Heute (5.5.11; 17 h): queere Globalisierung & imperialen Begehrens

Offi­zi­elle Ver­an­stal­tungs­an­kün­di­gung mit nach­fol­gen­den Anmer­kun­gen von mir sowie einem Ver­an­stal­tungs­be­richt als Kom­men­tar:

Don­ners­tag 5. Mai 2011 im Audi­max der ASH Ber­lin; “Queer-​​Globalization”

Queer-​​Globalization

Zum Thema spre­chen und dis­ku­tie­ren María do Mar Cas­tro Varela und Jen­ni­fer Pet­zen.

Mode­ra­tion: Koray Yilmaz-​​Günay

Eine bilin­guale Ver­an­stal­tung: Deutsch-​​Englisch.

María do Mar Cas­tro Varela
Impe­ria­les Begeh­ren und das Ver­spre­chen trans­na­tio­na­ler Bünd­nisse

„… who is made to remain silent wit­hin his local eco­nomy in order to be appro­pria­tely con­su­med“ (M. Jac­qui Alex­an­der)
Wie könnte eine queere glo­bal­kri­ti­sche Inter­ven­tion aus­se­hen? Und was tun mit der Not­wen­dig­keit trans­na­tio­na­ler quee­rer Bünd­nisse und ihrer schein­ba­ren Unmög­lich­keit? Der Input wird sich mit der Frage einer quee­ren Glo­ba­li­sie­rung aus­ein­an­der­set­zen, die sowohl im Sinne eines impe­ria­len Begeh­rens als auch einer mög­li­chen Wider­stands­stra­te­gie gegen national-​​staatliche Ver­ein­nah­mung der LGB­TIQ Com­mu­nity gedacht wer­den kann. Auf­ge­zeigt wer­den die Span­nun­gen und Wider­sprü­che, die sich aus die­ser Gleich­zei­tig­keit erge­ben.

Jen­ni­fer Pet­zen
Queer (Racist) Trou­ble: Ber­lin is Burning

In my part of the talk I would like to address some recent deve­lop­ments in queer trans­na­tio­nal activism, where the collec­tive labor of queers of color and their allies over the last ten years have been par­ti­cu­larly import­ant in cri­ti­quing the poli­tics of Euro­pean gay and les­bian (1) orga­niza­ti­ons with lob­by­ing and/​or broad rep­re­sen­ta­tive claims. This cri­ti­que does not only include the reac­tio­nary ten­den­cies in main­stream LGBT poli­tics against which But­ler was pro­tes­ting but also focu­ses on more white-​​dominated pro­gres­sive groups that seem unable to suc­cess­fully engage with anti -racist and queer and trans of color cri­ti­ques.
(1) I use the term “gay and les­bian” as a way to describe a single-​​issue sexual eman­ci­patory poli­tics, whe­ther pro­gres­sive or other, and which is also based on a moder­nist con­cep­tion of homo­se­xual iden­tity. Often orga­niza­ti­ons that claim to rep­re­sent LGBT per­sons are domi­na­ted by middle class gay men of a majo­ri­ta­rian eth­ni­city that is struc­tu­rally pri­vi­le­ged in eco­no­mic, poli­ti­cal and social life.

Referent_​innen:
Prof. Dr. María do Mar Cas­tro Varela ist Pro­fes­so­rin der Alice-​​Salomon-​​Hochschule mit den Schwer­punkt Gen­der und Queer Stu­dies.
Aktu­elle Publi­ka­tion: Hege­mony and Hete­ro­nor­ma­ti­vity. Revi­sit­ing ‘The Poli­ti­cal’ in Queer Poli­tics (Ash­gate, 2011 – gemein­sam mit Nikita Dha­wan und Antke Engel).
Dr. Jen­ni­fer Pet­zen ist Lehr­be­auf­tragte an der Alice Salo­mon Hoch­schule, wo sie „Intro­duc­tion to Gen­der and Queer Stu­dies“ unter­rich­tet. Der Titel ihrer Dok­tor­ar­beit ist Gen­der Poli­tics in the New Europe: the Civi­li­sing of Mus­lim Sexua­li­ties.
Koray Yilmaz-​​Günay ist seit 1.4. Refe­rent bei der Rosa-​​Luxemburg-​​Stiftung in Ber­lin. Davor war er jah­re­lang Akti­vist und Publi­zist zu den The­men Anti­ras­sis­mus, Geschlech­ter­ge­rech­tig­keit, Homo­pho­bie und Dis­kri­mi­nie­rung all­ge­mein.

17 Uhr im Audi­max der ASH

Spra­che: Deutsch/​Englisch
Lan­guage: German/​English

(Quelle: http://​quee​r​in​be​we​gung​.blog​sport​.eu/​e​i​n​e​-​s​e​i​t​e​/​5​-​m​a​i​-​2​0​1​1​-​i​m​-​a​u​d​i​m​a​x​-​d​e​r​-ash/; google-​​maps; Ver­kehrs­ver­bin­dun­gen bis U Hel­lers­dorf (direkt neben der ASH): U-​​Bahn: U5 – Bus: X54, 195 – Tram: M6, 18)

Anmer­kun­gen:

[Die fol­gen­den Anmer­kun­gen als .pdf-Datei.]

Ich weiß logi­scher­weise nicht, in wel­che Rich­tung die Refe­ren­tin­nen die in dem Ankün­di­gungs­text ange­deu­te­ten The­sen wei­ter­füh­ren wer­den. Mir selbst erschiene aller­dings fol­gende Wei­ter­füh­rung und Zuspit­zung ange­bracht:

queere Glo­ba­li­sie­rung & impe­ria­len Begeh­rens

„Der Input wird sich mit der Frage einer quee­ren Glo­ba­li­sie­rung aus­ein­an­der­set­zen, die sowohl im Sinne eines impe­ria­len Begeh­rens als auch einer mög­li­chen Wider­stands­stra­te­gie gegen national-​​staatliche Ver­ein­nah­mung der LGB­TIQ Com­mu­nity gedacht wer­den kann.“
Mir scheint: Ten­denz oder Mög­lich­keit 1 („impe­ria­les Begeh­ren“) ist die selbst in der links­ra­di­ka­len queer-Szene domi­nie­rende (und viel­leicht domi­niert sie dort sogar noch mehr als im queeren main­stream, der immer­hin auch ‚innen­po­li­ti­sche’ Lob­by­po­li­tik betreibt).
Der/​die Ber­li­ner queer Akti­vis­tIn von heute weiß bes­tens über Schwulen-​​ und Lesben-​​Verfolgung in Zim­babwe, Hon­du­ras und im Iran Bescheid; kennt die Rou­ten der CDS in Buda­pest, Bel­grad, War­schau und Mos­kau und wagt dort viel­leicht sogar zusam­men mit schwu­len main­stream-Poli­ti­kern die Kon­fron­ta­tion mit der Poli­zei und mili­tan­ten Homo­pho­ben. Zu den hie­si­gen sexu­el­len und geschlecht­li­chen Ver­hält­nis­sen (auf andere Poli­tik­fel­der komme ich noch zu spre­chen) hat der/​die Ber­li­ner queer dage­gen nichts zu sagen – außer viel­leicht noch unter dem Gesichts­punkt des Trans­se­xu­el­len­ge­set­zes und der Zwangs-​​OPs an Inter­se­xu­el­len.
Nach dem queeren Szene-​​Weltbild scheint es – jeden­falls nach dem Auf­ruf für den letzt­jäh­ri­gen Ber­li­ner trans­ge­nia­len CSD und den Auf­ru­fen für die Vor­jahre1 zu urtei­len – für Schwule und Les­ben (als Schwule und Les­ben), die nicht trans-​​ oder inter­se­xu­ell sind, für Frauen gar (als Frauen), die keine Les­ben sind, an den „deut­schen Zustän­den“ (S. 380) nicht viel aus­zu­set­zen zu geben.
Für hier hagelt es Gewaltfreiheits-​​Postulate mit einer Pene­tranz, die es mit der der grü­nen Real­po­li­ti­ke­rIn­nen in deren vor-​​bellizistischer Zeit pro­blem­los auf­neh­men kann: „Wir wen­den uns gegen jede Form von sexu­el­ler, psy­chi­scher und kör­per­li­cher Gewalt!“ (meine Hv.). Diese Ansage aus dem schon erwähn­ten tCSD-​​Aufruf 2010 ist der pau­schale Ver­zicht auf Gegen­ge­walt; ist die lamen­tie­rende Unter­wer­fung unter dem sta­tus quo, des­sen Gewalt­sam­keit bloß beklagt wird.
Steckt nicht in die­ser Ungleich­ver­tei­lung der ana­ly­ti­schen und poli­ti­schen Auf­merk­sam­keit in Sachen Sexual-​​ und Geschlech­ter­po­li­tik nicht auch ein „impe­ria­les Begeh­ren“? Näm­lich das Begeh­ren die hie­si­gen durch eine ziem­lich rosa-​​rote Brille gese­he­nen sexu­el­len und geschlecht­li­chen Ver­hält­nisse und das hie­sige Szene-​​Politik-​​Verständnis nach Mos­kau, War­schau, Buda­pest, Bel­grad, Zim­babwe, Hon­du­ras und in den Iran zu expor­tie­ren – natür­lich lie­ber in auto­no­mer Eigen­in­itia­tive als mit­tels Bun­des­wehr; aber eben doch zu expor­tie­ren?
Und von ‚Export’ (und nicht von der bean­spruch­ten „Soli­da­ri­tät“) ist jeden­falls dann zu spre­chen, wenn die queeren und ande­ren Akteu­rIn­nen in der glo­ba­len Peri­phe­rie und Semi-​​Peripherie aus­schließ­lich als dort „Ver­folgte“ (noch ein­mal tCSD-​​Aufruf 2010), denen hier „Schutz“ (jeden­falls vor Homo­pho­bie) zu bie­ten ist, wahr­ge­nom­men wer­den. Ist das nicht der links­ra­di­kale Bei­trag zur herr­schen­den Pra­xis poli­ti­sche Par­ti­zi­pa­tion durch Cari­tas zu erset­zen (Hito Steyerl)?

single-​​issue sexual poli­tics und queer als ver­meint­li­che Alter­na­tive dazu

I use the term ‘gay and les­bian’ as a way to describe a single-​​issue sexual eman­ci­patory poli­tics, whe­ther pro­gres­sive or other, and which is also based on a moder­nist con­cep­tion of homo­se­xual iden­tity.“
Der Kri­tik an single-​​issue sexual eman­ci­patory poli­tics würde ich zustim­men – nur scheint mir nahezu alles davon abzu­hän­gen, wel­che Alter­na­tive dem ent­ge­gen­ge­setzt wird und wel­che Rolle dabei das Wort queer spielt.
In der „pro­gres­sive“ (deut­li­cher: auto­no­men, links­ra­di­ka­len) queer Szene wird queer als Gegen­be­griff zu single-​​issue sexual eman­ci­patory poli­tics ver­wen­det. Ber­li­ner „pro­gres­sivequeers haben näm­lich durch­aus etwas an den „deut­schen Zustän­den“ zu kri­ti­sie­ren: an der Bun­des­wehr, an der Mie­ten­po­li­tik, an der Sozi­al­po­li­tik, sogar am Ras­sis­mus – jeden­falls wie­der am tCSD-​​Aufruf 2010 gemes­sen –; nur eben fast nichts an den hie­si­gen sexu­el­len und geschlecht­li­chen Ver­hält­nis­sen.
Das hat einen dop­pelt pro­ble­ma­ti­schen Effekt:

1. Auf dem ori­gi­nä­ren Feld von queer poli­tics (die Aneig­nung des Begriffs und die Ent­wick­lung ent­spre­chen­der Poli­tik­for­men erfolgte in den USA bekannt­lich im Kon­text der AIDS-​​Krise und den daran anknüp­fen­den Ausgrenzungs-​​ und Dis­kri­mi­nie­rungs­er­fah­run­gen) hatpro­gres­sive“ (deut­li­cher: auto­nome, links­ra­di­kale) queer Poli­tik dem quee­ren main­stream über­haupt nichts ent­ge­gen­zu­set­zen. Die Radi­ka­li­tät des tCSD im letz­ten Jahre war voll­stän­dig eine ‚gelie­hene’ – ‚gelie­hen’ durch Über­nahme eig­ner Paro­len des hetero/​a/​normativen Teils auto­no­men Szene gegen Gen­tri­fi­zie­rung, Mili­ta­ris­mus und andere jewei­lige Mode-​​Themen.2

2. Wenn also „queer“ in die­sem „pro­gres­sive“ (deut­li­cher: auto­no­men, links­ra­di­ka­len) Sinne fast gar nichts zum Feld der Sexual-​​ und Geschlech­ter­po­li­tik zu sagen hat, dann ist queer in die­sem Dis­kurs ein Ersatz­wort für „auto­nom“, „links­ra­di­kal“ oder „revo­lu­tio­när“. Und spä­tes­tens bei dem letz­ten Wort wird deut­lich, worum es bei „queer“ geht: „revo­lu­tio­när“ will auch in der „pro­gres­sivequeer-Szene kei­neR ‚sein’ (genauso wenig wie beim main­stream-CSD); und eine revo­lu­tio­näre Pra­xis ent­wi­ckeln schon gar. Selbst die Wör­ter „auto­nom“ und „links­ra­di­kal“ wer­den – wie­derum an den tCSD-​​Aufrufen gemes­sen – gemie­den.

queer“ im Sinne die­ser „pro­gres­sivescene in Ber­lin zeich­net sich also nicht durch eine – gegen­über dem schwulles­bi­schen main­stream – grö­ßere Radi­ka­li­tät auf sexualitäts-​​ und geschlech­ter­po­li­ti­schem Felde, schon gar nicht durch mehr Femi­nis­mus aus, son­dern ist ein­fach eine soft-​​Variante links­ra­di­ka­ler Poli­tik: Glit­ter statt Steine; Sekt statt Bier. „Kein Alk auf Demos“ – das ist vori­ges Jahr­tau­send.

Und wo bleibt das Posi­tive?

Ich würde dage­gen genau die gegen­tei­lige (Begriffs)strategie vor­schla­gen wol­len: näm­lich queer gerade auf sexual-​​ und geschlech­ter­po­li­ti­schem Felde revo­lu­tio­när zu pro­fi­lie­ren; und dann müß­ten aller­dings dazu noch andere revo­lu­tio­näre Teilbereichs-​​Politiken hin­zu­kom­men. Dies würde frei­lich vor­aus­set­zen, über einen Begriff revo­lu­tio­nä­rer Poli­tik zu ver­fü­gen, von dem aus diese Teilbereichs-​​Politiken ent­wi­ckelt wer­den könn­ten – statt bestimmte Poli­tikfel­der (Flücht­lings­po­li­tik, gen­tri­fi­ca­tion etc.) zu claimen, um damit die – trotz allem queer-post­mo­der­nem Getue – moder­nist iden­tity bestimm­ter Sze­nen zu sta­bi­li­sie­ren.
An nichts fehlt es „pro­gres­si­ver“ Poli­tik seit 1989 aber mehr als an einem sol­chen Begriff revo­lu­tio­nä­rer Poli­tik. Aller­dings gibt es his­to­ri­sche Über­le­gun­gen und Erfah­run­gen, an die ange­knüpft wer­den könnte.

  1. Im Auf­ruf 2010 gab es die Wör­ter „femi­nis­tisch“ und „Femi­nis­mus“ sowie „Sexis­mus“ und „sexis­tisch“ gar nicht, und „geschlecht“ kam aus­schließ­lich in Form des zusam­men­ge­setz­ten Aus­drucks „zwei­ge­schlecht­li­che hete­ro­nor­ma­tive Welt“ vor. Im Auf­ruf für 2009 gab es immer­hin den Satz: „Bes­ten­falls wer­den sie gnä­dig ‚tole­riert’ oder ‚akzep­tiert’, […]. Das ver­deckt nichts von der ras­sis­ti­schen, homo­pho­ben, trans­pho­ben, frau­en­feind­li­chen Gewalt, der Aus­gren­zung von nicht-‚schönen’, nicht-​​jungen, nicht-​​reichen, nicht-​​weißen, behin­der­ten, poli­tisch unbe­que­men Men­schen, die in die­ser Gesell­schaft – und lei­der auch inner­halb unse­rer Sze­nen – All­tag ist.“ Aber auch die­ser Auf­ruf war im übri­gen ein welt­po­li­ti­scher Rund­um­schlag (zu Bil­dung, Wohn­raum, IWF usw.) ohne geschlechts-​​ und sexua­li­täts­po­li­ti­scher Ver­or­tung die­ser The­men.
    Für 2008 scheint es kei­nen rich­ti­gen Demo-​​Aufruf gege­ben zu haben (jeden­falls ist er online nicht doku­men­tiert), son­dern nur eine kurze Ein­la­dung zur Betei­li­gung. Auch dort waren homo­phobe und sexis­ti­sche Überg­riffe nur Bestand­teil einer län­ge­ren Auf­zäh­lung: „gegen Ver­trei­bung, gegen Dis­kri­mi­nie­rung, gegen Kom­merz­scheiße. The­ma­ti­siert wer­den sol­len unter ande­rem homo­phobe, trans­phobe und sexis­ti­sche Überg­riffe in Neu­kölln und Xberg einer­seits, ande­rer­seits Gen­tri­fi­ca­tion im Neu­köll­ner Reu­ter­kiez.“ Der Auf­ruf 2007 war ein völ­lig sub­jek­ti­vis­ti­sches „Wir haben kei­nen Bock auf…“-Auskotzen; „sexis­tisch orga­ni­sierte homo-​​ und trans­phobe Gesell­schaft“ war ein Punkt unter vie­len, aber kein Begriff, der die Ana­lyse der gesell­schaft­li­chen und poli­ti­schen Situa­tion struk­tu­riert hätte. Auch der für 2006 doku­men­tierte Text war eher eine Ein­la­dung als ein Demo-​​Aufruf. Inhalt­lich war er etwas ana­ly­ti­scher und struk­tu­rier­ter als die spä­te­ren. Er wurde von der Männer-​​Fußball-​​WM als aktu­el­lem Ereig­nis mehr oder min­der zusam­men­ge­hal­ten, und an ihr wur­den ver­schie­dene Kri­tik­punkt fest­ge­macht: „Wir ver­ste­hen uns bewusst als Kon­tra­punkt zur WM, grö­len­den Män­ner­hor­den und Natio­na­lis­mus.“ und „RAS­SIS­MUS ist eine gesell­schaft­li­che Struk­tur wie der SEXIS­MUS, mit dem wir wäh­rend der WM zuge­schüt­tet wer­den“.
    Zusam­men­fas­send läßt sich sagen: In den fünf Jah­ren von 2006 bis 2010 kam kein ein­zi­ges Mal in den Auf­ru­fen die Wör­ter „Patri­ar­chat“, „patri­ar­chal“, „Femi­nis­mus“ und „femi­nis­tisch“ sowie „Geschlech­ter­ver­hält­nis“ vor; „sexis­tisch“ und „homo­phob“, wenn über­haupt, nur als ein­zelne Auf­zäh­lungs­punkte unter vie­len, aber nicht als zen­trale Objekte queerer Gesell­schafts­ana­lyse und queeren Wider­stan­des.
    Die Auf­rufe über­nah­men die auch im hetero/​a/​normativen Teil der auto­no­men Szene übli­chen The­men und häng­ten bes­ten­falls, als Betroffenheits-​​Anliegen, einen Satz Homophobie-​​ und Sexismus-​​Kritik dran. Die gesell­schaft­li­chen Ver­hält­nisse als Ganze wurde aber nicht unter die­sem Fokus ana­ly­siert und folg­lich auch nicht von dort aus eine poli­ti­sche Stra­te­gie ent­wi­ckelt. [zurück]
  2. Siehe noch ein­mal Fuß­note 1 zu den Auf­ru­fen der letz­ten Jahre. [zurück]
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2 Antworten auf „Heute (5.5.11; 17 h): queere Globalisierung & imperialen Begehrens“


  1. 1 TaP 06. Mai 2011 um 17:54 Uhr

    Bericht zur Veranstaltung

    Ich fand die Vorträge interessant und war auch mit vielem inhaltlich einverstanden; fand aber auch, daß die beiden Referentinnen die „heißen Eisen“, die sie sich als Themen vorgenommen hatten, durchaus noch etwas entschlossener hätten anpacken können.

    I.

    María do Mar Castro Varela lief leider die Zeitplanung für ihren Vortrag aus dem Ruder. Als der Moderator sie darauf hinwies, daß ihr noch 5 Minuten verblieben, sagte sie, daß sie gerade erst mit dem ersten Drittel ihres Vortrages durch sei. Dieses erste Drittel war eine kursorische Einführung in Globalisierungs- und Postkolonialismus-Theorien.
    Zu dem eigentlich angekündigten Thema kam sie dadurch kaum: „Und was tun mit der Notwendigkeit transnationaler queerer Bündnisse und ihrer scheinbaren Unmöglichkeit? Der Input wird sich mit der Frage einer queeren Globalisierung auseinandersetzen, die sowohl im Sinne eines imperialen Begehrens als auch einer möglichen Widerstandsstrategie gegen national-staatliche Vereinnahmung der LGBTIQ Community gedacht werden kann.“
    Das einzige, was sie zum Thema „imperiales Begehren“ in queer Kontexten in den verbleibenden 5 Minuten noch etwas genauer ausführte, war eine Kritik an exotisierenden und rassifizierenden Zuschreibungen in schwullesbischen Reiseführern. Das fand ich – im Sinne des in der Vortragsankündigung angeführten Zitates von M. Jacqui Alexander: ‚… who is made to remain silent within his local economy in order to be appropriately consumed’ – plausibel. Allerdings würde ich „Tourismus“ nicht gerade als einen Unterfall von (politischen) „Bündnissen“ ansehen.
    Darüber hinaus wies sie darauf hin, daß ein derartiges „imperiales Begehren“ auch bei dem Engagement für weltweite Schwulen- und Lesben-Rechte eine Rolle spielen kann. Dies würde nun für mein Begriffsverständnis eher unter „Bündnisse“ fallen, wurde aber von der Referentin – wahrscheinlich aus besagten Zeitgründen, aber leider auch auf Nachfrage in der anschließenden Diskussion – nicht genauer ausgeführt.

    II.

    Jennifer Petzen referierte über drei Beispiele (eine Konferenz über Intersektionalität, eine Tagung von Ökofeministinnen und ein ganz aktuelles Beispiel: ein Vorbereitungstreffen für den diesjährigen tCSD – wohl gemerkt: tCSD, nicht CSD), wo sie „Rassismus“ in queeren Kontexten ausmachte. Der Vortrag hinterließ bei mir ein etwas schales Gefühl: „Rassismus“ in dieser Weise anhand von konkreten Beispiele in einem mündlichen Vortrag vor Leuten, die diese Beispiele überwiegend nicht miterlebt haben, darzustellen, muß – wie mir scheint – zwangsläufig Lücken in der Beweisführung aufweisen (es fehlen Kontextinformationen, und es können selbst die gegebenen beim bloße Zuhören nicht alle aufgenommen werden; theoretische Positionen lassen sich dagegen weitgehend ohne derartiges Zusatzwissen verstehen und im Bedarfsfalle kritisieren):
    So hat bspw. die von Jennifer Petzen vorgebracht generelle Behauptung, es gebe eine Tendenz schwarzen Wissenschaftlerinnen empirische Forschung zuzuweisen, während weiße Wissenschaftlerinnen für sich die theoretische Synthese beanspruchten, vorderhand eine gewisse Plausibilität. (Um als Wahrheit anerkannt zu werden, müßte allerdings auch diese Behauptung mittels einer repräsentativen Untersuchung von Konferenzprogrammen, Zeitschriften- und Buchveröffentlichungen bewiesen werden müßte, und zu untersuchen wäre ggf. auch, inwiefern sich vielleicht weiße und schwarze Wissenschaftlerinnen an der Reproduktion dieser Arbeitsteilung beteiligen). Aus der allgemeinen Hypothese folgt aber noch nicht (und zwar selbst dann nicht, wenn sie bewiesen wäre), daß jede Tagung, bei der eine Schwarze über Empirie und eine Weiße über Theorie referiert, „rassistisch“ ist oder die Veranstalterinnen (subjektiv) Rassistinnen sind. Diese feinen, aber wichtigen Unterschiede müßten m.E. genauer beachtet werden (wenn das Funktionieren der rassistischen gesellschaftlichen Struktur analysiert und wirksame Kritikstrategien entwickelt werden sollen), als dies in dem Vortrag der Fall war oder ich es – in dem auf Englisch gehaltenen Vortrag – verstanden habe.
    Was leider auch in dem Vortrag etwas kurz kam, war dieser Aspekt der Vortragsankündigung: „This critique does not only include the reactionary tendencies in mainstream LGBT politics against which Butler was protesting but also focuses on more white-dominated progressive groups that seem unable to successfully engage with anti -racist and queer and trans of color critiques.“
    Zum einen hätte ich gerne eine genauere Erläuterung der Charakterisierung des von Butler im vergangenen Jahr beim Berliner CSD als rassistisch kritisierten Spektrums als „reactionary tendencies“ gehört. Mich überzeugt diese Charakterisierung nämlich nicht so richtig. Zu einem ganz erheblich Teil dürfte es sich nämlich um ein realo-grünes, linksliberales, allenfalls noch neoliberal-modernistisches CDU-Spektrum handeln. Das macht zwar deren Positionen nicht besser, aber unterstreicht das Problem: Rassismus ist nämlich nicht nur etwas, was in den „reaktionären“ Teilen der Gesellschaft existiert.
    Komplementär dazu verhält es sich mit dem Ausdruck „more […] progressive groups“ und den drei von Jennifer Petzen behandelten Beispielen: Der transgeniale CSD, Petzens drittes Beispiel, ist als politischer Akteur mehr oder minder bekannt; in welchem politischen Spektrum dagegen die beiden anderen Beispiele (Tagungen) einzuordnen sind, wurde dagegen nicht vollständig klar.
    Zu dem tCSD-Beispiel berichtete Petzen, daß bei dem vergangenen Vorbereitungstreffen von einer Person vorgeschlagen wurde, die diesjährige Route an einem Flüchtlingsheim vorbeizuführen, und daß diese Person auf Nachfrage nach der politischen Idee hinter dem Vorschlag, ins Schwimmen geriet und sich auf Floskeln wie „kennenlernen“, „Austausch“ usw. zurückzog. (Ich war auch bei dem Treffen und ebenfalls etwas erstaunt über die lavierende Antwort – zumal sich der tCSD ja nun im vergangenen Jahr groß als positive Alternative zum „rassistischen“ mainstream-CSD darzustellen versuchte –; aber was der Vollständigkeit halber auch gesagt werden muß: Andere Ideen zur Route wurden auch nicht besser begründet und diesbzgl. wurde nicht einmal nachgefragt und folglich auch nicht geantwortet, sodaß es allein schon deshalb an weiteren Gelegenheiten zum ‚Staunen’ fehlte…1). –
    In der Diskussion nach den Vorträgen erwähnte Jennifer Petzen als ein weiteres Beispiel, das wohl tatsächlich die „more […] progressive groups“ – also den Grenzbereich von noch nicht vollständig ngo-isierten sozialen Bewegungen und autonomer Szene – betrifft den exzessiven weißen deutschen Polittourismus (vom Sozialforum in Diyarbakir zum Grenz-Camp auf Lesbos zu den Anti-IWF-Mobilisierungen in Istanbul) und konkret Diskussionen über die Nutzung der sanitären Infrastrukturen des Grenz-Camps durch Flüchtlinge. Das wurde aber leider auch nur kurz angetippt. –

    III.

    Ich würde davon ausgehend zwei Themen für die weitere Diskussion vorschlagen wollen:

    1. Im Gegensatz zu vielen anderen Fehlentwicklungen ist die weit überwiegende Definition von linker Politik als Solidaritäts-Arbeit (sei es in Bezug auf Bewegungen und Gruppen im Trikont; sei es in Bezug auf Flüchtlinge und Migrantinnen hier) – und der daraus gezogene selbst-beweihräucherische moralische Mehrwert – nicht erst eine Fehlentwicklung der letzten 20 Jahre, sondern schon im Kontext von Frankfurter Schule- / ’68er-Mutmaßungen über die Stillegung des Klassenkampfes in den imperialistischen Metropolen aufgekommen (und im übrigen auch schon mehr als einmal und nicht nur von KommunistInnen kritisiert worden).
    Der Zusammenhang der gesellschaftlichen Widersprüche und Kämpfe wird nicht gesehen und nicht entwickelt, statt dessen die Position des selbstlosen Helfers / der selbstlosen Helferin eingenommen.

    2. Es dürfte wohl einer genauen historischen Untersuchung (anhand von Demo-Aufrufen, Presseerklärungen, Protokollen von Bündnis-Treffen, Zeitzeuginnen-Interviews usw.) wert sein, zu analysieren welchen – durchaus instrumentalistisch benutzten – Einsatz Flüchtlingspolitik und Rassismus(-Vorwürfe) in den Auseinandersetzungen zwischen institutioneller NGO-Politik und mehr oder minder autonomer Szene-Politik um den CSD schon in den 1990er Jahren darstellten. Im letzten Jahr war der tCSD – Dank der akademischen Autorität Judith Butlers – ja eindeutig auf der Seiten des moralisch ‚Guten’. Ich will aber mal die These wagen, daß Flüchtlingspolitik und Rassismus-Vorwürfe auch deshalb in diesen Auseinandersetzungen eine so große Rolle spielten, weil die ‚autonome’ Position argumentativ und organisatorisch keine Chance hatte, sich gegen die NGO-/Lobby-Position durchzusetzen. Und da lag es dann nahe (durchaus nicht als Lüge, sondern subjektiv ehrlich) auf den moralischen Joker Flüchtlingspolitik/Rassismus, die ja – aus dem bei Nr. 1 genannten Grund – in autonomer Politik ohnehin eine große Rolle spiel(t)en, zurückzugreifen.
    Damit will ich nun weder sagen, daß Flüchtlingspolitik und antirassistische Arbeit keine wichtigen Themen seien, noch daß nicht (vermutlich) autonome Politik jedenfalls als kleineres Übel der Lobby-Politik von LSVD & Co. vorzuziehen sei. Aber:
    ++ ein Problem mit der argumentativen Glaubwürdigkeit entsteht, wenn Flüchtlingspolitik und Rassismus benutzt werden, um anderweitige Argumentationslücken zu überbrücken
    ++ ein politisches Problem entsteht, es überhaupt keine politische Analyse und Strategie gibt, in deren Rahmen dann Flüchtlingspolitik und Rassismus den gebotenen wichtigen Stellenwert bekommen, sondern es bei der (deskriptiven) Auflistung und dem Beklagen von ‚Mißständen’ bleibt – wie es jedenfalls bei den online dokumentierten tCDS der letzten fünf Jahre weitgehend der Fall war.
    Es ist nämlich nicht unmittelbar einsichtig, aus welchem Grunde wer/welche gegen die ‚Diskriminierung’ von Schwulen und Lesben ist, auch gegen die ‚Diskriminierung’ von MigrantInnen und Flüchtlingen sein ‚muß’ (und umgekehrt genauso wenig!).2

    Dieser Zusammenhang stellt sich als analytisch und strategisch zwingender – und nicht nur moralisch postulierter – nämlich überhaupt erst her, wenn ein politisches Konzept existiert, das auf die Umwälzung der gesellschaftlichen Verhältnisse als Ganzes zielt (da um die Interdependenz deren einzelnen Elemente gewußt wird). – Im Rahmen einer Spiegelstrich-Aufzählung von ‚Mißständen’ ist dagegen letztlich beliebig, ob die Aufzählung nach dem dritten, fünften oder 25 ‚Mißstand’ beendet wird.

    1. 1 Ein anderes, in meinen Augen viel gravierenderes (da vermutlich theoretisch durchdachtes) Beispiel aus der gleichen Struktur erwähnte ich selbst in der Publikumsdiskussion nach den Vorträgen. Für die Mitglieder der tCSD-Vorbereitungsstruktur wird an diesem Wochenende ein workshop angeboten:

      WORKSHOP zu VORURTEILSBEWUSSTER/ GEWALTFREIER KOMMUNIKATION
      […]

      Der Workshop richtet sich v.a. an die Organisator_innen und Helfer_innen des Transgenialen CSD und beschäftigt sich mit folgenden Themen & Fragen:
      * Warum haben wir Vorurteile? Woher kommen diese? Und warum werden Vorurteile oft nicht als solche aufgedeckt, sondern als Fakten dargestellt?
      * Welche Vorurteile und Stereotype sind in meinem Alltag präsent?
      * Welche (gesellschaftlichen) Funktionen haben Vorurteile und Stereotypen?
      * Ist es möglich, vorurteilsfrei zu sein?
      * Wahrnehmung unserer eigenen Grenzen, Ängste & Aggressionen
      * Wie lassen sich Konflikte friedlich lösen? Was können wir in Gewaltsituationen tun?“ (aus der – im Original kaum längeren – Ankündigungs-mail)

      Ich hätte ja nun wirklich gedacht, daß die linke Diskussion – zumal bei Leuten, die im vergangenen Jahr den mainstream-CSD noch als „rassistisch“ kritisierten – über rassistische Strukturen und deren Reproduktion auch in der Linken längst über den psychologisierenden und individualisierenden Begriff der „Vorurteile“ hinaus ist; und daß in Zusammenhängen, die irgendeine Affinität (und sei es bloß als BündnispartnerInnen) zur autonomen Szene haben, nicht nur die Frage gestellt wird „Wie lassen sich Konflikte friedlich lösen?“, sondern auch die Fragen: „Ist es immer möglich und wünschenswert Konflikte ‚friedlich’ zu lösen?“ und: „Sind ‚Gewaltsituationen’ immer etwas, in das wir anscheinend irgendwie passiv hineingeraten und wo wir dann Orientierungsschwierigkeiten haben und dann erst fragen müssen was wir ‚in’ ihnen tun können?“, „Kann sich Widerstand auf das Dogma der ‚gewaltfreien Kommunikation’ festlegen lassen?“
      Zu dieser ganzen Fehlorientierung, die den Radikalitätsanspruch des tCSD weder analytisch noch strategisch ausweisen kann, sondern untergräbt und praktisch auf eine Differenz des kulturellen Ausdrucks (Schmuddel-look statt Schickimicki) und des besseren Wollens reduziert, paßt auch noch, daß bei besagtem tCSD-Treffen als Aufgabe der – nach den sexuellen Belästigungen des Vorjahres – für dieses Mal zu schaffenden awareness-Struktur „Deeskalation“ (!) genannt wurde. Deeskalation statt Parteilichkeit! – aber: ach wie radikal sind wir und was für eine Spießer-Organisation ist der LSVD, der nur in der Mitte der Gesellschaft ankommen will. [zurück]

    2. 2 „Eine Bewegung ist keine Partei mit gesamtgesellschaftlichen Anspruch. Was eine Bewegung von einer Partei (neben dem geringeren Organisierungsgrad) unterscheidet, ist gerade das, daß sie Betroffenheit (und nicht ein gesamtgesellschaftliches Programm) artikuliert.
      Der CSD – und auch der tCSD – ist eben keine revolutionäre 1. Mai-Demo und erstrecht keine FemAntiraKP. -
      Oder noch mal anders: Eine Kritik daran, wie der LBGT-mainstream auf seinem eigenen Feld Politik macht (Gleichberechtigungs- und Staatsorientierung; falsche Erklärung trans- und homophober Gewalt usw.), findet ich richtig und nachvollziehbar -
      aber vom LBGT-mainstream zu erwarten, er solle sich als LBGT-mainstream auch um alle anderen Macht- und Exklusionsmustern kritisch kümmern – das finde ich, geht an der Logik von Bewegungspolitik vorbei. —
      Was würde denn ein solcher Anspruch bspw. am Punkt der von Butler und den von ihr gelobten Gruppen angesprochenen Anti-Kriegspolitik heißen? Keine Bündnisse mehr mit LBGTs, die NATO-Kriege befürworten – egal für welches konkrete Anliegen das jeweilige Bündnis geschlossen werden soll?
      Oder kein Bündnisse mehr, keine gemeinsamen Veranstaltungen mehr, keine gemeinsame Unterschriftensammlung mehr usw. bspw. für die von Dir angesprochenen “Adoptionsrechte” und “Gleichstellung der Ehe mit der eingetragenen Lebenspartnerschaft” (oder Abschaffung der Ehe), wenn unsere BündnispartnerInnen nicht zugleich auch für Offene Grenzen und die Auflösung der Bundeswehr sind?!
      Es liegt doch einfach in der Logik von Bündnispolitik, daß Bündnisse je nach Ziel immer wieder neu zusammengesetzt werden.“ (http://maedchenmannschaft.net/judith-butler-und-die-schwul-lesbische-dekonstruktion/#comment-29418) [zurück]
  2. 2 TaP 12. März 2014 um 17:41 Uhr

    Sozusagen noch eine Fortsetzung zum hiesigen Artikel:

    Eine revolutionär-feministische Perspektive auf die „linksradikale, queerfeministische Perspektive“ (von Samstag) auf den 8. März

    https://linksunten.indymedia.org/de/node/108153

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