Mi., 2.9.: Drei neue Umfragen zu den griech. Wahlen

Im Laufe des gest­ri­gen Mitt­wochs sind drei neue Umfra­gen zu den anste­hen­den Wah­len in Grie­chen­land ver­öf­fent­licht wor­den (siehe dazu bereits mei­nen dor­ti­gen und die nach­fol­gen­den Kom­men­tare). – Für zwei die­ser drei Insti­tute ist es bereits die zweite Umfrage, seit­dem es die LAE /​ „Volks­ein­heit“ gibt. Diese drei (und die vor­her­ge­hen­den) Umfra­gen las­sen sich wie folgt zusam­men­fas­sen:

  • Die drei neuen Umfra­gen bestä­ti­gen den Trend der bereits am Wochen­ende ver­öf­fent­lich­ten Umfra­gen: In kei­ner der ver­öf­fent­lich­ten Umfra­gen kommt SYRIZA (im Jan. 2015: noch 36,3 %) anhand der ver­öf­fent­lich­ten Werte auf über 30 %.
  • Auch wenn ND eben­falls ver­lie­ren dürfte, dürfte der Vor­sprung von SYRIZA vor ND knap­per aus­fal­len als noch im Jan. (damals: 8,5 %). Bei der zuletzt ver­öf­fent­lich­ten Umfrage erreicht ND sogar einen klei­nen Vor­sprung von 25,3 zu 25 %).
  • Bis­her sieht es so aus, daß neben der LAE in Form der Zen­trums­union eine wei­tere Par­tei neu ins Par­la­ment ein­zie­hen wird.
  • Die LAE wird ins Par­la­ment kom­men, auch wenn sie bei man­chen Umfra­gen, die einen hohen Anteil von noch Unent­schlos­se­nen aus­wei­sen, nur knapp über 3 % (aller Befrag­ten) liegt. Aber sie ist weit davon ent­fernt, ihren Anspruch erfüllt zu bekom­men, die 61,5 % OXI-​​Stimmen des griech. Refe­ren­dums vom 5. Juli zu reprä­sen­tie­ren oder auch nur die SYRIZA-​​Stimmen vom Jan. 2015 zu beer­ben.
  • Zwei Insti­tute wei­sen den Stimm­an­teil von ANT­AR­SYA aus und kom­men auf mehr als eine Ver­dop­pe­lung des Stimm­an­teils von ANT­AR­SYA gegen­über der Wahl vom Jan. 2015. Da auf ANT­AR­SYA ein erheb­li­cher Anteil der sons­ti­gen Stim­men in den ande­ren Umfra­gen ent­fal­len dürfte (und ANT­AR­SYA bei frü­he­ren Wah­len teil­weise auch schon bes­ser abschnitt als im Jan. 2015), erscheint eine Stimm­ver­dop­pe­lung zumin­dest nicht aus­ge­schlos­sen.
  • Bei den meis­ten Insti­tu­ten sieht es so aus, daß SYRIZA + LAE weni­ger Stim­men als SYRIZA allein im Jan. erhal­ten wer­den und diese Stim­men­ver­luste auch durch Stim­men­ge­winne von KKE und ANT­AR­SYA nicht voll­stän­dig aus­ge­gli­chen wer­den.
  • Auch für die Nazi-​​Partei Gol­dene Mor­gen­röte kom­men die meis­ten Insti­tute erfreu­li­cher­weise zu kei­nen (gro­ßen) Gewin­nen.
  • Aller­dings gibt es ein Insti­tut, daß in zwei Umfra­gen sowohl für die Gol­dene Mor­gen­röte als auch die LAE auf deut­lich höhere Werte als die aller­meis­ten ande­ren Insti­tute kommt. Und nach den Umfra­gen die­ses Insti­tu­tes sind SYRIZA und LAE – eben­falls abwei­chend von allen ande­ren Insti­tu­ten – im Moment auch stär­ker als SYRIZA (allein) im Jan. – Ein wei­te­res Insti­tut stimmt mit die­sem Insti­tut hin­sicht­lich G. Mor­gen­röte und LAE in etwa überein; kommt aber für SYRIZA auf deut­lich schlech­tere Werte, die nach die­sem Insti­tut sogar deut­lich hin­ter ND liegt.

Wäh­rend die ers­ten bei­den am Mitt­woch ver­öf­fent­lich­ten Umfrage (1 und 2) aus­schließ­lich nach der Par­tei­en­prä­fe­renz fra­gen, hatte das dritte Insti­tute, auch andere inter­es­sante Fra­gen gestellt. Ich kann mich aller­dings für das Fol­gende aus­schließ­lich auf die ‚Über­set­zung‘ durch trans​late​.google​.com stüt­zen. Danach:

  • kommt der LAE-​​Chef Pana­gio­tis Lafa­zani bei einer Frage nach der Beliebt­heit (bei der die ND-​​ und SYRIZA-​​Chefs in der unte­ren Hälfte der 40er % lie­gen immer­hin auf 23,4%)
  • Nur gut 30 % beur­tei­len das neue Memo­ran­dum als posi­tiv oder eher posi­tiv; was dage­gen knapp 70 % umge­kehrt sehen; es gibt fast keine unent­schie­de­nen Befrag­ten. – Unter den SYRIZA-​​WählerInnen (!) liegt die „posi­tiv“– oder „eher positiv“-Quote aber bei fast 55 %.
  • Es glau­ben aber nur 43,3 % der Befrag­ten, daß es eine Alter­na­tive zum neuen Memo­ran­dum gibt (das dürf­ten unge­fähr die Wäh­le­rIn­nen von LAE, KKE, ANT­AR­SYA und eini­gen Kleinst­par­teien auf der Lin­ken, der G. Mor­gen­röte auf der Rech­ten sowie ungül­tig und Nicht-​​Wählenden sein – also ein Spek­trum das kei­nes­falls irgend­wie poli­tisch zusam­men arti­ku­liert wer­den kann), wäh­rend dies eine Mehr­heit von 53,1 % ver­neint.
  • Fast 42 % der Wäh­le­rIn­nen wün­schen sich eine All-​​Parteien-​​Regierung; nur 6 % eine erneute SYRIZA-​​/​ANEL-​​Regierung, fast 6 % eine SYRIZA-​​/​Potami-​​/​PASOK-​​Regierung und 17,7 % eine ND-​​/​Potami-​​/​PASOK-​​Regierung (also eine Mitte-​​Rechts-​​Regierung unter Aus­schluß SYRIZA) und nur 14,5 % wün­schen sich irgend­eine andere Regie­rungs­kon­stel­la­tion (oder vllt. auch ‚Anar­chie‘). Dar­un­ter dürfte ein erheb­li­cher Anteil von Leu­ten sein, die sich eine Rechtsaußen-​​Regierung wün­schen (G. Mor­gen­röte allein oder G. Mor­gen­röte + x) sowie Leute, die unschlüs­sig sind – und die Vor­stel­lung einer wie auch immer gear­te­ten ‚Links‘regierung (LAE + KKE + ANT­AR­SYA + vllt. sogar SYRIZA) ist für die aller­meis­ten Leute völ­lig unat­trak­tiv (oder undenk­bar). - Das finde ich zwar sehr schade, aber das müs­sen sich alle Lin­ken erst ein­mal rein­zie­hen – und ich halte über­haupt nichts von Ver­schwö­rungs­theo­rien, die behaup­ten, daß alle Umfra­gen eh mani­pu­liert seien.
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9 Antworten auf „Mi., 2.9.: Drei neue Umfragen zu den griech. Wahlen“


  1. 1 TaP 03. September 2015 um 1:20 Uhr

    1. Trotz dieser unerfreulichen Umfrageergebnisse halte ich die Politik von Tspiras weiterhin für falsch, denn ich hatte deutlich schlechtere Konsequenzen einer SYRIZA-Regierung erwartet (starke Gewinne der G. Morgenröte; völliger Zusammenbruch der reformistischen Linken, ohne relevante Gewinne der revolutionären Linken). Die Gründe meiner Ablehnung der Tsipras-Politik habe ich mehrfach dargelegt und bleiben von den Umfrageergebnissen unberührt:

    Über die Dringlichkeit, die Verhältnisse zu ändern

    https://linksunten.indymedia.org/de/node/151405

    und

    »Ehe man an die nötige Tat herangeht«. SYRIZA-Debatte: Kein Strategiewechsel ohne Truppen-Reorganisation. Zum Verhältnis von Handeln und Denken nicht nur in Griechenland

    http://www.neues-deutschland.de/artikel/979085.ehe-man-an-die-noetige-tat-herangeht.html

    2. Und die Gründe meiner Distanz gegenüber der LEA- / „Volkseinheits“-Linie:

    http://www.trend.infopartisan.net/trd0915/t230915.html

    werden von den Umfrage-Ergebnisse eh eher bestätigt als in Frage gestellt.

  2. 2 TaP 03. September 2015 um 1:55 Uhr

    Noch ne neue Umfrage:

    „Meanwhile, a Pulse survey for the Action 24 TV station suggested SYRIZA is on 26 percent and New Democracy just a percentage point behind on 25.“

    http://www.ekathimerini.com/201136/article/ekathimerini/news/opinion-polls-suggest-election-surprise-may-be-on-the-cards

    Aber damit befasse ich mich jetzt nicht mehr…

    PS.:

    Und dazu doch noch:

    http://www.electograph.com/2015/09/greece-september-2015-pulse-rc-poll.html

  3. 3 TaP 03. September 2015 um 8:37 Uhr

    Noch eine Ergänzung zu dem Artikel (zu Umfrage 3 von gestern) – einen interessanten Wert hatte ich heute Nacht vergessen mitzuteilen:

    Wie in dem Artikel gesagt, halten (nur / immerhin) gut 40 % eine wie auch immer geartete, von ihnen für positiv gehaltene Alternative zum neuen Memorandum für denkbar. Aber – und das ist jetzt die zusätzliche Info – auf die Frage, ob Griechenland „um jeden Preis“ in der Eurozone bleiben solle, antworten gut 75 der Befragten mit „Ja“, aber nur 22,5 % mit „Nein“ und der kleine Rest weiß es nicht oder beantwortet die Frage nicht.

    Diese 22,5 % dürften sich ziemlich stark mit den – im obigen Artikel erwähnten – 23,4 % überschneiden, die bei der Popularitäts-Frage Lafazanis nennen. Damit dürfte in etwa das Spektrum umschrieben sein, daß die LAE zur Zeit maximal mobilisieren könnte.

    Und die Differenz zwischen diesen ca. 23 % maximales LAE-Potential und den am Anfang dieses Kommentars genannten gut 40 % dürften entfallen:

    -- einerseits auf Rechte (ca. 10 %), deren ‚positive Alternative‘ zum dritten Memorandum ‚Ausländer raus, aber in der Eurozone drinbleiben‘ oder so ähnlich lauten dürfte

    -- und andererseits die Linken (deutlich weniger), die sich – aus welchen Gründen auch immer (darunter die aus dem KKE- und ANTARSYA-Spektrum, denen eine Revolution sehr viel wichtiger ist, als der Name der Währung) irgendeine andere Memorandums-Alternative als Grexit vorstellen

    -- und ein paar Leute, die keine genaue Vorstellung haben oder sich irgendwo dazwischen verorten.

    Also auch hier noch einmal das Resultat: Für die eingangs genannten gut 40 % gibt es (bisher) keine gemeinsames politisches Projekt; das 1/4 Rechte unter diesen 40 % wird sehr langfristig nicht für auch nur irgendetwas Linkes zu gewinnen sein.

  4. 4 TaP 03. September 2015 um 16:40 Uhr

    Reuters bringt jetzt englischen Text zu der dritten neuen Umfrage des gestrigen Textes:

    „‚Our objective continues to be an outright majority in parliament and in this case we would want to team up with the Independent Greeks,‘ Panos Skourletis, a former energy minister and close aide to Tsipras, told Mega TV, referring to Syriza’s former right-wing coalition ally. […]. According to the GPO poll published on Wednesday, Syriza’s stance is not backed by most Greeks – 59 percent of respondents preferred a coalition administration over a one-party government.
    The poll also showed Syriza set to win 25 percent of votes, just behind New Democracy on 25.3 percent. More than one in 10 voters remained undecided, meaning the final outcome is far from certain.

    MEIMARAKIS SURPRISES

    But the biggest surprise in the poll was that Meimarakis, 61, a centrist figure within New Democracy who only took the conservative party’s reins in July and has since tried to unite its various factions, was deemed more popular than Tsipras.
    He was shown with 44.3 percent approval ratings, compared to Tsipras’s 41.9 percent – a major reversal for the leftist leader, who had enjoyed ratings of up to 70 percent while he battled foreign creditors over a new bailout program.
    Polls now show most Greeks disapproved of how Tsipras, 41, managed the negotiations with creditors and of the final outcome – a bailout considered tougher than the previous two that has included a new round of punitive taxes and spending cuts.
    Meimarakis, on the other hand, has benefited from keeping a low profile and is seen as a safer option among many Greeks disillusioned with their political choices, pollsters say.
    ‚When it comes to undecided voters and they are asked who can solve most of Greece’s problems, Meimarakis is favored,‘ said one pollster, who declined to be named because the findings had not been published yet.
    Syriza was favored for tackling corruption and tax evasion but on other issues such as the economy and immigration, Meimarakis was preferred, the pollster said.
    Meimarakis, a former speaker of parliament, has focused his election campaign on an offensive against Tsipras and asking voters to consider the cost of the three-week bank shutdown and subsequent downward economic spiral under the leftist leader.
    ‚I‘m addressing the citizens who voted for Syriza, or abstained, telling them that they voted in protest but that the cost for that was really high. Is it really worth voting for Syriza again?‘ Meimarakis said during a campaign stop in Crete late on Wednesday.
    ‚In seven months, the Syriza government has made things much more difficult for Greeks, in every sector.‘“

    http://www.reuters.com/article/2015/09/03/us-eurozone-greece-election-idUSKCN0R31H020150903

  5. 5 TaP 03. September 2015 um 22:33 Uhr

    Ein weiteres Institut hat jetzt seine zweite Umfrage seit Entstehung der LAE veröffentlicht (die Befragung war gestern und vorgestern; die für die vorhergehende Umfrage war vom 31. 8. – 1.9. – deren Ergebnisse sind im folgenden in Klammern genannt):

    ++ SYRIZA halbes Prozent (1 %) vor ND

    ++ KKE nur 5 % und LAE 4 % (beide unverändert)

    ++ Zentrumsunion über und ANEL unter 3 % (Zentrumsunion vorher genau 3 %)

    ++ Sonstige (einschl. ANTARSYA) 2 % (1,5 %)

    ++ Enthaltungen & Ungültige 6 % (5,5 %)

    ++ Noch unentschieden: 10 % (10,5)

    ++ In der alten Umfrage: KIDISO (hat sich inzwischen nicht zu kandidieren) 1 %.

    100 % = alle Befragten; Werte der einzelnen Parteien können also – in Bezug auf die spätere Wahl – rechnerisch entsprechend erhöht werden.

    Den Text-Erläuterung läßt sich – Dank google-translate – entnehmen:

    + Die Hälfte der im Moment unentschlossenen WählerInnen wählte im Januar SYRIZA. Das heißt: Es dürfte wahrscheinlich sein, daß diese Stimmen am Ende jedenfalls nicht an die alten Memorandums-Parteien fallen, sondern entweder bei SYRIZA bleiben – oder an die Goldene Morgenröte oder aber die Memorandums-GegnerInnen links von SYRIZA (KKE, LAE, ANTARSYA) fallen.

    ++ Auch in dieser Umfrage antworten wieder mehr als 50 % der Befragten (sogar noch rund 5 % mehr als in der gestern von mir besprochenen Umfrage eines anderen Instituts), daß sie der Ansicht sind, daß die Regierung „nicht umhin konnte“ das neue Memorandum zu akzeptieren.

    Link zur Umfrage:

    http://www.topontiki.gr/article/141361/dimoskopisi-tis-pulse-rc-gia-pontikigr-eimaste-mono-stin-arhi

    Vorhergehende Umfrage des gleichen Instituts:

    http://www.iefimerida.gr/news/223994/dimoskopisi-pulse-apolyto-ntermpi-metaxy-syriza-nd

  6. 6 TaP 04. September 2015 um 17:26 Uhr

    Es gibt die nächsten drei Umfragen:

    1.

    die heute Morgen schon erwähnte von Voice:

    http://hellasforce.com/2015/09/04/

    2.

    Greece’s conservative New Democracy party has taken a tiny lead among voters over leftist SYRIZA ahead of the Sept. 20 election, a new opinion poll published on Friday showed.
    New Democracy has rapidly closed the gap with SYRIZA in recent days, and the Metron Analysis poll on Friday was the second this week to show it overtaking former prime minister Alexis Tsipras’s party.
    SYRIZA would get 23.4 percent of the vote while New Democracy would take 24 percent, the poll showed. Over 11 percent of the respondents were undecided.

    http://www.ekathimerini.com/201200/article/ekathimerini/news/new-democracy-pulls-ahead-of-syriza-opinion-poll-finds

    3.

    http://www.bridgingeurope.net/nationwide-poll-towards-snap-elections-in-greece---september-4-2015.html

    Dort ist mir zunächst einmal dies:

    aufgefallen – ich müßte es mit den Worten „Unzufrieden, aber nichts links“ zusammenfassen… -

    Nähere Analysen folgen.

  7. 7 TaP 04. September 2015 um 19:13 Uhr
  8. 8 TaP 05. September 2015 um 9:25 Uhr

    Und noch zwei neue Umfragen – eine auch mit Wanderungsanalyse:

    „weil du es für das deutsche publikum rezipierbar machst und für deine umfrangen seite: studie der letzten tage für die wählerInnenwanderung..interessanterweise verliert Syriza nach rechts zu ND die meisten Wählerinnnen (hier wird angenommen die alten StammwählerInnen), dann zur LAE und dann zu den Nicht-Wählern..“


    Margarita Tsomou

    und

    http://www.skai.gr/files/1/maira/pamak_1-3_septemvriou.pdf (auch mit Daten zu weiteren Fragen):

    ++ SYRIZA und ND gleichauf.

    ++ KKE 6 %, LAE 4 %.

    ++ Sonstige (u.a. ANTARSYA): 3 %.

    ++ Zentrumsunion über, ANEL unter 3 %.

    ++ 10,5 % sind weiterhin unentschlossen und müssen also auf die Werte der einzelnen Parteien umverteilt werden, wenn es nicht um ein aktuelles Stimmungsbild, sondern eine Wahlergebnisprognose gehen soll.

  9. 9 TaP 05. September 2015 um 11:34 Uhr

    Zu der im vorstehenden Kommentar genannten Umfrage gibt es nun noch diese engl.sprachige Meledung:

    „SYRIZA and New Democracy are neck and neck almost two weeks before the September 20 elections, according to the latest opinion poll carried out by the University of Macedonia for Skai and Kathimerini.
    The survey puts the two parties on 27 percent apiece, which means that support for New Democracy has risen by five points over the last week, while SYRIZA’s backing has edged up by just two points.
    Golden Dawn remains in third on 6.5 percent, followed by the Communist Party on 6, Potami on 5.5, PASOK and the Union of Centrists on 4.5, and Popular Unity on 4 percent. Independent Greeks is seen slipping further from the 3 percent threshold for entering Parliament. The nationalist party is down to 1.5 percent from 2 percent last week.
    Apart from level pegging in terms of voter support, SYRIZA and New Democracy are also equals when it comes to the popularity of their leaders. Alexis Tsipras and Evangelos Meimarakis both garner 27.5 percent positive ratings from voters.
    The closeness of the contest will add to the tension of the upcoming leaders’ debates, the details of which were agreed yesterday. All the party leaders will take part in a televised discussion on Wednesday, September 9, while just Tsipras and Meimarakis will face off on September 14.
    The debates were made possible after Independent Greeks leader Panos Kammenos agreed to postpone his appearence at the Thessaloniki International Fair, which was due on September 9.“

    (http://www.ekathimerini.com/201215/article/ekathimerini/news/identical-ratings-for-syriza-nd-suggests-new-poll)

    Die in der Meldung genannten Parteienwerte ergeben zusammen 86,5 %, sodaß wie oben schon geschrieben noch drei Prozent für die Sonstigen (einschl. ANTARSYA) und 10,5 % unentschiedene WählerInnen übrigbleiben.

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