen und Pira­ten­par­tei zu rech­nen ist.

Lyzi’s Welt kom­men­tiert die Pira­ten­par­tei (in Anspie­lung auf eines deren Wahl­pla­ka­ten) wie folgt:
„Wer Pla­ka­ten zu ver­trauen pflegt, hat sicher­lich einen an der Waf­fel, wer jedoch hobby-​​politischen Internetfreiheits-​​Flashmob-​​Canaillen und ihrem hirn­lo­sen Separatisten-​​Wahlprogramm ver­traut, hat auf jeden Fall nur noch Brei in der Birne.“,
und ver­weist außer­dem auf den Spie­gel­fech­ter. Der aus­führ­li­che und wohl abge­wo­gen argu­men­tie­rende Text beginnt wie folgt:

„Dies ist mitt­ler­weile mein drit­ter Arti­kel zu die­sem Thema. Wäh­rend ich anfangs noch sehr opti­mis­tisch war und spä­ter – nach der Affäre um Bodo Thie­sen – immer noch dosiert zweck­op­ti­mis­tisch kom­men­tierte, sehe ich die Ent­wick­lung der Pira­ten mitt­ler­weile wesent­lich pes­si­mis­ti­scher“.

Wer/​welche noch über­legt, Pira­ten­par­tei zu wäh­len: Unbe­dingt lesen!

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In den letzten Tagen gelesen

1.a) bei Just noch einen Nach­trag zu den Ter­min­hin­wei­sen von heute mor­gen: „Ab dem 6. Okto­ber gibts jede menge schoener Pla­kate, Comix & Skiz­zen von Trou­ble X bei Tante Horst (O-​​Strasse 45) in Kreuz­berg zu bestau­nen! Hier die Flyer 1 /​ 2.“
Dazu noch ein ergän­zen­der Hin­weis – Trou­ble X bei blog­sport: http://​trou​blex​.blog​sport​.de/ – zuletzt mit einem „Wir Frauen“ gege­be­nen Inter­view.
b) bei der Mäd­chen­mann­schaft einen Hin­weis auf das Femi­nis­ti­sche Musik­fes­ti­val vom 24. – 29.09. in Wien

2. bei Crull. Für die Dik­ta­tur des Pro­le­ta­ri­ats wurde auf Texte zu Klas­sis­mus hin­ge­wie­sen und ansatz­weise über sie dis­ku­tiert. l bringt dort eine tref­fende Kri­tik an Standpunkt-​​Epistemologien:

„schon am anfang des buches wird ange­pran­gert, dass marx aus ner bür­ger­li­chen fami­lie kam – und daher sei wohl auch seine theo­rie arg davon beein­flusst. – AUCH DAS IST KLAS­SEN­RAS­SIS­MUS (von unten) :P
ich bin ja etwas skep­tisch. „

3. Bei scharf-​​links gibt es eine „Mar­xis­ti­sche Kri­tik an Judith But­ler“ – habe ich bis­her nur ein­mal durch­ge­scrollt. Hin­ge­wie­sen sei zumin­dest schon mal auf But­lers Auf­satz in der New Left ReviewMerely Cul­tu­ral“ (aus Netz­wer­ken von Universitäts-​​ und Staats­bi­blio­the­ken kos­ten­los), bevor 2009 ‚vor­schnell‘ allein anhand ihrer Bücher von Anfang der 90er Jahre geur­teilt wird.
4.a) indy­me­dia löscht mal wie­der: den von mir doku­men­tier­ten Bei­trag zu einer Aktion von Anar­chos gegen Pira­ten­par­tei­büro.
b) der Mäd­chen­blog hat sich im übri­gen auch kri­tisch zur Pria­ten­par­tei geäu­ßert („Frau­en­po­li­tik egal“) – das hatte ich bis ver­ges­sen, in mei­ner Wahl­über­sicht zu erwäh­nen.
5. Der Revo­lu­tio­när Sozia­lis­ti­sche Bund (RSB) ver­öf­fent­lichte einen „Leser“brief von mir zu einem Arti­kel in des­sen Zeit­schrift Avanti nebst Ant­wort des Autors. Thema: Rich­tige und fal­sche Kapitalismus-​​Kritik. Der Autor weist auf das Avanti-Schwerpunkt-​​Heft von 2005 „Marx statt Münte“ (Avanti 123, Juli/​August 2005) hin – habe ich aber auch noch nicht gele­sen.
6.a) die aus trotz­kis­ti­scher Tra­di­tion kom­mende SoZ rezen­siert das Buch von Felix Wem­heuer „Mao­is­mus. Ide­en­ge­schichte und revo­lu­tio­nä­rer Geist“
b) ergän­zend sei noch auf das Maoismus-​​Buch von Hen­ning Böke hin­ge­wie­sen.
7. Ent­ding­li­chung wies aus Anlaß mei­ner Wie­der­ver­öf­fent­li­chung der Kri­tik der Nr. 25 der Zeit­schrift Okto­ber („Das refor­mis­ti­sche Schaf im auto­no­men Wolfs­pelz“) an der Auto­no­mie Nr. 14 auf die bei Ent­ding­li­chung wie­der­ver­öf­fent­lichte Nr. 14 von Okto­ber mit frü­her Kri­tik an den Grü­nen hin:
++ ein Über­blicksar­ti­kel: „Die Par­la­men­ta­ri­sie­rung der Grü­nen“ (S. 1 – 4)
++ eine Kri­tik an Buch „Die Zukunft der Grü­nen“ (S. 4 – 11) der sei­ner­zei­ti­gen Partei-​​Linken Rai­ner Tram­pert und Tho­mas Eber­mann (mir scheint, die Wich­tig­keit auch einer Ände­run­gen der Kon­sum­weise wurde in der Rezen­sion zu sehr unter­schätzt, aber im Gro­ßen und Gan­zen wurde gut auf­ge­zeigt, wie auch die Ham­bur­ger Ökoso­zia­lis­ten dahin ten­die­ren, den Rechts-​​Links-​​Gegensatz einem vagen Pri­mat der Ökolo­gie als ‚Mensch­heits­frage‘ unter­zu­ord­nen)
und
++ eine Text „Die Grü­nen und ihre Nation“ (S. 18 + 12 – 17), der wie­der ein­mal beweist, daß nicht nur Anti­deut­sche in der Lage sind und waren, lin­ken deut­schen Nationalismus-​​Kritik zu kri­ti­sie­ren.
8. Das Ende des Sex weist auf mei­nen – ursprüng­lich als Kom­men­tar bei der Mäd­chen­mann­schaft gepos­te­ten – Bei­trag „Gibt es AUS­SCHLIESS­LICH zwei Geschlech­ter?“ hin und merkt dazu an: „Diese Frage wäre zu ergän­zen und in Zwei­fel zu zie­hen, dass es über­haupt zwei Geschlech­ter gibt.“ – Ich hoffe, ich schaffe es in den nächs­ten Tagen, dar­auf noch ein­mal zurück­zu­kom­men.
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