Archiv der Kategorie 'Politische Theorie (Postmoderne/Marxismus)'

Wenn das Gen. Hager noch hätte mitbekommen müssen, …

Auf der Web­seite des neues deutsch­land ist die Fort­set­zung mei­ner Ant­wort auf den Text von Katja Kip­ping vom Sams­tag ver­öf­fent­licht wor­den:

Ist die »Revo­lu­tion« doch nur ein Bil­der­ma­len?

Teil II mei­ner Nach­fra­gen an Katja Kip­ping.

http://​www​.neues​-deutsch​land​.de/​a​r​t​i​k​e​l​/​9​8​4​0​0​1​.​i​s​t​-​d​i​e​-​r​e​v​o​l​u​t​i​o​n​-​d​o​c​h​-​n​u​r​-​e​i​n​-​b​i​l​d​e​r​m​a​l​e​n​.html

sogar mit Mao-​​Zitaten… ;-)

Warum heißt der „strukturale Marxismus“ „struktural“?

Viel­leicht ist das Fol­gende ja hilf­reich für die vom Gen. sys­tem­crash ange­regte Erar­bei­tung eines Althusser-​​Trotzki-​​Vergleichs – also: Warum heißt der „struk­tu­rale Mar­xis­mus“ „struk­tu­ral“?

1. heißt er des­halb „struk­tu­ral“, weil er wie jeder Struk­tu­ra­lis­mus1 vom Pri­mat der Struk­tu­ren über deren Sym­ptome ein­schließ­lich der Sub­jekte, die in ihnen posi­tio­niert wer­den, aus­geht – die Struk­tur ist das Bedin­gende (die Deter­mi­nante): „Die Struk­tur bedingt die Funk­tio­na­li­tät der Teile im Ver­bund einer Ganz­heit.“ (Wiki­pe­dia)

Dies unter­schei­det den „struk­tu­ra­len Mar­xis­mus“ gar nicht von Marx, son­dern ist ein­fach nur eine Wie­der­ho­lung des­sen, was Marx (und Lenin) selbst schon schrieb(en): (mehr…)

Neuer Text von mir auf der ND-Seite

Am Sams­tag schrieb die Linkspartei-​​Vorsitzende Katja Kip­ping: „Letzt­lich muss alles dar­auf hin­aus­lau­fen, Europa zu revo­lu­tio­nie­ren. Dar­un­ter ist es nicht zu machen.“

Und ich ver­su­che sie mit mei­ner heu­ti­gen Ant­wort beim Wort zu neh­men:

Nach­ge­fragt bei Katja Kip­ping: Aus­tre­ten oder revo­lu­tio­nie­ren?

http://​www​.neues​-deutsch​land​.de/​a​r​t​i​k​e​l​/​9​8​3​7​1​2​.​a​u​s​t​r​e​t​e​n​-​o​d​e​r​-​r​e​v​o​l​u​t​i​o​n​i​e​r​e​n​.html

Mal sehen, ob’s klappt…

Warum ich keinE TrotzkistIn bin…

Gen. sys­tem­crash regte ges­tern – auf­grund mei­nes an die FT-​​CI (‚RIO-​​Internationale‘) gerich­te­ten ‚Werbe-​​posts‘ für den struk­tu­ra­len Mar­xis­mus (‚Mao­is­mus‘) – an:

könn­test du die, aus dei­ner sicht, vor­teile der „struk­tu­ra­len“ Marx-​​Interpretation gegen­über den „orthodox-​​trotzkistischen“ auf­as­sun­gen in einem kna­cki­gen the­sen­pa­pier zusam­men­fas­sen und vlt in bezug setz­ten zur aktu­el­len dis­kus­sion über grie­chen­land? das könnte vlt die dis­kus­sion dei­nes anlie­gens etwas erleich­tern ;)

Auf die Schnelle ist mir das – auf­grund der damit ver­bun­de­nen Kom­pli­ka­tio­nen (1, 2) – lei­der nicht mög­lich; aber mir fiel aus die­sem Anlaß wie­der ein, daß ich vor ziem­lich genau 2 Jah­ren einen Text schrieb, in dem ich aus­führte, was mir jeden­falls am Trotz­kis­mus der (von Ernest Man­del stark gepräg­ten) IV. Inter­na­tio­nale nicht behagt.

Ich habe den Text jetzt noch ein­mal Kor­rek­tur gele­sen und mit 2, 3 Ergän­zun­gen in geschweif­ten Klam­mern ver­se­hen und stelle ihn hier­mit online (der Text war damals nicht für eine Ver­öf­fent­li­chung, son­dern für eine pri­vate Dis­kus­sion geschrie­ben):

http://​Theo​rie​als​Pra​xis​.blog​sport​.de/​i​m​a​g​e​s​/​A​n​m​_​z​u​r​_​P​r​a​m​b​e​l​_​d​e​r​_​I​V​_​I​n​t​e​r​n​a​t​_​R​E​V​_​9​1​5.pdf

Der Text ist zwar aus zwei Grün­den ziem­lich weit von dem ent­fernt, was Gen. sys­tem­crash anregte:

Zum einen ist die ‚man­de­lis­ti­sche‘ IV. Inter­na­tio­nale gerade nicht das, was Gen. sys­tem­crash – so wie ich ihn kenne – unter „orthodox-​​trotzkistisch“ ver­steht… – Aber viel­leicht wer­den zumin­dest einige Auf­fas­sung der IV. Inter­na­tio­nale, die ich kri­ti­siere, auch von ande­ren trotz­kis­ti­schen Strö­mun­gen mit­ver­tre­ten. Falls dem so ist, seien sie ein­ge­la­den, sich eben­falls kri­ti­siert zu füh­len… :-)

Zum zwei­ten ist mein Text nicht als Trotzkismus-​​Althusser-​​Vergleich ange­legt; vie­les von dem, was ich am Trotz­kis­mus kri­ti­siere, würde ich ver­mut­lich auch kri­ti­sie­ren, wenn ich Alt­hus­ser nie gele­sen hätte.

Trotz­dem geht mein Text von 2013 viel­leicht zumin­dest ein biß­chen in die von sys­tem­crash ange­regte Rich­tung. Denn auf S. 2 (in dem Absatz um FN 3 herum) sowie 12 f. argu­men­tiere ich aus­drück­lich mit Mao(, Fou­cault) und Alt­hus­ser. Auch das Frie­der Otto Wolf-​​Zitat (von 1983) auf S. 7 f. ist in einem alt­hus­ser­schen Kon­text zu ver­or­ten, wie von den nach­fol­gen­den Ver­wei­sen auf Alt­hus­ser und Balibar unter­stri­chen wird.

Und noch ein kleiner samstäglicher Versuch die trotzkistische FT-CI (‚RIO-Internationale‘) für den struktualen Maoismus Althussers zu gewinnen…

Ich selbst hatte bei FB die Frage auf­ge­wor­fen:

„Weißt Du dann, warum aus­ge­rech­net die Alt­hus­se­ris­tIn­nen, die bis­her bei ANT­AR­SYA waren, auf LAE abfah­ren? – Hat das etwas mit deren Althusser-​​Lesart zu tun? Oder liegt das nur (via Alt­hus­ser) an Maos manch­ma­li­ger Volks­tü­me­lei (die ja aber bei Alt­hus­ser keine spielte)? Oder ist das gar nicht theo­re­tisch moti­viert?“

Dort konnte mir aber bis­her nie­mandE wei­ter­hel­fen – statt des­sen fand ich ges­tern bei der FT-​​CI:

Ich habe jetzt gefun­den: „They are stron­gly influ­enced by the theo­ries of Alt­hus­ser, Pou­lant­zas and Gramsci.“ (http://​www​.left​voice​.org/​W​h​o​-​s​-​W​h​o​-​i​n​-​t​h​e​-​G​r​e​e​k​-Left)

Ich habe das gleich mal mit einem klei­nem theo­re­ti­schen Agi­ta­ti­ons­ver­such beant­wor­tet:

Dann gibt es viel­leicht ja tat­säch­lich theo­re­ti­sche Gründe – wenn sie die drei zusam­men­mi­xen, statt Alt­hus­ser von den ande­ren bei­den abzu­set­zen, wie ich es vor­zie­hen würde.

Die TF-​​CI scheint jeden­falls einen Zusam­men­hang zu sehen – gleich nach dem bereits zitier­ten Satz geht es wie folgt wei­ter: „ARAN was part of the right wing of ANT­AR­SYA. Most of this group has deci­ded to join the elec­to­ral cam­paign of Popu­lar Unity.“ -

Ich würde dage­gen als Ein­stieg in eine revo­lu­tio­näre Althusser-​​Lesart emp­feh­len:

  • Reply to John Lewis

http://​mar​x2​mao​.net/​O​t​h​e​r​/​E​S​C​7​6​i​.html

Und als Parallel-​​Lektüre statt des spä­ten Pou­lant­zas‘ und so man­cher zwei­deu­ti­ger Äuße­run­gen Gramscis lie­ber:

  • Balibar: On the Dic­ta­tor­ship of the Pro­le­ta­riat (mit in der dt. Aus­gabe nicht ent­hal­te­nen, aber auf Dt. als Zeitschriften-​​Artikel exis­tie­ren­dem Vor­wort von Gra­hame Lock1)

http://​mar​x2​mao​.net/​O​t​h​e​r​/​O​D​P​7​7​N​B​.html

und

  • Bet­tel­heim: Class Strugg­les in the USSR

http://​mar​x2​mao​.net/​O​t​h​e​r​/​C​S​S​U​i​7​6​N​B​.html

Vgl. auch noch:

„Das Kapi­tal lesen“ von Althusser/​Balibar/​Establet /​Macherey/​Rancière erst­mals voll­stän­dig auf Deutsch

http://​theo​rie​als​pra​xis​.blog​sport​.de/​2​0​1​5​/​0​7​/​2​8​/​d​a​s​-​k​a​p​i​t​a​l​-​l​e​s​e​n​-​v​o​n​-​a​l​t​h​u​s​s​e​r​b​a​l​i​b​a​r​e​s​t​a​b​l​e​t​-​m​a​c​h​e​r​e​y​r​a​n​c​i​e​r​e​-​e​r​s​t​m​a​l​s​-​v​o​l​l​s​t​a​e​n​d​i​g​-​a​u​f​-​d​e​u​tsch/

  1. http://​theo​rie​als​pra​xis​.blog​sport​.de/​2​0​0​9​/​1​1​/​1​2​/​s​t​a​l​i​n​-​a​l​s​-​v​e​r​f​e​c​h​t​e​r​-​d​e​s​-​s​t​a​a​t​e​s​-​d​e​s​-​g​a​n​z​e​n​-​v​o​l​k​e​s​/​#​f​n​1​2​5​8​0​5​7​9​5​9799n.[zurück]

Antirassismus und Sprachkritik – am Beispiel des Wortes „Flüchtling“

Bei FB moti­vierte mich Oli­ver Jelin­ski ges­tern mal über etwas ande­res als Grie­chen­land nach­zu­den­ken. Da das Resul­tat ein paar Likes ein­brachte, sei es auch hier zur Kennt­nis gege­ben:

1. Ja, es gibt die von Dir beschrie­bene Ten­denz [„Ich meine, das klingt mit dem ‚-ling‘ doch schon wie sowas wie ‚Feig­ling‘ oder ‚Winz­ling‘ und ist damit sowohl pejo­ra­tiv als auch essen­tia­li­sie­rend.“], aber ich würde sie nicht ein­mal unbe­dingt pejo­ra­tiv nen­nen. Eher scheint mir die „-ling“-Endung etwas Ver­nied­li­chen­des und/​oder Pas­si­vie­ren­des /​ Vikti­mi­sie­ren­des aus­zu­drü­cken (Bei­spiel für Zwei­te­res: Säug­ling; Bei­spiel für Ers­te­res: Lieb­ling).

2.a) Der vikti­mi­sie­rende Aspekt reflek­tiert zum einen, wie Du m.E. zutref­fend sagst, die Vikti­mi­sie­rung, die durch die euro­päi­sche Poli­tik statt­fin­det. Da das eine – wenn auch kri­tik­wür­dige – Rea­li­tät ist, sollte so auch sprach­lich arti­ku­liert wer­den kön­nen (wenn auch nicht not­wen­di­ger­weise: mit dem Wort „Flücht­ling“).

b) Dann kommt noch hinzu: Die – eben­falls reale – Vikti­mi­sie­rung am Aus­gangs­ort der Flucht. „Flücht­linge“ bezeich­net einen ande­ren Per­so­nen­kreis als „Arbeits­mi­gran­tIn­nen“. – Auf die­ser Ebene scheint mir „Flücht­ling“ eher Mit­leid /​ Hil­fe­be­dürf­tig­keit zu arti­ku­lie­ren. Ein sol­cher ten­den­zi­ell pater­na­lis­ti­scher Dis­kurs kann zwar auch kri­ti­siert wer­den; aber er ist eher ein links­li­be­ra­les Gegen­ge­wicht zur herr­schen­den euro­päi­schen Poli­tik, als daß er mit die­ser in Eins gesetzt wer­den kann.

3. Trotz­dem würde ich sagen: Wenn Leute nicht „Flücht­ling“, son­dern „Geflüch­tete“ oder „Geflüch­te­ter“ genannt wer­den möch­ten, sollte es kein Pro­blem sein, die­sem Wunsch nach­zu­kom­men.

4. und das ist der Punkt, der mich über­haupt zum Schrei­ben ver­an­laßte: So instruk­tiv und oft­mals auch not­wen­dig der­ar­tige Sprach­kri­tik und Sprachän­de­rung auch ist, so möchte ich doch die Frage auf­wer­fen: Wie­viel bringt sie? – Wie­viel Zeit und Ener­gie ver­wen­det die Szene-​​Linke auf Sprach­kri­tik und wie­viel auf die Ver­än­de­rung der mate­ri­el­len Ver­hält­nisse?

Ich kann mich noch an meine Zeit in den 1980er Jah­ren bei den GRÜ­NEN erin­nern. Damals wurde gerade durch­ge­setzt, statt „Asy­lan­ten und Gast­ar­bei­ter“ nun­mehr „Flücht­linge und Migran­tIn­nen“ zu sagen. Fand ich auch ein­sich­tig; finde ich auch wei­ter­hin ein­sich­tig; muß viel­leicht trotz­dem noch mal nach­ge­bes­sert wer­den (Dein Punkt). – Aber trotz­dem die Frage: In wel­chem Ver­hält­nis steht die Ver­än­de­rung der Bezeich­nung der gemein­ten Per­so­nen­gruppe im Ver­hält­nis zur Ver­än­de­rung der Lebens­si­tua­tion der gemein­ten Gruppe?

Ist das seit Mitte der 1980er Jahre eine posi­tive oder doch erschüt­ternde Bilanz?

Auf besonderen Leserwunsch – Anmerkungen zu Jan Schlemermeyer: Zeit für Plan C (ND, 23.08.2015)

[Der fol­gende Text als .pdf-​​Datei.]

Ich wurde gefragt „gibt es eine Ana­lyse von dir zu die­sem Text? Wenn ja bitte link dazu.“ – Gab es zum Frage-​​Zeitpunkt nicht – aber nun gibt es (ich würde nicht gleich sagen: eine Ana­lyse, aber zumin­dest) ein paar Anmer­kun­gen:

1. Ich würde sagen, Achim Schill hat schon ziel­si­cher die beste Pas­sage aus dem Text her­aus­ge­pickt.

„Das ist gerade in Bezug auf die Kri­sen­po­li­tik ein Pro­blem. Denn bei ihr geht es ‚nicht ein­mal vor­ran­gig, um die Haus­halts­kon­so­li­die­rung, son­dern vor allem um die soge­nann­ten Struk­tur­re­for­men zur Stei­ge­rung der «Wett­be­werbs­fä­hig­keit». Die Aus­te­ri­täts­po­li­tik dient dazu, in der gesam­ten EU die Löhne zu sen­ken, die Pro­fi­ta­bi­li­tät zu erhö­hen und die Posi­tion des deut­schen und euro­päi­schen Kapi­tals in der Welt­markt­kon­kur­renz zu ver­bes­sern. Es ist eine ent­schei­dende Schwä­che der über­wie­gend keyne­sia­nisch argu­men­tie­ren­den deut­schen Lin­ken, dass sie aus einer an der effek­ti­ven Nach­frage ori­en­tier­ten Per­spek­tive die Aus­te­ri­täts­po­li­tik immer nur als irra­tio­nal dar­stellt’ (Sablow­ski 2015). Schließ­lich hel­fen gegen diese polit­öko­no­mi­sche Bedin­gungs­kon­stel­la­tion, die den Rah­men des poli­tisch Mög­li­chen auch für die Linke abseh­bar begrenzt, keine abs­trak­ten Appelle – und das gilt auf supra­na­tio­na­ler wie natio­na­ler Ebene (vgl. Hein­rich 2015). Des­we­gen lässt die »Alter­na­tive«, ent­we­der zahn­lo­ser Refor­mis­mus in den Staats­ap­pa­ra­ten und Kanä­len der EU oder ver­bal­ra­di­ka­ler Bruch mit ihr auf natio­nal­staat­li­cher Ebene, keine linke Wahl zu.“

2. Mit­ge­hen würde ich auch noch mit die­sem Satz,

„Die Nie­der­lage der grie­chi­schen Regie­rung gegen­über der maß­geb­lich von der deut­schen Regie­rung voran getrie­be­nen Erpres­sungs­po­li­tik ist nicht irgend­eine Nie­der­lage irgend­wel­cher aus­län­di­scher Genos­sIn­nen, son­dern eine Nie­der­lage der euro­päi­schen Lin­ken als Gan­zes und damit nicht zuletzt auch unsere.“

und mit der Über­schrift des Arti­kels: Wenn

  • Plan A die Tsipras-​​Linie einer Eini­gung mit Troika/​Quadriga

und

  • Plan B ein natio­nal­staat­li­cher Links­keyne­sia­nis­mus ist,

dann bedarf es in der Tat eines Plans (oder bes­ser: einer Hand­lungs­leit­li­nie) C.

3. Ich würde diese Linie C (mehr…)

Lenin – ein postmoderner Sprachidealist?

Ein Gesprächs­pro­to­koll in zehn Punk­ten

Gen. sys­tem­crash hatte mich ges­tern Abend auf einen alten Spar­t­a­cist1-Arti­kel mit dem Titel Lenin als Phi­lo­soph hin­ge­wie­sen. Darin ist gegen den Ver­such, Lenin als „ökono­mi­schen Deter­mi­nis­ten“ hin­zu­stel­len, u.a. fol­gen­des Lenin-​​Zitat ange­führt:

„Das Bewusst­sein des Men­schen wider­spie­gelt nicht nur die objek­tive Welt, son­dern schafft sie auch.“ (LW 38, 203)

Dar­aus ent­wi­ckelte sich dann ges­tern Abend eine kleine Plau­de­rei über Spra­che und Welt­ver­än­de­rung /​ Sein und Bewußt­sein:

1.a) Ich sti­chele zunächst: (mehr…)

„Lower Class Magazine“ interviewt ANTARSYA-Genossin: Für „den Kommunismus auf der Höhe unserer Zeit“

Das Lower Class Maga­zine hat heute ein Inter­view mit von ANT­AR­SYA ver­öf­fent­licht. In dem Inter­view heißt es u.a.:

„Wir sehen ANT­AR­SYA klar als ein Teil der kom­mu­nis­ti­schen Lin­ken, die ein stra­te­gi­sches Ziel ver­folgt; Soziale Befrei­ung und den Kom­mu­nis­mus auf der Höhe unse­rer Zeit.“

Und zu SYRIZA gibt es in dem Inter­view fol­gen­den Dia­log:

Frage:

„Varou­fa­kis hat in einem online erschie­ne­nen Essay mit dem bezeich­nen­den Namen ‚Ret­tet den Kapi­ta­lis­mus!‘ die Ana­lyse ver­tre­ten, dass die der­zei­tige Krise des Kapi­ta­lis­mus ‚(…) kaum eine bes­sere Alter­na­tive zum Kapi­ta­lis­mus her­vor­brin­gen, son­dern viel eher gefähr­li­che rück­wärts­ge­wandte Kräfte ent­fes­seln (wird), die ein Blut­bad ver­ur­sa­chen und gleich­zei­tig jede Hoff­nung auf Fort­schritt auf Gene­ra­tio­nen hin­aus ver­nich­ten könn­ten‘.“

Ant­wort:

„Zu einer ande­ren Situa­tion und in ande­ren Wor­ten äußerte hier Varou­fa­kis nichts ande­res, als das, was der Pre­mier Tsi­pras seit 2008 – also seit 7 Jah­ren – kon­stant wie­der­holte, als er vor­schlug, dass eine mög­li­che SYRIZA-​​Regierung ein Garant für Sta­bi­li­tät gegen­über nicht-​​kontrollierbaren sozia­len Unru­hen sein könnte.“

Außer­dem wird sehr rich­tig betont, daß die Wäh­rungs­frage nur ein Detail im Rah­men einer umfas­sen­de­ren Stra­te­gie zu sein hat:

„Auf der ande­ren Seite kann ein ,‘Grexit‘ nicht ohne eine anti­ka­pi­ta­lis­ti­sche Per­spek­tive, die das gesamte ökono­mi­sche Leben nach neuen, demo­kra­ti­schen und sozia­len Stan­dards restruk­tu­riert, aus­kom­men.“

Aber auch die­ses Stel­lung­nahme ist wie­der von jede Menge Opti­mis­mus, der aber nicht durch kon­krete Erfah­run­gen /​ Indi­zien unter­mau­ert wird, gekenn­zeich­net:

„Jene 62% [die beim Refe­ren­dum mit „Nein“ stimm­ten] sind noch aus­bau­fä­hig und kön­nen noch bestim­men­der wer­den; sie kön­nen eine Art Brut­stätte für die nächs­ten Schritte der sozia­len Bewe­gung sein. In die­sem Sinne wird ANT­AR­SYA Anstren­gun­gen unter­neh­men, diese Pro­zent­zahl in eine soziale Front zu trans­for­mie­ren, die den Ver­rat der Regie­rung ablehnt und für ein ‚Nein bis zum Ende…!‘ ein­tritt.“

Ein neuer Text von Stathis Kouvelakis: Das „Nein“ des Referendums in eine politische Front verwandeln!

Von Stathis Kou­ve­lakis gibt es einen neuen Text auf Eng­lisch:

Turning “No” Into a Poli­ti­cal Front. Some les­sons from Syriza — and where we go from here

[Das „Nein“ in eine poli­ti­sche Front umwan­deln. Einige Leh­ren aus der SYRIZA-​​Erfahrung {aus der Geschichte von SYRIZA} – und wohin es vom jet­zi­gen Stand aus wei­ter­ge­hen sollte].

Ich pos­tete Montag-​​ und Diens­tag­abend bei FB, wäh­rend des Lesens, ein Art Mischung zwi­schen ‚Simultan-​​Übersetzung‘, (deutsch-​​sprachiger) Zusam­men­fas­sung, (eng­li­schem) Exzerpt sowie kri­ti­schem Kom­men­tar. Der Faul­heit wegen kopiere ich diese etwas merk­wür­dige ‚Lite­ra­tur­gat­tung‘ hier mal ein­fach rein:

1. Eine erste Lese­frucht:

„[…] it would be facile to assert that what has hap­pened does not con­cern me [s a mem­ber of the Left Plat­form]. The majo­rity line in Syriza led to a deba­cle, but those of us in the mino­rity for our part were not able to fore­stall it“ /​

„es wäre zu ein­fach, zu behaup­ten, das, was pas­sierte, würde mich [als Mit­glied der Lin­ken Platt­form] nicht betref­fen. Die Mehr­heits­li­nie von SYRIZA führte zu einem Deba­kel, aber wir von der Min­der­heit waren nicht fähig, es zu ver­hin­dern“.

2. Ich möchte das gleich mal kom­men­tie­ren und unter­strei­chen.

Es ist nie­mals ein Argu­ment, daß der/​die Fein­dIn oder auch der&die inner­par­tei­li­che Geg­ne­rIn, stär­ker, gemein oder sonst irgend­et­was ist.

Die selbst­kri­ti­sche Frage muß immer sein, warum es nicht gelun­gen ist, dem/​der Fein­dIn /​ Geg­ne­rIn über­le­gene Kräfte ent­ge­gen zu set­zen.

3. Die nächste Lese­frucht:

„Here are my thoughts […], orga­ni­zed in three points. The first is about what exactly was defea­ted in this defeat. The second, as para­do­xi­cal as it may seem, is about what was not defea­ted — what remains and has a poten­tial for use in the future. And the third, of course, is what is to be done now.“ /​

„Hier sind meine Gedan­ken […], geglie­dert in drei Punkte. Der erste beschäf­tigt sich mit der Frage, WAS genau geschla­gen wurde [eine Nie­der­lage erlit­ten hat]. Der zweite, so para­dox es auch erschei­nen mag, mit der Frage, was trotz­dem nicht besiegt wurde – und was [also] erhal­ten bleibt und ein Poten­tial für die Zukunft hat. Und Drit­tens – wie könnte es anders –: Was ist jetzt zu tun?“

(mehr…)

Die griech. SAV-Schwester Xekinima zur Frage: Wie weiter mit der Linken in Griechenland? – nebst kritischen Anmerkungen von TaP

Zu einem Inter­view von Lucy Red­ler von der Sozia­lis­ti­sche Alter­na­tive (CWI in Ger­many) mit And­ros Pay­iat­sos from Xeki­nima (the Greek sec­tion of the CWI)

1. Nicht, daß es nicht schön wäre, dann das Fol­gende pas­sie­ren und anschlie­ßend funk­tio­nie­ren würde:

Through the expe­ri­en­ces of the last five years of cri­sis and the Troika’s dra­co­nian poli­cies, the radi­cal sec­tions of the Greek Left, in gene­ral, came to very simi­lar con­clu­si­ons about the need for a ‘tran­si­tio­nal pro­gramme’ which breaks with the capi­ta­list sys­tem and the EU. There is wides­pread basic agree­ment about the fol­lo­wing points:

1. The sov­eign debt must not be paid 2. Banks must be natio­na­li­sed, 3. Capi­tal con­trols and public con­trol of for­eign trade must be esta­blis­hed 4. Exit from the euro and esta­blish a natio­nal cur­rency, 5. Natio­na­lise all com­pa­nies which have clo­sed down or have sabo­ta­ged the eco­nomy and put them under workers’ manage­ment 6. Natio­na­lise the com­man­ding heights of eco­nomy and put them under the con­trol and manage­ment of workers and society, in order to demo­cra­tise the pro­cess of pro­duc­tion and dis­tri­bu­tion of goods of the eco­nomy, as a whole. 8. It is import­ant to link the struggle of Greek workers to workers’ strugg­les against aus­te­rity and capi­ta­lism across the whole of Europe.

http://​www​.socia​list​world​.net/​d​o​c​/7289

2. Noch schö­ner wäre frei­lich, wenn auch noch gesagt wer­den würde, mit wel­cher Stra­te­gie es erreicht wer­den soll. – Da kommt aber in dem Inter­view erst ein­mal nicht mehr als:

to build a new mass left for­ma­tion

3. Nicht, daß ich das Fol­gende nicht tei­len würde: (mehr…)

Good morning, Alexis Tsipras!

Alexis Tsi­pras am Fr., d. 31.07. im Inter­view mit l‘Humanité, der Par­tei­zei­tung der KPF (via Elliott Eisen­berg)

Tsi­pras: „Wir wis­sen, daß die Wah­len gewin­nen, nicht bedeu­tet, von einem Tag auf den nächs­ten über die Hebel der Macht zu ver­fü­gen.“ („nous savons que gagner les élec­tions ne signi­fie pas, du jour au len­de­main, dis­po­ser des leviers du pou­voir“)

Na! Das fällt ihm ja früh auf…

Tsi­pras: „Die Durch­füh­rung des Kamp­fes auf Regie­rungs­ebene reicht nicht aus. Wir müs­sen ihn, auch auf dem gesell­schaft­li­chem Felde füh­ren.“ („Mener le com­bat au niveau gou­ver­ne­men­tal ne suf­fit pas. Il faut le mener, aussi, sur le ter­rain des lut­tes socia­les.“)

Tja, wenn er jetzt auch noch erken­nen würde, daß in der Regie­rung eines bür­ger­li­chen Staa­tes zu sein, hin­der­lich dafür ist, die Kämpfe auf gesell­schaft­li­chem Felde zu füh­ren…

Pseudo-Strategie jenseits der Realität

In der ‚Griechenland/​EU-​​Debatte‘ im neuen deutsch­land, in deren Rah­men ich mich am Sams­tag auch bereits geäu­ßert hatte, hat sich heute Halina Wawzy­niak, Bun­des­tags­ab­ge­ord­nete der Links­par­tei, zu Wort gemel­det:

»Kein Weg« ist Poli­tik nach dem TINA-​​Prinzip

Die Linke sollte grund­sätz­lich Ja zur EU sagen, den Anspruch aber stär­ker ver­fol­gen, diese zu ver­än­dern

http://​www​.neues​-deutsch​land​.de/​a​r​t​i​k​e​l​/​9​7​9​4​5​7​.​k​e​i​n​-​w​e​g​-​i​s​t​-​p​o​l​i​t​i​k​-​n​a​c​h​-​d​e​m​-​t​i​n​a​-​p​r​i​n​z​i​p​.html.

Dar­auf habe ich mei­ner­seits mit zwei Tex­ten geant­wor­tet – mit einem län­ge­ren bei scharf-​​links:

Ein bemer­kens­wer­ter Schlen­ker in der Grexit-​​Debatte – Ant­wort auf Halina Wawzy­niak

http://​scharf​-links​.de/​4​4​.​0​.​h​t​m​l​?​&​a​m​p​;​t​x​_​t​t​n​e​w​s​[​t​t​_​n​e​w​s​]​=​5​2​4​2​6​&​a​m​p​;​t​x​_​t​t​n​e​w​s​[​b​a​c​k​P​i​d​]​=​5​6​&​a​m​p​;​c​H​a​s​h​=​2​0​e​f​7​854a4

und einem kür­ze­ren bei FB:

These Gohlke/​Wissler: „Ein Ver­bleib in der Euro­zone bedeu­tet für Grie­chen­land die Garan­tie auf wei­tere Kür­zun­gen und Ver­elen­dung, die fak­ti­sche Auf­gabe demo­kra­ti­scher und par­la­men­ta­ri­scher Kom­pe­ten­zen und stellt SYRIZA vor eine Zer­reiß­probe. Er zwingt die SYRIZA-​​Regierung nun – zumin­dest vor­läu­fig – dazu, statt zur Been­de­rin der Aus­te­ri­täts­po­li­tik zum aus­füh­ren­den Organ der Dik­ta­tur der Troika zu wer­den.“

Anti-​​These Wawzy­niak: „Statt eine Stra­te­gie zu ent­wi­ckeln, wie das Ein­tre­ten die­ses Sze­na­rios ver­hin­dert wer­den kann – die Aus­ein­an­der­set­zung läuft aktu­ell – wird der Kopf in den Sand gesteckt. Ja, die der­zei­ti­gen Pläne sehen keine Been­di­gung der Aus­te­ri­täts­po­li­tik in Europa und damit auch in Grie­chen­land vor. Aber an den der­zei­ti­gen Plä­nen wird sich nichts ändern, wenn den Herr­schen­den das Spiel­feld über­las­sen bleibt.“

Wie kann denn von „Stra­te­gie“ gespro­chen wer­den, wenn die Pseudo-​​Strategie auf einer Prä­misse („die Aus­ein­an­der­set­zung läuft aktu­ell“) auf­baut, die voll­stän­dig neben der Rea­li­tät liegt:

-- Die Brüs­se­ler Ver­ein­ba­rung wurde doch gerade so kon­stru­iert, daß sie jeden Spiel­raum; jedes Nach­bes­sern effek­tiv AUS­SCHLIESST:

+++ Die Vor­leis­tun­gen, die erfüllt wer­den muß­ten, bevor über­haupt die eigent­li­che Ver­hand­lun­gen auf­ge­nom­men wur­den.

+++ Die Bestim­mung: „bei Abwei­chun­gen von ehr­gei­zi­gen Pri­mär­über­schuss­zie­len nach Kon­sul­ta­tion des Fis­kal­ra­tes und vor­be­halt­lich der vor­he­ri­gen Zustim­mung der Insti­tu­tio­nen quasi-​​automatische Aus­ga­ben­kür­zun­gen ein­ge­führt wer­den“

+++ Die Bestim­mung: „Die Regie­rung muss die Insti­tu­tio­nen zu sämt­li­chen Geset­zes­ent­wür­fen in rele­van­ten Berei­chen mit ange­mes­se­nem Vor­lauf kon­sul­tie­ren und sich mit ihnen abstim­men, ehe eine öffent­li­che Kon­sul­ta­tion durch­ge­führt oder das Par­la­ment befasst wird.“

-- Das (völ­lig not­wen­dige!) Strom­li­ni­en­för­mig­ma­chen von SYRIZA:

+++ Die Umbil­dung der Regie­rung.

+++ Die Auf­for­de­rung an die dis­sen­tie­ren­den Abge­ord­ne­ten, ihre Man­date zurück­zu­ge­ben.

+++ Neu­wah­len (mit einer logi­scher­wei­ser um die Dis­si­den­tIn­nen berei­nig­ten SYRIZA-​​Liste), „wenn es dabei [bei den wei­te­ren Abstim­mun­gen] nicht für eine eigene Mehr­heit der Regie­rung rei­che“.

+++ Ein Par­tei­tag erst, wenn die Ver­hand­lun­gen abge­schlos­sen sind.

Wo fin­det denn da eine Aus­ein­an­der­set­zung wor­über statt? Da wird doch gerade alles getan, um eine Aus­ein­an­der­set­zung zu VER­HIN­DERN.

Eine Aus­ein­an­der­set­zung wird über­haupt erst wie­der mög­lich, wenn das „Spiel­feld“ (Wawzy­niak), auf dem im Moment nur ver­lo­ren wer­den KANN (das der Regie­rungs­po­li­tik und in der Euro­zone) VER­LAS­SEN wird, wenn das Ter­rain gewech­selt – und mit reor­ga­ni­sier­ten Trup­pen eine neue Stra­te­gie ver­folgt – wird.

Siehe zu Letz­te­rem bereits mei­nen Gedan­ken von Sams­tag:

„Was SYRIZA heute braucht (wenn sie denn als Ein­heit erhal­ten wer­den soll oder will) ist der Rück­zug – und damit den Spiel­raum, die eige­nen Trup­pen zu reor­ga­ni­sie­ren –, den der Bres­ter Frie­den für die Bol­sche­wiki bedeu­tete. Das heißt, die Leis­tung, die Tspi­ras, der bean­sprucht (und m.E. zu Recht bean­sprucht!), für die Sache von SYRIZA hart gekämpft zu haben, jetzt erbrin­gen sollte, wäre, zurück­zu­tre­ten und SYRIZA die Gele­gen­heit zu ge­ben, nicht (als Regie­rungs­par­tei: zwangs­läu­fig) han­deln zu müs­sen, son­dern den­ken zu kön­nen: die ent­stan­dene Lage zu ana­ly­sie­ren; eine neue Stra­te­gie zu ent­wer­fen; sie in der grie­chi­schen Gesell­schaft zu kom­mu­ni­zie­ren“

„Das Kapital lesen“ von Althusser/Balibar/Establet /Macherey/Rancière erstmals vollständig auf Deutsch

Frie­der Otto Wolf hat beim West­fä­li­schen Dampf­boot den nächs­ten Band sei­ner Althusser-​​Werkausgabe fer­tig­ge­stellt:

Louis Alt­hus­ser /​ Étienne Balibar /​ Roger Esta­blet /​ Pierre Mache­rey /​ Jac­ques Ran­cière: Das Kapi­tal lesen. Voll­stän­dige und ergänzte Aus­gabe mit Retrak­ta­tio­nen zum Kapi­tal. Her­aus­ge­ge­ben von Frie­der Otto Wolf. West­fä­li­sches Dampf­boot: Müns­ter, 2015; 764 Sei­ten; 49,90 Euro.

und dazu hat Alex Demi­ro­vić eine aus­führ­li­che Rezen­sion geschrie­ben:

http://​www​.theo​rie​kri​tik​.ch/​?​p​=1823.

Vgl. dazu hier im Blog noch:

@ „struk­tu­ra­lis­ti­scher Mar­xis­mus“:

http://​theo​rie​als​pra​xis​.blog​sport​.de/​2​0​0​9​/​1​1​/​0​5​/​f​a​c​h​b​e​g​r​i​f​f​e​-​d​e​s​-​s​t​r​u​k​t​u​r​a​l​e​n​-​m​a​r​x​i​s​m​u​s​-​v​o​n​-​l​o​u​i​s​-​a​l​t​h​u​s​s​e​r-ua/

@ „Zeit­schrift ‚alter­na­tive‘“:

http://​theo​rie​als​pra​xis​.blog​sport​.de/​2​0​1​1​/​1​2​/​0​4​/​g​i​b​t​-​e​s​-​v​i​e​l​l​e​i​c​h​t​-​w​i​e​d​e​r​-​b​e​d​a​r​f​-​g​e​a​m​t​v​e​r​z​e​i​c​h​n​i​s​-​d​e​r​-​z​e​i​t​s​c​h​i​f​t​-​a​l​t​e​r​n​a​t​i​v​e​-​1​9​6​3​-​1982/

@ Nicos Pou­lant­zas (und/​oder Alt­hus­ser):

http://​theo​rie​als​pra​xis​.blog​sport​.de/​1​9​9​4​/​0​7​/​0​6​/​s​t​a​a​t​-​g​e​s​e​l​l​s​c​h​a​f​t​-​u​n​d​-​r​e​v​o​l​u​t​i​o​n​a​e​r​e​-​n​e​u​b​e​s​t​i​m​mung/

@ „Marx wird als radi­ka­ler Anti-​​Empirist ver­stan­den.“:

http://​theo​rie​als​pra​xis​.blog​sport​.de/​2​0​0​8​/​1​1​/​0​5​/​g​e​g​e​n​e​m​p​i​r​i​s​m​u​s​-​u​n​d​-​i​d​e​a​l​i​smus/

PS.:

Auch in der FAZ mit Juni eine Bespre­chung des Buches erschie­nen: (mehr…)

Diskussions-Tourismus: “Beyond Europe” International Camp in Chalkidiki, Greece, 18-25 August

Wed­nes­day 19th August

First day of dis­cus­sions: Social, femi­nist, LBGTQ, eco­lo­gi­cal strugg­les in times of cri­sis

Fri­day 21st August

Second day of dis­cus­sions: Exch­ange of poli­ti­cal prac­tices

Satur­day 22nd August

Third day of dis­cus­sions: Fort­ress Europe, racism and natio­na­lism

Mon­day 24th August

Fourth day of dis­cus­sions: Trans­na­tio­nal orga­niza­tion and net­wor­king

http://​camp​.beyon​d​eu​rope​.net/​p​r​o​gram/