Was war der NaO-Prozeß?

Aus­zug aus einem Kom­men­tar von mir bei linksunten.indymedia

Die Sozia­lis­ti­sche Initia­tive Ber­lin (anfangs: Berlin-​​Schöneberg) trat im März 2011 mit dem sog. „Na endlich“-Papier ans Licht der Öffent­lich­keit, das die – kurz „NaO-​​Prozeß“ genannte – Debatte über die Schaf­fung einer neuen anti­ka­pi­ta­lis­ti­schen Orga­ni­sa­tion aus­löste. Am 15. Februar wurde nun in Ber­lin von drei oder vier Dut­zend Leu­ten eine NAO tat­säch­lich gegrün­det, und nach den mir vor­lie­gen­den Infor­ma­tio­nen (ich war selbst nicht dort) gab die SIB dort ihre Selbst­auf­lö­sung in die NAO bekannt.

Ich selbst war vom Spät­som­mer 2011 bis zum Früh­jahr Mit­glied der SIB. Gra­vie­rende stra­te­gi­sche Dif­fe­ren­zen tra­ten ab dem Spät­som­mer 2012 über die Fra­gen auf, mit wel­cher Geschwin­dig­keit (mit oder ohne Zwi­schen­schrit­ten [z.B. Block /​ Bünd­nis Revo­lu­tio­nä­rer Grup­pen; siehe dazu knapp zusam­men­fas­send im blog von neo­prene dort und dort; Ant­wort @ Ame­lie]?) eine Orga­ni­sa­ti­ons­grün­dung vor­an­ge­trie­ben wer­den soll und ob diese Orga­ni­sa­tion eine sog. „breite“ NAO (unter Ein­schluß von Nicht-​​RevolutionärInnen) oder viel­mehr – wie ursprüng­lich im „Na endlich“-Papier ange­kün­digt – eine Orga­ni­sa­tion von Revo­lu­tio­nä­rIn­nen wer­den solle (siehe dazu 1 ver­sus 2 sowie 3 ver­sus 4). Für diese Dif­fe­ren­zen ließ sich in den fol­gen­den Mona­ten noch ein modus vivendi fin­den; zum Bruch kam es

  • in den zwei Mona­ten nach dem Februar 2013 als die SIB gegen meine Stimme beschloß, GAM und RSB vor­zu­schla­gen, die sog. „Manifest-​​AG“ des NAO-​​Prozesses nur noch ohne isl, Inter­Komm, IBT und [pae­ris], die alle – wenn auch aus unter­schied­li­chen Grün­den – grund­le­gende Ein­wände gegen die vor­lie­gen­den Manifest-​​Entwürfe vor­ge­bracht hat­ten – tagen zu las­sen

und

  • die frag­li­chen Grup­pen und deren Mit­glie­der, die sich dem Geschwin­dig­keits­druck der SIB in Sachen NAO-​​Gründung nicht beu­gen woll­ten, in den SIB-​​Sitzungen zuneh­mend auf’s unflä­tigste beschimpft wur­den.

Nach­dem schon zuvor meh­rere Mit­glie­der die SIB – aus unter­schied­li­chen Grün­den – ver­las­sen hat­ten, trenn­ten sich dann nach dem Kas­se­ler bun­des­wei­ten Tref­fen zum NAO-​​Prozeß im April 2013 die Wege eines SIB/​RSB-​​Doppelmitgliedes und mir einer­seits und des Res­tes der Rest-​​SIB ande­rer­seits. Im Sep­tem­ber 2013 trenn­ten sich dann auch bun­des­weit im NaO-​​Prozeß die Wege.

Quelle:
https://​links​un​ten​.indy​me​dia​.org/​d​e​/​c​o​m​m​e​n​t​/​v​i​e​w​/​99702;
vgl.: http://​sys​tem​crash​.word​press​.com/​2​0​1​4​/​0​2​/​2​6​/​n​a​o​-​p​r​o​z​e​s​s​-​f​u​r​-​e​i​l​i​g​e​-​m​o​g​l​i​c​h​s​t​-​k​u​r​z​g​e​f​asst/ (= der Kom­men­tar bei linksunten.indymedia von sys­tem­crahs als eigen­stän­di­ger Arti­kel gespie­gelt)

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