Probleme der Solidaritätsarbeit und der Rechtspolitik – oder: Warum guter Wille allein nicht reicht

Der Ham­burg Sen­der FSK hat am 09.03.2010 bei freie​-radios​.net unter der Über­schrift „Ana­ly­ti­sches zur Anti­re­pres­si­ons­be­we­gung“ ein Inter­view online gestellt, das ich am 28.08.2008 gege­ben hatte und Anfang Sep­tem­ber des glei­chen Jah­res gesen­det wer­den sollte. Anlaß der jet­zi­gen (Wieder-?)Veröffentlichung scheint zu sein, daß nun­mehr die schrift­li­che Urteils­be­grün­dung des Kam­mer­ge­richts Ber­lin gegen drei ver­meint­li­che Mit­glie­der der mili­tan­ten gruppe vor­liegt. Über die­ses Ver­fah­ren hin­aus beschäf­tigt sich das Inter­view auch all­ge­mei­ner mit lin­ken rechts­po­li­ti­schen For­de­run­gen, u.a. am Bei­spiel der For­de­rung nach Glo­ba­len Sozia­len Rech­ten (GSR), und den Schwie­rig­kei­ten einer ‚Über­set­zung‘ zwi­schen dem juris­ti­schen Dis­kurs und einem historisch-​​materialistischen oder poli­ti­schen Dis­kurs.

Beschrei­bung des Inter­views: http://​www​.freie​-radios​.net/​p​o​r​t​a​l​/​c​o​n​t​e​n​t​.​p​h​p​?​i​d​=​32946; down­load der Audio-​​Datei: http://​www​.freie​-radios​.net/​m​p​3​/​2​0​1​0​0​3​1​9​-​a​n​a​l​y​t​i​s​c​h​e​s​-​3​2​9​4​6.mp3.

Stel­lung­nah­men des Ein­stel­lungs­bünd­nis­ses zur schrift­li­chen Urteils­be­grün­dung: Schrift­li­ches Urteil liegt vor. Revi­si­ons­be­grün­dung wird ein­ge­reicht; Revi­sion ein­ge­reicht – Ber­li­ner Soli­da­ri­täts­gruppe for­dert neues, fai­res Ver­fah­ren.

Wei­tere Stel­lung­nah­men von mir zu dem mg-Ver­fah­ren:

Nach­trag zur „Schlacht von Ascu­lum …“ (zugleich Rez. – Teil II zu radi­kal Nr. 161) (09.08.2009)

Recht, Gesetz und Revo­lu­tion (05.11.2008)

Noch so ein Sieg und wir ver­lie­ren den Krieg. Die Schlacht von Ascu­lum und das Ber­li­ner mg-​​Verfahren (05.05.2008)

[Vom Staat kein Kopf strei­cheln für Brand­an­schläge erwar­ten. Oder: Über poli­ti­sche Impli­ka­tio­nen juris­ti­scher Argu­mente] (13.11.2007) (= das in dem jetzt [wieder-?]veröffentlichten Inter­view erwähnte erste FSK-​​Interview zu dem Thema)

Hat die Gene­ral­bun­des­an­wäl­tin ihr Amt ver­fehlt? [Offe­ner Brief an Peter Grot­tian] (24.08.2007)

Über­sicht des Ein­stel­lungs­bün­dis zu den ver­schie­de­nen Ver­fah­ren in Sachen mg: http://​ein​stel​lung​.so36​.net/​d​e​/​s​t​a​n​d​-​m​g​-​v​e​r​f​ahren.

Wei­tere Stel­lung­nah­men von mir zum Thema „Glo­bale Soziale Rechte“ (GSR):

Warum Glo­bale Soziale Rechte nicht anti­ka­pi­ta­lis­tisch sind, aber linke Poli­tik trotz­dem Rechts­for­de­run­gen braucht

Warum der ‚nega­tive‘ Freiheits-​​Begriff auch für Kom­mu­nis­tIn­nen wich­tig ist

Zum Ver­hält­nis von Rechts­WIS­SEN­SCHAFT und Rechts­PO­LI­TIK – aus Anlaß eines blog-​​Eintrages beim Beck-​​Verlag zum Thema „Min­dest­lohn“ -

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email
  • Digg
  • Google Bookmarks
  • LinkedIn
  • MisterWong
  • MisterWong.DE
  • PDF
  • Tumblr
  • Wikio
Wikio

0 Antworten auf „Probleme der Solidaritätsarbeit und der Rechtspolitik – oder: Warum guter Wille allein nicht reicht“


  1. Keine Kommentare

Antwort hinterlassen

XHTML: Du kannst diese Tags benutzen: <a href=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote> <code> <em> <i> <strike> <strong>


sieben − = fünf