Tag-Archiv für 'ak-und-kb'

Zum Stand der Organisierungs- und Programmdebatte

Ende März hatte die Sozia­lis­ti­sche Initia­tive Ber­lin (damals noch mit dem Zusatz: „-Schö­ne­berg“) mit ihrem Papier „Neue anti­ka­pi­ta­lis­ti­sche Orga­ni­sa­tion? Neue anti­ka­pi­ta­lis­ti­sche Orga­ni­sa­tion? Na end­lich!“ eine – auch hier schon öfters Thema gewe­sene – Programm-​​ und Orga­ni­sie­rungs­de­batte aus­ge­löst. Mitt­ler­weile hat die Debatte – ins­be­son­dere durch die Bei­träge des Krei­ses der Auto­rIn­nen eines „Bochu­mer Programm“-Entwurfes – deut­lich an Fahrt auf­ge­nom­men.
Strit­tig ist im Moment ins­be­son­dere, ob das Kon­zept des „revo­lu­tio­nä­ren Bruchs“ tat­säch­lich zur Grund­lage der Arbeit der even­tu­ell zu grün­den­den Orga­ni­sa­tion gemacht wer­den soll (wie in dem „Na endlich“-Papier vor­ge­schla­gen und sogar als „unver­han­del­bar“ bezeich­net wurde) oder ob die Orga­ni­sa­tion auch für gra­dua­lis­ti­sche Kon­zep­tio­nen, die eine schritt­weise Ände­rung der Gesell­schafts­struk­tur ohne revo­lu­tio­nä­ren Bruch anstre­ben, offen sein soll, und ob das „Bochu­mer Pro­gramm“ in die zweit­ge­nannte Kate­go­rie fällt.

Meine letz­ten Bei­träge zu die­sem Thema fin­den sich dort:

und

sowie
schon etwas älter:

Außer­dem gibt es eine Über­sicht über die­ses und 19 wei­tere The­men, die bis­her strit­tig dis­ku­tiert wur­den und wei­ter dis­ku­tiert wer­den sol­len:

.

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Zehn Punkte, über die wir diskutieren sollten

Noch ein­mal zum Thema Neue Anti­ka­pi­ta­lis­ti­sche /​ Revo­lu­tio­näre Orga­ni­sa­tion

Mein so beti­tel­tes Dis­kus­si­ons­pa­pier erschien ges­tern in „trend. online­zei­tung“ 6/​2011:

http://​www​.trend​.info​par​ti​san​.net/​t​r​d​0​6​1​1​/​t​0​3​0​6​1​1​.html.

Inhalts­ver­zeich­nis:

1. Warum „Orga­ni­sa­tion“?

2. Nur anti­ka­pi­ta­lis­tisch? Oder all­ge­mein revo­lu­tio­när? (Zum Ver­hält­nis von Kapi­ta­lis­mus, Patri­ar­chat und Ras­sis­mus)

3. Ver­hält­nis zu beste­hen­den lin­ken Orga­ni­sa­tio­nen

    a) Links­par­tei
    b) DKP, MLPD u.a.
    c) SPD, Grüne
    d) Akti­ons­ein­heit – Ein­heits­front

4. Wer/​welche soll/​en mit­ma­chen?

    a) Aus dem femi­nis­ti­schen Spek­trum
    b) Aus dem Bereich anti­ras­sis­ti­scher sowie migran­ti­scher und Flüchtlings-​​Organisierung
    c) Aus dem trotz­kis­ti­schen Bereich
    d) Aus dem Bereich der (post-)autonomen, (post-)antiimperialistischen Szene
    e) Grup­pen, die in Tra­di­tion der sog. „rech­ten“ Oppo­si­tion gegen die „Sozialfaschismus“-These der Kom­In­tern ste­hen
    f) Linkspartei-​​KritikerInnen, insb. aus dem ehe­ma­li­gen WSAG-​​Spektrum
    g) Reste der mao­is­ti­schen ML-​​Bewegung

5. Für eine Orga­ni­sa­tion von Revo­lu­tio­nä­rIn­nen? Oder für eine gemein­same Orga­ni­sa­tion von RadikalreformerInnen/​GradualistInnen und Revo­lu­tio­nä­rIn­nen? (Ver­hält­nis zu IL und isl)

6. Revo­lu­tio­när oder spe­zi­ell mar­xis­tisch? /​ Ver­hält­nis zum Anar­chis­mus

7. Zu Lage­ana­lyse und Stra­te­gie

    a) Wes­sen Krise?
    b) Kein zurück zum For­dis­mus! – Vor­wärts zum Sozia­lis­mus jetzt?!
    c) Die Volks­be­we­gun­gen im Mit­tel­meer­raum
    d) Zum Pro­blem der ökono­mi­schen und poli­ti­schen Spal­tung der Lohn­ab­hän­gi­gen

8. Reiz­wör­ter und Reiz­the­men

    a) „Anti­deut­sche“ – „Anti­im­pe­ria­lis­ten“
    b) Sta­lin
    c) Dik­ta­tur des Pro­le­ta­ri­ats
    d) Avant­garde
    e) Demo­kra­ti­scher Zen­tra­lis­mus
    f) Gewalt­frage
    g) Kopf­tuch

9. Aktive Mit­ar­beit /​ Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tu­ren /​ Arbeits­weise

    a) AktivistInnen-​​ oder Karteileichen-​​Organisation?
    b) Das Pri­vate ist poli­tisch: Orga­ni­sa­tion – Szene/​Milieu – Bewe­gung
    c) Nicht-​​klandestin oder halb-​​klandestin
    d) Inner-​​organisatorische Demo­kra­tie

10. Zum wei­te­ren Vor­ge­hen

Zitat aus dem Text:

„Im Gegen­satz zu gewis­sen ‚stil-​​diktierenden’ Ten­den­zen (der berühmte ‚pro­le­ta­ri­sche’ Kurz­haar­schnitt im Ggs. zu den lan­gen Hippie-​​Haaren, teil­weise wohl auch Ver­bot von partei-​​externen Lie­bes­be­zie­hun­gen usw.) bei den K-​​Gruppen der 70er Jah­ren soll­ten zwar Frei­zeit, Woh­nen usw. von orga­ni­sier­ter Pra­xis unter­schie­den wer­den. Auch hin­sicht­lich des poli­ti­schen Ver­hal­tens am Arbeits­platz, von dem die Exis­tenz­si­che­rung abhängt, sollte nichts Unmög­li­ches ver­langt wer­den. Die poli­ti­sche Linie einer Orga­ni­sa­tion muß immer auch die per­sön­li­chen Kräfte und Mög­lich­kei­ten der ein­zel­nen Mit­glie­der in Rech­nung stel­len.
Aber: Das heißt nicht, daß Leben, Arbeit und Poli­tik von ein­an­der getrennt sind; auch Leben und Arbei­ten, ‚das Pri­vate’ – wie die Frau­en­be­we­gung und viele andere 68er sag­ten –, sind poli­tisch. M.E. gibt es keine revo­lu­tio­näre Pra­xis, die hin­ter diese Ein­sicht zurück­fällt.“

Vgl. dazu ergän­zend:
http://​ent​ding​li​chung​.word​press​.com/​2​0​1​0​/​1​0​/​1​2​/​k​o​m​m​u​n​i​s​t​i​s​c​h​e​-​p​a​r​t​e​i​-​d​e​u​t​s​c​h​l​a​n​d​s​m​a​r​x​i​s​t​e​n​-​l​e​n​i​n​i​s​t​e​n​-​k​p​d​m​l​-​s​i​n​d​-​l​a​n​g​e​-​h​a​a​r​e​-​f​o​r​t​s​c​h​r​i​t​t​l​i​c​h​-​1974/.

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Antikapitalistisch ist nicht revolutionär genug!

[Der fol­gende Text als .pdf-Datei]

Vor kur­zem wurde an ver­schie­de­nen Stel­len im Netz ein Papier eines Dis­kus­si­ons­krei­ses um Michael Prütz (1, 2, 3, 4; vgl. 5) ver­öf­fent­licht – Titel: Neue Anti­ka­pi­ta­lis­ti­sche Orga­ni­sa­tion? Na end­lich! Wor­über müs­sen wir uns ver­stän­di­gen und wor­über nicht. Plä­diert wird für eine „soli­da­ri­sche und kon­tro­verse, ergeb­nis­of­fene und ziel­ge­rich­tete Debatte“ zwi­schen „‚Mar­xis­mus’ und ‚Auto­no­mie’, Links-​​Sozialisten /​ Links-​​Kommunisten und Bewe­gungs­linke“. Ver­öf­fent­licht wurde der Text von den online-​​Zeitschriften trend, Linke Zei­tung (wo es in den Kom­men­ta­ren eine LeserIn-​​Diskussion zu dem Text gibt) sowie scharf-​​links (wo auch zwei daran anschlie­ßende Texte ver­öf­fent­licht wur­den) und den blogs Rap­pel­kiste (bei blog​sport​.de) und Rote Pre­digt (bei over-​​blogs, die zu dem social bookmark-​​Dienst wikio gehö­ren) sowie auf der home­page der Sozia­lis­ti­schen Koope­ra­tion; Ent­ding­li­chung ver­linkte den Text.
Diese paar Ver­öf­fent­li­chungs­orte und Ant­wor­ten sind zwar bei wei­tem nicht die Reso­nanz auf das Papier, die not­wen­dig wäre, um jene Idee mehr als eine Idee sein zu las­sen. Ich will mir aber trotz­dem nicht zu schade dafür sein, fünf Anmer­kun­gen zu dem Text zu machen. Denn die gene­relle Über­zeu­gung, daß es einer lin­ken Struk­tur bedarf, die pro­gram­ma­tisch links von der Links­par­tei (m.E. auch links von der Inter­ven­tio­nis­ti­schen Lin­ken [IL]) steht, die ver­bind­li­cher orga­ni­siert ist als die auto­nome Szene (und eben­falls ver­bind­li­cher als die IL), aber im Gegen­satz zu der Revo­lu­tio­nä­ren Lin­ken um die Zeit­schrift radi­kal nicht klan­des­tin orga­ni­siert, son­dern in Demons­tra­tio­nen, Ver­an­stal­tun­gen und Bünd­nis­sen auch per­sön­lich (in Form von für sie ein­ste­hen­den Mit­glie­dern) sicht-​​ und ansprech­bar ist, würde ich tei­len. Was die inhalt­li­che Aus­rich­tung anbe­langt, hört sich, „die eige­nen revo­lu­tio­nä­ren Posi­tio­nen wie­der mit ein wenig mehr Selbst­be­wusst­sein zu ver­tre­ten“ (Hv. hin­zu­ge­fügt), für mei­nen Geschmack aller­dings noch zu zag­haft an. –
Hier also meine fünf Anmer­kun­gen: (mehr…)

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„Ich sag‘, wie’s ist!“-Papier und Interventionistische Linke

Ich hatte kürz­lich eine .pdf-​​Bild-​​Datei des Szene-​​Klassikers „Ich sag‘, wie’s ist!“, der 1988 in den inte­rim Nr. 26, 27 und 28 erschien, online gestellt und dabei die Hoff­nung aus­ge­drückt, daß sich viel­leicht jemandE die Mühe macht, die Datei OCR zu behan­deln und Kor­rek­tur zu lesen. Tat­säch­lich bekam ich am Wochen­ende eine word-Datei im erst­klas­si­gen Zustand zuge­schickt. Vie­len Dank!

Ich habe die Datei nun mei­ner­seits noch ein­mal am Bild­schirm Kor­rek­tur gele­sen (aber nicht Zeile für Zeile mit dem Ori­gi­nal ver­glei­chen) und dabei
++ noch die Sei­ten­zah­len der Erst­ver­öf­fent­li­chung ein­ge­fügt (der Text selbst war mit durch­ge­hen­der Sei­ten­zäh­lung über alle drei Teile hin­weg ver­se­hen, wäh­rend die inte­rim-Hefte keine eigene Sei­ten­zäh­lung hat­ten)
++ eine hand­voll ver­blie­be­ner Scan­feh­ler ent­deckt und besei­tigt
und
++ – im Inter­esse der bes­se­ren Les­bar­keit – eben­falls unge­fähr eine hand­voll Feh­ler, die bereits im Ori­gi­nal ent­hal­ten waren, kor­ri­giert.1
Die Bebil­de­rung des Ori­gi­nals ist der Ein­fach­heit hal­ber nicht in die Text­da­tei über­nom­men. Das Ergeb­nis fin­det Ihr hier – jetzt als .pdf-​​Text-​​Datei.

Die Zusen­dung wurde mit der Anre­gung ver­bun­den, auf dem Blog eine Dis­kus­sion dar­über anzu­stos­sen, ob a) die von den Auto­rIn­nen des „Ich sag‘, wie’s ist!“-Papieres gefor­derte fes­tere Orga­ni­sie­rung über­haupt der rich­tige Weg ist und b) ob die Inter­ven­tio­nis­ti­sche Linke per­spek­ti­visch diese Orga­ni­sie­rung dar­stel­len kann.

Uff. Ich will es ver­su­chen – ob dar­aus etwas wird, hängt dann aller­dings von den Lese­rIn­nen ab:

zu a): Ich würde den Auto­rIn­nen im Kern Recht geben – auch wenn die Begriff­lich­keit von „Kader­or­ga­ni­sa­tion“, „demo­kra­ti­scher Zen­tra­lis­mus“, „Zel­len­prin­zip“ und „Avant­gar­de­an­spruch“ schon damals – und heute erst recht – einen etwas alt­ba­cke­nen Klang hat(te). Mit der ange­ra­te­nen sprach­li­chen Moder­ni­sie­rung würde ich sagen: Auch heute ist eine Orga­ni­sa­tion zumin­dest poten­ti­ell poli­tisch wirk­sa­mer als bloße auto­nome Klein­grup­pen. Sie kann – (eine ent­spre­chende Pra­xis vor­aus­ge­setzt) Wirk­sam­keits­gren­zen über­schrei­ten, die Klein­grup­pen oder spon­tane Bewe­gun­gen per se (auch bei der bes­ten Pra­xis) nicht über­schrei­ten kön­nen. Eine kol­lek­tive, überg­rei­fende und kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­ent­wick­lung von theo­re­ti­scher und poli­ti­scher Pra­xis beinhal­tet die Chance, zu bes­se­ren Ergeb­nis­sen zu kom­men. Dies zu errei­chen, sollte in der Tat der Anspruch einer sol­chen Orga­ni­sa­tion sein – und damit ist dann auch ver­bun­den, in Bewe­gun­gen nicht ein­fach nur mit­zu­schwim­men, son­dern zu ver­su­chen, ori­en­tie­rend zu wir­ken. Ob der­ar­tige Vor­schläge dann auch akzep­tiert wer­den – ob also die prä­ten­dierte Avant­garde auch tat­säch­lich Avant­garde ist –, steht dann aller­dings auf einem ande­ren Blatt (wie in dem doku­men­tier­ten Text auch schon erkannt wurde). Und eine sol­che Orga­ni­sa­tion bedarf auch demo­kra­tisch struk­tu­rier­ter ver­bind­li­cher Ent­schei­dungs­fin­dung.

zu b): Diese Frage zu beant­wor­ten, fällt mir deut­lich schwe­rer. Da ich mich die letz­ten Jahre über­wie­gend im Aus­land auf­ge­hal­ten habe, habe ich von IL in ers­ter Linie das mit bekom­men, was im ak steht (und auch davon eher nur den klei­ne­ren Teil gele­sen) und das Hick­hack um die – auch m.E. stark ver­un­glückte – Pres­se­ar­beit nach der Anti-​​G8-​​Demo in Ros­tock.
Auf die­ser völ­lig unzu­rei­chend Infor­ma­ti­ons­grund­lage will ich – aus­ge­hend von dem Anfang des „Ich sag‘, wie’s ist!“-Textes – trotz­dem mal ver­su­chen, eine These zur gewünsch­ten Dis­kus­si­ons­an­re­gung zu for­mu­lie­ren:
Das doku­men­tierte Papier beginnt wie folgt: „Wir, aus der auto­no­men und anti­im­pe­ria­lis­ti­schen Szene kom­mend, haben die­ses Papier geschrie­ben, um eine grund­sätz­li­che poli­ti­sche Dis­kus­sion zu füh­ren. Wir sind näm­lich der Ansicht, daß unsere eigene poli­ti­sche Arbeit und die der Szene von einer Reihe von Feh­lern, Schwä­chen und Lücken gekenn­zeich­net war und ist. Diese müs­sen drin­gend über­wun­den wer­den, wenn wir hier eine wirk­same revo­lu­tio­näre Bewe­gung auf­bauen wol­len. Es han­delt sich um den feh­len­den Klas­sen­stand­punkt, mili­ta­ris­ti­sche Ten­den­zen, Ghetto-​​Mentalität, frei­wil­lige Des­or­ga­ni­sa­tion, zu kur­zes und inkon­se­quen­tes poli­ti­sches Den­ken und eine weit­ge­hende Igno­ranz gegen­über dem Marxismus-​​Leninismus.“
Mir scheint, die IL bemüht sich am effek­tivs­ten um Über­win­dung von „militaristische[n] Ten­den­zen, Ghetto-​​Mentalität“ und „freiwillige[r] Des­or­ga­ni­sa­tion“. Der Anspruch, eine „revo­lu­tio­näre Bewe­gung auf­bauen [zu] wol­len“, ein „Klas­sen­stand­punkt“ und der „Marxismus-​​Leninismus“ ist dage­gen bei der IL für mich deut­lich weni­ger zu erken­nen.
Nun ist es um den – von Sta­lin, wenn nicht erfun­de­nen, so doch maß­geb­lich ver­brei­te­ten – Aus­druck „Marxismus-​​Leninismus“ und zumal um die von Sta­lin dem Aus­druck beige­leg­ten Inhalte (um die ging es auch den Papier-​​AutorInnen wohl nicht) nicht beson­ders schade. Und auch zum „Klas­sen­stand­punkt“ wären zahl­rei­che kom­pli­zie­rende Anmer­kun­gen zu machen. – Nur scheint mir, daß all­das von der IL unkri­ti­siert und ersatz­los ein­fach fal­len gelas­sen wird – wie sich auch in dem ziem­lich unspe­zi­fi­schen Namen (Inter­ven­tion. Ja, aber wofür?) aus­drückt.
Also: Mir fällt es – abge­se­hen davon, NSB-​​/​NGO-​​näher zu sein und sein zu wol­len, als die auto­nome Szene – schwer, eine poli­ti­sche Linie zu erken­nen. Der Inter­ven­tio­nis­mus des Kom­mu­nis­ti­schen Bun­des (KB) der 70er und 80er Jahre bspw. in die Anti-​​AKW-​​Bewegung oder den grü­nen Par­tei­bil­dungs­pro­zeß war da schon spe­zi­fi­scher.
Oder noch mal anders gesagt: „Mili­ta­ris­mus“ weg, ohne daß statt des­sen beson­ders viel inhalt­li­che But­ter bei Fische dazu­kommt – das erweckt bei mir den Ein­druck von ‚Ent­ra­di­ka­li­sie­rung‘, die von den Auto­rIn­nen des 1988er Papie­res ver­mut­lich nicht inten­diert war.

Erin­nert sei in dem Zusam­men­hang noch ein­mal an den Auto­no­men Kon­gress, der vom 8. – 11.10. in Ham­burg statt­fin­den wird, (1, 2 3, 4)
und meine Rezen­sion der Orga­ni­sie­rungs­de­batte in der radi­kal:
http://​theo​rie​als​pra​xis​.blog​sport​.de/​2​0​0​9​/​0​8​/​2​5​/​r​a​d​i​k​a​l​-​i​n​t​e​r​v​i​e​w​-​m​i​t​-​d​e​r​-​m​i​l​i​t​a​n​t​e​n​-​g​r​u​p​p​e​-​z​u​-​o​r​g​a​n​i​s​i​e​r​u​n​g​-​d​e​s​-​r​e​v​o​l​u​t​i​o​n​a​e​r​e​n​-​w​i​d​e​r​s​t​a​n​d​e​s​-​t​e​i​l​-​i​v​-​d​e​r​-​r​e​z​e​n​s​i​o​n​-​z​u​-​r​a​d​i​k​a​l​-​n​r​-161/
und
http://​theo​rie​als​pra​xis​.blog​sport​.de/​2​0​0​9​/​0​8​/​0​7​/​a​u​f​-​p​a​p​i​e​r​-​g​e​l​e​s​e​n​-​r​a​d​i​k​a​l​-​n​r​-​1​6​1​-t_i/
sowie diese Kommentar-​​Diskussion:
http://​theo​rie​als​pra​xis​.blog​sport​.de/​2​0​0​9​/​0​9​/​2​7​/​w​a​s​-​w​a​e​h​l​e​n​-​t​e​i​l​-​i​v​-​e​i​n​-​s​i​e​g​-​v​o​n​-​s​c​h​w​a​r​z​-​g​e​l​d​-​w​a​e​r​e​-​e​i​n​-​s​c​h​r​i​t​t​-​z​u​r​u​e​c​k​-​h​i​n​t​e​r​-​s​e​a​t​t​l​e​/​#​c​o​m​m​e​n​t-454
(Mephisto – 27. Sep­tem­ber 2009 um 15:40 Uhr) + nach­fol­gende Ant­wort. -

Ich fände es auch sinn­voll, wenn eine Dis­kus­sion zustan­de­kommt; die Kom­men­tar­funk­tion steht ohne­hin zur Ver­fü­gung. Wer/​welche etwas län­ge­res schrei­ben will, kann sich gerne auch als Benut­ze­rIn anmel­den und einen eige­nen, neuen Bei­trag schrei­ben.
Inter­es­sant fände ich auch, falls die sei­ner­zei­ti­gen Papier-​​AutorInnen, falls sie das hier lesen, mit­tei­len würde, warum dem sei­ner­zei­ti­gen Papier anschei­nend nie etwas Wei­te­res folgte – weder ein wei­te­res Papier noch ein Umset­zungs­ver­such. Und was für ein Grüpp­chen war eigent­lich die in dem Papier zwei-​​ oder drei­mal zitierte Pro­le­ta­ri­sche Aktion mit der Zei­tung Par­ti­san?

  1. Es han­delt sich durch­weg um Klei­nig­kei­ten: feh­lende Kom­mata; (rich­ti­ges) „daß“ statt (fal­sches) „das“, ein Buch­staben­dre­her, eine Erset­zung von „m“ durch „n“ (oder was es umge­kehrt?), Ein­fü­gung eines feh­len­den Buch­sta­bens. – Im Ori­gi­nal ste­hen am Satz­ende vor Fra­ge­zei­chen immer Leer­zei­chen. Die haben wir besei­tigt. [zurück]
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(Was) wählen?

Die Frage scheint dies­mal so müßig, wie seit 20 Jah­ren nicht mehr, zu sein – wenn nicht sogar so, wie seit dem KPD-​​Verbot.

Über­sicht über den fol­gen­den Text:

I. Ein Blick zurück

1. Als Wah­len span­nend waren
2. Die ‚Rück­kehr‘ der spä­ten 50er und frü­hen 60er Jahre war nicht von Dauer

II. Der Stand der Dinge

III. Was die ande­ren sagen – kri­tisch kom­men­tiert
1. Ofen­schlot con­tra Dath
2. Bun­des­wahl­streik: Masse statt Klasse
3. Mann­heim: „Klas­sen­kampf statt Wahl­kampf“?
4. Angel of Neu­ko­elln: Für Grund­rechte, gegen Lohn­dum­ping und Sozi­al­ab­bau – und gegen deut­sche Kriegs­ein­sätze
5. Mäd­chen­mann­schaft: Elec­tions are a gen­der issue!
6. Diverse zu den Irr­we­gen der Pira­ten­par­tei
7. Avanti: „Unsere Wahl heißt Wider­stand“
8. VSP: Bitte noch mehr Weich­spü­ler
9. Von den Ex-​​TrotzkistInnen zu den Ex-​​MaoistInnen (ana­lyse & kri­tik)…
10. …zu Ex-​​blogsport-​​lerInnen (Kri­ti­sche Schrif­ten)
11. Mne­menth & TSP: Die Tücken des Wahl­rechts
12. Wahl­prüf­steine und andere Wahl­hil­fen
13. Gewerk­schaft­lich orga­ni­sierte SPD-​​Mitglieder sagen: SPD-​​Führung stür­zen ist dring­li­cher als SPD wäh­len
14. Alter­na­ti­ven zur Links­par­tei?
a) DKP – ohne Aus­sicht auf wahr­nehm­ba­ren Erfolg
b) PSG – unter irre­füh­ren­der Flagge
c) MLPD: Sta­lins „ech­ten Sozia­lis­mus“ wäh­len
d) Nicht auf dem Stimm­zet­tel: Frau­en­par­teien
15. Was die von mir regel­mä­ßig gele­se­nen Blät­ter „Arbei­ter­stimme“ (Nürn­berg) und „Arbei­ter­po­li­tik“ (Ham­burg) sagen

IV. Eigene Stel­lung­nahme

(mehr…)

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radikal-Interview mit der militanten gruppe zu „organisierung des revolutionären widerstandes“ (Teil IV der Rezension zu radikal Nr. 161)

Fort­set­zung der Rezensions-​​Reihe vom 07.08., 09.08. und 10.08.

Das Inter­view mit der mili­tan­ten gruppe (mg) (S. 28 – 54) macht fast die Hälfte des aktu­el­len radi­kal-Hef­tes (60 Sei­ten + Tarn­um­schlag) aus. Es ist ein unge­wöhn­li­ches Inter­view: Es besteht aus 14 Fra­gen und den jewei­li­gen Ant­wor­ten – also im Durch­schnitt fast zwei Druck­sei­ten Ant­wort pro Frage, wobei sich ten­den­zi­ell sagen läßt, daß die Ant­wor­ten auf die ers­ten Fra­gen kür­zer und die spä­te­ren Ant­wor­ten län­ger aus­fal­len.
Inhalt­lich und for­mell las­sen sich drei – unter­schied­lich lange – Teile unter­schei­den: Der erste Teil beschäf­tigt sich mit dem inne­ren Grup­pen­zu­stand der mg (soweit dies für den vor dem Ber­li­ner Kam­mer­ge­richt statt­fin­den­den Pro­zeß gegen ver­meint­li­che mg-Mit­glie­der rele­vant ist, wurde dar­auf bereits in Teil II die­ser Rezen­si­ons­reihe ein­ge­gan­gen). Die Teile 2 und 3 des Inter­views befas­sen sich mit wei­ter­füh­ren­den stra­te­gi­schen Fra­gen, wobei die ers­ten Fra­gen von der mili­tan­ten gruppe ziem­lich klar beant­wor­tet wer­den, wäh­rend spä­te­ren Fra­gen eher über Lek­tü­re­er­fah­run­gen berich­ten, denen die Schluß­fol­ge­run­gen noch weit­ge­hend feh­len. Mir scheint, das Inter­view hätte an Les­bar­keit gewon­nen, wenn sich die mg dort deut­lich kür­zer gefaßt und auf noch zu schrei­bende Papiere ver­wie­sen hät­ten. (mehr…)

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Wessen Gewalt hat die Macht sexy zu sein?!

[Der fol­gende Text ist die Lang­fas­sung einer Replik, die am 31.08.2000 auf S. 23 in ak. ana­lyse & kri­tik, Nr. 441 auf den Arit­kel von Michel Güm­bel „Chris­to­pher Street Day und SM. Mani­fest der Schlag­wer­ker“, der in der voher­ge­hen­den Aus­gabe erschie­nen war, ant­wor­tet. In den bei­den fol­gen­den Aus­ga­ben (ak 442 und 443) erschie­nen drei wei­tere Texte zu der Debatte; in Nr. 445 eine wei­tere Ant­wort von mir, die sich u.a. mit der Kri­tik, mein ers­ter Text sei „mora­li­sie­rend“, aus­ein­an­der­setzt.]

Wider den „gesun­den Men­schen­ver­stand“!

Wes­sen Gewalt hat die Macht sexy zu sein?!
„Selbst­be­stim­mung“ ist in einer durch Herr­schaft und Aus­beu­tung struk­tu­rier­ten Gesell­schaft eine idea­lis­ti­sche Phrase, wel­che die Exis­tenz von Herr­schaft und Aus­beu­tung negiert

Die Lese­rIn­nen einer Zei­tung, die ein­mal Arbei­ter­kampf hieß und sei­ner­zeit vom Kom­mu­nis­ti­schen Bund her­aus­ge­ge­ben wurde, dürf­ten sich viel­leicht noch erin­nern, wie Marx die Frei­heit und Selbst­be­stim­mung der freien Lohn­ar­bei­te­rIn­nen ana­ly­sierte:
„Die Sphäre der Zir­ku­la­tion oder des Waren­tauschs […] war in der Tat ein wah­res Eden der ange­bor­nen Men­schen­rechte. […]. Beim Schei­den von die­ser Sphäre der Zir­ku­la­tion, […], ver­wan­delt sich, so scheint es, schon in etwas die Phy­sio­gno­mie uns­rer dra­ma­tis per­sonae. Der ehe­ma­lige Geld­be­sit­zer schrei­tet voran als Kapi­ta­list, der Arbeits­kraft­be­sit­zer folgt ihm nach als sein Arbei­ter; der eine bedeu­tungs­voll schmun­zelnd und geschäfts­eif­rig, der andre scheu, wider­streb­sam, wie jemand, der seine eigene Haut zu Markt getra­gen und nun nichts and­res zu erwar­ten hat als die – Ger­be­rei.“ (Marx 1867/​90, 189, 190 f.).

Grenz­er­fah­run­gen in der Ger­be­rei

Nun ist es erfreu­li­cher­weise noch nicht soweit gekom­men, daß ak sein Herz für die „Min­der­heit“ der Kapi­ta­lis­tIn­nen ent­deckt hat. Aber das Feld der Sexua­li­tät – bis­her nicht gerade ein Spe­zi­al­ge­biet der Ana­ly­sen und Kri­tik in ak – scheint der Redak­tion wohl ein geeig­ne­tes Expe­ri­men­tier­feld für neue „Grenz­er­fah­run­gen“ (G IV) [1] zu sein, die dann dem­nächst viel­leicht auch auf ande­ren Fel­dern bewun­dert wer­den kön­nen.

Voll­stän­di­ger Text als .pdf-​​Datei.

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Rez. zu Fülberth: KPD und DKP 1945 – 1990

[Erschien ursprüng­lich – redak­tio­nell leicht bear­bei­tet und gekürzt – unter der Über­schrift „Geschichte kom­mu­nis­ti­scher Par­teien. Radi­kale linke DKP-​​Kritik“ im Neuen Deutsch­land vom 14.07.1991, S. 14; die gedruckte Fas­sung gibt als .pdf-​​Datei hier; es folgt dann mein ursprüng­li­cher Text.]

Georg Fül­berth

KPD und DKP 1945 – 1990

Zwei kom­mu­nis­ti­sche Par­teien in der vier­ten Periode kapi­ta­lis­ti­scher Ent­wick­lung

Dis­tel Ver­lag: Heil­bronn, 1990

215 Sei­ten, 22,80 DM

Fül­berth, für die DKP Mit­glied im Mar­bur­ger Stadt­rat, wie­der­holt und belegt mit umfang­rei­chem Mate­rial im ein­zel­nen seine The­sen zur Kri­tik der poli­ti­schen Pra­xis der offi­zi­el­len west­eu­ro­päi­schen kom­mu­nis­ti­schen Par­teien, die er Ende der 80er Jahre in der Ham­bur­ger Zeit­schrift KON­KRET, in der Zei­tung des Kom­munistischen Bun­des „Arbei­ter­kampf“ (Ham­burg), in der West­ber­li­ner PROWO und im DKP-​​Theorieorgan „Mar­xis­ti­sche Blät­ter“ geübt hat. (mehr…)

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Plädoyer für die Herausbildung einer neuen Linken Formation.

erschien in: Neues Deutsch­land, 15./16.12.1990. S. 10.

Eine <a href="http://TheoriealsPraxis.blogsport.de/images/ND_neue_Linke_Formation.pdf" ">.pdf-​​Bild-​​Datei des gedruck­ten Arti­kels gibt es hier.

So etwas ähnli­ches, wie von mir am Ende des Arti­kels vor­ge­schla­gen, fand – im deut­lich klei­ne­ren Rah­men und mit klei­ne­rem Anspruch – dann am 06.01.1991 tat­säch­lich statt – ansons­ten hörte der Welt­geist bekannt­lich nicht auf mich.
Der AK berich­tete über mei­nen Rede­bei­trag bei jenem Tref­fen:

„Det­lev Schulze (PROWO-​​Redaktion) sprach eben­falls nur für sich – und machte erst­mal rei­nen Tisch: die Radi­kale Linke sei ein Hau­fen abge­wrack­ter Funk­tio­näre, die Grüne hät­ten sich mit ihrem Grün­dungs­kon­sens (gewalt­frei, nicht anti­staat­lich usw.) von Anfang an selbst erle­digt, die PDS ver­su­che sich durch oppor­tu­nis­ti­sche Anpas­sung durch­zu­la­vie­ren, außer­par­la­men­ta­risch sei nichts los, ein­zig die Auto­no­men ver­füg­ten ab und zu über eine gewisse Mobi­li­sie­rungs­fä­hig­keit. Er visiere lang­fris­tig ‚eine neue Orga­ni­sa­tion‘ an, zunächst solle aber eine Kon­fe­renz durch­ge­führt wer­den, die ‚der Selbst­de­fi­ni­tion als nicht sek­tie­re­ri­sche Oppo­si­tion zum BRD-​​Imperialismus‘ die­nen, einige gemein­same prak­ti­sche Arbeits­fel­der und dem­nächst anzu­pa­ckende theo­re­ti­sche Pro­bleme bestim­men solle. ‚Gegen Refor­mil­lu­sio­nen und Sek­tie­re­rei‘ solle sich diese Oppo­si­tion ansie­deln. […]. Clau­dia Roth (Euro­pa­grüne) sah eine mög­li­che Zusam­men­ar­beit an ‚den kon­kre­ten Fra­gen, die gesell­schaft­li­che Pro­bleme stel­len.‘ Ein Kon­zept, wie das der PROWO, wonach die Zusam­men­ar­beit erst­mal mit einer Aus-​​ und Abgren­zung gegen andere beginne, lehne sie zutiefst ab.“
(mi. /​ Ber­lin, Auf­takt zu einem neuen Oppo­si­ti­ons­bünd­nis? Linken-​​Treffen am 6.1. in Ber­lin, in: Arbei­ter­kampf. Zei­tung des Kom­mu­nis­ti­schen Bun­des Nr. 326 v. 14.1.1991).

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