Zwei Orte, zwei Länder, zwei Themen, eine Zeit, eine These: Für einen feministischen Anti-Humanismus in der Theorie!

Tovi Vail fragte in ihrem Fan­zine Jigsaw „die Frauen in Inter­views, wie sich als Musi­ke­rin­nen füh­len und sol­che Sachen. Für mich war das ein­zig­ar­tig, denn in allen Semi­na­ren am Col­lege, die ich besuchte hieß es immer: ‚Weißt Du, Men­schen sind Men­schen, wir sind alle gleich. Ganz egal, ob du ein Junge oder ein Mäd­chen bist.’ Und sie merkte an, dass es sehr wohl einen Unter­schied gibt, den du vor allem als Mäd­chen zu spü­ren bekommst.“

Cover: Peglow/Engelmann (Hg.), Riot Grrrl Revisited

Interview-​​Zitat in:
Julia Dow­nes, There’s A Riot Going On. Geschichte und Ver­mächt­nis von Riot Grrrl, in: Katja Peg­low /​ Jonas Engel­mann (Hg.), Riot Grrrl Revi­si­ted. Geschichte und Gegen­wart einer femi­nis­ti­schen Bewe­gung, Ven­til Ver­lag: Mainz, 2011, 18 – 50 (24).

„von ‚men­schen’ zu spre­chen, negiert die gesamte ausbeutungs-​​ und gewalt­hier­ar­chie im impe­ria­lis­ti­schen patri­ar­chat.“
Femi­nis­ti­sche Kri­tik (1993)
http://​theo​rie​als​pra​xis​.blog​sport​.de/​2​0​1​1​/​0​4​/​2​1​/​d​o​k​u​-​e​i​n​e​-​f​e​m​i​n​i​s​t​i​s​c​h​e​-​k​r​itik/

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4 Antworten auf „Zwei Orte, zwei Länder, zwei Themen, eine Zeit, eine These: Für einen feministischen Anti-Humanismus in der Theorie!“


  1. 1 TaP 21. Juni 2011 um 15:16 Uhr

    Vgl. auch noch bereits 10 Jahre früher:

    „Feministische Analysen weisen nach, wie das Schweigen der Frauen und ihr Ausschluß vom Kampf um Repräsentation Bedingung für humanistisches Denken gewesen ist.“
    (Biddy Martin, Weiblichkeit als kulturelle Konstruktion [1980], in: Das Argument H. 138, März/April 1983, 210-215 [212]).

  2. 2 TaP 21. Juni 2011 um 15:20 Uhr

    Und noch früher, analog über das Klassenverhältnis:

    „the whole classical Marxist tradition has refused to say that Marxism is a Humanism. Why? Because practically, i.e. in the facts, the word Humanism is exploited by an ideology which uses it to fight, i.e. to kill, another, true, word, and one vital to the proletariat: the class struggle.“
    (Louis Althusser, http://www.marx2mao.com/Other/LPOE70i.html; dt. Für Marx, FfM, 1968, 213 [Neuauflage jetzt erhältlich; vgl. taz-Rezension]).

  3. 3 QV 21. Juni 2011 um 15:30 Uhr
  4. 4 QV 21. August 2011 um 10:27 Uhr

    Nach den USA, der BRD und Frankreich nun noch ein vierter Ort – die Schweiz:

    „Feministische Autonomie beruht auf der Erfahrung und dem Bewußtsein, daß es in einer patriarchalen Gesellschaft nichts geschlechtsneutrales gibt.“
    (http://theoriealspraxis.blogsport.de/2011/08/20/diskussion-zwischen-schweizer-und-deutschen-feministinnen-1990/)

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