3 neue Papiere zum NaO-Prozeß

Auf Kri­tik von sys­tem­crash (Leni­nis­ti­scher Par­tei­auf­bau oder pro­gram­ma­ti­sche Ver­satz­stü­cke für (Pseudo-)“Breite“ sowie Die NAO als “Überg­angs­or­ga­ni­sa­tion” = fis­hing for new mem­bers für die “Mini­par­teien”) und mir (NaO-​​Prozeß als Fische­rei­ge­biet?) ant­wor­tete Mar­tin Sucha­nek (GAM):

Fishermen´s Fri­end – eine Ant­wort auf DGS und Sys­tem­crash

„Die zwei schla­gen Alarm, sehen sie doch den NAO-​​Prozess vor dem Abdrif­ten in eine ‚anti-​​kapitalistische Samm­lung‘ und vor einer Abwen­dung von der Eini­gung der ’sub­jek­ti­ven Revo­lu­tio­nä­rIn­nen‘. Dabei wird die Rea­li­tät nicht nur voll­kom­men ver­zerrt wie­der­ge­ge­ben – es wird zugleich auch öffent­lich ein fal­scher Ein­druck über die eigent­li­chen Kern­fra­gen der wei­te­ren Ent­wick­lung des NAO erweckt.“

„Es ist in die­sem Zusam­men­hang kein Wun­der, dass DGS mit der ‚revo­lu­tio­nä­ren Ori­en­tie­rung‘ die Aus­rich­tung auf ein ganz bestimm­tes Spek­trum der radi­ka­len Lin­ken in Deutsch­land meint: die ‚post­au­to­no­men‘ Bünd­nisse, ‚Ums Ganze‘ (UG) und A3-​​Bündnis (ver­glei­che DGS, ‚Wel­chen Platz im poli­ti­schen Raum soll eine nicht-​​revolutionäre NaO beset­zen kön­nen?‘) Wir hal­ten eine bevor­zugte Ori­en­tie­rung auf diese Spek­tren für frag­wür­dig, ja poli­tisch falsch.“

Die Rück­ant­wort von sys­tem­crash und mir:

Panta rhei (Alles fließt). Über Fluß­fi­sche­rei

„Vor allem möch­ten wir […] beto­nen, daß wir das, was die GAM bei der NaO-​​Sommer-​​Debatte als Option 1 vor­ge­schla­gen hatte (‚Ver­ein­heit­li­chung des NAO[-Prozesses] ins­ge­samt […] auf Grund­lage eines gemein­sa­men revo­lu­tio­nä­ren Pro­gramms‘), völ­lig tei­len! Wir bedau­ern nur sehr, daß Ihr Euch inzwi­schen von Eurer Option 1 ver­ab­schie­det zu haben scheint.“

„klar, es gibt […] inhalt­li­che Dif­fe­ren­zen von Tei­len des NaO-​​Prozesses zu Tei­len der ver­schie­de­nen (post-)autonomen Spek­tren. Aber das sind zugleich auch inhalt­li­che Dif­fe­ren­zen inner­halb des NaO-​​Prozesses selbst, […]! Die Unter­schiede zwi­schen der GAM und dem UG-​​Bündnis sind nicht grö­ßer als die zwi­schen der GAM und den Inter­Komms; und die Dif­fe­ren­zen zwi­schen DGS und den ML-​​Gruppen im 3A-​​Bündnis sind nicht grö­ßer als die zwi­schen DGS und dem AKKA.“

Kurz­fas­sung des Arti­kel mit ergän­zen­der Ein­lei­tung:
http://​www​.scharf​-links​.de/​2​6​6​.​0​.​h​t​m​l​?​&​a​m​p​;​t​x​_​t​t​n​e​w​s​[​t​t​_​n​e​w​s​]​=​2​9​3​5​1​&​a​m​p​;​t​x​_​t​t​n​e​w​s​[​b​a​c​k​P​i​d​]​=​5​6​&​a​m​p​;​c​H​a​s​h​=​8​8​b​c​f​90387

Auch zwei Genos­sen des RSB haben zur Debatte über den Cha­rak­ter einer even­tu­el­len künf­ti­gen neuen anti­ka­pi­ta­lis­ti­sche Orga­ni­sa­tion Stel­lung genom­men:

Wel­che NaO? oder Was soll­ten wir in und mit dem NaO-​​Prozess anstre­ben?

„Der Cha­rak­ter des NaO-​​Prozesses als eines revo­lu­tio­nä­ren Pro­jek­tes (des­sen Not­wen­dig­keit wir oben kurz umris­sen haben) darf nicht zur Dis­po­si­tion ste­hen! […]. Im Rah­men unse­res For­mie­rungs­pro­zes­ses als Bünd­nis revo­lu­tio­nä­rer Kräfte (die ein revo­lu­tio­nä­res Pro­jekt ver­fol­gen!) fän­den wir – von uns­rer Seite aus, es sehr posi­tiv, wenn es uns gelänge, auch sol­che Kräfte für die­sen Pro­zess zu gewin­nen, deren Vor­stel­lun­gen des Übergangs vom Kapi­ta­lis­mus zu einer klas­sen­lo­sen Gesell­schaft noch nicht so klar sind. Das wird aber nur gelin­gen, wenn wir unsere revo­lu­tio­näre Hal­tung nicht ver­ste­cken, son­dern offen dafür argu­men­tie­ren.“

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