Kann es eine Gleichheit verschiedener Geschlechter geben?

[Die­ser Text wurde ursprüng­lich am 13.10.2009 – zusam­men mit Aus­üh­run­gen zu ande­ren The­men – als Kom­men­tar beim Mäd­chen­blog ver­öf­fent­licht und für die hie­sige Wie­der­ver­öf­fent­li­chung leicht über­ar­bei­tet.
Für Repli­ken und meine Erwi­de­run­gen dar­auf siehe am Erst­ver­öf­fent­li­chungs­ort.]

I. Ist der unter­schied­li­che Habi­tus von Män­nern und Frauen völ­lig okay?
II. Gleichheits-​​Illusion oder Über­win­dung der Geschlech­ter?
III. Der Kom­mu­nis­mus sind nicht 5 Mil­li­ar­den Robin­so­na­den
IV. Femi­nis­mus = umge­dreh­ter Sexis­mus?

@ earen­dil – 12. Okto­ber 2009 um 12:44 Uhr

I. Ist der unter­schied­li­che Habi­tus von Män­nern und Frauen völ­lig okay?

„Na also, da kom­men wir der Sache doch schon näher: […]. Die Frage ist also, ob für dich der soziale Druck durch die Geschlech­ter­rol­len (und dass die eine Rolle schlech­ter gestellt ist als die andere) das Pro­blem dar­stellt, oder ein unter­schied­li­cher Habi­tus von Män­nern und Frauen selbst. Natür­lich ist ers­te­rer die Ursa­che für letz­te­ren, aber es macht trotz­dem einen Unter­schied, ob man das eine oder das andere kri­ti­siert. Der Unter­schied zeigt sich auch im Ziel: Will man eine Gesell­schaft, in der sich Men­schen frei von (geschlechts­spe­zi­fi­schen oder ande­ren) Rol­len­mus­tern und damit ver­knüpf­ter Herr­schaft ent­fal­ten kön­nen? […]. Aber bei dir, TaP, beschleicht mich lang­sam der Ver­dacht, dass du nicht ein­fach die Auf­he­bung der Nor­men, son­dern andere Nor­men durch­set­zen willst, im Bereich der Sexua­li­tät eben das, was Greschka als ‚verqueert-​​lesbischen Kuschel(nicht)sex‘ bezeich­net hat.“

„kom­men wir der Sache doch schon näher“ – Nun ja, das war ja meine These von Anfang an: Die hie­sige Ver­tei­di­gung von SM beruht auf einer indi­vi­dua­lis­ti­schen Hal­tung in der Gesell­schafts­theo­rie und einer libe­ra­len Hal­tung in der Poli­tik – und die teile ich in der Tat nicht (auch wenn meine formalistisch-​​positivistische Rechts­auf­fas­sung [s. dort und dort, bes. S. 18-​​28] und meine Anti-​​Zensur-​​Position [s. dort und dort, S. 75-​​83] viel dem west­eu­ro­päi­schen Libe­ra­lis­mus ver­dankt).

++ Das poli­ti­sche Pro­blem ist m.E. in der Tat nicht bloß „der soziale Druck durch die Geschlech­ter­rol­len“. Denn das, was Du in Klam­mern hin­zu­set­zen [“(und dass die eine Rolle schlech­ter gestellt ist als die andere)“] ist (1.) über­haupt nicht von den Geschlech­ter­rol­len zu tren­nen und (2.) gibt es den Druck über­haupt nur, weil es um Schlech­ter­stel­lung geht.
zu (1.): Alle Dif­fe­ren­zen, die über indi­vi­du­elle Unter­schiede hin­aus­ge­hen und durch Ver­ein­heit­li­chung von Indi­vi­duen in Form von gesell­schaft­li­chen Grup­pen zu Dif­fe­ren­zen zwi­schen sol­chen gesell­schaft­li­chen Grup­pen (Ras­sen, Klas­sen, Geschlech­tern usw.) wer­den, die insb. zugleich durch eine unter­schied­li­che Stel­lung in der gesell­schaft­li­chen Arbeits­tei­lung cha­rak­te­ri­siert sind, und damit die gesell­schaft­li­che Struk­tur prä­gen, sind durch den Rol­len­un­ter­schied zwi­schen Herr­schen­den und Aus­beu­ten­den einer­seits und Beherrsch­ten und Aus­ge­beu­ten ande­rer­seits defi­niert.
Ohne den Rol­len­un­ter­schied zwi­schen herr­schen­den und aus­beu­ten­den Män­nern und aus­ge­beu­te­ten und beherrsch­ten Frauen gäbe, es keine sozia­len Geschlech­ter1.
zu (2.): Die Exis­tenz von Herr­schaft und sozia­lem Druck sind iden­tisch, und es scheint mir ziem­lich aus­ge­schlos­sen zu sein, daß sich ein Aus­beu­tungs­ver­hält­nis ohne Herr­schaft durch­set­zen und auf­recht­er­hal­ten läßt (und mir erscheint frag­lich, ob Herr­schaft als Selbst­zweck, d.h. ohne Aus­beu­tung, mehr als eine nur hypo­the­ti­sche Mög­lich­keit ist).

„Die Frage ist also, ob für dich der soziale Druck durch die Geschlech­ter­rol­len (und dass die eine Rolle schlech­ter gestellt ist als die andere) das Pro­blem dar­stellt, oder ein unter­schied­li­cher Habi­tus von Män­nern und Frauen selbst.“ – Hier ver­stehe ich schon nicht, worin empi­risch der Unter­schied zwi­schen einer‘ Rolle‘ und einem Habi­tus liegt (klar han­delt es sich um unter­schied­li­che theo­re­ti­sche Kon­zepte, aber um mehr oder min­der ein und das­selbe empi­ri­sche Phä­no­men zu den­ken).
Und in der Tat würde ich sagen: Das poli­ti­sche Pro­blem ist nicht nur der soziale Druck, son­dern min­des­tens genauso stark die ‚Rol­len‘ = Habi­tus, denn – wie gesagt –: Diese ‚Rol­len‘ sind nichts ande­res als Unter­schiede zwi­schen Herr­schen­den und Beherrsch­ten und allem, was kul­tu­rell, ideo­lo­gisch usw. dazu gehört, diese ‚Rolle‘ ‚gut‘ aus­zu­fül­len.

Nun mag sich zwar sagen las­sen, daß allein der Umstand, Bal­lett zu tan­zen statt Fuß­ball zu spie­len nicht schäd­lich (weder Aus­beu­tung noch Herr­schaft) bedeu­tet. Aber genau in dem Maße, in dem Bal­lett­tän­ze­rin­nen die Fer­tig­kei­ten und ‚Eigen­schaf­ten‘ auf­wei­sen müs­sen, die in die­ser Gesell­schaft als ‚weib­lich‘ gel­ten, und Fuß­ball­spie­ler, die Fer­tig­kei­ten und ‚Eigen­schaf­ten‘ auf­wei­sen müs­sen, die in die­ser Gesell­schaft als ‚männ­lich‘ gel­ten, sind eben doch die unter­schied­li­chen Rol­len selbst das Pro­blem --- und in dem Maß, in dem das Herrschafts-​​ und Aus­beu­tungs­ver­hält­nis zwi­schen Män­nern und Frauen ver­schwin­det, ver­schwin­det auch die Ver­ge­schlecht­li­chung von Fuß­ball­spie­len und Bal­lett­tan­zen. Nichts läßt erwar­ten, daß nach Über­win­dung des Sexis­mus Fuß­ball noch ein ‚Män­ner­sport‘ und Bal­lett ein ‚Frau­en­sport‘ ist.

II. Gleichheits-​​Illusion oder Über­win­dung der Geschlech­ter?

Des wei­te­ren fragst Du rhe­to­risch, „Was ist denn an der gan­zen Gen­der­ge­schichte pro­ble­ma­tisch? […] – Die Tasa­che an sich, dass sich mehr Män­ner für Fuß­ball inter­es­sie­ren als Frauen, dass mehr Frauen Bal­lett tan­zen als Män­ner?“, und gelangst zu der Ant­wort, daß das nicht das Pro­blem sei. Und an der schon zitier­ten Stelle deu­test Du an, daß Dei­nes Erach­tens „ein unter­schied­li­cher Habi­tus von Män­nern und Frauen“ kein Pro­blem ist.
Damit scheinst Du davon aus­zu­ge­hen, daß es mög­lich ist, den Sexis­mus abzu­schaf­fen, aber die Unter­schei­dung zwi­schen Män­nern und Frauen als sozial rele­vante Unter­schei­dung bei­zu­be­hal­ten. (Du sagst in Dei­ner FN aus­drück­lich, daß es Dir nicht um die Bio­lo­gie geht: Män­ner = „die als Män­ner ein­ge­ord­net wer­den bzw. sich selbst so ein­ord­nen. Nicht dass wie­der wer mit dem Biologismus-​​Vorwurf ankommt.“
Daß ist aber eine grund­le­gende refor­mis­ti­sche Illu­sion. Für die Klas­sen­ver­hält­nisse betonte Engels:
„Von dem Augen­blick an, wo die bür­ger­li­che For­de­rung nach Abschaf­fung der Klas­senvor­rechte gestellt wird, tritt neben sie die pro­le­ta­ri­sche For­de­rung der Abschaf­fung der Klas­sen selbst“ (MEW 20, 99 – Hv. i.O.)
Und es ist But­lers De-​​Konstruktion der Kate­go­rie „Geschlecht“, die den Streit zwi­schen Gleichheits-​​ und Dif­fe­renz­fe­mi­nis­mus (Soll es dem Femi­nis­mus um die Gleich­heit von Män­nern und Frauen oder die Aner­ken­nung der Beson­der­heit von Frauen gehen?) hin­fäl­lig wer­den (meine Diss., S. 95) und nun auch theo­re­tisch erken­nen läßt, was Moni­que Wit­tig schon vor­her poli­tisch pos­tu­lierte – näm­lich, daß die Über­win­dung des Sexis­mus nicht weni­ger ver­langt als die Über­win­dung der Geschlech­ter als soziale Kate­go­rien (vgl. auch meine dor­tige FN * auf S. 54 f.).
[…] the cate­gory ‚woman‘ as well as the cate­gory ‚man‘ are poli­ti­cal and eco­no­mic cate­go­ries not eter­nal ones. Our fight aims to sup­p­ress men as a class, not through geno­ci­dal, but a poli­ti­cal struggle. Once the class ‚men‘ disap­pears, ‚women‘ as a class will disap­pear as well, for there are no sla­ves wit­hout mas­ters.
Die­sen letz­ten Gedan­ken, daß mit der Über­win­dung des sozia­len Sta­tus „Sklave“ auch der soziale Sta­tus „Herr“ ver­schwin­det, for­mu­lierte Alt­hus­ser wie folgt:
„Für die Refor­mis­ten […] steht nicht der Klas­sen­kampf an ers­ter Stelle, son­dern: die Klas­sen. […] Im Gegen­satz dazu kann man, nach Auf­fas­sung der Revo­lu­tio­näre, die Klas­sen nicht vom Klas­sen­kampf tren­nen. Der Klas­sen­kampf und die Exis­tenz der Klas­sen sind ein und das­selbe. Damit es in einer ‚Gesell­schaft’ Klas­sen geben kann, muß die Gesell­schaft in Klas­sen geteilt sein: diese Tei­lung geht nicht nach­träg­lich vor sich, viel­mehr kon­sti­tu­iert die Aus­beu­tung einer Klasse durch eine andere, also der Klas­sen­kampf, die Klas­sen­tei­lung. Denn die Aus­beu­tung ist bereits Klas­sen­kampf. […]. Der Klas­sen­kampf muß also an die erste Stelle gesetzt wer­den. […] Phi­lo­so­phisch gespro­chen heißt das: […] Pri­mat des Wider­spruchs über die Wider­sa­cher, die sich gegen­über­ste­hen, ein­an­der gegen­über­tre­ten.“2

III. Der Kom­mu­nis­mus sind nicht 5 Mil­li­ar­den Robin­so­na­den

„Aber bei dir, TaP, beschleicht mich lang­sam der Ver­dacht, dass du nicht ein­fach die Auf­he­bung der Nor­men, son­dern andere Nor­men durch­set­zen willst,“

a) In der Gesell­schaft, die ich anstrebe, gibt es keine posi­tive Norm, die Indi­vi­duen vor­schreibt, daß sie Fuß­ball spie­len oder Bal­lett tan­zen müs­sen. Sehr wohl geht es mir um die nega­tive Norm, daß es keine Seg­gre­ga­tion nach Geschlech­tern als soziale Grup­pen geben soll (zu den Grün­den siehe Abschnitt I.)

b) Gene­rell zu Nor­men: Die feministisch-​​kommunistische Welt­ge­sell­schaft wird, wenn es sie denn jemals geben wird, keine Ansamm­lung von 5 Mil­li­ar­den Robin­son Cru­soe oder 5 Mil­li­ar­den Kas­per Hau­ser3 sein; dann wäre sie näm­lich keine Gesell­schaft. Auch in einer feministisch-​​kommunistischen Welt­ge­sell­schaft wird es Nor­men geben (s. dazu den hie­si­gen Bei­trag) – nur, daß deren Set­zung nicht mehr unter den Bedin­gun­gen von Herr­schaft und Aus­beu­tung erfolgt und deren Voll­stre­ckung nicht mehr einem Staats­ap­part über­tra­gen ist. Wie das im ein­zel­nen funk­tio­nie­ren kann, ist zwei­fels­ohne eine aus­ge­spro­chen schwie­rige Frage, die von Kom­mu­nis­tIn­nen und Femi­nis­tin­nen bis­her nur sehr rudi­men­tär bear­bei­tet wurde.

IV. Femi­nis­mus = umge­dreh­ter Sexis­mus?

„Der Unter­schied [zwi­schen earen­dil und TaP] zeigt sich auch im Ziel: Will man eine Gesell­schaft, in der sich Men­schen frei von (geschlechts­spe­zi­fi­schen oder ande­ren) Rol­len­mus­tern und damit ver­knüpf­ter Herr­schaft ent­fal­ten kön­nen [so die Posi­tion von earen­dil]? Dann wäre es eini­ger­ma­ßen absurd, Män­ner vom Fuß­ball­spie­len abhal­ten zu wol­len, nur weil es Män­ner sind: Die Umkeh­rung von Sexis­mus schafft die­sen nicht ab.“

Nun wäre es in der Tat sexis­tisch, eine Gesell­schafts­ord­nung, in der Fuß­ball ein ‚Män­ner­sport‘ ist, durch eine Gesell­schafts­ord­nung erset­zen zu wol­len, in Fuß­ball ein ‚Frau­en­sport‘ ist. Mein erklär­tes Ziel ist ja aller­dings eine Gesell­schaft, in der die Geschlech­ter­ka­te­go­rien ver­schwun­det sind – oder in die illu­so­ri­sche, refor­mis­ti­sche Spra­che von earen­dil zurück­über­setzt: in der in etwa gleich viel Män­ner wie Frauen Fuß­ball­spie­len bzw. Bal­lett­tan­zen.
Und ich habe neu­lich schon geschrie­ben, daß ich auch hier und heute (wo Geschlech­ter [noch] eine soziale Rea­li­tät sind] nichts dage­gen habe, geschlechtler-​​gemischte Fuß­ball­teams zu bil­den; und bzgl. Sex hatte ich schon mehr­fach auf die Mög­lich­keit des Swit­chens zwi­schen Akti­vi­tät und Pas­si­vi­tät hin­ge­wie­sen.

Genauso wahr ist aller­dings, daß auch für die aller beschei­dens­ten refor­me­ri­schen Maß­nah­men zur Abmil­de­rung von Sexis­mus ‚Män­ner von bestimm­ten Din­gen‘ abzu­hal­ten sind. Quo­tie­rung hält Män­ner bspw. davon ab, bestimmte beruf­li­che Posi­tio­nen ein­zu­neh­men, und macht diese statt des­sen Frauen zugäng­lich. Und ähnli­ches scheint mir durch­aus auch im kul­tu­rel­len und ideo­lo­gi­schen Bereich not­wen­dig zu sein, ohne dabei nun aller­dings auf gesetz­li­che Rege­lun­gen und deren Durch­set­zung mit­tels Staats­ge­walt zu set­zen.
Die Über­win­dung des Patri­ar­chats wird, wenn sie denn statt­fin­det, für Män­ner kein Zucker­schle­cken sein (solange sie sich als Män­ner iden­tif­zie­ren und ver­hal­ten, d.h.: Män­ner sind). Wit­tig (s.o.) spricht nicht ohne Grund von der ’sup­p­res­sion of men as a class‘. In die­sem spe­zi­fi­schen Sinne ist die Über­win­dung des Sexis­mus nicht ohne einen tran­si­to­ri­schen ‚umge­kehr­ten Sexis­mus‘ zu haben.
Der Femi­nis­mus muß Unter­schei­dun­gen zwi­schen Män­ner und Frauen tref­fen, weil Unter­schiede zwi­schen ihnen in der gesell­schaft­li­chen Rea­li­tät beste­hen, und sie des­halb auch unter­schied­lich behan­deln (auf der refor­me­ri­scher Ebene heißt das affir­ma­tive action). Oder in Wor­ten von Sabine Grimm und Cor­ne­lia Eich­horn:
„Einst­wei­len hat die Dekon­struk­tion der Geschlech­ter­ka­te­go­rie die Dis­kus­sio­nen auf die unsin­nige Frage gebracht: Gibt es die Frauen oder gibt es sie nicht?, wäh­rend die sexis­ti­schen Gewalt­ver­hält­nisse weit­ge­hend aus dem Blick­feld gera­ten sind. Als könnte das Zau­ber­wort soziale Kon­struk­tion die Herr­schafts­ver­hält­nisse auf­lö­sen und die Kate­go­rie Frau über­win­den, bevor die Frauen den all­täg­li­chen Sexis­mus zurück­ge­drängt haben.“

  1. Ob es (wenn auch – anders als die herr­schen­den Ideo­lo­gie sagt – mehr als zwei) Geschlech­ter gibt oder ob es gar keine bio­lo­gi­schen Geschlech­ter gibt (vgl. dazu dort), müs­sen wir an die­ser Stelle nicht ent­schei­den. [zurück]
  2. Louis Alt­hus­ser, Ant­wort an John Lewis (1972), in: Horst Arenz /​ Joa­chim Bisch­off /​ Urs Jaeggi (Hg.), Was ist revo­lu­tio­nä­rer Mar­xis­mus? Kon­tro­verse über Grund­fra­gen mar­xis­ti­scher Theo­rie zwi­schen Louis Alt­hus­ser und John Lewis, VSA: West­ber­lin, 1973, 35-​​76 (48, 49 mit FN 12 – kur­sive Hv. i.O.; fette von mir); auf Engl. im inter­net. [zurück]
  3. „In Gesell­schaft pro­du­zie­rende Indi­vi­duen – daher gesell­schaft­lich bestimmte Pro­duk­tion der Indi­vi­duen ist natür­lich der Aus­gangs­punkt. Der ein­zelne und ver­ein­zelte Jäger und Fischer, womit Smith und Ricardo begin­nen, gehört zu den phan­ta­sie­lo­sen Ein­bil­dun­gen der 18.-Jahrhundert-Robinsonaden, […]. Wenn also von Pro­duk­tion die Rede ist, ist immer die Rede von Pro­duk­tion auf einer bestimm­ten gesell­schaft­li­chen Ent­wick­lungs­stufe – von der Pro­duk­tion gesell­schaft­li­cher Indi­vi­duen.“ (MEW 13, 615, 616). Man/​frau/​lesbe durch­su­che im Bedarfs­fall eine digi­tale Ver­sion der Werke von Marx und Engels nach wei­tere Fund­stel­len für „Robin­son“; zu Kas­par Hau­ser s. Hemut Rid­der, „Das Men­schen­bild des Grund­ge­set­zes“. Zur Staats­re­li­gion der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land, hier S. 5. [zurück]
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