Archiv der Kategorie 'Termine'

Existenzgeld – Bürgergeld: Vortrag am Mi., 01.09. in Berlin

Die Gruppe Inter­na­tio­nale Kom­mu­nis­tIn­nen hat mich und zwei wei­tere Refe­ren­tIn­nen ein­ge­la­den, am Mitt­woch die Frage, „Ist das Exis­tenz­geld unter die Bür­ger gefal­len?“, zu beant­wor­ten:

Seit den 90er Jah­ren wird die Idee eines Bür­ger­gel­des gegen Bür­ger­ar­beit für Lang­zeit­ar­beits­lose aktiv von der FDP, weni­ger öffent­lich aber auch von Tei­len der CDU/​CSU und Bünd­nis 90/​Grüne sowie der SPD pro­pa­giert. In unter­schied­li­chen Erschei­nungs­for­men wird es auch von Mit­glie­dern des Netz­wer­kes Grund­ein­kom­men ver­tre­ten. Im Kon­text der wei­te­ren Reform von Hartz IV steht die Ein­füh­rung der Bür­ger­ar­beit her­vor.
Ansin­nen der Ver­an­stal­tung ist es, her­aus­zu­ar­bei­ten, wel­che sozial-​​ resp. gesell­schafts­po­li­ti­schen Ent­wick­lun­gen dies ein­lei­tet und in wel­chem Kon­text dies zu natio­na­len und euro­pa­wei­ten Dere­gu­lie­run­gen von Löh­nen und sozia­len Absi­che­run­gen steht. Wir wol­len dis­ku­tie­ren, wel­che Alter­na­ti­ven dazu aus Sicht der Aus­ge­beu­te­ten und Aus­ge­grenz­ten poli­tisch rich­tig sind.
Kann ange­sichts einer sol­chen Ent­wick­lung eine Debatte um ein bedin­gungs­lo­ses Grundeinkommen/​Existenzgeld einen rea­len Aus­weg auf­zei­gen, ist sie der­zeit uto­pis­ti­sche Spie­le­rei ohne Mobi­li­sie­rungs­po­ten­tial, oder macht sie sich viel­mehr unge­wollt zum Tür­öff­ner neo­li­be­ra­ler Vor­stel­lun­gen in die Linke hin­ein?
Dazu haben wir fol­gende Gäste ein­ge­la­den:
Anne Allex ist Sozi­al­po­li­ti­ke­rin und nimmt am Run­den Tisch gegen Erwerbs­lo­sig­keit und soziale Aus­gren­zung teil.
Michael Klock­mann ist pre­kä­rer Selb­stän­di­ger und Mit­glied des Netz­werk Grund­ein­kom­mens, des­sen bedin­gungs­lose Vari­ante ohne Arbeits­zwang er ver­tritt.
Det­lef Geor­gia Schulze ist Poli­tik­wis­sen­schaft­le­rIn und hält Exis­tenz­geld nicht für eine ziel­füh­rende „Tagesu­to­pie“ auf dem Weg in eine eman­zi­pierte, soli­da­ri­sche Gesell­schafts­for­ma­tion.

Roter Abend: Mitt­woch, 1. Sep­tem­ber 2010 ab 20 Uhr im Stadt­teil­la­den Zie­lona Gora, Grün­ber­ger Str. 73, Berlin-​​Friedrichshain.

Vgl. zur Vor­be­rei­tung Das bedin­gungs­lose Grund­ein­kom­men: Chan­cen und Risi­ken aus femi­nis­ti­scher Sicht von Chris­tine Görn bei der Mäd­chen­mann­schaft sowie mei­nen Text Exis­tenz­geld – Min­dest­löhne und ‚Poli­ti­sie­rung‘ /​ rich­tige und fal­sche Reform­for­de­run­gen.

Nach­trag – noch mehr Texte:
http://​spa​tico​.de/​w​i​k​i​/​i​n​d​e​x​.​p​h​p​?​D​i​s​k​u​s​s​ionen.

Kaia Wilson (Ex-Team Dresch) in Berlin, Hamburg, Bremen und Bonn

West Ger­many (Ska­lit­zer­str. 133): Konzert/​Party
La Mou­sta­che prä­sen­tiert: „Kaia Wil­son“ (Front­frau von Team Dresch & The But­chies) und „Scream Club“ (Queer Elec­tro Pop Dance) plus DJ IF. Ein­tritt: Spende.

(Quelle: http://​stress​fak​tor​.squat​.net/​t​e​r​m​i​n​e​.​p​h​p​?​t​a​g​=​2​4​0​72010; link hin­zu­ge­fügt)

(Quelle: http://​www​.femi​nis​tin​nen​.de/​v​i​e​w​t​o​p​i​c​.​p​h​p​?​f​=​1​7​&​a​m​p​;​t​=1948)

Wei­tere Konzert-​​Termine:

24.07. Ber­lin, West Ger­many
25.07. Ber­lin, Secret Gar­den Pick­nick
26.07. Ham­burg, Stör­te­be­ker
27.07. Bre­men, Neu­land
28.07. Bonn, Kult 41

(Quelle: http://​www​.lamou​sta​che​.org/​t​m​p​/​w​e​b​f​l​y​e​r.jpg)

Vgl. auch:
We Hate The Chris­tian Right. Gir­lism jen­seits von MTV [Inter­view mit Jody Coyote von Team Dresch über ihre Musik und die Riot-​​Grrrl-​​Bewegung in den USA]

HEUTE: Soli-Demo für die Proteste in Griechenland, Mi. (19.5.), Berlin und FfM

1. Ber­lin: 18 h ab Finanz­mi­nis­te­rium (Wilhelmstraße/​Leipziger Straße)

a)

Von Athen nach Ber­lin – Ban­ken und Kon­zerne sol­len zah­len!

Pres­se­mit­tei­lung des Ber­li­ner Bün­dis­ses “Wir zah­len nicht für eure Krise” vom 16.05.2010

Das Ber­li­ner Bünd­nis “Wir zah­len nicht für Eure Krise!”, in dem über drei­ßig gewerk­schaft­li­che und poli­ti­sche Orga­ni­sa­tio­nen zusam­men­ar­bei­ten, ruft auf zur Demons­tra­tion “Von Athen nach Ber­lin – Ban­ken und Kon­zerne sol­len zah­len!”.

Als Spre­cher des Bünd­nis­ses erklärt Michael Prütz:
In der aktu­el­len öffent­li­chen Mei­nung Deutsch­lands hat die grie­chi­sche Bevöl­ke­rung über ihre Ver­hält­nisse gelebt, es wird gemut­maßt, zu hohe Löhne, zu frü­hes Ren­ten­ein­tritts­al­ter, unver­hält­nis­mä­ßig hoher pri­va­ter Kon­sum hät­ten zu der Misere geführt, in der Grie­chen­land jetzt ist. In wider­li­cher Art und Weise hat die Bou­le­vard­presse gegen die ver­meint­lich fau­len Grie­chen und Grie­chin­nen gehetzt. Nicht aber die grie­chi­sche Bevöl­ke­rung hat über ihre Ver­hält­nisse gelebt, son­dern bei­spiels­weise die grie­chi­schen Ree­der, die die größte Flotte der Welt unter­hal­ten und für ihre Geschäfte kei­nen Cent Mehr­wert­steuer an den Staat ent­rich­ten müs­sen. Auch die grie­chi­sche Kir­che als größ­ter Groß­grund­be­sit­zer in Grie­chen­land zahlt kei­nen Cent Grund­steuer, wäh­rend die grie­chi­sche Regie­rung sich erlaubt, jähr­lich für fünf bis acht Mil­li­ar­den Euro Rüs­tungs­gü­ter in Deutsch­land zu kau­fen. Die deut­sche Bun­des­re­gie­rung wei­gert sich beharr­lich, über die Repa­ra­ti­ons­for­de­run­gen für die von der Wehr­macht began­ge­nen Ver­bre­chen in Grie­chen­land zu reden, die Summe die­ser Repa­ra­ti­ons­for­de­run­gen beläuft sich nach heu­ti­gem Wert auf ca. 70 Mil­li­ar­den Euro. Wür­den die genann­ten Begüns­ti­gun­gen und sinn­lo­sen Aus­ga­ben gestoppt und die berech­ti­gen For­de­run­gen begli­chen, wäre der grie­chi­sche Staat nicht in der desas­trö­sen Lage, in der er jetzt ist.

Die wirk­li­chen Ursa­chen der Krise sind hin­rei­chend bekannt und der soge­nannte Ret­tungs­schirm für Grie­chen­land soll ein­zig und allein die Pro­fite der Ban­ken und Kon­zerne sichern. Die Bevöl­ke­run­gen in Grie­chen­land, aber auch in Spa­nien und Por­tu­gal und mor­gen in Eng­land und Deutsch­land, sol­len dafür zah­len, Kanz­le­rin Mer­kel hat dies schon ange­kün­digt. Am Mitt­woch, den 19. Mai 2010 fin­det wie­der­holt ein Gene­ral­streik in Grie­chen­land statt. Wir gehen am glei­chen Tag auf die Straße, um zu for­dern: “Ban­ken und Kon­zerne müs­sen zah­len, Strei­chung der Schul­den Grie­chen­lands, gegen das neo­li­be­rale Spar­dik­tat in Europa, stoppt die Kür­zung von Löh­nen, Ren­ten und Sozi­al­kahl­schlag!”.

Wei­ter­hin sagen wir: “Stoppt die Hetze gegen die grie­chi­sche Bevöl­ke­rung!”. Wir ste­hen am Beginn einer euro­pa­wei­ten Aus­ein­an­der­set­zung um Löhne, Gehäl­ter und Ren­ten, und diese muss kon­se­quent und kämp­fe­risch geführt wer­den. Die Demons­tra­tion am Mitt­woch ist ein ers­ter Schritt zur Mobi­li­sie­rung für die bun­des­weite Mas­sen­de­mons­tra­tion am 12. Juni 2010, mit der ein deut­li­ches Zei­chen gegen die Poli­tik des Sozi­al­ab­baus gesetzt wird.

Die Demons­tra­tion fin­det statt am Mitt­woch, den 19. Mai 2010,
Demons­tra­ti­ons­be­ginn 18 Uhr,
Demons­tra­ti­ons­route vom Finanz­mi­nis­te­rium Wilhelmstraße/​Leipziger Straße zur EU-​​Vertretung Pari­ser Platz.

Kon­takt: presse[at]kapitalismuskrise.org

(Quelle:
http://​www​.kapi​ta​lis​mus​krise​.org/​m​o​b​i​l​i​s​i​e​r​u​n​g​e​n​-​2​0​1​0​/​p​m​_​1​6​-​0​5-10/)

b)
(mehr…)

Idee des Kommunismus – Berlin, Volksbühne, 25.-27.06.2010

Idee des Kom­mu­nis­mus. Phi­lo­so­phie und Kunst.
Kon­fe­renz. Per­for­mance. Instal­la­tion. Film. Musik.

Vom 25. – 27. Juni 2010
Das Wort „Kom­mu­nis­mus“ zwi­schen phi­lo­so­phi­scher Kri­tik und wirk­li­cher Bilanz der „sozia­lis­ti­schen Staa­ten“
Die Lon­do­ner Kon­fe­renz von 2009 hat gezeigt, dass es inzwi­schen mög­lich ist, in den Debat­ten, die zugleich das his­to­ri­sche Schick­sal der Mensch­heit und die Nor­men kol­lek­ti­ver Hand­lung betref­fen, dem Wort „Kom­mu­nis­mus“ seine ganze Bedeu­tung zurück­zu­ge­ben.
Seit den Arbei­ter­be­we­gun­gen des 19. Jahr­hun­derts und ihrer Inter­pre­ta­tion durch die gro­ßen Den­ker der Epo­che situ­iert sich die­ses Wort an der Naht­stelle der Poli­tik und der Phi­lo­so­phie. Es muss folg­lich heute zugleich aus­ge­hend von sei­nem idea­len Inhalt wie von den wirk­li­chen Erfah­run­gen, in die es ein­ge­bun­den und in denen es mit­un­ter schreck­lich kom­pro­mit­tiert wurde, gedacht wer­den.
Die Lon­do­ner Kon­fe­renz war phi­lo­so­phisch und ideo­lo­gisch. Die Ber­li­ner Kon­fe­renz wird sich genauer an die Bilanz der sozia­lis­ti­schen Staa­ten hal­ten, die im 20. Jahr­hun­dert das Motiv der „Dik­ta­tur des Pro­le­ta­ri­ats“ ver­kör­pert haben. In die­ser Absicht emp­fängt die Kon­fe­renz eine signi­fi­kante Anzahl von Teil­neh­mern aus den Län­dern Ost­eu­ro­pas.
Mit: Alain Badiou (Paris) und Sla­voj Žižek (Ljubl­jana), Susan Buck-​​Morss (New York), Cécile Win­ter (Paris) und Gáspár M. Tamás (Buda­pest).
Kura­tiert von Ger­not Kame­cke, Frank Ruda, Hen­ning Teschke und Jan Völ­ker.
Geför­dert durch den Haupt­stadt­kul­tur­fonds, die Rosa-​​Luxemburg-​​Stiftung, die Éditi­ons Lignes und das Insti­tut Français. Kar­ten­vor­ver­kauf ab dem 15. April!
Idea of Com­mu­nism. Phi­lo­so­phy and Art.
Con­fe­rence. Per­for­mance. Instal­la­tion. Film. Music.

June 25th – June 27th 2010
The word “com­mu­nism”: bet­ween phi­lo­so­phi­cal cri­ti­cism and an actual review of the “socia­list sta­tes”
The 2009 Lon­don con­fe­rence showed that, in deba­tes dea­ling with both the his­to­ri­cal destiny of huma­nity and the norms of collec­tive action, it is now pos­si­ble to give back to the word “com­mu­nism” its full mea­ning.
Since the labour move­ments in the 19th cen­tury and their inter­pre­ta­tion by great minds of the times, the word „Com­mu­nism“ has been at the inter­sec­tion bet­ween poli­tics and phi­lo­so­phy. The­re­fore, nowa­days it must be con­side­red on the basis of both its ideal con­tent and the actual expe­ri­en­ces to which it has been asso­cia­ted and in which it has been seriously com­pro­mi­sed.
The Lon­don con­fe­rence was phi­lo­so­phi­cal and ideo­lo­gi­cal. The Ber­lin con­fe­rence will focus on a review of the socia­list sta­tes that in the 20th cen­tury embo­died the motive of a “dic­ta­tor­ship of the pro­le­ta­riat”. With this in mind, the con­fe­rence will host a signi­fi­cant num­ber of par­ti­ci­pants from Eas­tern Euro­pean coun­tries.
With: Alain Badiou (Paris) and Sla­voj Žižek (Ljubl­jana), Susan Buck-​​Morss (New York), Cécile Win­ter (Paris) and Gáspár M. Tamás (Buda­pest).
Cura­ted by Ger­not Kame­cke, Frank Ruda, Hen­ning Teschke and Jan Völ­ker.
Tickets avail­able on April 15th!


http://​www​.volks​bue​hne​-ber​lin​.de/​d​e​u​t​s​c​h​/​v​o​l​k​s​b​u​e​h​n​e​/​t​e​x​t​e​/​?​P​H​P​S​E​S​S​I​D​=​4​1​2​5​4​8​c​c​6​d​5​a​8​9​f​4​3​3​5​4​5​8​6​a​a​8​1​58749

Nicht für „linke“ Luftschlösser, sondern für die soziale Emanzipation kämpfen! – Veranstaltungshinweis

Sonn­tag: 25. April 2010 um 18.00 Uhr im Café Grö­ßen­wahn, Kin­zigstr. 9, 10245 Ber­lin

Vor­trag mit Dis­kus­sion und Musik

Nicht für „linke“ Luft­schlös­ser son­dern für die soziale Eman­zi­pa­tion kämp­fen!

Robert Schlos­ser dis­ku­tiert sei­nen Vor­trag mit Akti­ven aus Betrieb und Stadt­teil.
Klas­sen­kämp­fe­ri­sche Lie­der wer­den von Det­levK mode­riert und vor­ge­tra­gen.

In der Dis­kus­sion soll es darum gehen, die Klas­senaus­ein­an­der­set­zun­gen in Betrieb und Stadt­teil in Bezug zu set­zen und eine poli­ti­sche Per­spek­tive auf­zu­zei­gen, die die Auf­he­bung der kapi­ta­lis­ti­schen Pro­duk­ti­ons­weise zum Ziel hat. Fer­ner soll diese Ver­an­stal­tung ermög­li­chen, dass unter­schied­li­che Strö­mun­gen in einen gemein­sa­men Dis­kurs über ihre poli­ti­sche Pra­xis und ihre Ziel­vor­stel­lun­gen tre­ten. Es geht um einen soli­da­ri­schen Mei­nungs­streit, der die Spal­tun­gen inner­halb der Lin­ken, wie sie sich wie­der in den 1. Mai-​​Aktivitäten abbil­den, ver­sucht zu über­win­den. Es sol­len Schnitt­stel­len für eine gemein­same poli­ti­sche Pra­xis gefun­den wer­den. Dazu soll im 2. Teil die Dis­kus­sion auch für das Ple­num auf­ge­macht wer­den.

mehr Infos und wei­tere Ver­an­stal­tungs­hin­weise unter: http://​www​.trend​.info​par​ti​san​.net/​t​r​d​0​4​1​0​/​t​1​6​0​4​1​0​.html.

In den letzten Tagen gelesen

1.a) bei Just noch einen Nach­trag zu den Ter­min­hin­wei­sen von heute mor­gen: „Ab dem 6. Okto­ber gibts jede menge schoener Pla­kate, Comix & Skiz­zen von Trou­ble X bei Tante Horst (O-​​Strasse 45) in Kreuz­berg zu bestau­nen! Hier die Flyer 1 /​ 2.“
Dazu noch ein ergän­zen­der Hin­weis – Trou­ble X bei blog­sport: http://​trou​blex​.blog​sport​.de/ – zuletzt mit einem „Wir Frauen“ gege­be­nen Inter­view.
b) bei der Mäd­chen­mann­schaft einen Hin­weis auf das Femi­nis­ti­sche Musik­fes­ti­val vom 24. – 29.09. in Wien

2. bei Crull. Für die Dik­ta­tur des Pro­le­ta­ri­ats wurde auf Texte zu Klas­sis­mus hin­ge­wie­sen und ansatz­weise über sie dis­ku­tiert. l bringt dort eine tref­fende Kri­tik an Standpunkt-​​Epistemologien:

„schon am anfang des buches wird ange­pran­gert, dass marx aus ner bür­ger­li­chen fami­lie kam – und daher sei wohl auch seine theo­rie arg davon beein­flusst. – AUCH DAS IST KLAS­SEN­RAS­SIS­MUS (von unten) :P
ich bin ja etwas skep­tisch. „

3. Bei scharf-​​links gibt es eine „Mar­xis­ti­sche Kri­tik an Judith But­ler“ – habe ich bis­her nur ein­mal durch­ge­scrollt. Hin­ge­wie­sen sei zumin­dest schon mal auf But­lers Auf­satz in der New Left ReviewMerely Cul­tu­ral“ (aus Netz­wer­ken von Universitäts-​​ und Staats­bi­blio­the­ken kos­ten­los), bevor 2009 ‚vor­schnell‘ allein anhand ihrer Bücher von Anfang der 90er Jahre geur­teilt wird.
4.a) indy­me­dia löscht mal wie­der: den von mir doku­men­tier­ten Bei­trag zu einer Aktion von Anar­chos gegen Pira­ten­par­tei­büro.
b) der Mäd­chen­blog hat sich im übri­gen auch kri­tisch zur Pria­ten­par­tei geäu­ßert („Frau­en­po­li­tik egal“) – das hatte ich bis ver­ges­sen, in mei­ner Wahl­über­sicht zu erwäh­nen.
5. Der Revo­lu­tio­när Sozia­lis­ti­sche Bund (RSB) ver­öf­fent­lichte einen „Leser“brief von mir zu einem Arti­kel in des­sen Zeit­schrift Avanti nebst Ant­wort des Autors. Thema: Rich­tige und fal­sche Kapitalismus-​​Kritik. Der Autor weist auf das Avanti-Schwerpunkt-​​Heft von 2005 „Marx statt Münte“ (Avanti 123, Juli/​August 2005) hin – habe ich aber auch noch nicht gele­sen.
6.a) die aus trotz­kis­ti­scher Tra­di­tion kom­mende SoZ rezen­siert das Buch von Felix Wem­heuer „Mao­is­mus. Ide­en­ge­schichte und revo­lu­tio­nä­rer Geist“
b) ergän­zend sei noch auf das Maoismus-​​Buch von Hen­ning Böke hin­ge­wie­sen.
7. Ent­ding­li­chung wies aus Anlaß mei­ner Wie­der­ver­öf­fent­li­chung der Kri­tik der Nr. 25 der Zeit­schrift Okto­ber („Das refor­mis­ti­sche Schaf im auto­no­men Wolfs­pelz“) an der Auto­no­mie Nr. 14 auf die bei Ent­ding­li­chung wie­der­ver­öf­fent­lichte Nr. 14 von Okto­ber mit frü­her Kri­tik an den Grü­nen hin:
++ ein Über­blicksar­ti­kel: „Die Par­la­men­ta­ri­sie­rung der Grü­nen“ (S. 1 – 4)
++ eine Kri­tik an Buch „Die Zukunft der Grü­nen“ (S. 4 – 11) der sei­ner­zei­ti­gen Partei-​​Linken Rai­ner Tram­pert und Tho­mas Eber­mann (mir scheint, die Wich­tig­keit auch einer Ände­run­gen der Kon­sum­weise wurde in der Rezen­sion zu sehr unter­schätzt, aber im Gro­ßen und Gan­zen wurde gut auf­ge­zeigt, wie auch die Ham­bur­ger Ökoso­zia­lis­ten dahin ten­die­ren, den Rechts-​​Links-​​Gegensatz einem vagen Pri­mat der Ökolo­gie als ‚Mensch­heits­frage‘ unter­zu­ord­nen)
und
++ eine Text „Die Grü­nen und ihre Nation“ (S. 18 + 12 – 17), der wie­der ein­mal beweist, daß nicht nur Anti­deut­sche in der Lage sind und waren, lin­ken deut­schen Nationalismus-​​Kritik zu kri­ti­sie­ren.
8. Das Ende des Sex weist auf mei­nen – ursprüng­lich als Kom­men­tar bei der Mäd­chen­mann­schaft gepos­te­ten – Bei­trag „Gibt es AUS­SCHLIESS­LICH zwei Geschlech­ter?“ hin und merkt dazu an: „Diese Frage wäre zu ergän­zen und in Zwei­fel zu zie­hen, dass es über­haupt zwei Geschlech­ter gibt.“ – Ich hoffe, ich schaffe es in den nächs­ten Tagen, dar­auf noch ein­mal zurück­zu­kom­men.

Einige Termine

1. Sa., 26.09. – Demons­trie­ren gehen:

„Am 26.09.2009, 12.30 Uhr, auf dem Platz vor dem Roten Rat­haus
(Ber­lin, Nep­tun­brun­nen)

Für den 26. Sep­tem­ber 2009 mobi­li­siert der Bun­des­ver­band Lebens­recht zu einem ‚Schwei­ge­marsch‘ mit dem Titel ‚1000 Kreuze für das Leben‘. Wir rufen dazu auf, die­sem laut und mit viel­fäl­ti­gen Aktio­nen ent­ge­gen­zu­tre­ten.“

Wei­tere Infos: http://no218nofundis.wordpress.com/2009/08/18/aufruf-26-09-09-abtreibungsverbot-%c2%a7218-abschaffen-gegen-christlichen-fundamentalismus/.

2. So., 27.09. – ab 8 h wäh­len gehen,

falls die vor­ge­brach­ten Argu­mente über­zeu­gen.1

3. danach, ab 16 h in Ber­lin Film gucken gehen: 40 Jahre September-​​Streiks

„Im Sep­tem­ber 2009 wird TREND zwei Spiel­filme von Chris­tian Zie­wer und Klaus Wiese zei­gen, die von den Kämp­fen in der Fabrik han­deln, wie sie sich vor vier Jahr­zehn­ten in etwa abge­spielt haben. In ‚Schnee­glöck­chen blühn im Sep­tem­ber‘ (1973) wer­den die legen­dä­ren Sep­tem­ber­streiks wie­der leben­dig. ‚Liebe Mut­ter mir geht es gut‘ (1971) zeigt das Schei­tern von Arbei­ter­wi­der­stand in West­ber­lin in der Krise 1966/​67 und ver­mit­telt dadurch, warum die wil­den Streiks im Sep­tem­ber 1969 dort eine Rand­er­schei­nung blie­ben.“

So. 27.9. 16.00-20.00 Uhr
„Liebe Mut­ter mir geht es gut“
Café GROES­SEN­WAHN im Haus­pro­jekt Kin­zigstr. 9 | 10247 Ber­lin

Wei­tere Infos (mit umfang­rei­cher Doku­men­ta­tion zu den September-​​Streiks): http://​www​.trend​.info​par​ti​san​.net/​1​9​6​9​/​i​n​h​a​l​t​.html.

4. Sa., 3./So., 4.10. Ver­an­stal­tung in Ber­lin: Arbeits­kampf auf eigene Faust – 40 Jahre „Sep­tem­ber­streiks“

„Unter dem Motto „Betriebs­kämpfe, Gewerk­schaf­ten, spon­tane Streiks – Arbeits­kampf auf eigene Faust“ wird es am 3. und 4. Okto­ber eine Ver­an­stal­tung und Work­shops geben. Anlass ist der 40. Jah­res­tag der Sep­tem­ber­streiks, der ‚wil­den‘ Streik­welle 1969 in der BRD. Bei der Ver­an­stal­tung und den Work­shops soll es nicht nur um die Ver­mitt­lung ver­gan­ge­ner Kämpfe gehen, son­dern auch um eine Debatte über die heu­ti­gen Aus­gangs­be­din­gun­gen für betrieb­li­che Kon­flikte.
Ver­an­stal­tung | 3. Okto­ber | 16 Uhr | Medi­en­ga­le­rie (Duden­str. 10)
Work­shops | 4. Okto­ber | 11 Uhr | Havemann-​​Saal (Greifs­wal­der 4)“

Wei­tere Infos: http://​klas​sen​kampf​block​.blog​sport​.de/​2​0​0​9​/​0​9​/​0​3​/​a​r​b​e​i​t​s​k​a​m​p​f​-​a​u​f​-​e​i​g​e​n​e​-​f​aust/.

5. Sa., 10.10. – Ver­an­stal­tung zum glei­chen Thema, eben­falls in Ber­lin

Sa. 10.10. 15.00 -18.00 Uhr
In der Kon­junk­tur kämp­fen und heute?
Eine Dis­kus­si­ons­runde zu den Sep­tem­ber­streiks
INFO-​​Laden Lunte, Wei­se­str. 53 | 12049 Ber­lin

Quelle: http://​www​.trend​.info​par​ti​san​.net/​1​9​6​9​/​i​n​h​a​l​t​.html.

6. Do., 1. – Fr., 09.10. diverse Ver­an­stal­tu­gen in Mün­chen im Vor­feld der MY BODY MY CHOICE-​​Aktionen am 10.10.

Wei­tere Infos: http://​asabm​.blog​sport​.de/​2​0​0​9​/​0​9​/​2​4​/​d​i​v​e​r​s​e​-​t​e​r​m​i​n​e​-​i​m​-​v​o​r​feld/.

7. Tag X: Akti­ons­tag am Tag der Urteils­ver­kün­dung im mg-​​Prozess

„Der mg-​​Prozess gegen Axel, Oli­ver und Flo­rian neigt sich dem Ende zu. Die Bun­des­an­walt­schaft (BAW) wirft ihnen vor Bun­des­fahr­zeuge ange­zün­det zu haben und Mit­glie­der der mili­tan­ten gruppe (mg) zu sein. Mit einem bun­des­wei­ten, dezen­tra­len Akti­ons­tag am Tag X, dem Tag der Urteils­ver­kün­dung, drü­cken wir unsere Soli­da­ri­tät mit den Beschul­dig­ten im mg-​​Prozess aus und gehen gegen staat­li­che Repres­sion auf die Straße. Betei­ligt euch in euren Städ­ten am Akti­ons­tag im Rah­men Eurer Mög­lich­kei­ten. Orga­ni­siert Demons­tra­tio­nen, Kund­ge­bun­gen, Ver­an­stal­tun­gen, Stra­ßen­thea­ter, Wand­bil­der und vie­les mehr.
» Auf­ruf zum Tag X
» Akti­vi­tä­ten in ver­schie­de­nen Städ­ten am Tag X
» Wei­tere Auf­rufe zum Akti­ons­tag

Quelle: https://​ein​stel​lung​.so36​.net/ (auch mit Berich­ten aus Anlaß des gest­ri­gen Pro­zeß­ta­ges)

  1. Hier noch ein paar Nach­träge zur Wahl­dis­kus­sion:

    MOG. Mons­ters of Göt­tin­gen:

    ++ Grüne Jugend: Demo­kra­tie lebt von Par­ti­zi­pa­tion
    ++ Redi­cal [M]: Unsere Wahl heißt Wider­stand
    ++ [’solid]: „Kri­ti­sie­ren, Alter­na­ti­ven auf­zei­gen, enga­gie­ren, orga­ni­sie­ren und eben auch Kreuz­chen machen.“

    Anar­cho­syn­di­ka­lis­ti­sche Jugend Ber­lin: Inter­view mit der Jun­gen Welt zur Anti­wahl­kam­pa­gne

    Mne­menth: Warum es sich lohnt, Klein­par­teien und Ein­zel­kan­di­da­ten zu wäh­len; vgl. zu Grund 2 hier im Haupp­text bei FN 10 (Abschnitt „Alter­na­ti­ven zur Links­par­tei“).

    ► Ver­an­stal­tungs­hin­weis bei Neo­prene: Podi­ums­dis­kus­sion 24.29.09 Stutt­gart: Die LINKE wäh­len – eine geeig­nete Alter­na­tive? (+ Kom­men­tar zu einem Kom­men­tar zum hie­si­gen Bei­trag)

    ► zur Demo in Mann­heim ist eine gemein­same Bahn­fahrt aus Frei­burg orga­ni­siert: „Abfahrt: 09:45 Uhr, Gleis 2, Frei­burg HBF Kos­ten p.P.: 5-​​6 €“ (Erste Ergän­zung [Raus aus der Pro­vinz, … /​ auto­nome 24.09.2009 – 09:21] zu: http://​de​.indy​me​dia​.org/​2​0​0​9​/​0​9​/​2​6​1​7​3​6​.​shtml)

    Indy­me­dia 1: Infos & Links zum Nicht-​​ od. doch Wäh­len gehe (mit Kom­men­ta­ren von Grundeinkommens-​​Fans, die FDP-​​Wählen für das klei­nere Übel hal­ten)

    Indy­me­dia 2: Wider die „Pira­ten“ (mit eini­gen Piraten-​​Kommentaren, die sich auf den Schlips getre­ten füh­len).

    Fried­rich Engels: Die poli­ti­sche Aktion der Arbei­ter­klasse (1871).

    Vgl. auch noch:

    ► Angela Klein (ISL): Betrach­tun­gen zum Aus­gang der Land­tags­wah­len vom 30.8.2009

    ► Heino Berg (schreibt auch auf der Seite der SAV): Mit­ma­chen, um aus­zu­stei­gen?

    ► meine Anmer­kung zu einem frü­he­ren Text von Heino Berg: Zur Programm-​​Kritik von Thies Gleiss und Heino Berg. [zurück]

Ein paar Termine

1. Arbeits­kampf auf eigene Faust – 40 Jahre „Sep­tem­ber­streiks“
Betriebs­kämpfe, Gewerk­schaf­ten, spon­tane Streiks

Hallo liebe Genos­sIn­nen und Freun­dIn­nen,
wir möch­ten euch zu fol­gen­der Ver­an­stal­tung im Okto­ber ein­la­den:

Arbeits­kampf auf eigene Faust
40 Jahre „Sep­tem­ber­streiks“

Betriebs­kämpfe, Gewerk­schaf­ten, spon­tane Streiks

Wenn die Pro­fite ein­bre­chen, bekom­men das zuerst die Beschäf­tig­ten zu spü­ren. In der Wirt­schafts­krise sehen sich die Kon­zerne gezwun­gen, ihre Stel­lung auf dem Welt­markt zu behaup­ten und aus­zu­bauen – auf Kos­ten der Beleg­schaf­ten. Nicht nur in der Bun­des­re­pu­blik, son­dern rund um den Glo­bus ver­schär­fen sich die Angriffe auf den Lohn, die Arbeits­be­din­gun­gen und die sozia­len Siche­rungs­sys­teme. Zugleich wächst das Heer der Erwerbs­lo­sen und schürt die Angst vor dem sozia­len Abstieg – Raus­schmiss, Arbeits­amt, Hartz IV.
Zur Wut auf die Selbst­herr­lich­keit der Kon­zern­chefs und -mana­ger gesellt sich in vie­len Beleg­schaf­ten des­halb die Furcht vor der Ver­nich­tung von Arbeits­plät­zen oder des gesam­ten Stand­or­tes. Die Kol­le­gIn­nen hof­fen, dass ihre Gewerk­schaft das Schlimmste abwen­den kann.
Die Gewerk­schafts­vor­stände und die Betriebs­rats­spit­zen ver­har­ren in den Gren­zen der tra­di­tio­nel­len Tarif­po­li­tik. Eine Per­spek­tive sehen sie nur in der Zusam­men­ar­beit mit den Unter­neh­mens­füh­run­gen – „wir sit­zen alle im sel­ben Boot“. Die Zuge­ständ­nisse bei Lohn-​​ und Arbeits­be­din­gun­gen und den „sozi­al­ver­träg­li­chen“ Abbau von Arbeits­plät­zen betrach­ten sie als ihren Bei­trag zur Ret­tung von Betrie­ben und Stand­or­ten. Ob diese Rech­nung auf­geht, das kön­nen weder Betriebs­räte noch Gewerk­schafts­in­stan­zen garan­tie­ren oder wirk­lich beein­flus­sen.
Die Beleg­schaf­ten ver­trauen in ihrer Mehr­heit noch den aus ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten bekann­ten Instru­men­ten und Metho­den sozi­al­part­ner­schaft­li­cher Inter­es­sen­ver­tre­tung. Sie fol­gen – wenn auch zuneh­mend skep­ti­scher – ihren Gewerk­schafts­vor­stän­den. Das war nicht immer so.
Im Sep­tem­ber 1969 erfasste eine Welle spon­ta­ner Arbeits­kämpfe die BRD. Die Streik­welle begann in der Stahl­in­dus­trie, dehnte sich aber auch auf andere Berei­che wie Berg­bau, Metall­ver­ar­bei­tung und Schiffs­bau aus. Über 140 000 Men­schen betei­lig­ten sich bun­des­weit an den Streiks, in denen es zumeist um die Durch­set­zung einer Fest­geld­for­de­rung ging.
Aus­lö­ser der Streik­welle war die Unzu­frie­den­heit mit den Tarif­ab­schlüs­sen durch die Gewerk­schaf­ten. Deren Vor­stände setz­ten in der ers­ten Nach­kriegs­re­zes­sion von 1966/​67 auf Zurück­hal­tung bei den Lohn­ab­schlüs­sen. Sie han­del­ten 1968 nur geringe Erhö­hun­gen aus, die übli­che Lauf­zeit des Tarif­ver­tra­ges wurde von 12 auf 18 Monate aus­ge­dehnt. Vom Auf­schwung, der 1969 ein­setzte, kam bei den Arbei­te­rIn­nen nichts an. Da die Gewerk­schaf­ten, gebun­den an die „Frie­dens­pflicht“, auf den wach­sen­den Unmut nicht rea­gier­ten, nah­men die Beleg­schaf­ten vie­ler­orts den Kampf in die eige­nen Hände.
Die gesell­schaft­li­che Unruhe – Stich­wort Stu­den­ten­be­we­gung 68 – erfasste auch Teile der Arbei­ter­ju­gend und der Aus­zu­bil­den­den. Mit den Sep­tem­ber­streiks schlug sie sich erst­mals in den Betrie­ben nie­der. Eine wei­tere Welle wil­der Streiks fand Anfang der 70er Jahre unter star­ker Betei­li­gung von Arbeits­e­mi­gran­tIn­nen (aus Ita­lien, Spa­nien, Grie­chen­land, Jugo­sla­wien, der Tür­kei usw.) statt. Es war zugleich die Zeit, in der Betriebs­grup­pen der viel­fäl­ti­gen poli­ti­schen Lin­ken und oppo­si­tio­nelle Betriebs­rats­lis­ten den sozi­al­de­mo­kra­tisch domi­nier­ten Gewerk­schafts­ap­pa­ra­ten und Betriebs­rä­ten Kon­kur­renz mach­ten.
Es geht uns bei der Beschäf­ti­gung mit den his­to­ri­schen Streik­wel­len nicht allein um die Ver­mitt­lung ver­gan­ge­ner Kämpfe, son­dern auch um eine Debatte über die heu­ti­gen Aus­gangs­be­din­gun­gen für betrieb­li­che Kon­flikte. In den Work­shops wol­len wir des­halb dar­über dis­ku­tie­ren wel­che Erfah­run­gen von damals uns heute wei­ter­hel­fen kön­nen, die Unsi­cher­hei­ten und Ängste in den Beleg­schaf­ten und die hem­mende Rolle der gewerk­schaft­li­chen Appa­rate zu über­win­den.

Ver­an­stal­tung | 3. Okto­ber | 16 Uhr | Medi­en­ga­le­rie, Duden­str. 10, 10965 Ber­lin

Refe­ren­ten: Peter Birke (His­to­ri­ker, Uni­ver­si­tät Ham­burg)
Bonno Schüt­ter (oppo­si­tio­nel­ler Betriebs­rat, Klöckner-​​Hütte, Bre­men) und Peter Bach (Mon­ta­ge­ar­bei­ter am Band, 1973 bei Ford)

Work­shops | 4. Okto­ber | 11 Uhr | Haus der Demo­kra­tie und Men­schen­rechte, Greifs­wal­der Straße 4, 10405 Ber­lin

The­men der Work­shops:

Mög­lich­kei­ten und Gren­zen einer klas­sen­kämp­fe­ri­schen
Betriebs-​​ und Gewerk­schafts­ar­beit

Wie sind damals oppo­si­tio­nelle Betriebs­grup­pen ent­stan­den und auf­ge­baut wor­den, wie sehen die Aus­gangs­be­din­gun­gen für eine kämp­fe­ri­sche Orga­ni­sie­rung heute aus?

Unter­stüt­zungs­mög­lich­kei­ten durch außer­be­trieb­li­che poli­ti­sche Inter­ven­tio­nen bei Streiks

Damit wir bes­ser pla­nen kön­nen, bit­ten wir alle, die Lust haben an den Work­shops teil­zu­neh­men, sich per klassenkampfblock@​gmx.​net anzu­mel­den und mit­zu­tei­len an wel­chem Thema beson­de­res Inter­esse besteht.
Ver­an­stal­tet vom Forum, Betrieb, Gewerk­schaft und soziale Bewe­gung

wei­tere Infos unter: www​.klas​sen​kampf​block​.blog​sport​.de

[per mail ein­ge­gan­gen]

2. Akti­ons­tag der Kri­sen­pro­teste am 17.9.

Liebe Freun­dIn­nen und Genos­sIn­nen,
Mit die­sem news­let­ter wol­len wir euch über den dezen­tra­len bun­des­wei­ten Akti­ons­tag am 17. Sep­tem­ber infor­mie­ren. Der Akti­ons­tag rich­tet sich gegen die Kri­sen­lö­sun­gen von Staat und Kapi­tal, gegen Sozi­al­ab­bau, Ent­las­sun­gen, gegen Krieg und Umwelt­zer­stö­rung. Im fol­gen­den wol­len wir euch auf die Aktio­nen in Ber­lin an die­sem Tag auf­merk­sam machen und hof­fen auf eine rege Betei­li­gung.

Soli­da­ri­sche Grüße Revo­lu­tio­näre Per­spek­tive Ber­lin
www​.per​spek​tive​.nostate​.net

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Akti­ons­tag der Kri­sen­pro­teste am 17.9.

Am Don­ners­tag, den 17. Sep­tem­ber fin­det ein Akti­ons­tag gegen die Kri­sen­lö­sun­gen des Kapi­tals und für eine Per­spek­tive jen­seits von Aus­beu­tung, Krie­gen und Umwelt­zer­stö­rung statt. Bun­des­weit wird es an die­sem Tag zahl­rei­che dezen­trale Pro­test­ak­tio­nen geben. Infor­ma­tio­nen
zum Akti­ons­tag gibt es unter www​.kapi​ta​lis​mus​krise​.org
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Akti­ons­tag in Ber­lin

In Ber­lin wer­den den gan­zen Tag über ver­schie­dene Aktio­nen statt­fin­den. Wir orga­ni­sie­ren im Rah­men des Akti­ons­ta­ges zusam­men mit der Anti­fa­schis­ti­schen Revo­lu­tio­nä­ren Aktion Ber­lin und der DKP Neu­kölln eine Video-​​Kundgebung zu den aktu­el­len inter­na­tio­na­len Arbeits­kämp­fen gegen Ent­las­sun­gen und Fabrik­schlie­ßun­gen. Bei der Kund­ge­bung wer­den kurze Video-​​Clips zu Arbeits­kämp­fen unter ande­rem in
der BRD, Ita­lien und Frank­reich gezeigt und es wird über die Kämpfe der Arbei­te­rIn­nen infor­miert. The­ma­ti­sert wer­den bei­spiels­weise die erfolg­rei­chen Arbeits­kämpfe bei der INNSE in Mai­land, bei der Offi­cine im schwei­ze­ri­schen Bel­lin­zona und die mili­tant geführ­ten Arbeits­kämpfe der Continental-​​Arbeiter im nord­fran­zö­si­schen Clai­roix.

Video-​​Kundgebung | 17. Sep­tem­ber | 20 Uhr | Rat­haus Neu­kölln
bei schlech­tem Wet­ter in der Gale­rie Olga Bena­rio, Richard­str. 104, 12043 Berlin-​​Neukölln

Im Ber­li­ner Bünd­nis “Wir zah­len nicht für eure Krise!” arbei­ten schon seit eini­ger Zeit ver­schie­dene Orga­ni­sa­tio­nen, Grup­pen und Initia­ti­ven
zusam­men. Für den 17. Sep­tem­ber wird zu ver­schie­de­nen Aktio­nen und Kund­ge­bun­gen mobi­li­siert:

9 Uhr | Job­cen­ter Mitte | Sickin­gen­str. 70
Aktion vorm Job­cen­ter: “Kei­neR muss allein zum Amt”

13 Uhr | Senats­ver­wal­tung | Fehr­bel­li­ner Platz
Stadt­po­li­ti­sche Aktion: “Die Krise fin­det Stadt – Wir über­neh­men den Laden”

16 Uhr | Wit­ten­berg­platz
Zen­trale Kund­ge­bung: Ret­tungs­pa­kete für die Men­schen statt Mil­li­ar­den für die Ban­ken!
Aktion Bank­über­fall: Sozia­ler Unge­hor­sam bei Pro­fi­teu­ren der Krise

20 Uhr | Rat­haus Neu­kölln
Video­kund­ge­bung: Inter­na­tio­nale Arbeits­kämpfe gegen die Krise

Zwi­schen den Aktio­nen:
Aktion “Kos­ten­lo­ser Nah­ver­kehr für alle”: Umsonst fah­ren zwi­schen den Aktio­nen. Kli­ma­ge­rechte Mobi­li­tät für alle!

[eben­falls per mail ein­ge­gan­gen]

3. Zum 75. Geburts­tag von Ulrike Mein­hof

Am 7. Okto­ber 2009 wäre Ulrike Mein­hof 75 Jahre alt gewor­den. Aus die­sem Anlass ist Jutta Dit­furth von Okto­ber bis Dezem­ber mit neuem Pro­gramm auf Tour:

»Zum 75. Geburts­tag von Ulrike Mein­hof:

Sze­ni­sche Lesung – Ermitt­lun­gen über Ulrike Mein­hof von Jutta Dit­furth

(mit Bil­dern und Fund­sa­chen)«

Pro­gramm­text im Anhang

Mi. 30.9.2009, WUP­PER­TAL, Rex-​​Theater

Mo. 5.10.2009, HAM­BURG, Thea­ter »Politt­büro«

Di. 6.10.2009, BER­LIN, Ber­li­ner Ensem­ble (Thea­ter am Schiff­bau­er­damm)

Mi. 7.10.2009, STUTT­GART, Thea­ter­haus Stutt­gart

Do. 8.10.2009, KARLS­RUHE

Fr. 9.10.2009, FREI­BURG

Wei­tere Ver­an­stal­tun­gen und Details auf: www​.jutta​-dit​furth​.de

Jutta Dit­furth freut sich über wei­tere Ein­la­dun­gen zu Ver­an­stal­tun­gen.

[Quelle: http://​scharf​-links​.de/​4​8​.​0​.​h​t​m​l​?​&​a​m​p​;​t​x​_​t​t​n​e​w​s​[​t​t​_​n​e​w​s​]​=​6​5​9​4​&​a​m​p​;​t​x​_​t​t​n​e​w​s​[​b​a​c​k​P​i​d​]​=​4​9​&​a​m​p​;​c​H​a​s​h​=​5​f​1​4​7​6a29e]

4. Ban­dito Rosso im Sep­tem­ber

u.a.:

Sonn­tags, 06., 13., 20., 27. (Kon­serve) 09.2009
20:15 Uhr Ban­dito Rosso: Tatort-​​Tresen

Sams­tag, 19.09.2009
19.00 Uhr Ban­dito Rosso: Info­ver­an­stal­tung
Mobi­li­sie­rungs­ver­an­stal­tung „1000 Kreuze in die Spree“. Am kom­men­den Sams­tag wol­len christ­li­che Fundamentalist_​innen und selbst­er­nannte Lebens­schüt­zer durch Ber­lin zie­hen. Wir wol­len dies nicht zulas­sen und geben Euch heute abend die letz­ten Infos.

[Quelle: http://​ban​dito​.blog​sport​.de/​?p=89]

In den letzten Tagen gelesen

1.a) einen Nach­trag zur Rassismus-​​Diskussion anläß­lich des ‚Po-​​Plakates‘ der Grü­nen Kaarst: Die bro­thers­kee­pers beto­nen zu recht den Unter­schied zwi­schen wol­len und tun; zwi­schen sagen wol­len und tat­säch­lich sagen (vgl. auch: http://​theo​rie​als​pra​xis​.blog​sport​.de/​2​0​0​9​/​0​8​/​1​3​/​w​a​s​-​m​a​c​h​t​-​g​u​t​e​-​a​n​a​l​y​s​e​n​-aus/, Nr. 2)

„Die Krux -Ihr Denkfehler-​​ liegt in der Tat­sa­che, dass vor allem ras­sis­ti­sches Han­deln nicht zwangs­läu­fig aus dem ‚Vor­satz, ras­sis­tisch zu sein‘ resul­tiert. Ob nun beab­sich­tigt oder unbe­ab­sich­tigt – Fakt ist, dass das Pla­kat ras­sis­ti­sche und sexis­ti­sche Asso­zia­tio­nen (be)nutzt und (be)stärkt.
Vor allem Ras­sis­mus ist so tief in unse­rer Gesell­schaft ver­an­kert, dass er sich in Selbst­ver­ständ­lich­kei­ten aus­drückt und als Mecha­nis­mus idR nur von den­je­ni­gen wahr­ge­nom­men wird, die betrof­fen sind.
Ihrer Auf­fas­sung nach stellt das Pla­kat­mo­tiv selbst­ver­ständ­lich keine ras­sis­ti­sche Hand­lung dar, genauso wie Sie selbst­ver­ständ­lich nicht ras­sis­tisch sein kön­nen. Doch um Ras­sis­mus authen­tisch zu ent­lar­ven, gilt es, eige­nes (selbst­ver­ständ­li­ches) Ver­hal­ten zu hin­ter­fra­gen und zu reflek­tie­ren. Anstatt sich mit den eigent­li­chen Ursa­chen für das Initi­ie­ren solch einer Wer­bung aus­ein­an­der zu set­zen, schei­nen Sie jedoch mehr damit beschäf­tigt, Gründe auf­zu­zäh­len, warum Sie keine Ras­sis­ten sein kön­nen. Las­sen Sie sich gesagt sein: Es ist nicht so sim­ple wie es scheint, kein Ras­sist zu sein – das liegt ganz ein­fach in den gesell­schaft­li­chen Struk­tu­ren begrün­det.
Ihre Flucht in die all­täg­li­chen ‚Ich bin kein Ras­sist, weil…‘-Abwehrmechanismen, kos­tet Sie unse­res Erach­tens mehr an Glaub­wür­dig­keit und Wäh­ler­stim­men als die Pla­kat­wer­bung an sich. Sie hät­ten Ihren Faux­pas zum Anlass neh­men können/​müssen, um -ent­spre­chend Ihrer Programmatik-​​ Ras­sis­mus und Sexis­mus als weit­rei­chende und tief­ge­hende gesell­schaft­li­che Übel zu demas­kie­ren. Denn Aus­fälle wie Ihr Wahl­pla­kat sind zwar trau­rig, im Grunde aber nicht ver­wun­der­lich. Viel­mehr sind sie Aus­druck alt­ein­ge­ses­se­ner ras­sis­ti­scher und sexis­ti­scher Pra­xen und Struk­tu­ren. Die Wahr­heit: Nie­mand ist davor gefeit, in die böse Falle zu tap­pen.“

Nur gegen den Halb­satz „und als Mecha­nis­mus idR nur von den­je­ni­gen wahr­ge­nom­men wird, die betrof­fen sind.“ möchte ich leichte bis starke Vor­be­hal­ten anmel­den:
aa) Jeden­falls das „idR“ ist dop­pelt und drei­fach dick zu unter­strei­chen: Auch Nicht-​​Betroffene und sogar Prot­ago­nis­tIn­nen eines Herrschafts-​​ und/​oder Aus­beu­tungs­ver­hält­nis­ses kön­nen die­ses erken­nen – nur, daß die Prot­ago­nis­tIn­nen die­ses Herr­schafts­ver­hält­nis als „gerechte Herr­schaft“ (good gover­nance), als lei­der (noch) not­wen­dig oder sonst­wie legi­tim betrach­ten wer­den.
bb) Und umge­kehrt garan­tiert auch das Betrof­fen­sein von Herr­schaft und Aus­beu­tung nicht immer das Erken­nen der­sel­ben.
Standpunkt-​​Epistemologien sind wis­sen­schafts­theo­re­tisch nicht halt­bar und auch poli­tisch ver­hän­gis­voll, s. http://​edoc​.hu​-ber​lin​.de/​d​i​s​s​e​r​t​a​t​i​o​n​e​n​/​s​c​h​u​l​z​e​-​d​e​t​l​e​f​-​g​e​o​r​g​i​a​-​2​0​0​4​-​0​6​-​1​0​/​P​D​F​/​s​c​h​u​l​z​e.pdf, S. 48 f., 59 f. und am Bei­spiel der ‚pro­le­ta­ri­schen Bio­lo­gie‘ Lys­sen­kos: http://www.marx2mao.com/Other/Proletarian%20Science.pdf.

b) sich auch die Mäd­chen­mann­schaft mit Ras­sis­mus beschäf­tigt – vor­lie­gend einer Foto­se­rie des Models Naomi Camp­bell.
2. einen Brief von Fels (Für eine lin­ken Strö­mun­gen) in Sachen eines ‚Baugruppen‘-Projektes bzw. gen­tri­fi­ca­tion. – Auch wenn ich ansons­ten nicht immer von Fels-​​Text begeis­tert bin, ist an die­sem m.E. im Gro­ßen und Gan­zen nichts aus­zu­set­zen. Der den Brief ver­öf­fent­li­chen blog Mie­ten­stopp mon­tiert zwar:

„Auf­fäl­lig ist das große Schwei­gen zum Thema, ob ein der­ma­ßen auf­fäl­li­ges Bau­vor­ha­ben an solch ex­po­nier­ter Stel­le (Karl-​​​Kun­ger Ecke Loh­müh­len­stra­ße, so­zu­sa­gen am Kreuz­ber­ger Ein­falls­tor nach Alt-​​​Trep­tow) nicht sym­bo­lisch eine star­ke Auf­wer­tungs­kraft ent­wi­ckeln und Ei­gen­tü­mer von Nach­bar­häu­sern zu Mietstei­ge­run­gen ani­mie­ren könn­te.“

Aber: So sehr die Ein­sicht zu ver­tei­di­gen ist, daß auch das Pri­vate poli­tisch ist, so ist doch gleich­zei­tig zu unter­schei­den zwi­schen direk­tem, herr­schaft­li­chem und/​oder aus­beu­ten­den Han­deln (z.B. dem von Ver­ge­wal­ti­gern) und einem Ver­hal­ten, das erst über dazwi­schen tre­tende Markt­pro­zesse oder gar nur „sym­bo­lisch“, uner­freu­li­che Effekte erzeugt. Hin­zu­kommt, daß in Anbe­tracht des nahezu voll­stän­di­gen Feh­lens kleingruppen-​​übergreifender, demo­kra­ti­scher Ent­schei­dungs­struk­tu­ren in der Lin­ken nicht ersicht­lich ist, wel­che Instanz befugt sein sollte, Genos­sIn­nen mit einem unter­durch­schnitt­li­chen, durch­schnitt­li­chen oder auch leicht über­durch­schnitt­li­chen Ein­kom­men sank­ti­ons­be­währte Vor­schrif­ten dar­über zu machen, wie sie ihr Geld aus­ge­ben (von Extrem­fäl­len, wie der Beschäf­ti­gung von Putz­frauen zu Hun­ger­löh­nen mal abge­se­hen – aber das ist dann auch ein Fall direk­ten Han­delns).

3. daß das Audio­ar­chiv. Eman­zi­pa­to­ri­sche Inhalte zum Hören einen Vor­trag von Andrea Tru­mann zum Thema „Frau­en­frage in der Lin­ken“ ver­öf­fent­licht. Kein Kom­men­tar – da noch nicht ange­hört.
4. daß bei der Anti­de­mo­kra­ti­schen Aktion wei­ter über Begriffs­de­fi­ni­tio­nen und NS-​​Gleichsetzungen dis­ku­tiert wird (1, 2 – auch Theo­rie als Pra­xis kann nicht schwei­gen).
5. diverse Ter­min­an­kün­di­gun­gen:
b) Demo am 12. Sept. in Ber­lin „gegen Über­wa­chung“
c) Aktio­nen gegen den „1000-​​Kreuze-​​Marsch“ von christlich-​​fundamentalistischen Anti-​​Choise-​​AktivistInnen am 26.09. in Ber­lin (12:30 h, Rotes Rat­haus)
6. daß das Ein­stel­lungs­bünd­nis auf den Teil II der hie­si­gen radi­kal-Rezensions-​​Reihe (mor­gen kommt Teil IV.) hin­weist.

Heute gelesen (14.8.)

1. daß lysis auf wei­tere Ter­mine der Buch­vor­stel­lung „Homo­pho­ber Mos­lem, tole­ran­ter Wes­ten?“ hin­weist (17. und 20. Aug., 26. Okt. – in Han­no­ver, Erfurt und Göt­tin­gen; wei­tere Ver­an­stal­tun­gen sind geplant).

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2. Nor­mal­zu­stand Rot eine Blüte der Reich­tums­ana­lyse (Freude am Haus­tier = 78.640 Pfund) de-​​konstruiert.
3. Ein­tags­fliege anschei­nend die Track­backs auf­grund mei­ner Anmer­kun­gen vom 11.8. (Nr. 7) und 12.8. (Nr. 1) gelöscht hat. – Ein­tags­flie­ges Argu­mente wer­den immer bes­ser.
4. es bei der Mäd­chen­mann­schaft
a) eine Serie WWW Girls, in der blog­ge­rin­nen und ihre blogs vor­ge­stellt wer­den, heute Flo­ras blog,
und
b) eine Rezensions-​​Reihe Femi­nis­ti­sche Biblio­thek, wo ges­tern das im Wagen­bach Ver­lag erschie­nene Buch die Vulva vor­ge­stellt wurde,
gibt.

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5. Eman­zi­pa­tion oder Bar­ba­rei Baha­mas‘ Gewerk­schafts­feind­lich­keit vor­führt. Ergän­zend sei ange­merkt, daß Sätze wie die­ser Bahams-​​Satz

„Heute ist näm­lich der segre­gie­rende Cha­rak­ter der Kri­sen­prä­ven­tion im Racket-​​Staat so deut­lich wie nicht mehr seit 1945 zu sehen: Durch den Aus­schluss derer, die nicht recht­zei­tig oder durch den Ver­zicht auf ihre Jugend und quä­lende Job-​​Castings (Prak­tika) in die Brutto-​​ (nicht: Netto!) Hochlohn-​​Maschinerie hin­ein­ge­kom­men sind.“

nicht nur als (neo)liberal zu ver­bu­chen sind, son­dern genauso gut auch mit einer links­ra­di­ka­len – im Namen eines aus der Arbei­te­rIn­nen­klasse hin­aus­de­fi­nier­ten ‚Pre­ka­ri­ats‘ o.ä. vor­ge­brach­ten – Gewerk­schafts­kri­tik kon­ver­gie­ren.

6. nicht nur die Grü­nen ras­sis­ti­sche Wahl­pla­kate kle­ben (siehe hier [Nr. 2] und hier), son­dern auch die CDU Thü­rin­gen dem ras­sis­ti­schen Druck der dor­ti­gen NPD nach­zu­ge­ben scheint. Jeden­falls erscheint der schwarze CDU-​​Integrationsbeauftragte auf dem neuen, ansons­ten kaum ver­än­der­ten CDU-​​Plakat nicht mehr: siehe Thü­rin­ger Blog­zen­trale – bemerkt Dank: Thü­rin­gen­wahl; siehe nun­mehr aber das update der Blog­zen­trale. Unklar bleibt in wel­chem Ver­hält­nis das anschei­nend neue (hoch­for­ma­tige) Bild­pla­kat und das neue hoch­for­ma­tige Text­pla­kat ste­hen, die anschei­nend beide das quer­for­ma­tige Bild­pla­kat mit dem Inte­gra­ti­ons­be­auf­trag­ten ablö­sen.

Gelesen (12.08.)

1. daß Ein­tags­fliege auf mei­nen gest­ri­gen Lite­ra­tur­hin­weis ant­wor­tet. Ein­tags­fliege schrieb am 7.8.:

Das „[S]chlechter-wegkommen von Frauen […] hat näm­lich sehr viel hand­fes­tere Gründe als eine Unter­re­prä­sen­ta­tion in der Spra­che und genau des­halb ist es so albern, wenn Leute mit die­sem Mit­tel [der Her­stel­lung oder Ver­bes­se­rung der sprach­li­chen Reprä­sen­tanz von Frauen, z.B. durch das große „I“ oder Tief­strich + Anfü­gung der Feminin-​​Endung, TaP] mei­nen, dage­gen anstin­ken zu kön­nen.“

In Anbe­tracht der hand­fes­ten Nai­vi­ti­tät eines Poli­tik­ver­ständ­nis­ses, das meint, Poli­tik (in der Spra­che von Ein­tags­fliege: „dage­gen anstin­ken“) auf ihre hand­fes­ten For­men redu­zie­ren zu kön­nen, machte ich ges­tern einen Lite­ra­tur­hin­weis [Abschnitt II.2.c) und d)] zum Thema Spra­che, Ideo­lo­gie und Hege­mo­nie. Bereits ges­tern ant­wor­tete Ein­tags­fliege:

„Aber um einen Punkt zu machen, Det­lef, im Sinne des Interim-​​Papiers [auf das ich ver­wie­sen hatte], ‚Zwi­schen uns und dem Feind einen kla­ren Tren­nungs­strich zie­hen‘: ‚Ernst­hafte Kri­tik setzt vor­aus, daß der Kri­ti­ker sich im Anspruch kom­mu­nis­ti­scher Poli­tik mit uns einig weiß. Dar­un­ter geht nichts.‘ (aus: Resul­tate der Arbeits­kon­fe­renz, Pro­gram­ma­ti­sche Erklä­rung der Roten Zellen/​AK)“

Das ist eine erfreu­lich deut­li­che Ansage. Erfreu­lich ist nicht nur die Deut­lich­keit, son­dern eben­falls, daß damit auch klar­ge­stellt ist, daß wir es hier nicht mit einem gra­du­el­len Kon­flikt zwi­schen unzu­rei­chen­der Sprach­kri­tik und hand­fes­ten Maß­nah­men gegen das „[S]chlechterwegkommen von Frauen“, son­dern viel­mehr mit einem grund­le­gen­den Inter­es­sen­kon­flikt zu tun haben. Wir könn­nen daher – ent­ge­gen der anfäng­li­chen Rhe­to­rik von Ein­tags­fliege – zwangs­los anneh­men, daß Ein­tags­fliege für hand­fes­ten Maß­nah­men gegen das „[S]chlechterwegkommen von Frauen“ erst recht nicht zu gewin­nen sein wird. Soweit, so klar.

Alles wei­tere ist aller­dings unklar:

a) Unklar ist schon, wel­chen Sinn es haben soll, die Dis­kus­sion auf eine Dis­kus­sion unter Kom­mu­nis­tIn­nen zu beschrän­ken, wenn der Anteil von Kom­mu­nis­tIn­nen (in all ihren Schat­tie­run­gen) an der Gesamt­be­völ­ke­rung viel­leicht 3 % beträgt. – Ach ja, ich ver­gaß: Fra­gen der Ideo­lo­gie, der Hege­mo­nie, der Spra­che, also auch Dis­kus­sio­nen, sind ja nicht hand­fest genug – völ­lig über­flüs­sig für „kom­mu­nis­ti­sche Poli­tik“.

b) Unklar ist eben­falls, ob
► Ein­tags­fliege mir oder dem ver­link­ten Text den kom­mu­nis­ti­schen Anspruch bestrei­tet (und, falls ja, mit wel­chem Argu­ment)
oder
► ob er die­sen gar nicht zur Kennt­nis genommt hat, weil Texte mit Spra­che zu tun haben, Spra­che nicht hand­fest genug ist – und folg­lich Texte ohne­hin nicht genau zur Kennt­nis genom­men wer­den müs­sen
oder
► er sich viel­mehr an dem kom­mu­nis­ti­schen Anspruch stößt und von anti­kom­mu­nis­ti­scher Seite aus einen ant­ago­nis­ti­schen Wider­spruch auf­macht.

c) Warum ihn mein Hin­weis auf die Gesichts­punkte von Ideo­lo­gie, Hege­mo­nie und Spra­che nicht über­zeugt, bleibt schließ­lich auch noch unklar. – Aber Argu­mente vor­brin­gen, hätte ja auch etwas mit Spra­che zu tun – und wäre des­halb man­gels Hand­fes­tig­keit eben­falls untun­lich.

Alles klar.

2. daß der Mäd­chen­blog berich­tet, daß sich die Grü­nen in Kaarst dach­ten, wenn sex sells bringt Sex viel­leicht auch WählerInnen-​​Stimmen – und ein Pla­kat mit wei­ßen Hän­den, die einen nak­ten schwar­zen Po grei­fen, mit dem Slo­gan „Der ein­zige Grund, schwarz zu wäh­len“ dru­cken lie­ßen. Die Initia­tive Schwar­zer Deut­scher kri­ti­siert:

Die Wei­ßen Frau­en­hände“ – mehr als, daß die wei­ßen Hände lackierte Fin­ger­nä­gel haben, ist zu dem gen­der-Thema aller­dings auf dem Pla­kat nicht zu sehen – „grap­schen, der Schwarze Kör­per ist pas­sive Ver­fü­gungs­masse für die Asso­zia­tio­nen der Wäh­le­rIn­nen­schaft. […]. Schwarze Men­schen wer­den zu Sex­ob­jek­ten und Spiel­zeu­gen einer wei­ßen Gesell­schaft degra­diert und dif­fa­miert, die offen­bar kei­nen bes­se­ren Grund sieht einen Schwar­zen Men­schen zu ‚wäh­len‘, außer sei­ner Sexua­li­tät.

Ergän­zend sei noch gesagt, daß das Bild (die ver­fü­gen­den wei­ßen Hände) durch den Text noch ver­stärkt wird: „Der ein­zige Grund, schwarz zu wäh­len“
► Es heißt nicht etwa: „Ein guter Grund, …“ – son­dern „Der ein­zige Grund, …“. – Und das ist auch kein Zufall: Denn ande­ren­falls würde aus der Anti-​​Werbung gegen die CDU, eine Wer­bung für die CDU. Mit „Ein guter Grund, …“ würde näm­lich – im Rah­men der Ver­knüp­fungs­lo­gik des Wahl­pla­ka­tes – die Schluß­fol­ge­rung nahe­ge­legt: „Wenn Sex mit Schwar­zen, warum dann nicht auch schwarz wäh­len?“ Dies macht den Vor­wurf der Initia­tive Schwar­zer Deut­scher voll­auf berech­tigt, daß die Grü­nen mit dem Pla­kat „Schwarze Men­schen [für] eine ‚humor­voll‘ beab­sich­tige Kam­pa­gne instru­men­ta­li­sie­ren“.
► Die grei­fen­den Hände sind auf dem Pla­kat das Sub­jekt der sexu­el­len Wahl und das wäh­lende Sub­jekte wird von den Grü­nen anschei­nend auch als aus­schließ­lich weiß ima­gi­niert, denn das Pla­kat ‚funk­tio­niert‘, wenn sich weiße Wäh­le­rIn­nen mit den wei­ßen Hän­den iden­ti­fi­zie­ren.
► Auch als grüne Kan­di­da­tIn­nen kom­men nach der Logik des Pla­ka­tes nur Weiße in Anber­tracht, denn: Wenn Sex der ein­zige Grund ist, Schwarze zu wäh­len, dann ist also Poli­tik kein Grund sein, Schwarze zu wäh­len – das Wäh­len und Nomi­nie­ren von Schwar­zen für Par­la­mente also untun­lich.
► Schließ­lich ver­wischt die Ver­knüp­fung von sexu­el­ler Wahl und Par­la­ments­wahl einen ent­schei­den­den Unter­schied: Die Par­la­ments­wahl erfolgt geheim und inso­weit ein­sei­tig: Eine Par­tei kann die Stim­men, die sie erhält nicht, zurück­wei­sen. Schwarze kön­nen aber sehr wohl die sexu­elle Wahl von Wei­ßen zurück­wei­sen, wie die sexu­elle Wahl über­haupt ihre ‚Voll­zugs­le­gi­ti­ma­tion‘ erst dadurch erhält, daß sie auf Gegen­sei­tig­keit erfolgt. Von einer sol­chen Gegen­sei­tig­keit ist auf dem Pla­kat nichts zu sehen.
(Einem der Kom­men­tare beim Mäd­chen­blog ist im übri­gen noch zu ent­neh­men, daß es sich lt. Urhe­be­rin bei den Hän­den tat­säch­lich um Frau­en­hände und bei dem Po um einen Frau­enpo han­deln soll. Mul­ti­ra­cial Les­bensex sells – wer/​welche noch nicht wußte, was von diver­sity manage­ment zu hal­ten ist, weiß es jetzt.)

3. bei der Mäd­chen­mann­schaft: daß sich die CDU – viel­leicht weni­ger über­ra­schend – auch nichts nimmt und mit einem Tie­fen­blick in den Aus­schnitt der Bun­des­kanz­le­rin und einer Ber­li­ner Wahl­kreis­kan­di­da­tin („Wir haben mehr zu bie­ten.“) wirbt.
4. daß deconstruc­ting history auf ein sexua­li­täts­ge­schicht­li­ches online-​​projekt – „Out​History​.org – Making Les­bian, Gay, Bise­xual, Trans­gen­der and Queer U.S. History“ ver­weist.
5. daß Trou­ble X eine release-Party (bzw. in Wahr­heit wohl nur einen Stand bei einer release-​​Party) in Mühl­heim hat (15.8., 20 h).

6.:

7. lah­ma­cun auf­hört zu blog­gen.
8. Links­Rhein meine gest­rige Nach­frage dan­kend zum Anlaß nahm, gleich die ganze Ver­an­stal­tungs­an­kün­di­gung zu löschen.

Erfurt, 17.8., 19.00 h: Begründet queer

mehr bei Wider die Natur.

Konstanz, 14.8., 19 h: „Kommando Spezialkräfte – Sondereinsatzkommando der Bundeswehr“ – Ein ehemalige KSK-Soldat berichtet

Mehr bei Links­Rhein – inter­es­sant wäre, zu erfah­ren, was mit „Geno­zid in Jugo­sla­wien“ gemeint ist.

Heute gelesen (8.8.)

1. daß lysis auf eine queere Ver­an­stal­tungs­reihe in Han­no­ver vom 11. bis 20. August hin­weist.

2. daß ein­blog (gegen Kul­tur, Deutsch­land und Sport) über die Rück­kehr des Neben­wi­der­spruchs sowie ande­ren Umgangs­wei­sen mit dem gro­ßen „I“ und dem Tief­strich berich­tet – mit tref­fen­dem Kom­men­tar von lah­ma­cun.

3. beim Wei­ter­kli­cken auch noch über – bis zu kör­per­li­che Aus­ein­an­der­set­zun­gen eska­lie­rende – Frank­fur­ter Szene-​​Streitigkeiten. Die dies­bzgl. links wer­den bei meta.copyriot wie folgt anno­tiert:

„oder wie ich als pomo sagen würde: dass und wie sich dis­kurse mate­ria­li­sie­ren – läßt sich auch an den unter­schied­li­chen männlichkeits-​​konstruktionen bestimm­ter antifa-​​kadergruppen und deren kri­ti­ker(!) nach­zeich­nen.“

Die These erscheint mir plau­si­bel; aller­dings erstaunt mich, daß – wenn ich nicht völ­lig begriffs­stut­zig bin – beide ver­link­ten Texte die glei­che Frak­tion kri­ti­sie­ren:

++ Der erste Text („Zur Dis­kus­sion um den Frank­fur­ter Anti­fahoo­li­ga­nis­mus“ bei Vor­stel­lungs­re­prä­sen­tan­zen) setzt sich kri­tisch mit dem „sich als Sub­kul­tur insze­nie­rende Anti­fa­kon­zept von Ums Ganze im all­ge­mei­nen sowie in sei­ner Regio­nal­ver­tre­tung durch die auto­nome antifa [f]“ aus­ein­an­der
und
++ der zweite Text („Flug­blatt zur Frank­fur­ter Ban­den­herr­schaft“ bei neo­com­mu­nis­tin­nen) kri­ti­siert eine angeb­li­che „unter dem Deck­man­tel des ‚revo­lu­tio­nä­ren Anti­fa­schis­mus‘ fir­mie­rende Frank­fur­ter Ban­den­herr­schaft ech­ter Manns­bil­der“, wobei der Begriff „Antifa“ dort als „Syn­onym mit der größ­ten Gruppe in Ffm ver­wen­det“ wird.
Wo ist denn nun die kri­ti­sche Nach­zeich­nung der Posi­tion der „Kri­ti­ker(!)“ geblie­ben…????
Noch mehr erstaunt mich, daß in der Frank­fur­ter Szene der ver­meint­li­che ‚Kampf gegen Deutsch­land‘ anschei­nend schon so große Fort­schritte gemacht hat, daß dort tat­säch­li­che und ver­meint­li­che Anti­im­pe­ria­lis­tIn­nen voll­stän­dig aus dem Feld geräumt zu sein schei­nen, sodaß sich in Frank­furt gemä­ßigte Anti­deut­sche (= Ums Ganze /​ antifa [f])1 und har­core-Anti­deut­sche unter­ein­an­der prü­geln kön­nen. Oder habe ich gar nichts ver­stan­den???

4. scharf-​​links hat eine Ant­wort von mir (Noch ein­mal Kapi­ta­lis­mus­ana­lyse und Kapi­ta­lis­mus­kri­tik) auf Kai aus der Kiste und Mat­thias Nomayo ver­öf­fent­licht ist, wor­auf letz­te­rer wie­derum repli­ziert.
Bei der Gele­gen­heit seien die ver­ständ­lich­keits­stö­ren­den Tipp­feh­ler in mei­nem Satz, der mit FN 4 endet, kor­ri­giert:

„und es geht des­halb auch nicht um ‚neue Lösun­gen‘, son­dern um neue – den aktu­el­len Bedin­gun­gen und neu gewon­ne­nen Erkennt­nissen über die alten ‚Pro­ble­men‘ ange­mes­sene – Metho­den der Vor­be­rei­tung der alten ‚Lösung‘“

.

5. daß google Theo­rie als Pra­xis treu bleibt:
a) Ein­gabe „recht der ddr“2 – Platz 4 von über 4 Mio.
b) Ein­gabe „‚Die Grü­nen‘ Gewalt­dis­kus­sion“3 – Platz 1 von merk­wür­dig­weise über­haupt nur 2.000 Tref­fern.
c) Ein­gabe „indy­me­dia“4 – Platz 20 von über 6 Mio.
  1. vgl. bspw. http://​ums​ganze​.de/​i​n​d​e​x​.​p​h​p​/home; http://​www​.ein​heit​-und​-frei​heit​.de/; http://​de​.indy​me​dia​.org/​2​0​0​9​/​0​5​/​2​5​0​6​2​7​.​shtml sowie die Andeu­tung in den Kom­men­ta­ren http://​brumm​krei​sel​pi​lo​tin​.blog​sport​.de/​2​0​0​9​/​0​7​/​2​9​/​a​r​a​b​-​n​o​r​d​o​s​t​-​m​a​f​i​a​-​j​u​g​e​n​d​a​n​t​i​f​a​-​n​o​r​d​o​s​t​-​s​c​h​e​i​s​s​e​/​#​c​o​m​m​e​nt-44 und http://​brumm​krei​sel​pi​lo​tin​.blog​sport​.de/​2​0​0​9​/​0​7​/​2​9​/​a​r​a​b​-​n​o​r​d​o​s​t​-​m​a​f​i​a​-​j​u​g​e​n​d​a​n​t​i​f​a​-​n​o​r​d​o​s​t​-​s​c​h​e​i​s​s​e​/​#​c​o​m​m​e​nt-39; vgl. nach wei­te­ren Klicks auch noch die von over­dose refe­rier­ten „main points of cri­ti­que“ an der Ums Ganze-Bro­schüre staat, welt­markt und die herr­schaft der fal­schen frei­heit (von denen mir ein Teil plau­si­bel vor­kommt [a), c), e), Absatz 2 und f) – abge­se­hen von der Negie­rung der „erklär-​​ und ver­gleich­bar­keit von ausch­witz“]; andere dage­gen nicht [b), e) Absatz 1] – vor­aus­ge­setzt die vor­her­ge­hende Dar­stel­lung der Haupt­the­sen der Bro­schüre ist zutref­fend. Bei d) bleibt mir unklar, ob sich die Kri­tik dage­gen rich­tet, „‚rasse‘; kul­tur, reli­gion und geschlecht“ über­haupt „als kol­lek­tive iden­ti­tä­ten auf­zu­fas­sen“ oder auf Iden­ti­täts­fra­gen zu redu­zie­ren. ). [zurück]
  2. Vgl. http://​theo​rie​als​pra​xis​.blog​sport​.de/​2​0​0​9​/​0​7​/​2​7​/​u​n​r​e​c​h​t​s​t​a​a​t​-ddr/ [zurück]
  3. Vgl. http://​theo​rie​als​pra​xis​.blog​sport​.de/​2​0​0​9​/​0​7​/​2​2​/​d​i​e​-​l​i​n​k​e​-​d​i​e​-​g​r​u​e​n​e​n​-​d​i​e​-​s​o​z​i​a​l​e​n​-​b​e​w​e​g​u​n​g​e​n​-​u​n​d​-​d​i​e​-​g​e​w​a​l​t​-​d​i​s​k​u​s​sion/ [zurück]
  4. Vgl. http://​theo​rie​als​pra​xis​.blog​sport​.de/​2​0​0​9​/​0​7​/​3​1​/​i​n​d​y​m​e​d​i​a​-​d​i​e​-​n​a​e​c​h​s​t​e​-​l​o​e​s​c​hung/ [zurück]

Radio-Termin: 08.08. 09 -17.00: Zwischen Wolfsschanze und Hollywood

In der nächs­ten Sen­dung hört ihr den Mit­schnitt der Ver­an­stal­tung vom 20.07.09 im Wild West:

Zwi­schen Wolfs­schanze und Hol­ly­wood. Die Dar­stel­lung des Atten­tats vom 20. Juli 1944 im Spiel­film

Vor 65 Jah­ren schei­terte das Hit­ler­at­ten­tat vom Claus Graf Schenk von Stauf­fen­berg und des Wider­stands­krei­ses des 20. Julis 1944. Zunächst von der Bevöl­ke­rung der jun­gen Bun­des­re­pu­blik als „Vater­lands­ver­rä­ter“ gebrand­markt, setzte sich lang­sam seit den 1950er Jah­ren eine Aner­ken­nung als Wider­stands­kämp­fer durch. Nicht zuletzt hat­ten hieran auch zahl­rei­che Film­do­ku­men­ta­tio­nen und Spiel­filme ihren Anteil. Mit „Ope­ra­tion Wal­küre – Das Stauffenberg-​​Attentat“ (mit Tom Cruise als Stauf­fen­berg) folgte 2009 die erste, viel dis­ku­tierte US-​​Spielfilmproduktion zu die­ser The­ma­tik. Wie die Gescheh­nisse rund um die Ver­schwö­rung des 20. Juli 1944 fil­misch dar­ge­stellt wer­den und wel­che fik­tio­na­len Ele­mente ein­ge­baut wur­den, soll im Rah­men der Ver­an­stal­tung auf­ge­zeigt und dis­ku­tiert wer­den.

Tho­mas Alt­meyer ist wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter beim Stu­di­en­kreis Deut­scher Wider­stand 1933-​​1945 (Frank­furt) und freier Refe­rent in der Jugend-​​ und Erwach­se­nen­bil­dung.

Quelle:
http://​grund​funk​.blog​sport​.de/​2​0​0​9​/​0​8​/​0​2​/​0​8​0​8​-​0​9​-​1​7​0​0​-​z​w​i​s​c​h​e​n​-​w​o​l​f​s​s​c​h​a​n​z​e​-​u​n​d​-​h​o​l​l​y​wood/

„Immer am 2. Sams­tag um 17.00 auf 89,6 Mhz in Mann­heim und auf 105,4 Mhz in Hei­del­berg oder im Livestream auf www​.ber​mu​da​funk​.org “ (ebd., unter „Meta“)