Archiv der Kategorie 'queer & gender'

Um von Wiederholung abzuraten: Eine notwendige Kritik am Aufruf zum Queer Liberation March

Neu von mir links­un­ten:

Kein Ver­lust

Anmer­kun­gen zum abge­sag­ten „Queer Libe­ra­tion March“

https://​links​un​ten​.indy​me​dia​.org/​d​e​/​n​o​d​e​/​2​19921; .pdf-​​Version des Arti­kels:

https://​links​un​ten​.indy​me​dia​.org/​d​e​/​s​y​s​t​e​m​/​f​i​l​e​s​/​d​a​t​a​/​2​0​1​7​/​0​7​/​5​5​0​2​5​1​9​5​7​5.pdf

Wider den marxistischen und queeren Totalitäts-Anspruchs

Didier Eri­bon:

„Das Pro­blem mit dem ‚lin­ken‘ Popu­lis­mus ist, dass er die Vor­stel­lung eines orga­ni­schen und homo­ge­nen ‚Vol­kes‘ mit dem Rechts­po­pu­lis­mus teilt — samt all den Gefah­ren, die damit ver­bun­den sind. Eine sol­che Homo­ge­ni­sie­rung der Poli­tik führt immer dazu, dass eine Reihe von Men­schen nicht mehr als poli­tisch und kul­tu­rell legi­tim betrach­tet wer­den. Im Gegen­teil: Ihre Pro­bleme erschei­nen dann als ein Fak­tor der Spal­tung, was man zum Bei­spiel immer der femi­nis­ti­schen Bewe­gung vor­ge­wor­fen hat. Die popu­lis­ti­sche Idee einer ‚Kon­ver­genz‘ der Kämpfe ver­ein­heit­licht, sim­pli­fi­ziert, schließt aus — und das zwangs­läu­fig. Bes­ser wäre es, die Viel­falt der Kämpfe zu unter­stüt­zen — selbst wenn die ver­schie­de­nen Kämpfe unter­ein­an­der in Kon­flikt gera­ten, und das kommt oft vor. Wenn die Kämpfe kon­ver­gie­ren, sich syn­chro­ni­sie­ren und sich zu einem gewis­sen Zeit­punkt ver­ei­nen, umso bes­ser. Aber man kann diese – ‚Ein­heit‘ nicht als Vor­aus­set­zung für die Exis­tenz und die Legi­ti­mi­tät der ver­schie­de­nen Bewe­gun­gen pos­tu­lie­ren. Das würde bedeu­ten, dass man sich als jemand aus­gibt, der allein poli­ti­sche Authen­ti­zi­tät ‚zu ver­lei­hen ver­mag. Das würde ver­hin­dern, dass neue Bewe­gun­gen ent­ste­hen.“

http://​www​.stadt​re​vue​.de/​a​r​c​h​i​v​/​a​r​c​h​i​v​a​r​t​i​k​e​l​/​1​2​6​3​2​-​e​i​n​e​-​i​n​t​e​r​n​a​t​i​o​n​a​l​e​-​d​e​r​-​p​r​o​g​r​e​s​s​i​v​e​n​-​a​u​f​b​auen/ (via Achim Schill [Fb])

TaP:

Ist Queerfe­mi­nis­mus eine totale Theo­rie? (mehr…)

Was heißt „strukturell“?

A. „Struk­tur“ laut Duden

1. „Struk­tur der Gesell­schaft“ = „Kon­struk­tion der Gesell­schaft“ (im Unter­schied zur blo­ßen ‚Fassaden-​​Gestaltung’)
2. Struk­tur als etwas, das in Ele­mente geglie­dert ist

B. Die struk­tu­ra­lis­ti­sche „Struktur“-Kategorie

1. Eine prä­zi­sere Bestim­mung des Ver­hält­nis­ses von Struk­tur und deren Ausge­staltung
2. In die­sem Zusam­men­hang – ganz im Sinne von Marx nach dem epistemologi­schen Bruch von 1845 – die Beto­nung des Pri­mats der Struktur(en) über die Indi­vi­duen
3. Die Abgren­zung von der homo­ge­nen hege­lia­ni­schen Totalitäts-​​Kategorie und dem Aus­druck „Sys­tem“ der Sys­tem­theo­rie sowie der Frank­fur­ter Schule (oder vllt. auch eher ihres Umfel­des)

C. Der Unter­schied zum Vor­wort von 1859

D. Die Ein­lei­tung von 1857

E. Ober­flä­chen­phä­no­mene

.pdf-​​Datei (8 Sei­ten + Ankün­di­gung einer Fort­set­zung):
http://​Theo​rie​als​Pra​xis​.blog​sport​.de/​i​m​a​g​e​s​/​W​a​s​_​h​e​i​s​s​t​_​s​t​r​u​k​t​u​r​e​l​l.pdf

F. Zusam­men­fas­sung

1. Auf einer (mehr…)

Was ich vertrete – drei Thesen zu Geschichte und Gesellschaftsanalyse

1. Weder Patri­ar­chat noch Ras­sis­mus noch Klas­sen­ver­hält­nisse sind Invari­an­ten der mensch­li­chen Gesell­schaft. Sie sind alle drei – und zwar unab­hän­gig von­ein­an­der – über­wind­bar; und alle drei vari­ie­ren auch nach Ort und Zeit.

a) Diese Ver­än­de­run­gen erklä­ren sich einer­seits aus dem Kampf der inne­ren Wider­sprü­che inner­halb die­ser drei Herrschafts-​​ und Aus­beu­tungs­ver­hält­nisse (zwi­schen Frauen und Män­nern; Schwar­zen und Wei­ßen; zwi­schen den ver­schie­de­nen Klas­sen); zum ande­ren aus der Wech­sel­wir­kung zwi­schen die­sen drei Herrschafts-​​ und Aus­beu­tungs­ver­hält­nis­sen.

b) Was diese Wech­sel­wir­kung anbe­langt, so beein­flus­sen nicht nur die jewei­li­gen Klas­sen­ver­hält­nisse das kon­krete Funk­tio­nie­ren von Patri­ar­chat und Ras­sis­mus, viel­mehr beein­flus­sen auch Patri­ar­chat und Rassismus/​Xenophobie, das kon­krete Funk­tio­nie­ren der jewei­li­gen Klas­sen­ver­hält­nisse.

2. Ich spre­che nicht von (mehr…)

„das System, in dem wir leben“

Oder: Warum die kapi­ta­lis­ti­sche Pro­duk­ti­ons­weise nicht das Ganze ist

Die Revo­lu­tio­när Sozia­lis­ti­sche Orga­ni­sa­tion (RSO) führt z.Z. eine – nach dem Ankün­di­gungs­text zu urtei­len – ziem­lich inter­es­sante Ver­an­stal­tungs­reihe (s. Bild zum Arti­kel) durch. Aber nicht darum soll es im Fol­gen­den gehen, son­dern um eine kleine Formu­lierung aus dem Ankün­di­gungs­text, die auch in vie­len ande­ren lin­ken Tex­ten unterschiedli­cher Spek­tren ste­hen könnte: „das Sys­tem, in dem wir leben – näm­lich de[r] Kapita­lismus –“. Ist „das Sys­tem“, in dem wir leben, mit ‚der Kapi­ta­lis­mus’ wirk­lich rich­tig be­schrieben?

Sicher­lich ist das ‚Sys­tem’, in dem wir leben, auch kapi­ta­lis­tisch. Aber ist damit schon alles Wich­tige gesagt? Oder wäre zumin­dest alles Wei­tere, das außer­dem noch gesagt wer­den könnte, nur eine nähere Kon­kre­ti­sie­rung von ‚der Kapi­ta­lis­mus’? Oder fehlt viel­mehr Ent­scheidendes?

Daß diese Fra­gen nicht auf einen blo­ßen Streit um Wör­ter hin­aus­läu­fen, wird deut­lich, wenn wir den kom­plet­ten Satz, aus dem die zitierte For­mu­lie­rung stammt, lesen: „Um effek­tiv Wider­stand leis­ten zu kön­nen, müs­sen wir das Sys­tem, in dem wir leben – näm­lich den Kapitalis­mus –, zuerst ver­ste­hen.“

Fort­set­zung bei links­un­ten:

https://​links​un​ten​.indy​me​dia​.org/​d​e​/​n​o​d​e​/​2​13343

Mein Wort zum „Herrentag“

„Dem Femi­nis­mus ging es nie darum, neben das Leben von Män­nern – seien sie weiß oder schwarz; hete­ro­se­xu­ell oder schwul – plu­ra­lis­tisch ein ande­res Leben von Frauen zu stel­len. Daß die Indi­vi­duen in Frauen und Män­ner ein­ge­teilt wer­den und je nach­dem ein unter­schied­li­ches Leben zu leben haben, ist viel­mehr die Rea­li­tät patri­ar­cha­ler Gesell­schaf­ten. Femi­nis­mus hieß immer auch das Leben von Män­nern, die ver­ge­wal­ti­gen, sich um Haus-​​ und Erzie­hungs­ar­beit drü­cken, Frauen beim Reden unter­bre­chen etc., ver­su­chen zu ändern. Keine hat es viel­leicht bes­ser aus­ge­drückt als Nancy Fra­ser selbst […]“

Worin Nancy Fra­ser wei­ter­hin irrt (mehr…)

Kontroversen über das Geschlechterverhältnis

A.

sys­tem­crash: Geschlech­ter­ver­hält­nisse, Bewusst­sein­se­vo­lu­tion und Revo­lu­tion (Sams­tag, den 20. Mai 2017)

http://​scharf​-links​.de/​5​1​.​0​.​h​t​m​l​?​&​a​m​p​;​t​x​_​t​t​n​e​w​s​[​p​o​i​n​t​e​r​]​=​1​&​a​m​p​;​t​x​_​t​t​n​e​w​s​[​t​t​_​n​e​w​s​]​=​6​0​7​9​8​&​a​m​p​;​t​x​_​t​t​n​e​w​s​[​b​a​c​k​P​i​d​]​=​5​6​&​a​m​p​;​c​H​a​s​h​=​8​e​5​a​7​50a6c

B.

TaP: Noch­mals: Geschlech­ter­ver­hält­nis & Revolution(en) (Mon­tag, den 22. Mai 2017)

http://​scharf​-links​.de/​5​1​.​0​.​h​t​m​l​?​&​a​m​p​;​t​x​_​t​t​n​e​w​s​[​t​t​_​n​e​w​s​]​=​6​0​8​1​3​&​a​m​p​;​t​x​_​t​t​n​e​w​s​[​b​a​c​k​P​i​d​]​=​5​6​&​a​m​p​;​c​H​a​s​h​=​5​b​4​b​b​4de30

Teil I (mei­ner Ant­wort auf sys­tem­crash) als .pdf-​​Datei (ange­sichts der bei scharf-​​links etwas ver­un­glück­ten kursiv-​​Setzungen):

C. (mehr…)

Überwindung von Herrschaft und Ausbeutung = Befreiung. – Aber: Wessen Befreiung – wovon?

Mit dem der Kri­tik des Aus­drucks „Unter­drü­ckung“ und der For­mu­lie­rung der These von der ‚Pro­duk­ti­vi­tät der Macht’ wird auch der Ter­mi­nus der „Befrei­ung“ zumin­dest pro­ble­ma­tisch. Wenn z.B. die sog. „Befrei­ung der Lohn­ab­hän­gi­gen“ die Über­win­dung der kapi­ta­lis­ti­schen Pro­duk­ti­ons­weise vor­aus­setzt und die Über­win­dung der kapi­ta­lis­ti­schen Pro­duk­ti­ons­weise wie­derum bedeu­tet, daß es danach keine Lohn­ab­hän­gi­gen mehr gibt – läßt sich dann wirk­lich (streng­ge­nom­men) davon spre­chen, daß die Lohn­ab­hän­gi­gen im Kapi­ta­lis­mus unter­drückt, an den Boden gedrückt, aber im Kom­mu­nis­mus zum vol­len Leben auf­blü­hen?!

  • Unstrit­tig sollte also sein, daß (mehr…)

Noch ein paar Überlegungen zur ‚Produktivität der Macht’

Ich1 würde sagen: Fou­cault wen­det sich – mit dem in den bei­den vor­her­ge­hen­den posts (1 und 2) ange­führ­ten Zitat aus Dis­po­si­tive der Macht – auch gegen die Vor­stel­lung, daß die­je­ni­gen, die land­läu­fig ‚die Unter­drück­ten’ genannt wer­den, etwas ‚Natür­li­ches’ (eine natür­li­che Gruppe /​ Art von Men­schen) sind, die wegen des­sen, was sie ‚natür­li­cher­weise’ sind, unter­drückt wer­den – was kon­se­quent zu Ende gedacht zu der Vor­stel­lung füh­ren müs­sen, daß es für die, die land­läu­fig ‚die Unter­drü­cker’ genannt wer­den, am bes­ten wäre – daß sie mit ihrer ‚Unterdrückungs’praxis erfolg­reich wären –, wenn die sog. ‚Unter­drück­ten’ gar nicht mehr exis­tie­ren wür­den.

Letz­te­res trifft aber aus­schließ­lich auf den eli­mi­na­to­ri­schen Anti­se­mi­tis­mus zu; für den Nor­mal­fall von Herr­schaft und Aus­beu­tung gilt viel­mehr:

++ die kapi­ta­lis­ti­sche Pro­duk­ti­ons­weise benö­tigt, um funk­tio­nie­ren zu kön­nen, Lohn­ab­hän­gige,

++ das patri­ar­chale Geschlech­ter­ver­hält­nis benö­tigt, um funk­tio­nie­ren zu kön­nen, Frauen;

++ der Ras­sis­mus benö­tigt, um funk­tio­nie­ren zu kön­nen, Schwarze.

Dies führt wie­derum zu der Schluß­fol­ge­rung,

++ daß es die herr­schen­den Ver­hält­nisse sind, die die Lohn­ab­hän­gi­gen, Frauen und Schwar­zen her­vor­brin­gen (= Indi­vi­duen zu Sub­jekte mit den genann­ten gesell­schaft­li­chen Stel­lun­gen machen, mit den sich die Sub­jekt durch­aus iden­ti­fi­zie­ren und iden­ti­fi­zie­ren ‚müs­sen’ = Pro­duk­ti­vi­tät der Macht);

++ und daß die Über­win­dung der Gänze der herr­schen­den Ver­hält­nisse das Ver­schwin­den von Lohn­ab­hän­gi­gen (und Kapi­ta­lis­tIn­nen), Frauen (und Män­nern), Schwar­zen (und Wei­ßen) ein­schließt;

++ und daß die Iden­ti­fi­zie­rung mit der eige­nen gesell­schaft­li­chen Posi­tion zwar immer wie­der eine tak­ti­sche Not­wen­dig­keit im Beste­hen, aber keine Stra­te­gie zur Über­win­dung der beste­hen­den Ver­hält­nisse ist.

  1. - nach Lesen von https://​www​.face​book​.com/​j​o​a​c​h​i​m​s​c​h​i​l​l​h​a​h​n​/​p​o​s​t​s​/​1​6​6​2​1​0​9​0​2​7​1​51938 – [zurück]

Zur Kritik der Repressionshypothese bzw. des Ausdrucks „Unterdrückung“

Viele Linke benut­zen den Aus­druck „Unter­drü­ckung“ um die herr­schen­den Ver­hält­nisse zu beschrei­ben und zu kri­ti­sie­ren. Ich möchte kurz drei Gründe nen­nen, warum mir der Aus­druck nicht beson­ders tref­fend zu sein scheint:

1. Der Aus­druck „Unter­drü­ckung“ hat eine ‚inner­li­che’ (psy­cho­lo­gi­sche) Kon­no­ta­tion1; da­mit wird der Aus­druck jeden­falls dann pre­kär, (mehr…)

Kontrovers: Geschlechterverhältnis und revolutionäre Organisierung

sys­tem­crash und ich haben kon­tro­vers über das Ver­hält­nis von Patri­ar­chat und Kapi­ta­lis­mus dis­ku­tiert und eine Art ‚Pro­to­koll‘ ver­öf­fent­licht:

.pdf-​​Version: (mehr…)

Samstag, 29. April 12:30 Uhr: Feminismus, Frauen*selbstorganisierung und das Problem mit dem Nebenwiderspruch

Am Wochen­ende wird von Frei­tag (28.4.) um 17 Uhr bis Sonn­tag (30.4.) um 12 Uhr im New Yorck im Betha­nien und ande­ren Orten unter dem Titel „Sel­ber machen“ ein Kon­greß zu „Kon­zepte von Basis­or­ga­ni­sie­rung, Gegen­macht und Auto­no­mie“ statt­fin­den. Am Sams­tag von 12:30 bis 14:30 Uhr werde ich zu einem Work­shop mit dem in der Artikel-​​Überschrift genann­ten Titel etwas bei­tra­gen:

English Ver­sion below!

Betha­nien Raum 2 →Wir leben in einer sexis­ti­schen Welt. Trump, Putin, die AfD und der IS, soge­nannte „besorgte Bür­ge­rIn­nen“, christ­li­che Fun­da­men­ta­lis­tIn­nen und selbst­er­nannte „Lebens­schüt­ze­rIn­nen“ – sie alle ver­tre­ten ein zutiefst sexis­ti­sches Welt­bild. Doch auch Linke, Links­ra­di­kale und sich als eman­zi­pa­to­risch ver­ste­hende Men­schen sind nicht von Sexis­mus befreit. Wäh­rend christ­li­che Fun­da­men­ta­lis­tIn­nen die kör­per­li­che Selbst­be­stim­mun­gen von Frauen* ableh­nen, wird Sexis­mus in der (zumin­dest deutsch­spra­chi­gen) Lin­ken oft als läs­ti­ger Neben­wi­der­spruch betrach­tet, der sich mit dem Kampf gegen den Kapi­ta­lis­mus schon von alleine in Luft auf­lö­sen wird.

Wir wol­len in die­sem Work­shop drü­ber dis­ku­tie­ren, wie eine, aus dem Neben­wi­der­spruch gelöste, femi­nis­ti­sche Pra­xis aus­se­hen kann. Dabei möch­ten wir einen Blick auf die Ver­gan­gen­heit von Frauen*selbstorganisierung wer­fen, uns der spe­zi­fi­schen Erfah­rung geflüch­te­ter Frauen* wid­men, die Zukunft von Femi­nis­mus und Frauen*selbstorganisierung aus­lo­ten und vor allem eine femi­nis­ti­sche Per­spek­tive auf Basis­or­ga­ni­sie­rung und Gegen­macht ent­wi­ckeln. Femi­nis­mus soll dabei nicht als „frauen*spezifische“ The­ma­tik behan­delt wer­den, son­dern ist für uns vor allem eine Mög­lich­keit zur Ver­än­de­rung der Gesell­schaft, die uns alle betrifft.

Dazu haben wir Det­lef Geor­gia Schulze und Inter­na­tio­nal Women‘s Space ein­ge­la­den, um gemein­sam mit uns über die Fra­gen zu dis­ku­tie­ren. Inter­na­tio­nal Women‘s Space ent­stand als Zusam­men­schluss von Frauen* in der ehe­mals besetz­ten Gerhart-​​Hauptmann-​​Schule, die sich vor allem mit Ras­sis­mus, Sexis­mus und Inter­sek­tio­na­li­tät befasst. → u. a. mit: Inter­na­tio­nal Women’s Space, Det­lef Geor­gia Schulze

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Debatte über „soziale Kämpfe“

Bei links­un­ten kommt eine Debatte über „soziale Kämpfe“ in Gang (vgl. bereits mei­nen vor­her­ge­hen­den post) – die drei jüngs­ten Bei­träge:

  • Die radi­kale Linke muss mit sich selbst bre­chen

https://​links​un​ten​.indy​me​dia​.org/​d​e​/​n​o​d​e​/​2​08456

ver­faßt von: Auto­no­mie Maga­zin

  • Bür­ger­tum, Arbei­te­rIn­nen, Eli­ta­ris­mus – Was ist gemeint?

https://​links​un​ten​.indy​me​dia​.org/​d​e​/​n​o​d​e​/​2​09092

ver­faßt von: TaP (mit Assis­tenz von sys­tem­crash)

  • Die poli­ti­schen Grup­pen sind nicht die Lösung, sie sind das Pro­blem!

https://​links​un​ten​.indy​me​dia​.org/​d​e​/​n​o​d​e​/​2​08524

ver­faßt von: ras­cal

Neues – nicht nur bei linksunten.indymedia.org

1.

Die Leip­zi­ger Gruppe des …ums Ganze-Bünd­nis­ses hatte kürz­lich ihre Rede auf der Demons­tra­tion zum Femi­nis­ti­schen Kampf­tag 2017 ver­öf­fent­licht:

https://​links​un​ten​.indy​me​dia​.org/​d​e​/​n​o​d​e​/​2​06647,

und ich habe ein paar erstaunte Fra­gen dazu gestellt:

https://​links​un​ten​.indy​me​dia​.org/​d​e​/​c​o​m​m​e​n​t​/​v​i​e​w​/​2​35304

2.

Die Bre­mer Gruppe des UG-​​Bündnisses hatte am 15. März 11 The­sen zu sozia­len Kämp­fen ver­öf­fent­licht:

https://​links​un​ten​.indy​me​dia​.org/​n​o​d​e​/​2​0​6683/,

und ich assis­tierte anschlie­ßend Gen. sys­tem­crash dabei, 11 Anmer­kun­gen dazu zu schrei­ben:

https://​links​un​ten​.indy​me​dia​.org/​d​e​/​n​o​d​e​/​2​07623.

3.

Und schon längst wollte ich eigent­lich auf die­ses Papier der Ber­li­ner Gruppe des Bünd­nis­ses Per­spek­tive Kom­mu­nis­mus hin­wei­sen:

Frau­en­kampf heißt Klas­sen­kampf?

Posi­tio­nie­rung zum patri­ar­cha­len Geschlech­ter­ver­hält­nis

https://​www​.per​spek​tive​.nostate​.net/590.

Inwieweit läßt sich mit marxistischen Analysebegriffen feministisch operieren?

Anfang Sept. hielt ich beim Action, Mond & Sterne-Fes­ti­val1 einen Vor­trag zum Thema „Mar­xis­mus /​ Femi­nis­mus x.0“. Die Folien zu dem Vor­trag wurde dan­kens­wer­ter Weise vorab in der Sept.-Ausgabe von trend. online­zei­tung“ ver­öf­fent­licht:

http://​www​.trend​.info​par​ti​san​.net/​t​r​d​0​9​1​6​/​t​2​2​0​9​1​6​.html

Die Folien betref­fen vor allem den ers­ten Teil mei­nes Vor­tra­ges, der den Titel trug: „Inwie­weit lässt sich mit mar­xis­ti­schen Ana­ly­se­be­grif­fen femi­nis­tisch ope­rie­ren […]?“

Die Folien ent­hiel­ten noch einige Feh­ler. Daher stelle ich hier nun eine – zwi­schen Ver­öf­fent­li­chung und Vor­trag erstellte – kor­ri­gierte (auch noch vor­läu­fige) Ver­sion zur Ver­fü­gung:

http://​Theo​rie​als​Pra​xis​.blog​sport​.de/​i​m​a​g​e​s​/​G​r​a​p​h​i​k​e​n​_​l​a​s​t.pdf

Den voll­stän­di­gen Bei­trag (mehr…)