Vereinnahmung als politische Methode

Wie schon ges­tern erwähnt, erschien ges­tern bei linksunten.indymedia ein Arti­kel Der RSB auf der NAO-​​Psycho-​​Couch…. Nach­dem dort einge Kom­men­tare, u.a. von Far­bio Mon­tale (NAO), erschie­nen sind, habe ich mich heute ent­schlos­sen, dort – unter der auch für den hie­si­gen Arti­kel gewähl­ten – Über­schrift das Wort zu ergrei­fen:

„Lei­der muß fest­ge­stellt wer­den, daß das in obi­gem Arti­kel [d.h.: das in dem „Psycho-Couch“-Artikel] Berich­tete nicht das erste Mal ist, daß Mit­glie­der der vor­ma­li­gen Sozia­lis­ti­schen Initia­tive Ber­lin (SIB) ver­su­chen, andere Grup­pen für Posi­tio­nen, die diese Grup­pen nicht, jeden­falls noch nicht erklärt haben oder zu denen sie sogar das aus­drück­li­che Gegen­teil erklärt haben, zu ver­ein­nah­men. (… Forts. bei links­un­ten …)

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1 Antwort auf „Vereinnahmung als politische Methode“


  1. 1 TaP 01. März 2014 um 22:33 Uhr

    Hier noch ein Nachtrag zum Thema „Vereinnahmung als politische Methode“:

    4. Vereinnahmung anderer Gruppen

    a) Micha schreibt: „Es gibt im RSB Gegner und Befürworter einer Berliner NAO-Gründung als Mitgliederorganisation, wer sich da durchsetzt, werden wir abwarten müssen.“
    Wie viel BefürworterInnen einer Berliner NaO-Gründung gibt es denn im RSB?! Wie heißen sie? – Im NaO-Prozeß haben sie sich jedenfalls noch nicht zu Wort gemeldet…

    b) Micha schreibt: „Ihre VertreterInnen [die von [paeris]] haben […] erklärt, sich einen gemeinsamen Versuch [d.h.: die von SIB angestrebte baldige Berliner NaO-Gründung] vorstellen zu können.“
    Bereits vor kurzem schrieb Micha auf einer mailing-Liste zum NaO-Prozeß über ein [paeris]-Mitglied, dieses habe „unmissverständlich erklärt“, daß es sich „eine Berliner NAO als Mitgliederorganisation sehr wohl vorstellen“ könne.
    Dieses [paeris]-Mitglied erklärte dazu: „Es stimmt sicher, dass ich viel sage, wenn der Tag lang ist, aber erinnern kann ich mich doch eher an Folgendes: […]“.
    Nun sind es in Michas Phantasie also schon mehrere (!) [paeris]-„VertreterInnen“ die angeblich das erklärt haben, was sich Micha wünscht. – Wie wenig Wissen darum, wie Politik funktioniert, muß eigentlich vorhanden sein, um sich einzubilden, daß solche plumpen Manöver dazuführen können, daß eine Gruppe etwas macht, das sie für falsch hält…
    Allerdings: Vermutlich ist dieses Vereinnahmungsmanöver auch gar nicht auf [paeris] selbst berechnet, sondern auf Dritte, die die tatsächliche Position von [paeris] nicht kennen und Michas Behauptungen über [paeris] glauben. – Seriös sind solche Manöver trotzdem nicht.

    Quelle:
    http://www.scharf-links.de/266.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=37944&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=3c11caa7f0

    Inzwischen wird [paeris] auch unter dem NaO-Manifest nicht mehr als das NAO-Manifest oder den (Rest-)NaO-Prozeß unterstützende Gruppe genannt:

    http://nao-prozess.de/manifest-fuer-eine-neue-antikapitalistische-organisation/ (am Ende)

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