Am 01.06.2001 referierten Werner Seppmann und Willi Hajek beim Roten Abend (Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain) zum Thema „Klassenkampf – Kalter Kaffee oder aktuell wie nie?“.1
[Eingeschobener Nachtrag: Audio-Mitschnitte der Veranstaltungsreferate]
[Der folgende Text als .pdf-Datei.]

Werner Seppmann publizierte kürzlich in der jungen Welt einen Artikel zu einem verwandten Thema „Die Arbeiterklasse hat sich verändert – und ist doch keineswegs verschwunden“. Am Ende läuft der Text freilich auf eine ganz andere Behauptung hinaus – nämlich nicht auf die analytische und zutreffende Behauptung: „Die ArbeiterInnenklasse existiert weiterhin.“, sondern auf die strategische und falsche Behauptung, klassenkämpferische Praxis sei auf den „Kern der Lohnabhängigenklasse“ (Hv. d TaP) zu fokussieren. Dieser umfasse „die industriell Beschäftigten in ihren überwiegenden Teilen, die übrigen Klassensegmente jedoch nur, insofern die Struktur ihrer Arbeitsplätze durch ein Mindestmaß an Kollektivität, als Voraussetzung ihrer Handlungsfähigkeit, geprägt ist“.
Im Hintergrund scheint die implizite These zu stehen, daß der Streik die wichtigste Form des antikapitalistischen Klassenkampfes ist: „Ihnen [Den „industriellen Kernbereichen“ der Lohnabhängigen] zugeordnet sind die Lohnabhängigen in den Reproduktionsbereichen, die aufgrund ihrer objektiven beruflichen Existenzbedingungen nicht nur ebenfalls in einem strukturellen Gegensatz zum Kapital stehen, sondern auch in der Lage sind, wirksam zu streiken und so nach dem alten Motto der Arbeiterbewegung ‚Alle Räder stehen still’ in Konfliktsituationen Sand ins Getriebe der Kapitalverwertung zu streuen.“
Diese Fokussierung auf die Streikfähigkeit übersieht zweierlei:
Erstens war die Wirksamkeit von Streiks schon immer durch die weitgehende Eigentumslosigkeit der Lohnabhängigen beschränkt. Jeder Streik konnte nur zeitlich begrenzt durchgehalten werden. Die Hoffnung Rosa Luxemburgs, ein Massenstreik könne ein Mittel des revolutionären Umsturzes werden, ist schon damals von Lenin kritisiert worden und auch danach niemals Wirklichkeit geworden.
Zweitens verschärft sich dieses grundsätzliche Problem, wenn a) der Anteil jener „industriellen Kernbereiche“ an der gesamten Mehrwertproduktion abnimmt und b) auch die Beschäftigten jener Kernbereich durch Phänomene wie Leiharbeit und outsourcing in vielfältiger Weise gespalten sind.
In dieser Situation ist vielmehr nach neuen, zusätzlichen Kampfformen zu suchen statt, wie Werner Seppmann, – abgesehen von einigen rein verbalen, konsequenzlos bleibenden Zugeständnissen – an einem „traditionelle[n] Begriffsschema“ festzuhalten.
Dieses Festhalten gelingt Seppmann in dem genannten Artikel nur, weil er beständig, zwischen seiner analytischen und seiner strategischen Behauptung hin- und herspringt und den – unzutreffenden – Eindruck erweckt, die zutreffende analytische Behauptung (Die Klasse der Lohnabhängigen existiert noch.)2 sei ein Argument für seine falsche strategische Behauptung (Die Fokussierung auf „industrielle Kernbereich“ + etwas Drumherum sei richtig.)
Dem zugrunde liegt eine ‚physikalistische’ (‚stoffliche’) Umdeutung der marxistischen Klassenanalyse. Seppmanns Bedürfnis gegen „soziologische Lehrbücher“ (die er mit den Postoperaisten Hardt und Negri, denen er eine „intellektualistischen Negation des Industriesystems“ vorwirft, und DekonstruktivistInnen, denen er pauschal unterstellt, sie seien um „Verhinderung eines realistischen Verständnisses der gesellschaftlichen Verhältnisse bemüht“, in einen Topf wirft3) verführt Seppmann dazu, einen losen Begriff von „Industriekapitalismus“ und den marxistischen Begriff der kapitalistischen Produktionsweise zu verwechseln.
Seppmann übersieht das Entscheidende: Der soziologische Abschied von der „Industriegesellschaft“ oder dem „Industriekapitalismus“ ist von vornherein untauglich zu einer Kritik der marxistischen Analyse der kapitalistischen Produktionsweise. Die kapitalistische Produktionsweise ist nämlich nicht durch bestimmte industrielle Produktionstechniken, sondern durch das Ausbeutungsverhältnis zwischen Kapital und doppelt freier Lohnarbeit gekennzeichnet.
Seppmann meint wohl „Industriekapitalismus“ nachweisen zu müssen, um Kapitalismus, Klassenkampf usw. nachweisen zu können. Besonders deutlich zeigt sich dies an Seppmanns Begriffen von „produktiv“ und „produzierend“: „Denn die im produktiven Sektor unmittelbar Tätigen machen immer noch fast ein Drittel aller Beschäftigten aus“. Und – er wiederholt es extra –: „Es bleibt dabei, daß, wie schon erwähnt, in den produktiven Bereichen ein knappes Drittel aller Lohnabhängigen beschäftigt ist.“ Außerdem interpretiert er die mainstream-These von der „Dienstleistungsgesellschaft“ als These „die produzierende Klasse [sei] weitgehend bedeutungslos geworden“.
Für Marx’ Unterscheidung zwischen produktiver und unproduktiver Arbeit kommt es aber gar nicht auf den stofflichen Charakter des Produktionsergebnisses an4:
„Die stoffliche Bestimmtheit der Arbeit und daher ihres Produkts hat an und für sich nichts mit dieser Unterscheidung zwischen produktiver und unproduktiver Arbeit zu tun.“ (K. Marx, Theorien über produktive und unproduktive Arbeit, in: MEGA II.3.2, 445 = MEW 26.1, 129). „Dieselbe Sorte Arbeit kann produktiv oder unproduktiv sein.“ (a.a.O., MEW, 26.1, 376 f.; vgl. MEGA II.3.2, 451 = MEW 26.1, 135) So kann die Arbeit einer Schauerspielerin (= Dienstleisterin) im marxschen Sinne produktiv sein; die Arbeiter eines Schneiders aber unproduktiv:
„Ein Schauspieler z.B., selbst ein Clown, ist hiernach ein produktiver Arbeiter, wenn er im Dienst eines Kapitalisten arbeitet […], dem er mehr Arbeit zurückgibt, als er in der Form des Salairs von ihm erhält, während ein Flickschneider, der zu dem Kapitalisten ins Haus kommt und ihm seine Hosen flickt, ihm einen bloßen Gebrauchswert schafft, ein unproduktiver Arbeiter ist. Die Arbeit des erstren tauscht sich gegen Kapital aus, die des zweiten gegen Revenue. Die erstre schafft einen Mehrwert; in der zweiten verzehrt sich eine Revenue. […] Ein Schriftsteller ist ein produktiver Arbeiter, nicht insofern er Ideen produziert, sondern insofern er den Buchhändler bereichert, der den Verlag seiner Schriften betreibt, oder sofern er der Lohnarbeiter eines Kapitalisten ist.“ (ebd., MEGA II.3.2, 443, 445 ≈ MEW 26.1, 127, 128).
Ebenso im Falle eines Kochs oder eine Köchin:
„die Köche und waiters in einem öffentlichen5 Hotel sind produktive Arbeiter, sofern ihre Arbeit sich in Kapital für den Hotelbesitzer verwandelt. Dieselben Personen sind unproduktive Arbeiter als menial servants, insofern ich in ihrem Dienst nicht Kapital mache, sondern Revenue verausgabe.“ (ebd., 445 bzw. 129).6
An einer Stelle scheint dies auch Seppmann wenigstens ansatzweise zur Kenntnis zu nehmen: „Gerade auch wegen vieler Überschneidungen zwischen den ‚neuen’ und ‚alten’ Anforderungsprofilen würde ein hermetischer Begriff von Industriearbeit (und dementsprechend der Arbeiterklasse) den gewandelten Formen kapitalistischer Mehrwertproduktion nicht gerecht werden.“ Nur zieht er keine strategischen Konsequenzen daraus.
Wenn wir auf die Bedeutung bestimmter Arbeiten für die Mehrwertproduktion abstellen, dann müssen wir nicht auf den stofflichen Charakter der jeweiligen Arbeiten abstellen, sondern auf die Frage, ob diese Arbeit unmittelbar für EndverbraucherInnen geleistet wird oder für ein Unternehmen, das die Arbeit und Arbeitsprodukte weiterverkauft und dabei einen Mehrwert realisiert.
Auch mit diesem – weiten – marxschen Begriff von „produktiver“ Arbeit bleiben freilich noch weitgehend Eigentumslose und daher Lohnabhängige übrig, die nicht unter den Begriff der „produktiven Arbeit“ fallen, also auch die Mehrwertproduktion nicht mittels Streik unterbrechen können, die aber – bspw. als Staatsangestellte – dennoch kollektiv streiken und damit Druck ausüben oder – als private Hausangestellte – zwar Gebrauchs-, aber keine Tauschwerte (und daher auch keinen Mehrwert) schaffen und wegen der Vielzahl von unterschiedlichen Arbeitsstätten und VertragspartnerInnen sich ungleich schlechter zu kollektiven Streikmaßnahmen zusammenschließen können, aber dennoch in zeitgemäße Kampfformen zur Überwindung der Herrschaft – nicht des seppmannschen „Industriekapitalismus“, sondern – der Herrschaft der kapitalistischen Produktionsweise und damit von Lohnabhängigkeit einzubeziehen sind. Denn lohnabhängig sind die Lohnabhängigen, weil es – bei einigen Wenigen stark konzentrierten – Privatbesitz an den Produktionsmitteln gibt, und Lohnarbeit in der kapitalistischen Produktionsweise die einzige Möglichkeit des Einkommenserwerbs für Eigentumslose ist.
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„Klassenkampf – Kalter Kaffee oder aktuell wie nie?
Am 1. Mai war in Berlin und bundesweit die Parole „Klasse gegen Klasse“ oft auf Transparenten und Plakaten zu lesen. Der Klassenbegriff scheint innerhalb der linken Bewegung wieder stärker eine Rolle zu spielen. Die BRD als Klassengesellschaft zu bezeichnen wird allerdings im vorherrschenden öffentlichen Diskurs als veraltet und nicht mehr zutreffend angesehen.
Andere Begriffe wie Milieus oder Lebensstile kennzeichnen jedoch nur Erscheinungen, ohne die Abhängigkeit von Lohnarbeit ins Zentrum zu stellen. Insgesamt sind in der BRD 36 Millionen abhängig beschäftigt. Davon sind noch 30 Prozent im industriellen Sektor tätig.
Die Arbeiterklasse ist nicht verschwunden – sie ist jedoch in der Öffentlichkeit kaum mehr als organisierter gesellschaftlicher Faktor wahrnehmbar. Dabei ist der Klassenkampf auch in der BRD permanent im Gange. Allerdings in erster Linie als Klassenkampf von oben: Sozialabbau, niedrige Löhne, Erhöhung des Renteneintrittsalters, Bildungsabbau, der Ausbau des Repressionsapparates und vieles mehr. Staat und Kapital führen einen Angriff auf die Lohnabhängigen nach dem nächsten durch. Eine entschlossene und kämpferische breite Bewegung dagegen ist jedoch noch nicht entstanden. Doch es gibt auch in einigen Bereichen Gegenwehr der Lohnabhängigen, wie zum Beispiel der Streik der Lokführer oder der Charité-Beschäftigten in Berlin. Insgesamt sind klassenkämpferische KollegInnen am Arbeitsplatz jedoch in der Minderheit, Vereinzelung und Passivität überwiegen. Die linke Bewegung hat wenn es um das Thema Arbeitskämpfe geht oft wenig Interesse. Es fehlen die Kontakte zu den Beschäftigten und die eigene Lohnarbeit oder Erwerbslosigkeit wird häufig nicht als Kampffeld betrachtet. Deshalb bleibt es oft bei der rein theoretischen Beschäftigung mit der Arbeiterklasse in marxistischen Seminaren. Um den Klassenkampf von unten zu stärken bedarf es aber auch einer gemeinsamen Praxis von Beschäftigen, SchülerInnen, Studierenden und Erwerbslosen im Betrieb, im Stadtteil und natürlich auf der Straße.
Bei der Veranstaltung werden der marxistische Soziologe Werner Seppmann, Autor des Buches: ‚Die verleugnete Klasse’ und Willi Hajek, linker Basisaktivist und Autor aus Berlin, unter anderem folgende Fragen diskutieren: Was ist heute unter Arbeiterklasse konkret zu verstehen? Was ist die Ursache für die mangelnde Widerstandskraft der Arbeiterklasse gegen die Angriffe des Kapitals und wie kann das Klassenbewusstsein der Lohnabhängigen gestärkt werden? Welche Rolle spielt die Klasse der Lohnabhängigen bei der Überwindung des Kapitalismus? Wie kann eine klassenkämpferische Praxis heute aussehen? Welche Erfahrungen bei betrieblichen und gewerkschaftlichen Basiskämpfen gibt es?
Außerdem wird ein Vertreter des klassenkämpferischen Blockes die Initiative vorstellen und die Intentionen erläutern. Die Veranstaltung wird vom Roten Abend zusammen mit dem klassenkämpferischen Block organisiert.
Roter Abend: Mittwoch, 01. Juni 2011 ab 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.“(Quelle: http://interkomm.so36.net/archiv/roterabend.php) [zurück]
- Erst im letzten Zehntel seines Artikels legt Seppmann explizit offen, daß für ihn die Begriffe „Arbeiterklasse“ und „Klasse der Lohnabhängigen“ nicht synonym sind: „Es spricht vieles dafür, weiterhin [sic!, TaP] den Begriff ‚Arbeiterklasse’ für die Beschäftigten in den industriellen Kernbereichen zu reservieren.“ Damit legt Seppmann seiner – seinem Anspruch nach vermutlich marxistischen – politischen Strategie einen Begriff von „Arbeiterklasse“ zugrunde, der nichts mit der Marxschen Analyse der kapitalistischen Produktionsweise zu tun hat.
Industrielle Produktion – und damit IndustriearbeiterInnen – wird es sicherlich, wenn auch mit erheblichen Veränderungen unter ergonomischen Gesichtspunkten auch in einer kommunistischen Gesellschaft (sofern es sie denn überhaupt geben wird) geben – nur eine Klasse von Lohnabhängigen wird es dann nicht mehr geben, und die Arbeitskraft wird keine Ware mehr sein. An die Stelle von Warentausch tritt die politische Verteilung (demokratische Planung) von Arbeit und Produkten. [zurück] - Eine ernsthafte Kritik – statt Feindbild-bashing – würde freilich voraussetzen, diese drei Richtungen in ihrer jeweiligen Spezifik zur Kenntnis zu nehmen, darzustellen und ggf. widerlegen statt alles mit allem zu vermengen. [zurück]
- Beim vergangenen Roten Abend wies Felicita Peuschling darauf hin. In einem früheren Artikel schrieb sie entsprechend: „Dort [bei Marx] ist produktive Arbeit eine vorwiegend relationale Bestimmung. D.h. sie definiert nicht die Materialität oder Beschaffenheit des Produktes […]. Entscheidend ist für Marx, dass die Arbeit für das Kapital als Lohnarbeit geleistet wird.“ (Hv. d. TaP).
Etwas unscharf ist allerdings, wenn sie im Anschluß daran schreibt: „Die [im vorgenannten Sinne, TaP] durchaus kritische Kategorie der ‚produktiven Arbeit’ macht […] die meisten familiären Tätigkeiten, meist traditionelle Frauenarbeiten, die der Reproduktion der Ware Arbeitskraft dienen, unsichtbar, insofern sie nicht wertförmig geleistet werden.“
Unscharf ist diese Kritik aus folgendem Grund: Daß der Marxismus insoweit über zwei unterschiedliche Begriffe verfügt – „Reproduktion der Ware Arbeitskraft“ und „produktive Arbeit“ – macht das Phänomen, das unter dem ersten Begriff gedacht wird, ja nicht „unsichtbar“, sondern unterscheidet es nur – und zwar aus triftigen Gründen – von dem Phänomen, das unter dem zweiten Begriff gedacht wird.
In dieser Unterscheidung liegt als solche auch keine analytische Vernachlässigung oder politische Abwertung des Bereichs der unproduktiven Arbeit. (Obwohl auch Staatsangestellte, sofern sie nicht für Staatsunternehmern, die ihre Produkte als Waren anbieten, arbeiten, unproduktive Arbeit leisten, verfügt der Marxismus zumindest über beachtliche Ansätze einer Staatstheorie und betont – im Gegensatz zu Seppmanns Streikfixierung – die Wichtigkeit der Frage der Staatsmacht für einen revolutionären Prozeß.)
Zutreffend ist allerdings, daß der Marxismus nicht in der Lage ist (und auch nicht besonders interessiert daran ist), zu erklären, warum diese Reproduktionsarbeit vor allem Frauenarbeit ist. Aber – wie neulich schon geschrieben –: „Im Gegensatz zur Neigung von Anti-Marxistinnen vom Marxismus zu erwarten (und den Marxismus wegen Verfehlung dieser Erwartung zu verwerfen) und von MarxistInnen zu beanspruchen, daß der Marxismus alle Fragen (jedenfalls auf gesellschaftsanalytischem Gebiet) beantworten könne, sollte die begrenzte Reichweite des Marxismus“ – und damit die Notwendigkeit bspw. von feministischen Gesellschaftsanalysen – „anerkannt werden.“. [zurück] - „Öffentlich“ hier im Unterschied zu Privathaushalt; nicht (unbedingt) im Sinne von „in staatlichem Eigentum befindlich“. [zurück]
- Die – sagen wir – ‚qualitative’ oder in diesem Sinne ‚absolute’ Unterscheidung zwischen produktiver und unproduktiver Arbeit ist also von der in dem Sinne ‚quantitativen’ oder ‚relativen’ Frage nach der Produktivität von Arbeit zu unterscheiden. Unumstrittenermaßen ist die als Hausangestellte arbeitende Schneiderin, die in einer bestimmten Zeit 10 Hosen näht, produktiver als ein hausangestellter Schneider, der in der gleichen Zeit nur 8 Hosen produziert – obwohl beide im Sinne der erstgenannten Unterscheidung „unproduktive“ Arbeit leisten. Die Unterscheidung zwischen produktiver und unproduktiver Arbeit bezieht sich also nicht auf die Herstellung von Gebrauchswerten, sondern auf den Beitrag dieser Arbeit zum Prozeß der Kapitalakkumulation.
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