Minimalkonsenspolitik oder Freiheit der Agitation und Propaganda?

Zu der Demo gegen den Nazi-​​Aufmarsch in Dres­den im Feb. des ver­gan­ge­nen Jah­res kamen die Genos­sIn­nen von Trotz alle­dem mit einem Tran­spi „Bom­bar­de­ment Nazi-​​Dresdens war gerecht“. Dies wurde von ande­ren Teil­neh­me­rIn­nen, die bean­spruch­ten im Namen der MLPD zu spre­chen, laut Trotz alle­dem als Zer­stö­rung eines brei­ten lin­ken Bünd­nis­ses kri­ti­siert. Trotz alle­dem hielt die­ser Kri­tik in Nr. 54/​2010 (S. 17, 19) fol­gen­des ent­ge­gen:

„Ein brei­tes, auch links­li­be­ra­les Bünd­nis [gemeint wohl: Bünd­nis auch unter links­li­be­ra­ler Betei­li­gung, TaP] in die­ser Aktion gegen den Nazi-​​Aufmarsch ist rich­tig. Aber jede Gruppe, jede Orga­ni­sa­tion muss die Frei­heit inner­halb des Bünd­nis­ses haben, die eigene Mei­nung dar­zu­stel­len und zu ver­tre­ten. Ein­heit der Aktion – Frei­heit der Agi­ta­tion. Das ist unser Ver­ständ­nis!“

Sehe ich auch so. -

Zum Inhalt des umstrit­te­nen Trans­pis siehe auch noch einen Leser­brief und eine redak­tio­nelle Ant­wort in der fol­gen­den Aus­gabe von Trotz alle­dem.

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