Die „wahren“ SYRIZA-Vertreter versuchen nun anscheinend, SYRIZA und ANTARSYA zu spalten

13 Per­so­nen (falls alle grie­chi­schen Vor­na­men, die auf -os oder -is enden, männ­li­che Vor­na­men sind: 12 Män­ner und eine Frau: Maria Souani) haben heute einen Auf­ruf für „large unitary strugg­les to over­turn all memo­randa and impose a new pro­gres­sive ori­en­ta­tion for the coun­try“ ver­öf­fent­licht.1 Außer von SYRIZA-​​Mitgliedern ist die­ser Auf­ruf auch von Mit­glie­dern zweier Mit­glieds­or­ga­ni­sa­tio­nen von ANT­AR­SYA sowie der grie­chi­schen SAV-Schwes­ter­or­ga­ni­sa­tion und zweier Ex-​​KKE-​​Gruppierungen unter­schrie­ben. (Letz­tere drei For­ma­tio­nen gehö­ren [anschei­nend] weder zu SYRIZA noch zu ANT­AR­SYA.)

Gegen einen sol­chen gro­ßen und gemein­sa­men Kampf ist nichts ein­zu­wen­den, son­dern er wäre sogar sehr wün­schens­wert. Aller­dings wird die­ser Kampf sofort – impli­zit – auf bestimmte Gren­zen fest­ge­legt: „We will con­ti­nue down the path of July 5 until the end, until the over­throw of the poli­cies of the Memo­randa, with an alter­na­tive plan for the next day, for demo­cracy and social justice in Greece.“

Das heißt: Das, was die grie­chi­sche SAV-​​Schwesterorganisation Xeki­nima für rich­tig hält, kommt in dem Text schon mal nicht vor – näm­lich: „Natio­na­lise the com­man­ding heights of eco­nomy and put them under the con­trol and manage­ment of workers and society, in order to demo­cra­tise the pro­cess of pro­duc­tion and dis­tri­bu­tion of goods of the eco­nomy, as a whole.“

Statt des­sen soll es um einen sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Kampf „for demo­cracy and social justice“2 gehen. Allein dies ist schon ein hin­rei­chen­der Grund dafür, daß Revo­lu­tio­nä­rIn­nen die­sen Text nicht unter­schrei­ben.

Hin­zu­kommt frei­lich: Der Text scheint mit viel weit­rei­chen­de­ren Plä­nen ver­bun­den zu sein, als er selbst aus­sagt. In einem von Stathis Kou­ve­lakis von der Lin­ken Platt­form in SYRIZA bei Face­book ver­brei­te­ten Text heißt es dazu: „This is widely con­side­red as the first public step towards the con­sti­tu­tion of a new poli­ti­cal front that will regroup a large range of forces of the radi­cal Left“3.
Auch die internet-​​Seite gree​k​Re​por​ter​.com schreibt: „SYRIZA Left Plat­form lea­der Pana­gio­tis Lafa­za­nis has indi­rectly announ­ced the crea­tion of a new poli­ti­cal party“.

Dies ist ein zwei­ter hin­rei­chen­der Grund für Revo­lu­tio­nä­rIn­nen, diese Erklä­rung nicht zu unter­schrei­ben. Denn, wäh­rend es rich­tig ist, kon­krete Kämpfe auch zusam­men mit Sozi­al­de­mo­kra­tIn­nen, die die kon­kre­ten Ziele unter­stüt­zen, zu füh­ren, ist es für Revo­lu­tio­nä­rIn­nen in aller Regel falsch, mit Refor­mis­tIn­nen zusam­men in einer gemein­sa­men poli­ti­schen Orga­ni­sa­tion („Par­tei“) zu sein. Dies ist die Lehre, die die Bol­sche­wiki und andere Kom­mu­nis­tIn­nen vor rund 100 Jah­ren aus der Zustim­mung der meis­ten Mit­glie­der der sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Par­teien zum 1. Welt­krieg und den Kriegs­zie­len ihrer jewei­li­gen natio­na­len Bour­geoi­sien zogen.

Und die Lehre die spä­tes­tens jetzt aus der SYRIZA-​​Erfahrung gezo­gen wer­den sollte – und die auch schon bspw. aus der Erfah­rung mit der Lula-​​Regierung in Bra­si­lien gezo­gen wer­den konnnte –, ist nicht, nun die nächste „breite“ linke For­ma­tion zu grün­den, son­dern daß Revo­lu­tio­nä­rIn­nen in der­ar­ti­gen For­ma­tio­nen ihre Kräfte ver­schlei­ßen und daß der­ar­tige For­ma­tio­nen unter heu­ti­gen Bedin­gun­gen, wenn sie ein­mal an die Regie­rung gekom­men sind, nicht ein­mal sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Poli­tik betrei­ben kön­nen, son­dern neo­li­be­rale Poli­tik betrei­ben müs­sen. – Des­halb führt an der müh­se­li­gen revo­lu­tio­nä­ren Auf­bau­ar­beit kein Weg vor­bei und des­halb ist zu hof­fen, daß mög­lichst wenig ANTARSYA-​​GenossInnen dem lin­ken Breitheits-​​Rausch erlie­gen.

  1. NO TO THE NEW MEMO­RAN­DUM
    CALL FOR STRUGGLE AND MOBI­LIZA­TION ACROSS THE COUN­TRY

    The under­si­gned, rep­re­sen­ting a wide range of forces and orga­niza­ti­ons of the Left reject the new third memo­ran­dum sub­mit­ted today to the Par­lia­ment and call for large unitary strugg­les to over­turn all memo­randa and impose a new pro­gres­sive ori­en­ta­tion for the coun­try.

    The signing of a new Memo­ran­dum by a govern­ment that was elec­ted to abolish the pre­vious two, amounts to a major disas­ter for the Greek people and demo­cracy. The new Memo­ran­dum means even more aus­te­rity, fur­ther restric­tion of the rights of the citi­zenry and the per­pe­tua­tion of the country’s regime of tutelage. The new Memo­ran­dum is a com­plete rever­sal of the man­date of the Greek people who rejec­ted in the refe­ren­dum of 5 July in their ent­i­rety the neo­li­be­ral poli­cies of aus­te­rity and of neo­co­lo­nial depen­dency.

    Throug­hout the last five years the people oppo­sed in every pos­si­ble way the fear and black­mai­ling and strugg­led for an inde­pen­dent, just, reconstruc­ted, demo­cra­tic and sover­eign Greece. As was the case for the pre­vious ones, this Memo­ran­dum needs to be met with the wider mili­tant resis­tance of a cohe­sive and deter­mined society. We will con­ti­nue down the path of July 5 until the end, until the over­throw of the poli­cies of the Memo­randa, with an alter­na­tive plan for the next day, for demo­cracy and social justice in Greece.

    The fight against the new Memo­ran­dum begins now, with the mobi­liza­tion of the people in every cor­ner of the coun­try. For this fight to deve­lop and win, it is necessary to build up popu­lar orga­niza­tion at all levels and in all social areas.

    We call for the con­sti­tu­tion of a broad poli­ti­cal and social nati­onwide move­ment and for the crea­tion to of com­mit­tees of struggle against the new memo­ran­dum, against aus­te­rity and against the tutelage of the coun­try. This will be a unitary move­ment that will justify the aspi­ra­ti­ons of the people for demo­cracy and social justice.

    The fight that led to the tri­umph of „No“ of July 5 con­ti­nues and will win!

    Thurs­day, August 13, 2015

    Pana­gio­tis Lafa­za­nis (Left Plat­form – Left Cur­rent)
    Ale­kos Ver­narda­kis (Com­mu­nist Rene­wal)
    Nikos Gala­nis (Left­wing Inter­ven­tion)
    Dimitris Kavou­ras (Com­mu­nist Orga­niza­tion Reconstruc­tion)
    Kalt­so­nis Dimitris (Asso­cia­tion Yan­nis Kor­da­tos)
    Pana­gio­tis Man­tas (DIKKI – Socia­list Left)
    Antho­nis Dava­ne­los (Left Plat­form –DEA)
    Andreas Pagi­at­sos (Xeki­nima)
    Spy­ros Sakel­laro­pou­los (ARAN – Left Recom­po­si­tion)
    Dimitris Sara­fia­nos (ARAS – Left­wing Anti­ca­pi­ta­list Regroup­ment)
    Maria Souani (Workers Struggle)
    The­mis Tzi­mas (For­mer mem­ber of PASOK Natio­nal Coun­cil)
    Lam­bros Hee­tas (Initia­tive of the 1000)

    • Xeki­nima is the Greek sec­tion of the CWI
    • The Com­mu­nist Orga­niza­tion Reconstruc­tion and the Asso­cia­tion Yanis Kor­da­tos are regroup­ments of for­mer KKE (Greek CP) activists
    • Workers Struggle is a net­work of activists who are still in their majo­rity mem­bers of the KKE
    • DIKKI –Socia­list Left is a regroup­ment of for­mer PASOK activists that was part of the Syriza coali­tion

    (Stathis Kou­ve­lakis – Links von TaP hin­zu­ge­fügt) [zurück]

  2. Siehe dage­gen:

    1. „Da sind wir glück­lich bei dem Prin­zip der Gerech­tig­keit ange­langt, bei die­sem alten, seit Jahr­tau­sen­den von allen Welt­ver­bes­se­rern in Erman­ge­lung siche­rer geschicht­li­cher Beför­de­rungs­mit­tel gerit­te­nen Ren­ner, bei der klapp­ri­gen Rosi­nante, auf der alle Don Quichot­tes [4] der Geschichte zur gro­ßen Welt­re­form hin­aus­rit­ten, um schließ­lich nichts and­res heim­zu­brin­gen als ein blaues Auge.“ (Rosa Luxem­burg)

    2. „die­sel­ben Leute, die nie Reak­tion sehn und dann ganz erstaunt sind, sich end­lich in einer Sack­gasse zu fin­den, wo weder Wider­stand noch Flucht mög­lich ist; die­sel­ben Leute, die die Geschichte in ihren engen Spieß­bür­ger­ho­ri­zont ban­nen wol­len und über die die Geschichte jedes­mal zur Tages­ord­nung über­geht. Was ihren sozia­lis­ti­schen Gehalt angeht, so ist die­ser bereits hin­rei­chend kri­ti­siert im ‚Mani­fest‘, Kapi­tel: ‚Der deut­sche oder wahre Sozia­lis­mus‘. Wo der Klas­sen­kampf als unlieb­same oder ‚rohe‘ Erschei­nung auf die Seite gescho­ben wird, da bleibt als Basis des Sozia­lis­mus nichts als ‚wahre Men­schen­liebe‘ und leere Redens­ar­ten von ‚Gerech­tig­keit‘.“ (Karl Marx /​ Fried­rich Engels)

    3.a) „Was ist ‚gerechte‘ Ver­tei­lung? Behaup­ten die Bour­geois nicht, daß die heu­tige Ver­tei­lung ‚gerecht‘ ist? Und ist sie in der Tat nicht die ein­zige ‚gerechte‘ Ver­tei­lung auf Grund­lage der heu­ti­gen Pro­duk­ti­ons­weise? Wer­den die ökono­mi­schen Ver­hält­nisse durch Rechts­be­griffe gere­gelt, oder ent­sprin­gen nicht umge­kehrt die Rechts­ver­hält­nisse aus den ökono­mi­schen? Haben nicht auch die sozia­lis­ti­schen Sek­tie­rer die ver­schie­dens­ten Vor­stel­lun­gen über ‚gerechte‘ Ver­tei­lung?“

    b) „An die Stelle des exis­tie­ren­den Klas­sen­kamp­fes tritt eine Zei­tungs­schrei­ber­phrase – ‚die soziale Frage‘, deren ‚Lösung‘ man ‚anbahnt‘.“

    (Karl Marx) [zurück]

  3. GREECE: TOWARDS THE POLI­TI­CAL CON­STI­TU­TION OF THE FRONT OF THE NO

    The deve­lop­ments in Athens are dra­ma­tic and their pace is acce­le­ra­ting. In the next few hours the Greek par­lia­ment will vote the new, third, Memo­ran­dum agreed bet­ween the Syriza govern­ment and the Euro­peans fol­lo­wing the now stan­dard express pro­ce­dure of a single-​​day (and night…) “debate”. The MPs of Syriza’s Left Plat­form have alre­ady announ­ced that they will vote no and the num­ber of other Syriza MPs who will do the same is still unknown. Among them there will cer­tainly be Zoe Kostan­to­pou­lou, the pre­si­dent of the Greek par­lia­ment who is cur­rently waging a des­pe­rate fight for the ultra-​​minimal pro­ce­du­res of the par­lia­men­tary debate to be respec­ted. Her atti­tude has trig­ge­red a tre­men­dous media attack which is now openly backed by mem­bers of the govern­ment and pro-​​government Syriza MPs.
    Ano­ther major deve­lop­ment was the call issued today for the popu­lar mobi­liza­tion and the con­sti­tu­tion of com­mit­tees against the Memo­ran­dum across the coun­try by the lea­ders of Syriza’s Left Plat­form (Pana­gio­tis Lafa­za­nis of the Left Cur­rent, and Anto­nis Dava­ne­los of DEA/​Red Net­work) and lea­ding figu­res of twelve other orga­niza­ti­ons of the Greek radi­cal Left. Among them two (ARAN and ARAS) are foun­ding com­ponents of Ant­ar­sya. This is widely con­side­red as the first public step towards the con­sti­tu­tion of a new poli­ti­cal front that will regroup a large range of forces of the radi­cal Left oppo­sing the new Memo­ran­dum and the neo­li­be­ral U-​​turn of the Syriza govern­ment.
    The Memo­ran­dum will cer­tainly be voted by a broad majo­rity in Par­lia­ment, thanks to the sup­port of the centre-​​right and right­wing par­ties. Howe­ver it is highly likely that the govern­ment will lose sup­port among its own par­lia­men­tary group and will call for snap elec­tions in a month’s time. The main ratio­nale for this unpre­ce­den­ted move is to prevent the emer­ging left­wing oppo­si­tion to its policy to orga­nize and also to be able to hold elec­tions before the con­crete impact of the new aus­te­rity mea­su­res starts bit­ing. In any case, these elec­tions will be the first test for the new anti-​​austerity front that is crystal­li­zing around the Left Plat­form. The next few days will be cru­cial.
    Aghios Niko­las Foki­das, August 13, 2015

    [zurück]

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5 Antworten auf „Die „wahren“ SYRIZA-Vertreter versuchen nun anscheinend, SYRIZA und ANTARSYA zu spalten“


  1. 1 TaP 14. August 2015 um 10:21 Uhr

    Den griech. Text der Erklärung von Lafazanis u.a. gibt es im übrigen dort:

    http://iskra.gr/index.php?option=com_content&view=article&id=21698:kalesma&catid=81:kivernisi&Itemid=198

  2. 2 TaP 14. August 2015 um 10:57 Uhr
  3. 3 TaP 14. August 2015 um 12:35 Uhr

    Vgl. ergänzend auch noch:

    „Ein weiterer Grund, der eher für eine schnelle Neuwahl spricht, liegt darin, dass Tsipras seinen partei-internen Kritikern damit weniger Zeit ließe, sich zu organisieren und eine eigene Partei zu etablieren. Ex-Energieminister Lafazanis, der die Linksplattform innerhalb Syrizas anführt, kündigte gerade an, eine eigene Bewegung gründen zu wollen, die sich gegen das Sparpaket wendet. Er selbst, aber auch der unlängst ebenfalls entlassene Minister Dimitris Stratoulis und die Tsipras-Widersacherin Zoe Konstantopoulou haben neulich schon in regierungskritischen öffentlichen Auftritten ausgetestet, wie sie im Volk ankommen. Ein formaler Bruch innerhalb der Partei, die im Januar an die Macht gekommen war, ist darum wohl nur eine Frage der Zeit. Nach Angaben eines gut informierten Politik-Analysten hat die Syriza-Linksplattform schon ihre Fühler ausgestreckt nach einer noch weiter links liegenden Partei namens ‚Plan B‘, die von Alekos Alavanos geführt wird.“

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/griechenland/nach-der-abstimmung-in-athen-noch-mehr-abweichler-setzen-tsipras-unter-zugzwang-13750070.html

    und zu Alekos Alavanos und „Plan B“:

    https://www.sozialismus.info/2015/08/die-neuformierung-der-linken-in-griechenland/ (vgl. dazu von mir):

    „Wir haben mit anderen GenossInnen und linken Gruppen gemeinsam die Initiative ergriffen, zu einer öffentlichen Versammlung am 17. Juli in Athen aufzurufen. […]. Im Übrigen haben auch UnterstützerInnen von Alavanos, der Vorgänger von Tsipras als Syriza-Vorsitzender, an den Treffen der neuen Initiative teilgenommen.“

    sowie außerdem:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Alekos_Alavanos

    https://en.wikipedia.org/wiki/Alekos_Alavanos

    und:

    http://www.sueddeutsche.de/politik/partei-neugruendung-in-griechenland-zurueck-zur-drachme-1.1641626 (5. April 2013):

    „Unterdessen ist im linken Spektrum eine neue Partei entstanden. Sie will sich auf diejenigen Griechen stützen, die für einen Austritt ihres Landes aus der Euro-Zone plädieren. ‚Plan B‘ nennt Gründer Alekos Alavanos seine neue Partei. Alavanos, 62, war von 2004 bis 2008 Chef des Parteienbündnisses Syriza. Dort hat ihn inzwischen der eine Generation jüngere Alexis Tsipras abgelöst. Mit Tsipras an der Spitze wurde Syriza bei den letzten Wahlen im Juni 2012 zur zweitstärksten Kraft im Parlament nach den Konservativen von Regierungschef Antonis Samaras. Auch Tsipras setzt auf die EU-Kritiker, aber weniger deutlich auf einen Euro-Austritt als sein Rivale Alavanos. Der meinte jetzt, er wolle ‚bis zu 50 Prozent der Griechen eine Stimme geben‘, die für den Abschied aus der Euro-Zone seien.“

    http://www.ekathimerini.com/149222/article/ekathimerini/news/ex-syriza-leader-alavanos-to-launch-plan-b-movement-favoring-greek-euro-exit (12.03.2013):

    „Former SYRIZA leader Alekos Alavanos has announced plans to launch a movement that will campaign for Greece to leave the euro. ‚All countries have a Plan B for Greece, only Greece does not have a Plan B should it have to leave the euro,‘ Alavanos told Skai television on Tuesday. He said the movement would aim to stand in the European Parliament elections in 2014 and would favor a return to the drachma. ‚If Greece were to exit the European Union we would be much better off than we are today and would never have had to reach this point,‘ he said, adding ‚that no country has ever managed to exit a crisis with a ‚hard‘ currency. The euro is a hard and expensive currency.‘ He said that his movement will also favor the nationalization of banks and for Greece to repudiate its debt. ‚It is madness to have the same currency as Germany when Germany, unlike us, has a stable economy,‘ Alavanos said.“

    „Plan“ erhielt bei den EU-Parlamentswahlen 2014 mit 11.346 Stimmen 0,2 % der abgegebenen, gültigen Stimmen (Wikipedia).

  4. 4 TaP 14. August 2015 um 18:23 Uhr

    Auch Der Spiegel sieht die sozialdemokratische SYRIZA-Dissenz, die dort als das „das radikallinke Lager“ bezeichnet wird, „ab sofort im Wahlkampfmodus“ – alsoPahlpartei statt Bewegung an allen Straßenecken..

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/griechenland-alexis-tsipras-vor-der-vertrauensfrage-a-1048183.html

  5. 5 TaP 15. August 2015 um 0:34 Uhr

    Siehe zu:

    Panagiotis Lafazanis (Left Platform – Left Current)

    ++ „‚Left Current‘ within Synaspismos, the largest minority tendency within the party‘“

    ++ „Zusammen mit der nicht unbedeutenden ‚Linken Strömung‘ der SYN – Partei bilden sie [DEA usw.] nun die ‚Linke Plattform.‘ Die Linke Strömung befürwortet den Ausstieg aus dem Euro und der EU, hat aber beträchtliche Illusionen in den ‚parlamentarischen Weg‘ zum Sozialismus, natürlich ohne den Anspruch, die Institutionen des bürgerlichen Staates infrage zu stellen. Die neue Linke Plattform ist eine Art Errungenschaft für die kleineren halb-trotzkistischen Gruppen, bedeutet aber auch eine Anpassung an klar linksreformistische Ideen und Konzepte.“

    http://www.scharf-links.de/133.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=31497&cHash=13419ba17f – ein überhaupt sehr lesenswert, wenn auch schon am 1. Januar 2013 veröffentlichter Artikel.

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