Geschlechterverhältnis, Arbeitsteilung, 8. März – Neues von mir bei „trend“, „indymedia“ und „Linke Zeitung“

1. bei trend. online­zei­tung

Über die Ver­dop­pe­lung des Anti­ka­pi­ta­lis­mus und die Wie­der­auf­er­ste­hung des Links­ra­di­ka­lis­mus an der fal­sches­ten Stelle

Ein Kom­men­tar von mir zum „links­ra­di­ka­len Block“ bei der Ber­li­ner 8. März-​​Demonstration 2015

http://​www​.trend​.info​par​ti​san​.net/​t​r​d​0​3​1​5​/​t​3​0​0​3​1​5​.html

2. bei linksunten.indymedia

Kurze Kri­tik von mir an dem Auf­ruf zu die­sem Block:

„Mir scheint, selbst die feminismus-​​nähsten Ver­su­che, ‚das Ganze’“ – also die ver­schie­de­nen Herrschafts-​​ und Aus­beu­tungs­ver­hält­nisse – „HIER UND HEUTE auf einen Begriff zu brin­gen – statt das Ganze als Über­de­ter­mi­nie­rung (Über­la­ge­rung) von meh­re­ren Herrschafts-​​ und Aus­beu­tungs­ver­hält­nisse zu ana­ly­sie­ren – lan­den am Ende doch wie­der bei einer Unter­ord­nung des Frauenkampfes/​Feminismus unter den Klassenkampf/​Marxismus: siehe das von mir nach dem letzt­jäh­ri­gen 8. März zer­pflückte TOP-​​Flug­blatt (‚das Ganze’ war dort nicht die Summe von Patri­ar­chat, Ras­sis­mus und Kapi­ta­lis­mus, son­dern doch wie­der nur der Kapi­ta­lis­mus) oder siehe das dies­jäh­rige gemein­same Flug­blatt von TOP, Ber­li­ner IL-​​Gruppe und eini­gen ande­ren Grup­pen. Das neue Flug­blatt gefällt mir zwar deut­lich bes­ser als das alte, aber ich habe immer noch den Ein­druck: Der Femi­nis­mus wird in den deren Augen erst dann schlag­kräf­tig (der Titel lau­tet die­ses Jahr ja: ‚Making femi­nism a threat’), wenn

  • Män­ner mit­ma­chen – schließ­lich han­delt es sich ja bei TOP und IL – und, soweit ich weiß, auch den ande­ren Grup­pen […] um geschlechter-​​gemischte Grup­pen)

und

  • wenn es gegen den Kapi­ta­lis­mus geht.

Nicht, daß ich etwas dage­gen hätte (son­dern viel­mehr: alles dafür), wenn sich auch gemischte Grup­pen mit dem Femi­nis­mus und dem Geschlech­ter­ver­hält­nis beschäf­ti­gen – aber dazu würde m.E. als aller­ers­tes gehö­ren, die eigene Sprech­po­si­tion als geschlechter-​​gemischte Gruppe zu reflek­tie­ren – und zumin­dest zu schrei­ben: ‚Making femi­nism a threat, again’. Denn der Femi­nis­mus war auf alle Fälle schon mal schlag­kräf­ti­ger als heute – und damals waren an ihm noch keine Män­ner (und auch noch keine Trans-​​FrauenLesben) betei­ligt. – Und bei aller Wert­schät­zung mei­ner eige­nen Bei­träge zum Femi­nis­mus ;-) würde ich sagen: Es war (jeden­falls unter Schlagkräftigkeits-​​Gesichtspunkten) nicht zum Scha­den des 70er-​​ und 80er Jahre Femi­nis­mus, daß keine Män­ner und keine Trans-​​FrauenLesben an ihm betei­ligt waren.“

3. in der Lin­ken Zei­tung

Ist eine nicht-​​​hierarchische Arbeit­steilung mög­lich?

Über­legun­gen zum Ver­hält­nis von Geschlecht und Arbeit

http://​www​.lin​ke​zei​tung​.de/​i​n​d​e​x​.​p​h​p​/​d​e​b​a​t​t​e​/​b​e​i​t​r​a​e​g​e​/​3​1​0​5​-​i​s​t​-​e​i​n​e​-​n​i​c​h​t​-​h​i​e​r​a​r​c​h​i​s​c​h​e​-​a​r​b​e​i​t​s​t​e​i​l​u​n​g​-​m​o​e​glich (mit einem Antwort-​​Kommentar von sys­tem­crash und einer – noch in der Mode­ra­ti­ons­schleife befind­li­chen – Rück-​​Antwort von mir)

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