Archiv der Kategorie 'queer & gender'

Samstag, 29. April 12:30 Uhr: Feminismus, Frauen*selbstorganisierung und das Problem mit dem Nebenwiderspruch

Am Wochen­ende wird von Frei­tag (28.4.) um 17 Uhr bis Sonn­tag (30.4.) um 12 Uhr im New Yorck im Betha­nien und ande­ren Orten unter dem Titel „Sel­ber machen“ ein Kon­greß zu „Kon­zepte von Basis­or­ga­ni­sie­rung, Gegen­macht und Auto­no­mie“ statt­fin­den. Am Sams­tag von 12:30 bis 14:30 Uhr werde ich zu einem Work­shop mit dem in der Artikel-​​Überschrift genann­ten Titel etwas bei­tra­gen:

English Ver­sion below!

Betha­nien Raum 2 →Wir leben in einer sexis­ti­schen Welt. Trump, Putin, die AfD und der IS, soge­nannte „besorgte Bür­ge­rIn­nen“, christ­li­che Fun­da­men­ta­lis­tIn­nen und selbst­er­nannte „Lebens­schüt­ze­rIn­nen“ – sie alle ver­tre­ten ein zutiefst sexis­ti­sches Welt­bild. Doch auch Linke, Links­ra­di­kale und sich als eman­zi­pa­to­risch ver­ste­hende Men­schen sind nicht von Sexis­mus befreit. Wäh­rend christ­li­che Fun­da­men­ta­lis­tIn­nen die kör­per­li­che Selbst­be­stim­mun­gen von Frauen* ableh­nen, wird Sexis­mus in der (zumin­dest deutsch­spra­chi­gen) Lin­ken oft als läs­ti­ger Neben­wi­der­spruch betrach­tet, der sich mit dem Kampf gegen den Kapi­ta­lis­mus schon von alleine in Luft auf­lö­sen wird.

Wir wol­len in die­sem Work­shop drü­ber dis­ku­tie­ren, wie eine, aus dem Neben­wi­der­spruch gelöste, femi­nis­ti­sche Pra­xis aus­se­hen kann. Dabei möch­ten wir einen Blick auf die Ver­gan­gen­heit von Frauen*selbstorganisierung wer­fen, uns der spe­zi­fi­schen Erfah­rung geflüch­te­ter Frauen* wid­men, die Zukunft von Femi­nis­mus und Frauen*selbstorganisierung aus­lo­ten und vor allem eine femi­nis­ti­sche Per­spek­tive auf Basis­or­ga­ni­sie­rung und Gegen­macht ent­wi­ckeln. Femi­nis­mus soll dabei nicht als „frauen*spezifische“ The­ma­tik behan­delt wer­den, son­dern ist für uns vor allem eine Mög­lich­keit zur Ver­än­de­rung der Gesell­schaft, die uns alle betrifft.

Dazu haben wir Det­lef Geor­gia Schulze und Inter­na­tio­nal Women‘s Space ein­ge­la­den, um gemein­sam mit uns über die Fra­gen zu dis­ku­tie­ren. Inter­na­tio­nal Women‘s Space ent­stand als Zusam­men­schluss von Frauen* in der ehe­mals besetz­ten Gerhart-​​Hauptmann-​​Schule, die sich vor allem mit Ras­sis­mus, Sexis­mus und Inter­sek­tio­na­li­tät befasst. → u. a. mit: Inter­na­tio­nal Women’s Space, Det­lef Geor­gia Schulze

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Debatte über „soziale Kämpfe“

Bei links­un­ten kommt eine Debatte über „soziale Kämpfe“ in Gang (vgl. bereits mei­nen vor­her­ge­hen­den post) – die drei jüngs­ten Bei­träge:

  • Die radi­kale Linke muss mit sich selbst bre­chen

https://​links​un​ten​.indy​me​dia​.org/​d​e​/​n​o​d​e​/​2​08456

ver­faßt von: Auto­no­mie Maga­zin

  • Bür­ger­tum, Arbei­te­rIn­nen, Eli­ta­ris­mus – Was ist gemeint?

https://​links​un​ten​.indy​me​dia​.org/​d​e​/​n​o​d​e​/​2​09092

ver­faßt von: TaP (mit Assis­tenz von sys­tem­crash)

  • Die poli­ti­schen Grup­pen sind nicht die Lösung, sie sind das Pro­blem!

https://​links​un​ten​.indy​me​dia​.org/​d​e​/​n​o​d​e​/​2​08524

ver­faßt von: ras­cal

Neues – nicht nur bei linksunten.indymedia.org

1.

Die Leip­zi­ger Gruppe des …ums Ganze-Bünd­nis­ses hatte kürz­lich ihre Rede auf der Demons­tra­tion zum Femi­nis­ti­schen Kampf­tag 2017 ver­öf­fent­licht:

https://​links​un​ten​.indy​me​dia​.org/​d​e​/​n​o​d​e​/​2​06647,

und ich habe ein paar erstaunte Fra­gen dazu gestellt:

https://​links​un​ten​.indy​me​dia​.org/​d​e​/​c​o​m​m​e​n​t​/​v​i​e​w​/​2​35304

2.

Die Bre­mer Gruppe des UG-​​Bündnisses hatte am 15. März 11 The­sen zu sozia­len Kämp­fen ver­öf­fent­licht:

https://​links​un​ten​.indy​me​dia​.org/​n​o​d​e​/​2​0​6683/,

und ich assis­tierte anschlie­ßend Gen. sys­tem­crash dabei, 11 Anmer­kun­gen dazu zu schrei­ben:

https://​links​un​ten​.indy​me​dia​.org/​d​e​/​n​o​d​e​/​2​07623.

3.

Und schon längst wollte ich eigent­lich auf die­ses Papier der Ber­li­ner Gruppe des Bünd­nis­ses Per­spek­tive Kom­mu­nis­mus hin­wei­sen:

Frau­en­kampf heißt Klas­sen­kampf?

Posi­tio­nie­rung zum patri­ar­cha­len Geschlech­ter­ver­hält­nis

https://​www​.per​spek​tive​.nostate​.net/590.

Inwieweit läßt sich mit marxistischen Analysebegriffen feministisch operieren?

Anfang Sept. hielt ich beim Action, Mond & Sterne-Fes­ti­val1 einen Vor­trag zum Thema „Mar­xis­mus /​ Femi­nis­mus x.0“. Die Folien zu dem Vor­trag wurde dan­kens­wer­ter Weise vorab in der Sept.-Ausgabe von trend. online­zei­tung“ ver­öf­fent­licht:

http://​www​.trend​.info​par​ti​san​.net/​t​r​d​0​9​1​6​/​t​2​2​0​9​1​6​.html

Die Folien betref­fen vor allem den ers­ten Teil mei­nes Vor­tra­ges, der den Titel trug: „Inwie­weit lässt sich mit mar­xis­ti­schen Ana­ly­se­be­grif­fen femi­nis­tisch ope­rie­ren […]?“

Die Folien ent­hiel­ten noch einige Feh­ler. Daher stelle ich hier nun eine – zwi­schen Ver­öf­fent­li­chung und Vor­trag erstellte – kor­ri­gierte (auch noch vor­läu­fige) Ver­sion zur Ver­fü­gung:

http://​Theo​rie​als​Pra​xis​.blog​sport​.de/​i​m​a​g​e​s​/​G​r​a​p​h​i​k​e​n​_​l​a​s​t.pdf

Den voll­stän­di­gen Bei­trag (mehr…)

Zwei neue Texte bei linksunten.indymedia

Am Mon­tag erschien von sys­tem­crash und mir:

Ein feministisch-​​trotzkistischer Dia­log über „Per­spek­tive Kom­mu­nis­mus

https://​links​un​ten​.indy​me​dia​.org/​d​e​/​n​o​d​e​/​1​76133

und gerade eben erschien von mir allein:

Kapi­ta­lis­mus bekämp­fen, indem wir Blu­men pflan­zen? – Einige Anmer­kun­gen zu den Anmer­kun­gen von Knews vom 17. April zu dem *aze-​​Text „Immer diese Wider­sprü­che – Anti­mus­li­mi­scher Ras­sis­mus, Anti­se­mi­tis­mus und die radi­kale Linke in Deutsch­land“

Zur Kri­tik der anarchistisch-​​klassenkämpferischen Vari­ante des Neben­wi­der­spruchs­den­kens

https://​links​un​ten​.indy​me​dia​.org/​d​e​/​n​o​d​e​/​1​76357

Trotzkismus-Kritik – die Zweite!

Ich habe mich mit dem Mani­fest der Trotz­kis­ti­schen Frak­tion /​ Vierte Inter­na­tio­nale, der in Deutsch­land RIO, die Revo­lu­tio­näre Inter­na­tio­na­lis­ti­sche Orga­ni­sa­tion, ange­hört, beschäf­tigt. Das Ergeb­nis wurde ges­tern von „trend. Online­zei­tung“ ver­öf­fent­licht. Der Text glie­dert sich in fol­gende Abschnitte:

1. Lage-​​unangemessener Opti­mis­mus

2. Theo­rie der „per­ma­nen­ten Revo­lu­tion“

3. Überg­angs­for­de­run­gen als gra­dua­lis­ti­sche Ver­wi­schung des Unter­schie­des zwi­schen Reform und Revo­lu­tion

4. „Bürokratie“-Floskel als Universal-​​Erklärung für Uner­freu­li­ches

5. Nebenwiderspruchs-​​Denken

6. Varia

a) „sexu­elle Befrei­ung“
b) Eine Anhäu­fung mora­li­sie­ren­der und sub­jek­ti­vis­ti­scher Aus­drü­cke
c) „Zer­schla­gung des Staa­tes Israel“ – und was ist mit den semi-​​staatlichen Struk­tu­ren in den paläs­ti­nen­si­schen Auto­no­mie­ge­bie­ten?

7. Eine empi­ris­ti­sche Epis­te­mo­lo­gie der Erfah­run­gen

8. Noch ein­mal zurück zur opti­mis­ti­schen Lage­ein­schät­zung vom Anfang des FT-​​CI-​​Manifestes

9. Resü­mee

---------

Die Glie­de­rung des von mir kri­tisch bespro­che­nen Mani­fes­tes der FT-​​CI fin­det sich dort:

http://​theo​rie​als​pra​xis​.blog​sport​.de/​2​0​1​3​/​1​2​/​1​9​/​l​i​e​b​e​r​-​l​i​n​k​e​-​u​n​d​-​n​i​c​h​t​-​g​a​n​z​-​s​o​-​l​i​n​k​e​-​t​e​x​t​e​-​l​e​s​e​n​-​a​l​s​-​c​h​r​i​s​t​l​i​c​h​-​f​e​i​e​r​n​/​#​c​o​m​m​e​n​t​-​16930.

PS. – Kor­rek­tu­ren: (mehr…)

Differenziert denken, was in der Wirklichkeit IST!

Die Köl­ner Gruppe des kom­mu­nis­ti­schen …ums Ganze-​​Bündnisses, der Antifa AK, hat einen Auf­ruf für einen „links­ra­di­ka­len und queerfe­mi­nis­ti­schen“ Block bei der femi­nis­ti­schen und anti­ras­sis­ti­schen Demons­tra­tion am 12. März in Köln ver­öf­fent­licht:

https://​antifa​-ak​.org/​i​n​-​d​i​e​-​o​f​f​e​n​s​i​v​e​-​g​e​g​e​n​-​n​a​t​i​o​n​-​k​a​p​i​t​a​l​-​u​n​d​-​p​a​t​r​i​a​r​chat/

=

https://​links​un​ten​.indy​me​dia​.org/​d​e​/​n​o​d​e​/​1​71478

und ich habe dazu ein paar – teils zustim­mende, teils kri­ti­sche – Anmer­kun­gen gemacht:

Auch heu­tige Gesell­schaf­ten sind patri­ar­chal, aber sie sind es nicht, weil das Kapi­tal oder der Kapi­ta­lis­mus daran schuld wäre

https://​links​un​ten​.indy​me​dia​.org/​d​e​/​n​o​d​e​/​1​71589

Passen materialistische Kritik und Identitätspolitik zusammen?

Am Mitt­woch nahm ich als Krank­heits­ver­tre­tung für Nina Scholz (Hate Maga­zine) auf dem Podium an der Ver­an­stal­tung Klasse Frau – Zum Stand femi­nis­ti­schen Kämp­fens von TOP B3rlin und Helle Panke teil. Ich wurde gefragt: „Wie kann man eine mate­ria­lis­ti­sche und eine Iden­ti­täts­kri­tik – oder weil es so oft inzwi­schen so posi­tiv for­mu­liert wird: wie kann man eine mate­ria­lis­ti­sche Kri­tik und Iden­ti­täts­po­li­tik – über­haupt zusam­men­den­ken? Was könnte der deut­schen Lin­ken aus Dei­ner Sicht aus dem Dilemma der indi­vi­dua­li­sier­ten Betrof­fen­heits­phase hel­fen her­aus­zu­tre­ten?“

Meine Ant­wort und die Ant­wor­ten von Sarah Speck (kit­chen poli­tics) und Anja (Care Revo­lu­tion) auf die ihnen gestell­ten Fra­gen sowie die anschlie­ßende Dis­kus­sion kann sich dort ange­hört wer­den:

Frauen*-VV Köln: FLTI-Block „Nein zum sexistischen und rassistischen Normalzustand“ am 12.3.

„Die Sil­ves­ter­nacht in Köln hat das Thema sexua­li­sierte Gewalt im öffent­li­chen Raum auf die Tages­ord­nung gesetzt. Doch warum jetzt?
Sexis­mus und sexua­li­sierte Gewalt sind keine neuen Phä­no­mene und seit Jahr­zehn­ten wird von Frauen* dar­auf hin­ge­wie­sen und dage­gen vor­ge­gan­gen. Gewalt gegen Frauen* fin­det vor allem im Pri­va­ten – im Bekann­ten­kreis, in der Fami­lie oder der (Ex-)Beziehung statt. Aber auch auf öffent­li­chen Sil­ves­ter­par­tys, im Kar­ne­val oder auf dem Okto­ber­fest ebenso wie auf dem Tahr­ir­platz in Ägyp­ten oder bei den Gezi-​​Protesten in Istan­bul. Ver­ge­wal­ti­gende Män­ner sind ver­ge­wal­ti­gende Män­ner, egal wo.“

„Sexis­mus ist Teil der herr­schen­den Ver­hält­nisse […] und lässt sich somit nicht abschie­ben!“

„Uns ver­bin­det eine radi­kale femi­nis­ti­sche Idee, die mit dem gewalt­tä­ti­gen Patri­ar­chat bricht, die Kapi­ta­lis­mus, Sexis­mus, Ras­sis­mus, Aus­gren­zung, Krieg und Aus­beu­tung hin­ter sich lässt und ein wür­di­ges Leben ermög­licht, für alle Men­schen. Bauen wir unsere eige­nen Struk­tu­ren auf.

Frauen* schla­gen zurück
Refu­gees wel­come
Fight sexism and racism“

Sa., 12.3., 13 h, Köln, Dom (Ron­cal­li­platz)

https://​reclaim​fe​mi​nism​.org/​w​p​-​c​o​n​t​e​n​t​/​u​p​l​o​a​d​s​/​2​0​1​6​/​0​2​/​A​u​f​r​u​f​-​z​u​m​-​F​L​T​I​-​B​l​o​c​k​.​F​r​a​u​e​n​-​s​t​e​r​n​c​h​e​n​-​V​o​l​l​v​e​r​s​a​m​m​l​u​n​g.pdf

Fr., 11.3., 20 h: Bun­des­wei­tes FLTI*-Plenum in Köln:

https://​reclaim​fe​mi​nism​.org/​w​p​-​c​o​n​t​e​n​t​/​u​p​l​o​a​d​s​/​2​0​1​6​/​0​2​/​E​i​n​l​a​d​u​n​g​-​D​e​m​o​-​u​n​d​-​F​L​T​I​-​P​l​e​n​u​m​.​F​r​a​u​e​n​-​s​t​e​r​n​c​h​e​n​-​V​o​l​l​v​e​r​s​a​m​m​l​u​n​g.pdf

HEUTE (Di., den 1. März, 19 h, NYiB):

Ber­li­ner Vor­be­rei­tungs­tref­fen + Ver­kauf von Zug­ti­ckets nach Köln:

https://​links​un​ten​.indy​me​dia​.org/​d​e​/​n​o​d​e​/​1​70162

23 Abschnitte zur Kölner Silvesternacht

Der dritte Teil mei­ner Ant­wort an Micha Schilwa in Sachen Eth­ni­sie­rung sexueller/​sexualisierter Gewalt /​ Köl­ner Sil­ves­ter­nacht ist erschie­nen:

http://​scharf​-links​.de/​5​1​.​0​.​h​t​m​l​?​&​a​m​p​;​t​x​_​t​t​n​e​w​s​[​t​t​_​n​e​w​s​]​=​5​5​0​2​1​&​a​m​p​;​t​x​_​t​t​n​e​w​s​[​b​a​c​k​P​i​d​]​=​5​6​&​a​m​p​;​c​H​a​s​h​=​2​9​f​9​4​58d8d

Der Gesamt-​​Text glie­dert sich in fol­gende Abschnitte: (mehr…)

Briefe

1. Ich habe einen Lese­r­In­brief an an trend. Online­zei­tung geschrie­ben, wo er auch ver­öf­fent­licht wurde:

Der Gesellschafts-​​Würfel. Leser*innenbrief zum Edi­to­rial 2/​2016

http://​www​.trend​.info​par​ti​san​.net/​t​r​d​0​2​1​6​/​t​3​3​0​2​1​6​.html

2. sys­tem­crash und ich haben mit einem – eben­falls Offe­nen – Brief auf einen Offe­nen Brief der Revolutionär-​​Kommunistischen Inter­na­tio­na­len Ten­denz geant­wor­tet:

sys­tem­crash und TaP ant­wor­ten der Revolutionär-​​Kommunistischen Inter­na­tio­na­len Ten­denz (RCIT)

http://​plaene​.blog​sport​.eu/​2​0​1​6​/​0​2​/​0​6​/​s​y​s​t​e​m​c​r​a​s​h​-​u​n​d​-​t​a​p​-​a​n​t​w​o​r​t​e​n​-​d​e​r​-​r​e​v​o​l​u​t​i​o​n​a​e​r​-​k​o​m​m​u​n​i​s​t​i​s​c​h​e​n​-​i​n​t​e​r​n​a​t​i​o​n​a​l​e​n​-​t​e​n​d​e​n​z​-​rcit/

zu

RCIT: „als einen ers­ten Schritt, die Ein­heit, basie­rend auf einer Überein­stim­mung zu den ent­schei­den­den pro­gram­ma­ti­schen und orga­ni­sa­to­ri­schen Auf­ga­ben des Klas­sen­kamp­fes heute, anstre­ben“

http://​plaene​.blog​sport​.eu/​2​0​1​6​/​0​2​/​0​4​/​r​c​i​t​-​a​l​s​-​e​i​n​e​n​-​e​r​s​t​e​n​-​s​c​h​r​i​t​t​-​d​i​e​-​e​i​n​h​e​i​t​-​b​a​s​i​e​r​e​n​d​-​a​u​f​-​e​i​n​e​r​-​u​e​b​e​r​e​i​n​s​t​i​m​m​u​n​g​-​z​u​-​d​e​n​-​e​n​t​s​c​h​e​i​d​e​n​d​e​n​-​p​r​o​g​r​a​m​m​a​t​i​s​c​h​e​n​-​u​n​d​-​o​r​g​a​n​i​s​a​t​o​r​i​s​c​h​e​n​-​a​u​f​g​a​b​e​n​-​d​e​s​-​k​l​a​s​s​e​n​k​a​m​p​f​e​s​-​h​e​u​t​e​-​a​n​s​t​r​eben/

Mein Beitrag zum trend-Jubiläum als Audio-Datei und ein längerer Kommentar in Artikelform dazu von systemcrash

Ich habe den Mit­schnitt mei­nes Bei­tra­ges zur Jubiläums-​​Veranstaltung „20 Jahre trend. Online­zei­tung“ online gestellt:

Sexis­mus statt Patri­ar­chat?

ismus-Kri­tik statt Gesell­schafts­ana­lyse und Revo­lu­ti­ons­theo­rie?

https://​links​un​ten​.indy​me​dia​.org/​d​e​/​n​o​d​e​/​1​68203

'Gesellschafts-Würfel': x-Achse = Klassenwiderspruch; z-Achse = Geschlechterwiderspruch; y-Achse = Rassismus

und sys­tem­crash hat einen län­ge­rer Kom­men­tar dazu als Arti­kel in sei­nem Blog ver­öf­fent­licht:

@TREND-Vortrag: Geschlecht und Klasse

https://​sys​tem​crash​.word​press​.com/​2​0​1​6​/​0​2​/​0​8​/​t​r​e​n​d​-​v​o​r​t​r​a​g​-​g​e​c​h​l​e​c​h​t​-​u​n​d​-​k​l​asse/

Teil II meiner Antwort an Micha Schilwa in Sachen ‚Kölner Silvesternacht‘ erschienen

Ges­tern Abend ist Teil II mei­ner Ant­wort an Micha Schilwa in Sachen ‚Köl­ner Sil­ves­ter­nacht‘ erschie­nen. Der zweite Teil mün­det in fol­gende These:

Das Patri­ar­chat im all­ge­mei­nen erklärt, warum es über­haupt eine Dis­po­si­tion für Män­ner­ge­walt gegen Frau­en­Les­ben gibt; warum sich die­ses Poten­tial im vor­lie­gen­den Fall in der vor­lie­gen­den Form rea­li­sierte, erklärt sich m.E. in aller ers­ter Linie aus der ‚Grup­pen­dy­na­mik‘ vor Ort; da gehe ich inso­weit mit dem nordrhein-​​westfälischen Innen­mi­nis­te­rium kon­form:
Es ‚gibt […] keine Hin­weise dafür, dass das Auf­tre­ten der Gesamt­gruppe oder von Teil­grup­pen orga­ni­siert bzw. gesteu­ert war. […] Das[s] kri­mi­nelle grup­pen­dy­na­mi­sche Pro­zesse und Abstim­mun­gen die jewei­li­gen Einzel-​​ und Fol­ge­ta­ten in der Sil­ves­ter­nacht beein­fluss­ten[,] bleibt hin­ge­gen sehr wahr­schein­lich.‘
‚Mao­is­tisch’ gespro­chen: Der Haupt­wi­der­spruch der Köl­ner Sil­ves­ter­nacht war der Geschlech­ter­wi­der­spruch; Neben­wi­der­sprü­che waren a) der Ras­sis­mus der deut­schen Mehr­heits­ge­sell­schaft und, wie die­ser sich auf die Lebens­si­tua­tion von Geflüch­te­ten aus­wirkt (1.: wenig Geld – ----> abend­fül­lende Silvester‘party‘ auf öffent­li­chem Stra­ßen­land – und 2.: weiße Män­ner als fast uner­reich­bare poten­ti­elle Angriffs­ob­jekte), sowie b) das isla­mi­sche Alko­hol­ver­bot, das aber gerade nicht ein­ge­hal­ten wurde – = exzes­si­ver Alko­hohl­kon­sum mit ent­spre­chen­dem Kon­troll­ver­lust.
In den Reak­tio­nen auf Köln wen­dete sich dann das Ver­hält­nis von Haupt-​​ und Nebenwiderspruch/​-​​sprüchen: Der Ras­sis­mus der deut­schen Mehr­heits­ge­sell­schaft wurde zum Haupt­wi­der­spruch und der Geschlech­ter­wi­der­spruch zum Neben­wi­der­spruch; was in Wirk­lich­keit vor allem ein Geschlech­ter­wi­der­spruch war, wurde vom main­stream und auch Tei­len der Lin­ken eth­ni­siert; andere Linke ord­ne­ten den Geschlech­ter­wi­der­spruch in Reak­tion (auf die Reak­tio­nen) auf Köln dem Anti­ras­sis­mus unter. (Fast) aus­schließ­lich Femi­nis­tin­nen posi­tio­nier­ten sich zu dem Haupt­wi­der­spruch der Köl­ner Sil­ves­ter­nacht anti­pa­tri­ar­chal und zu dem Haupt­wi­der­spruch der Rezep­tion die­ser Nacht anti­ras­sis­tisch.

http://​www​.scharf​-links​.de/​5​1​.​0​.​h​t​m​l​?​&​a​m​p​;​t​x​_​t​t​n​e​w​s​[​t​t​_​n​e​w​s​]​=​5​4​8​1​2​&​a​m​p​;​t​x​_​t​t​n​e​w​s​[​b​a​c​k​P​i​d​]​=​5​6​&​a​m​p​;​c​H​a​s​h​=​6​2​9​1​1​bc287

„die Hebel da ansetzen, wo es weh tut“ (Kritisches zur UG-Einladung für den morgigen Antifa/Antira-Kongreß in FfM)

Anmer­kun­gen zur Ein­la­dung des …ums Ganze-​​Bündnisses für ein bun­des­wei­tes „Kampagne[n-] und Verständigung[s]“-Treffen der „radi­ka­len Lin­ken“ am 31. Januar 2016

https://​links​un​ten​.indy​me​dia​.org/​d​e​/​n​o​d​e​/​1​67271

Glie­de­rung mei­nes Tex­tes:

Eine opti­mis­ti­sche Lage­ein­schät­zung

Wo’s den Herr­schen­den und Aus­beu­ten­den wirk­lich weh tut…

  • Arbeit
  • Staat­li­ches Gewalt­mo­no­pol

Vor­schlag für vier Kam­pa­gnen, die sich nicht an den Events der Gegenseite(n) abar­beiten, son­dern eigene The­men set­zen

Anhang: PAR­TI­SA­NEN­KAMPF­AK­TIO­NEN (Antrag von Lenin an den Wie­der­ver­ei­ni­gungs­par­tei [sollte hei­ßen: -par­teitag] von Bol­sche­wiki und Men­schiwki 1906)

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Außer­dem gibt es einen Kom­men­tar von sys­tem­crash zu mei­nem Text und eine Rück­ant­wort von mir.

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Vgl. auch:

http://​plaene​.blog​sport​.eu/​2​0​1​6​/​0​1​/​2​8​/​n​e​u​e​s​-​d​e​u​t​s​c​h​l​a​n​d​-​i​n​t​e​r​v​i​e​w​t​-​u​m​s​-​g​a​n​z​e​-​b​u​e​n​d​n​i​s​-​d​i​e​-​s​o​z​i​a​l​e​n​-​v​e​r​h​a​e​l​t​n​i​s​s​e​-​a​u​c​h​-​i​m​-​h​e​r​z​e​n​-​d​e​s​-​k​r​i​s​e​n​r​e​g​i​m​e​s​-​g​e​m​e​i​n​s​a​m​-​d​u​r​c​h​e​i​n​a​n​d​e​r​-​z​u​-​b​r​i​ngen/

Köln und die antifeministische Konvergenz von anti-feministischen Antiimps und soft-rassistischen ‚Frauenfreunden’

Von mir gibt es einen neuen Text bei scharf-​​links. In Ant­wort auf den Arti­kel von Micha Schilwa Nach dem Schock von Köln – eine hilf­lose Linke zwi­schen Ritual und Reflex vom 20.1. beginne ich dort fol­gende These zu begrün­den:

Das Haupt­pro­blem in der lin­ken Debatte über „Köln“ sei nicht die Kon­tro­verse zwi­schen frau­en­freund­li­chem, unter­schwel­li­gen und sich selbst nicht ein­ge­stan­de­nen, objek­ti­ven Ras­sis­mus auf der einen Seite und einem anti-​​feministischen „Anti­im­pe­ria­lis­mus“ auf der ande­ren Seite.
Das Haut­pro­blem der lin­ken Debatte liegt viel­mehr im überein­stim­men­den lin­ken Nicht-​​ bis Anti­fe­mi­nis­mus, der m.E. sowohl bei den anti-​​feministischen Anti­imps (siehe z.B. die RIO-​​Überschrift: „Keine Frau­en­be­frei­ung ohne Anti­im­pe­ria­lis­mus!“) als auch bei den soft-​​rassistischen ‚Frau­en­freun­den’ vor­liegt, die die Ursa­che der Ereig­nisse ver­su­chen, von ras­si­fi­zier­tes Patri­ar­chat zu Ethnie/​Religion zu ver­schie­ben.
Dage­gen wen­den sich Femi­nis­tin­nen sowohl gegen eine Ver­harm­lo­sung der Köl­ner Taten als auch dage­gen, die Ursa­che der Taten in race statt in gen­der zu sehen.

Die Herr­schaft über und die Aus­beu­tung von Frauen in ihrer begrenz­ten Viel­falt und ein­tö­ni­gen Ähnlich­keit

Eine Ant­wort von TaP an Micha Schilwa @ ethnisch-​​kulturelle Spe­zi­fi­tä­ten sexueller/​sexualisierter Gewalt

http://​www​.scharf​-links​.de/​4​0​.​0​.​h​t​m​l​?​&​a​m​p​;​t​x​_​t​t​n​e​w​s​[​t​t​_​n​e​w​s​]​=​5​4​6​6​5​&​a​m​p​;​t​x​_​t​t​n​e​w​s​[​b​a​c​k​P​i​d​]​=​5​6​&​a​m​p​;​c​H​a​s​h​=​c​4​f​d​c​101c0

PS.:

Ich habe gerade gemerkt, daß in einem mei­ner Satz sinn­ent­stel­lend ein „nur“ fehlt:

„Und eine sol­che poli­ti­sche Posi­tio­nie­rung gegen sexuelle/​sexualisierte Gewalt ist nicht nur von Polit­grup­pen gegen­über ihren Mit­glie­dern, son­dern auch von der sozia­len Infra­struk­tur (Knei­pen, Info­lä­den, Haus­pro­jek­ten, …) gegen­über deren Benutzern/​Besucher zu ver­lan­gen.“