Tag-Archiv für 'hark'

Do., 26.1., 18 h – Vortrag von Tove Soiland: Jenseits von Sex und Gender

FU Ber­lin, Rost-​​ und Sil­ber­laube, Hör­saal 2,
Habel­schwerd­ter Allee 45, 14195 Berlin-​​Dahlem

19.01.2012: Hilge Land­weer, Freie Uni­ver­si­tät Ber­lin: Das läs­tige Geschlecht. Begriff­li­che und sozi­al­theo­re­ti­sche Über­le­gun­gen

26.01.2012: Tove Soi­land1, Bern: Jen­seits von Sex und Gen­der: Die sexu­elle Dif­fe­renz. Zeit­dia­gnos­ti­sche Ein­würfe von Sei­ten der Psy­cho­ana­lyse

02.02.2012: Karin Glu­do­vatz, Freie Uni­ver­si­tät Ber­lin: Geschlecht und Reprä­sen­ta­tion. Zur Revi­sion der Kate­go­rie ‚Gen­der‘ unter den Bedin­gun­gen visu­el­ler Pro­duk­tion

09.02.2012: Elvira Scheich, Freie Uni­ver­si­tät Ber­lin: Quee­ring Nature: Femi­nis­mus, Poli­tik, Ökolo­gie

16.02.2012: Sabine Hark, TU Ber­lin: Kon­tin­gente Fun­die­run­gen. Über Gen­der, Femi­nis­mus und die Zukunft der Geschlech­ter­for­schung

Quelle:
http://​www​.fu​-ber​lin​.de/​p​r​e​s​s​e​/​i​n​f​o​r​m​a​t​i​o​n​e​n​/​f​u​p​/​2​0​1​1​/​f​u​p​_​1​1​_​3​1​3​/​i​n​d​e​x​.html

.pdf-​​Datei der Ankün­di­gung

  1. „Einige Texte von ihr:

    Wie die Frau­en­be­we­gung zum gender-​​Management kam, oder: Warum gen­der im patri­ar­cha­len Koch­topf ver­dampft
    http://​www​.agpol​psy​.de/​w​p​-​c​o​n​t​e​n​t​/​u​p​l​o​a​d​s​/​2​0​1​0​/​0​1​/​s​o​i​l​a​n​d​-​1​1.pdf

    ‚Gen­der’: Kon­tin­gente theo­re­ti­sche Grund­la­gen und ihre poli­ti­schen Impli­ka­tio­nen
    http://​web​.fu​-ber​lin​.de/​g​p​o​/​p​d​f​/​s​o​i​l​a​n​d​/​s​o​i​l​a​n​d.pdf (die­ser und die fol­gen­den links via Mäd­chen­blog)

    ---- vgl. dazu mei­nen Text: Inter­sek­tio­na­li­tät und Gesell­schafts­theo­rie

    Gender-​​Konzept in der Krise. Die Repri­va­ti­sie­rung des Geschlechts
    http://​www​.woz​.ch/​a​r​t​i​k​e​l​/​2​0​0​5​/​n​r​1​8​/​w​i​s​s​e​n​/​1​1​7​6​6​.html

    Die Ver­hält­nisse gin­gen und die Kate­go­rien kamen. Inter­sec­tio­na­lity oder Vom Unbe­ha­gen an der ame­ri­ka­ni­schen Theo­rie
    http://​www​.que​rel​les​-net​.de/​i​n​d​e​x​.​p​h​p​/​q​n​/​a​r​t​i​c​l​e​/​v​i​e​w​/​6​9​4/702

    Dekon­struk­tion als Selbst­zweck? Ein Auf­ruf zur theo­re­ti­schen Refle­xion
    http://​www​.links​net​.de/​e​n​/​a​r​t​i​k​e​l​/​19176

    Das Spiel mit den Geschlech­tern – eine Sack­gasse?
    http://​www​.woz​.ch/​d​o​s​s​i​e​r​/​g​e​n​d​e​r​/​1​1​6​9​9​.html (der dies­bzgl. beim Mäd­chen­blog genannte link funk­tio­niert nicht mehr)“

  2. (http://​arsch​hoch​.blog​sport​.de/​2​0​1​1​/​0​7​/​1​3​/​t​e​r​m​i​n​e​-​u​n​d​-​a​n​d​e​r​e​-​h​i​n​w​e​i​s​e​-​2​/​#​f​n​1​3​1​0​5​5​8​4​0​4422n) [zurück]

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Kritik essentialistischer Identitätspolitik

I. Die queer-​​dekonstruktivistische Kri­tik essen­tia­lis­ti­scher Iden­ti­täts­kon­zep­tio­nen

„[…], gen­der is always a doing, though not a doing by a sub­ject who might be said to preexist the deed. […]. There is no gen­der iden­tity behind the expres­si­ons of gen­der; that iden­tity is per­for­ma­tively con­sti­tu­ted by the very ‚expres­si­ons’ that are said to be its results.”
(Judith But­ler, Gen­der trou­ble, New York /​ Lon­don, 1990, 25).

„[…] gen­der ist ein Tun, wenn auch nicht das Tun eines Sub­jekts, von dem sich sagen ließe, daß es bereits vor der Tat exis­tierte. […]. Hin­ter den Äuße­run­gen von Geschlecht* liegt keine Geschlechts­iden­ti­tät, viel­mehr wird diese Iden­ti­tät gerade per­for­ma­tiv durch diese ‚Äuße­run­gen’ kon­sti­tu­iert, von denen gesagt wird, daß sie das Resul­tat jener Iden­ti­tät seien.“ (eigene Über­set­zung)
* gemeint sind: ver­ge­schlecht­li­che Hand­lun­gen, kul­tu­relle Codes etc.

„If gen­der attri­bu­tes, howe­ver, are not expres­sive but per­for­ma­tive*, then the­ses attri­bu­tes effec­tively con­sti­tute the iden­tity they are said to express or reveal. The dis­tinc­tion bet­ween expres­sion and per­for­ma­ti­vi­ness is cru­cial. If gen­der attri­bu­tes and acts, the various ways, in which a body shows or pro­du­ces its cul­tu­ral signi­fi­ca­tion, are per­for­ma­tive, then there is no preexis­ting iden­tity by which an act or attri­bute might be mea­su­red; […]“
(Judith But­ler, Gen­der Trou­ble, Rout­ledge: New York, 1990, 141).

* per­for­ma­tive (≈ her­vor­brin­gend) ‹ lat. per-​​ (= durch und durch, völ­lig, von Grund auf) + lat. for­mare (= gestal­ten, bil­den).

„Wenn die Eigen­schaf­ten der Geschlech­ter nicht aus­drü­ckend, son­dern her­vor­brin­gend [prä­zi­ser: her­vor­ge­bracht, TaP] sind, dann kon­sti­tu­ie­ren diese Eigen­schaf­ten die Iden­ti­tät, von der behaup­tet wird, daß sie sie aus­drü­cken oder offen­ba­ren wür­den. Die Unter­schei­dung zwi­schen Aus­druck und Per­for­ma­ti­vi­tät [Her­vor­brin­gung] ist zen­tral: Wenn die Eigen­schaf­ten der Geschlech­ter und die geschlecht­li­chen Hand­lun­gen, die ver­schie­de­nen For­men, in denen ein Kör­per seine kul­tu­relle Bedeu­tung zeigt oder pro­du­ziert, per­for­ma­tiv sind, dann gibt es keine vor­gän­gig exis­tie­rende Iden­ti­tät, an der diese Eigen­schaf­ten oder Hand­lun­gen gemes­sen wer­den könn­ten, […].“ (eigene Über­set­zung)

„[…] das Poli­ti­sche besteht […] gerade darin, […] Iden­ti­tä­ten immer wie­der neu zu kon­sti­tu­ie­ren.“
(Sabine Hark, S. 107; s. genaue Lit.angabe in der FN)

II. queer avant la lettre – Jenny Bour­nes Kri­tik am iden­ti­täts­po­li­ti­schen main­stream der 1980er Jahre

Jenny Bourne, Home­lands of the minds, Jüdi­scher Femi­nis­mus und Iden­ti­täts­po­li­tik (1987 oder spä­ter, aber vor 1992) (mit einer Vor­be­mer­kung von 1992)
in: dies. /​ A. Siva­n­an­dan /​ Fiz Fekete
From Resis­tance to Rebel­lion. Texte zur Rassismus-​​Diskussion
Schwarze Risse /​ Rote Straße: Berlin/​Göttingen, 1992, 109 – 145.

„Die Poli­tik der Iden­ti­täts­fin­dung betrach­tet das Erken­nen und das Ent­de­cken der eige­nen Iden­ti­tät als obers­tes Ziel. […]. Der große Feh­ler besteht darin, Iden­ti­täts­fin­dung als ein Ziel und nicht so sehr als Mit­tel zu begrei­fen. […]. Iden­ti­tät ist [aber im Gegen­satz dazu, TaP] nicht so sehr eine Vor­aus­set­zung für poli­ti­sches Han­deln, son­dern sie ent­steht oft erst dar­aus.“ (144).1

„Iden­ti­täts­po­li­tik ist zur Zeit der große Ren­ner. Aus­beu­tung ist ‚out’ und gilt als von außen her deter­mi­niert. Unter­drü­ckung ist ‚in’ und gilt als von innen her­aus per­sön­lich. Die Frage nach dem rich­ti­gen Han­deln wurde durch die Frage nach dem rich­ti­gen Sein ersetzt. Wer bin ich? Die poli­ti­sche Kul­tur ist von einer Poli­tik des Kul­tu­rel­len abge­löst wor­den. Die mate­ri­elle Welt hat sich ins Meta­phy­si­sche ver­flüch­tigt. Die Schwar­zen, die Frauen, die Les­ben und Schwu­len, alle haben sich auf die Suche nach ihrer Iden­ti­tät bege­ben.“ (110, s.a. 112, 114). (mehr…)

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Die Einzelnen sind Geschöpfe der gesellschaftlichen Verhältnisse (NICHT authentische SUBJEKTE), und die gesellschaftlichen Verhältnisse sind widersprüchlich

I.

Karl Marx:
„[…] es han­delt sich hier um die Per­so­nen nur, soweit sie die Per­so­ni­fi­ka­tion ökono­mi­scher Kate­go­rien sind, Trä­ger1 von bestimm­ten Klas­sen­ver­hält­nis­sen und Inter­es­sen. Weni­ger als jeder andere kann mein Stand­punkt, […], den ein­zel­nen ver­ant­wort­lich machen für Ver­hält­nisse deren Geschöpf er sozial bleibt, sosehr er sich auch sub­jek­tiv über sie erhe­ben mag.“ (Das Kapi­tal, MEW 23, 16 – Hv. d. TaP).

Ste­fa­nie Gräfe:
„Die­ses auto­nome Sub­jekt erhebt sich mit­tels der Ver­nunft aus dem bar­ba­ri­schen Natur­zu­stand und bean­sprucht sein ‚Recht‘, des­sen Garant der bür­ger­li­che Staat ist. Die­ses ursprüng­lich auto­nome Indi­vi­duum wird sozu­sa­gen erst im nach­hin­ein ver­ge­sell­schaf­tet. Es exis­tiert jen­seits von Geschichte und Gesell­schaft. Diese Illu­sion der ursprüng­li­chen Auto­no­mie negiert die real exis­tie­ren­den mate­ri­el­len, sozia­len und leib­li­chen Abhän­gig­kei­ten, denen Men­schen nun ein­mal unter­wor­fen sind, und pro­ji­ziert sie auf das ‚Andere‘, z.B. auf ‚die Frau‘. Die wie­derum wird dann sozu­sa­gen zum Gegen­teil der Ver­nunft, ist ganz Bio­lo­gie und Kör­per und Repro­duk­tion. Der Mann ohne Unter­leib und ohne Ver­bin­dung zum Kol­lek­tiv ist das Rechts­sub­jekt, mit des­sen Hilfe sich das vor­auf­klä­re­ri­sche Natur­recht zum Staats­bür­ger­recht erhebt.“

(Fun­da­men­ta­lis­ti­sche Fik­tio­nen. Men­schen­rechts­ideal und patri­ar­chale Wirk­lich­kei­ten, in: ana­lyse & kri­tik. Zei­tung für linke Debatte und Pra­xis, Nr. 422, 21.1.1999).

Judith But­ler:
„Die ver­brei­tete Annahme, daß das ‚Sub­jekt vor dem Gesetz‘ eine onto­lo­gi­sche Inte­gre­ti­tät besitze [und nur „auf die Reprä­sen­ta­tion in oder durch das Gesetz war­tet“ (17)] kann als zeit­ge­nös­si­sche Spur der Hypo­these vom ‚Natur­zu­stand‘ ver­stan­den wer­den – jener fundierenden/​fundamentalitischen Legende, die für die Rechts­struk­tur des klas­si­schen Libe­ra­lis­mus kon­sti­tu­tiv war. Die per­for­ma­tive Beschwö­rung2 eines unge­schicht­li­chen ‚vor‘ wird zur Begrün­dungs­prä­misse, die eine vor­ge­sell­schaft­li­che Onto­lo­gie der Per­so­nen sichert, die ihrer­seits die Legi­ti­mi­tät des Gesell­schafts­ver­tra­ges begrün­det, indem sie ein­wil­li­gen, regiert zu wer­den.“
(Das Unbe­ha­gen der Geschlech­ter, Suhr­kamp: Frank­furt am Main, 1991, 18)

II.

Alt­hus­ser schließt „unter Hin­weis auf die kom­plexe Struk­tur des gesell­schaft­li­chen Gan­zen, wel­che sich nicht auf ein ver­ein­heit­li­chen­des Prin­zip zurück­füh­ren läßt, durch die Ein­füh­rung der Kate­go­rie der Über­de­ter­mi­nie­rung jede ein­deu­tige Deter­mi­nie­rung des gesell­schaft­li­chen Ver­laufs aus[…] und [ver­tritt] viel­mehr die These […], daß in jedem his­to­ri­schen Augen­blick unter­schied­li­che Ten­den­zen beste­hen, wobei es von dem gesell­schaft­li­chen Kräf­te­ver­hält­nis, d.h. von der Kon­junk­tur“ – nicht nur, wie zu ergän­zen ist! – „des Klas­sen­kamp­fes abhängt, wel­che die­ser Ten­den­zen sich schließ­lich durch­setzt. Was daher die gesell­schaft­li­chen Trä­ger betrifft, die unter der Deter­mi­na­tion durch ihre Exis­tenz­be­din­gun­gen funk­tio­nie­ren, so ist auf­grund der dif­fe­ren­ti­el­len Struk­tur die­ser Bedin­gun­gen eine ein­deu­tige Fest­le­gung des indi­vi­du­el­len Han­delns undenk­bar, d.h. die Deter­mi­nie­rung des Indi­vi­du­ums ist in dem Maße wider­sprüch­lich, wie es die gesell­schaft­li­chen Ver­hält­nisse sind; […].“ (mehr…)

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To whom it may concerns: Als queer noch revolutionär, aggressiv und männerfeindlich war – und sein durfte

„[…] wo eine bestimmte Iden­ti­täts­kon­fi­gu­ra­tion anstrebt, ‚die Stelle des Wirk­li­chen‘ ein­zu­neh­men, um durch Selbst-​​Naturalisierung die eigene Hege­mo­nie zu fes­ti­gen und aus­zu­deh­nen, ist von […] revo­lu­tio­nä­rer Pra­xis nichts übrig geblie­ben als ein kon­kre­tis­ti­sches, rei­fi­zier­tes, Poli­tik läh­men­des Fun­da­ment.“

(Sabine Hark, ‚Jen­seits‘ der Les­ben Nation? Die Dezen­trie­rung lesbisch-​​feministischer Iden­ti­tät, in: Ver­ein Sozi­al­wis­sen­schaft­li­che For­schung für Frauen – SFBF – e.V. (Hg.), Zur Krise der Kate­go­rien. Frau – Lesbe – Geschlecht, Frank­furt am Main: Selbst­ver­lag 1994, 89 – 112 [100, vgl. 89, 93 f., 98-​​100, 103])

„Eine Poli­tik der Tole­ranz und Inte­gra­tion einer ‚Min­der­heit’ in die ‚Norm­ge­sell­schaft’ mit einer reprä­sen­ta­ti­ven Poli­tik­vor­stel­lung zeigte sich als ge­scheitert. Form und Orte lesbisch-​​schwuler Iden­titätspolitik waren an ihre Gren­zen gesto­ßen. [… Dar­auf­hin] wur­den Ton und Aktio­nen offen­si­ver und aggressi­ver. […] in Queer Theory [… geht] es weni­ger um Kämpfe nach Ak­zeptanz des ‚Ande­ren’ […], als viel­mehr um die Ana­lyse und die Dekon­struk­tion der Her­stel­lungs­ver­fah­ren von ‚dem Ande­ren’, die Ausgrenzungsprakti­ken als Legi­ti­ma­tion die­nen.“

(Corinna Gen­schel, Fear of Queer Pla­net: Dimen­sio­nen lesbisch-​​schwuler Gesell­schafts­kri­tik, in: Das Argu­ment H. 216, 4/​1996, 525-​​537 [528]).

„Die Viel­schich­tig­keit der Geschlechts­iden­ti­tät erfor­dert eine inter-​​ und post­dis­zi­pli­näre Serie von Dis­kur­sen, um der Domes­ti­zie­rung der Geschlechter-​​ oder Frau­en­stu­dien an der Uni­ver­si­tät zu wider­ste­hen und den Begriff der femi­nis­ti­schen Kri­tik zu radi­ka­li­sie­ren.“

(Judith But­ler: Das Unbe­ha­gen der Geschlech­ter. Suhr­kamp: Frank­furt am Main, 1991, 13)

not maybe

look around you all over the world there are women in pri­son women in jail while men are free look around you all over the world there are women in pri­son
women in jail while men are free look around you all over the world there are
women in pri­son women in jail while men are free abu­sin’ men rai­pin’ men hit­tin’ men vio­lent men
after long long long long years she tried to stop him now she’s in jail he’s still free
near her little sis­ter near her little bro­ther near the little daugh­ter of the neigh­bours
he’s still free
who don’t know any abu­sin’ men
who don’t know any rai­pin’ men
who don’t know any hit­tin’ men
who don’t know any vio­lent men
maybe your bro­ther
maybe your father
maybe your uncle
maybe your grandpa
maybe your neigh­bour
maybe your teacher
maybe your hus­band
maybe your lover
don’t stop the fight it feels much bet­ter than only suf­fe­ring don’t stop the fight you make a change
don’t stop the fight it feels much bet­ter than only suf­fe­ring don’t stop the fight you make a change“

(http://​lowend​mo​dels​.de/​d​e​/​t​e​x​t​e​.​h​t​m​#​n​o​t​maybe)

Und für die, die lie­ber hören als lesen:

http://​theo​rie​als​pra​xis​.blog​sport​.de/​i​m​a​g​e​s​/​L​o​w​E​n​d​M​o​d​e​l​s​C​a​s​s​e​t​a​g​u​e​u​l​e.mp3

(„Die All-​​Dyke-​​Queercore Band Low End Models aus Köln sind die ein­zige Band des poli­tisch moti­vier­ten Musik­gen­res Queer­core in Deutsch­land. Ihr har­ter Cross­over aus Rock, Punk und Techno ist der unüber­hör­bare Nach­fol­ger der Riot Grrrls-​​Bands wie Bikini Kill und Slea­ter Kin­ney, nur aggres­si­ver, poli­ti­scher und viel­sei­ti­ger. Auch vor der Bühne ein wil­des Cross-​​Over aus Gucchi-​​Girls, Drag Kings, Stagediving-​​Dykes, Fun-​​Gays, Pogo-​​Boys und Music-​​Scouts, mit Boots oder Stö­ckel­schuh, kreuz und que(e)r durch alle Life­styles. ‚Sind sie zu stark, bist du zu schwach!“

(meta-​​Text zu http://​lowend​mo​dels​.de – anzeig­bar bspw. mit Thunderbird-​​Plugin Fire­bug)

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Herrschaft oder Kommunismus – eine falsche Frage?

[Der fol­gende Text ist die Lang­fas­sung eines Bei­tra­ges in ak 445 vom 21.12.2000; vgl. die Vor­be­mer­kung zu: http://​theo​rie​als​pra​xis​.blog​sport​.de/​2​0​0​0​/​0​8​/​3​1​/​w​e​s​s​e​n​-​g​e​w​a​l​t​-​h​a​t​-​d​i​e​-​m​a​c​h​t​-​s​e​x​y​-​z​u​-​sein/. Nach einer wei­te­ren Replik schrieb ich schließ­lich noch einen drit­ten Text zum Thema.]

Ich möchte im fol­gen­den die seit meh­re­ren Aus­ga­ben in ak geführte Debatte über Sexua­li­tät und ins­be­son­dere Herr­schaft fort­füh­ren. Da die post-​​feministische Legende von bösen 70ern, in den böse Les­ben arme Heteras unter­drückt haben sol­len, mit dem Arti­kel von Chris­tian Klesse nun auch ak erreicht hat , da ein­mal mehr mit lin­ker, femi­nis­ti­scher Poli­tik als ein „repres­si­ves Klima“ schaf­fend (ak 443, 26) abge­rech­net wird, erscheint es mir aller­dings als not­wen­dig, diese Debatte nicht in der bis­he­ri­gen Weise fort­zu­set­zen, son­dern die grund­sätz­li­che Frage auf­zu­wer­fen: Wel­che Bedeu­tung kann/​soll Herr­schafts­kri­tik für heu­tige linke Poli­tik noch haben?

Voll­stän­di­ger Text als .pdf-​​Datei.

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