NAO: Der Fischteich (*) scheint leer zu sein…

„Wir wür­den uns jedoch auch in die eigene Tasche lügen, wenn wir nicht zur Kennt­nis näh­men, dass das ver­an­stal­tende Umgrup­pie­rungs­pro­jekt, die ‚Neue anti-​​kapitalistische Orga­ni­sa­tion‘, an ihr Ende gekom­men ist.“

http://​www​.arbei​ter​macht​.de/​i​n​f​o​m​a​i​l​/​8​6​4​/​i​n​t​e​r​n​a​t​i​o​n​a​l​i​s​m​u​s​t​a​g​e.htm

Siehe auch:

Ein Plan, der anschei­nend NICHT funk­tio­niert:

NAO als „breite“ Mit­glie­der­or­ga­ni­sa­tion

http://​plaene​.blog​sport​.eu/​2​0​1​6​/​0​2​/​1​5​/​e​i​n​-​p​l​a​n​-​d​e​r​-​a​n​s​c​h​e​i​n​e​n​d​-​n​i​c​h​t​-​f​u​n​k​t​i​o​n​i​e​r​t​-​n​a​o​-​a​l​s​-​b​r​e​i​t​e​-​m​i​t​g​l​i​e​d​e​r​o​r​g​a​n​i​s​a​tion/

(*) „der unter­schied [zwi­schen Workers Power (WP), der bri­ti­schen Schwes­ter­or­ga­ni­sa­tion der Gruppe Arbei­ter­macht, und eini­gen ehe­ma­li­gen WP-​​Mitgliedern, die von die­ser 2012 absplit­ter­ten] läuft also im wesent­li­chen dar­auf hin­aus, dass den WP-​​dissidenten eine ‚orga­ni­sa­tion‘ genügt, die zwar einen ‚kämp­fe­ri­schen anti­ka­pi­ta­lis­mus‘ ver­tritt, aber (noch ?) nicht über ein aus­ge­wie­se­nes ‚revo­lu­tio­nä­res pro­gramm‘ ver­fügt. man könnte den begriff ‚überg­angs­or­ga­ni­sa­tion‘ im sinne der dis­si­den­ten dann als ‚linke samm­lungs­be­we­gung‘ deu­ten. dies ent­spricht in etwa dem, was hier im NAO pro­zess als ‚breite NAO‘ gehan­delt wird (Tino, M. Schilwa, isl).
Workers Power selbst sieht die Überg­angs­or­ga­ni­sa­tion ‚nur‘ als ‚tak­tik‘ an, das heisst, so eine strö­mung des ‚kämp­fe­ri­schen anti­ka­pi­ta­lis­mus‘ wäre für WP ein will­kom­me­nes rekru­tie­rungs­feld (‚fisch­teich‘), um dar­aus eine ‚revo­lu­tio­näre par­tei‘ (im sinne der pro­gram­ma­tik der L5I) zu machen.“

http://​www​.nao​-pro​zess​.de/​b​l​o​g​/​d​i​e​-​n​a​o​-​a​l​s​-​u​e​b​e​r​g​a​n​g​s​o​r​g​a​n​i​s​a​t​i​o​n​-​f​i​s​h​i​n​g​-​f​o​r​-​n​e​w​-​m​e​m​b​e​r​s​-​f​u​e​r​-​d​i​e​-​m​i​n​i​p​a​r​t​eien/ (meine Hv.)

„die Grup­pen GAM und isl sind die gewich­tigs­ten Ver­tre­ter des von uns so genann­ten ‚Fischteich-​​Modells‘. Sie prä­fe­rie­ren eine sog. ‚breite NAO‘, dies aber (vor­der­grün­dig) nicht, weil sie eine reformistisch/​gradualistische Orga­ni­sa­tion auf­bauen wol­len, son­dern weil sie die ‚NAO‘ als Rekru­tie­rungs­feld für ihre eigene ORG instru­men­ta­li­sie­ren wol­len.“

http://​www​.nao​-pro​zess​.de/​b​l​o​g​/​e​i​n​e​-​k​l​e​i​n​e​-​f​r​a​g​e​-​a​n​-​u​n​s​e​r​e​-​m​i​t​-​l​e​n​i​n​i​s​t​i​n​n​e​n​-​n​a​o​-​p​r​o​z​e​s​s​-​o​h​n​e​-​t​h​e​o​r​e​t​i​s​c​h​e​-​a​n​s​t​r​e​n​g​u​n​g​-​g​e​h​t​-das/ (meine Hv.)

„Es ist dies, was wir ‚Fischteich-​​Modell’ nen­nen: Die klei­nen revo­lu­tio­nä­ren, kon­kur­rie­ren­den Grup­pen ver­su­chen, aus den Rei­hen der Mit­glie­der der brei­te­ren For­ma­tion neue eigene Mit­glie­der zu gewin­nen und dadurch zu einer grö­ße­ren revo­lu­tio­nä­ren Orga­ni­sa­tion zu wer­den. Die­ser Ver­such ist kei­nes­falls ehren­rüh­rig. Wir kri­ti­sie­ren die­ses Modell viel­mehr aus zwei ande­ren Grün­den:
Grund 1: Die LCR-​​Strömung inner­halb der NPA hat heute weni­ger Mit­glie­der als frü­her die LCR. Ob die ande­ren klei­nen, (subjektiv-)revolutionären Grup­pen in Frank­reich durch ihren NPA-​​Entrismus viele neue Mit­glie­der gewon­nen haben, wis­sen wir nicht. Aber wir sind uns ziem­lich sicher: Aller Wahr­schein­lich­keit nach nicht sooo viele, daß dies den Scha­den, der durch ein Schei­tern der NPA ent­ste­hen würde, auf­wie­gen könnte.
Der Kampf zwi­schen Sil­ber­fisch­chen, die sich für Hai­fi­sche hal­ten, ist nicht beson­ders anzie­hend.
Grund 2: Wir sind so ‚ver­mes­sen’, zu sagen: Keine der exis­tie­ren­den revo­lu­tio­nä­ren Grup­pen ist bereits die revo­lu­tio­näre Orga­ni­sa­tion noch hat eine die­ser Orga­ni­sa­tio­nen bereits das revo­lu­tio­näre Pro­gramm. (Das Errei­chen einer sol­chen Ein­deu­tig­keit erscheint uns im übri­gen über­haupt ziem­lich frag­lich zu sein.) Dem Mißer­folg der klei­nen (subjektiv-)revolutionären Grup­pen ist u.E. nicht allein durch eine brei­tere For­ma­tion als gemein­sa­mes Rekrutierungs-​​Vorfeld abzu­hel­fen, son­dern gerade Selbst­ver­ständ­nis und Pro­gram­ma­tik der ver­schie­de­nen klei­nen revo­lu­tio­nä­ren Grup­pen müs­sen auf den Prüf­stand. Wenn dazu keine Not­wen­dig­keit gese­hen bzw. keine Bereit­schaft besteht, dann wird u.E. aus dem NaO-​​Prozeß nichts Sinn­vol­les her­aus­kom­men, und dann macht es im übri­gen für Genos­sIn­nen, die nicht eh schon in einer der klei­nen Grup­pen orga­ni­siert sind, auch wenig Sinn, sich am NaO-​​Prozeß zu betei­li­gen – denn diese Genos­sIn­nen wer­den ja (wie wir auch) ihre jewei­li­gen Gründe haben, warum sie nicht Mit­glie­der der bereits exis­tie­ren­den Grup­pen sind.“

http://​www​.nao​-pro​zess​.de/​b​l​o​g​/​p​a​n​t​a​-​r​h​e​i​-​a​l​l​e​s​-​f​l​i​e​s​s​t​-​u​e​b​e​r​-​f​l​u​s​s​f​i​s​c​h​e​r​ei/5/

und

http://​www​.nao​-pro​zess​.de/​b​l​o​g​/​p​a​n​t​a​-​r​h​e​i​-​a​l​l​e​s​-​f​l​i​e​s​s​t​-​u​e​b​e​r​-​f​l​u​s​s​f​i​s​c​h​e​r​ei/6/

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