[Ggü. 20:56 h mit Update ab Abschnitt „Barricada zu den Kleinparteien“]
Übersicht:
I. Weitere Stellungnahmen zur Piratenpartei
II. Lyzi: Doch DKP wählen?
III. Barricada: Doch nicht Linkspartei wählen?
IV. Barricada zu den Kleinparteien
V. Die Einwände von Race the Breeze
VI. Scheckkartenpunk als Gegenstandpunkt-Fan
VII. Mnementh: „Bitte geht wählen“
VIII. Bei indymedia wird noch diskutiert (‚anarchistischer‘ Piraten-Wähler: „Feminismus ist eine dogmatische Ideologie aus den 70ern, die strikte Geschlechtertrennung und autoritäre Denkstrukturen beinhaltet.“)
IX. Die letzten beiden Umfrage-Ergebnisse und die Wahlbörsen
Bei Indymedia Schweiz (Schickes Video zum Thema – 26.09.2009 12:43) wird auf einen Piratenspot hingewiesen.
Die Piratenpartei sieht die Freiheit der NATION, nicht etwa die der BÜRGERiNNEN bedroht

und endet dann folglich mit den Nationalfarben:
.
Damit paßt sie dann ja schon zur Farbgebung der FDP-Werbung – erfreulich nur, daß zumindest nicht mit einer Mehrheit eines neoliberalen-hardcore-Dreier-Bündnisses von FDP, Grünen und Piratenpartei zu rechnen ist.
„Wer Plakaten zu vertrauen pflegt, hat sicherlich einen an der Waffel, wer jedoch hobby-politischen Internetfreiheits-Flashmob-Canaillen und ihrem hirnlosen Separatisten-Wahlprogramm vertraut, hat auf jeden Fall nur noch Brei in der Birne.“,
und verweist außerdem auf den Spiegelfechter. Der ausführliche und wohl abgewogen argumentierende Text beginnt wie folgt:
„Dies ist mittlerweile mein dritter Artikel zu diesem Thema. Während ich anfangs noch sehr optimistisch war und später – nach der Affäre um Bodo Thiesen – immer noch dosiert zweckoptimistisch kommentierte, sehe ich die Entwicklung der Piraten mittlerweile wesentlich pessimistischer“.
Wer/welche noch überlegt, Piratenpartei zu wählen: Unbedingt lesen!
„Also alles Freiheit – oder was? Hier aber liegt das eigentliche Problem. Hier [beim Freiheits-Begriff der Jungen Freiheit oder auch der Neoliberalen, TaP] nämlich zeigt sich, dass das Freiheitslabel keineswegs hinreichend ist, um die für eine Partei erforderliche inhaltliche Übereinstimmung zu stiften. Denn offensichtlich verbirgt sich hinter dem Flaggschiff der Freiheit höchst Unterschiedliches.“
II. Doch DKP wählen?
„Wählen ist sowieso verkehrt – deshalb auch am Sonntag wieder: DKP* ankreuzen!
* Die DKP, dieses deformierte Produkt bundesdeutsch-bourgeoiser Zensur-Anstrengungen gegen den Kommunismus, das leider genauso aussieht, wie die herrschenden Antikommunisten es als volksverträglich empfinden, ist nämlich die einzige Partei mit einem Intellektuellenflügel (Flügel-Mitgliederanzahl: 3).“
Mir scheint, damit ist das, was ich im ersten Teil dieser Serie gegen das DKP-Wählen einwandte, nicht widerlegt.
III. Doch nicht Linkspartei wählen?
„1. Längst ist es Usus innerhalb der Partei, dass das oberste Ziel einer jeden Wahl darin besteht in die Regierung einzutreten.“
Das ist zutreffend beschrieben und das Beschriebene ist auch zu kritisieren. Dies spricht allerdings diesmal nicht gegen die Wahl der Linkspartei. Denn eine Linkspartei-Regierungsbeteiligung wird es diesmal nicht geben, denn ein rot-rot-grüner Koalitionsversuch würde im Bund noch kläglicher Scheitern als in Hessen. Die SPD wäre danach bundesweit eine unter 20 Prozent-Partei.
„2. Viele meinen an dieser Stelle, das man in Regierungen doch zumindest ein bischen was bewegen könne, die Lage wenigstens einen Hauch zum Besseren bewegen. Das ist aber ein klassisch reformistischer Irrglaube. Die Beispiele der Geschichte sprechen für sich: Als die französische KP Anfang der 80er in die Mitterand-Regierung eintrat waren alle großer Hoffnungen. Herausgekommen ist dabei jedoch überhaupt nichts, außer eine deutlich geschwächte KP. Dasselbe ist den Kommunisten in Italien mehrfach passiert und hat aktuell dazu geführt, das beide große kommunistische Parteien (Rifondazione und PdCI) überhaupt keine Abgeordneten im Parlament mehr haben. usw.“
Auch das ist alles richtig, aber auch hiergegen greift das Gegenargument gegen Nr. 1 durch.
„3. In dem antikapitalistische Gruppen jetzt zur ‚kritischen Wahl‘ der PdL oder derartigem Aufrufen stärken sie das Bewusstsein des kleineren Übels bei den Wählerinnen und Wählern.“
Das kleinere Übel ist eine Realität. Und es verschwindet nicht dadurch, daß seine Realität ignoriert oder verbal negiert wird.
Diese Realität zu ignorieren, isoliert nur unnötig diejenigen, die zurecht argumentieren, daß auch das kleinere Übel ein Übel ist.
Aber man/frau/lesbe sollte ein richtiges Argument nicht ad absurdum führen und dadurch entwerten. Noch einmal ein Zitat des schlauen Kopfes:
„Die Holländer und die ‚Linken‘ überhaupt urteilen hier wie Doktrinäre der Revolution, die an einer wirklichen Revolution niemals teilgenommen oder sich in die Geschichte der Revolutionen nicht vertieft haben oder naiv die subjektive ‚Ablehnung‘ einer bestimmten reaktionären Institution für deren tatsächliche Zerstörung durch die vereinten Kräfte einer ganzen Reihe von objektiven Faktoren halten. Das sicherste Mittel, eine neue politische (und nicht nur eine politische) Idee zu diskreditieren und ihr zu schaden, besteht darin, sie ad absurdum zu führen, während man sie verteidigt. Denn jede Wahrheit kann man, wenn man sie ‚überschwenglich‘ macht (wie der alte Dietzgen zu sagen pflegte), wenn man sie übertreibt, wenn man sie über die Grenzen ihrer wirklichen Anwendbarkeit hinaus ausdehnt, ad absurdum führen, ja sie wird unter diesen Umständen unvermeidlich absurd. Und eben diesen Bärendienst erweisen die holländischen und die deutschen Linken der neuen Wahrheit, daß die Sowjetmacht den bürgerlich-demokratischen Parlamenten überlegen ist.“
Barricada schreibt weiter:
„Aber gerade, da die Weltwirtschaftskrise in den nächsten Wochen und Monaten mit aller Wahrscheinlichkeit noch einmal ihr wahres Gesicht zeigen wird, sollte man eher darauf hinarbeiten klar zu machen, das diese Krise eine unvermeidbare Systemkrise des Kapitalismus ist und deshalb keine reformistische Kraft, egal in welcher Situation, nennenswerte Verbesserungen für die Menschen erkämpfen kann.“
Was soll das denn heißen? Daß wir es mit der Endkrise des Kapitalismus zu tun haben? Daß es also keine systemimmanenten Antworten auf die Krise gibt? – Dies erschiene mir sehr unwahrscheinlich. ‚Der Kapitalismus’ ist bisher immer noch gestärkt aus seinen Krisen hervorgegangen. Ohne eine Linke, die analytisch und politisch eine ganz andere Stärke als bisher vorhanden entwickelt, wird dies auch diesmal wieder so sein.
Oder soll das Zitat nur besagen, daß der Kapitalismus immer wieder Krisen durchleben wird? Daß krisenfreier Kapitalismus nicht möglich ist? – Dann würde ich insoweit zustimmen; das würde dann aber nicht die Relevanz des kleineren Übels widerlegen.
„Anstatt seiner politischen Orientierungslosigkeit durch ‚kritisch-solidarische‘ Wahlempfehlungen Ausdruck zu verleihen, sollte es unser aller Anliegen sein, eine breite, außerparlamentarische Widerstandsbewegung aufzubauen, sowohl in den Schulen und Universitäten, als auch innerhalb der Gewerkschaften und in den Betrieben.“
Nur schließt sich beides gar nicht aus. Das „Anstatt“ ist der Fehler in der Argumentation.
„Die großen Bildungsstreiks im Juni zeigen, dass das Potential dafür durchaus vorhanden ist.“
Wo war denn da mehr Radikalität als in der Politik der Linkspartei zu sehen?
IV. Barricada zu den Kleinparteien
„Keine Alternative hingegen sind Ein-Thema-Parteien wie die sogenannte ‚Piratenpartei‘, die inzwischen zu einem Internetphänomen avanciert ist und sich mit ihrem ganz auf Internetthemen zugeschnittenen Programm gerne als ‚hippe‘ Partei für junge Leute darstellt. Zu allen anderen Politikfeldern findet man nichts als gähnende Leere oder biedere, bürgerliche Positionen, wie man sie auch von der FDP erwarten würde. Fortschrittliche oder gar linke Positionen sucht man bei der Piratenpartei vergeblich.“
V. Die Einwände von Race the Breeze
„Aber warum die Konsequenz, bei aller Kritik die ‚Linke‘ zu wählen? Warum nicht irgendeine der Kleinparteien, mit denen man auch nicht zufrieden ist oder vielleicht doch und denen man nur die Stimme nicht geben soll, weil die dann verschenkt sei?“
Zu dem verlinkten Texte hatte ich schon kurz an dieser Stelle Stellung genommen: http://theoriealspraxis.blogsport.de/#fn1253781910050n (3. ►).
Ergänzend siehe auf den vorstehend besprochenen Text von Barricada verwiesen; darüber hinaus ist mir nicht klar, welche weiteren Kleinparteien überhaupt in Erwägung gezogen werden könnten.
„Jutta Ditfurth beispielsweise ruft dazu auf, ungültig zu wählen. Es gäbe keine wählbare relevante linke Partei und die ‚Linke‘ habe die Ideale der Linken verraten.“
Politische Praxis ist aber anderes und mehr als Ideale hochhalten. Mit ihrem moralisierend-idealistischen Politikverständnis ist J.D. schon – zurecht! – in den Grünen gescheitert.
Vgl.: http://theoriealspraxis.blogsport.de/images/fundam_Pyrrhussiege.pdf.
„Der Parteivorsitzende der Linken, Oskar Lafontaine, machte am Mittwoch in der Sächsischen Zeitung deutlich, dass die Forderung nach einem ’sofortigen Abzug‘ der Bundeswehr aus Afghanistan nicht wörtlich zu verstehen sei. ‚Sofort heißt natürlich nicht kopflos', sagte er. ‚Das Parlament müsste entscheiden, dann müsste die Regierung mit den Partnern über die Modalitäten des Abzugs verhandeln.‘ Ok.“
Ohne mir jetzt auf die Schnelle den Kontext des Zitates anzusehen, scheint mir das von der Grundüberlegung nicht einmal falsch zu sein:
„Es ist also weder tunlich, die Logik des juristischen Prozesses auf die Dynamik sozialer Bewegungen anwenden, wie dies immer wieder geschieht, wenn Bewegungen, die begriffen haben, was sie wollen, Vernünftigkeit im Sinne von ‚Mäßigung‘ gepredigt wird – beispielsweise, wenn der Forderung nach der sofortigen Abschaltung aller Atomanlagen bräsig entgegengehalten wird, das sei doch juristisch gar nicht machbar; noch ist es tunlich die Dynamik einer Massenbewegung, die, um klar und wirksam werden zu können, nichts anderes als die sofortige Abschaltung fordern kann, unvermittelt auf den politischen und dann auf den juristischen Prozess zu übertragen (vom technologischen Prozess, als beiden untergeordnet, einmal abgesehen). Eine solche unvermittelte Übertragung findet bspw. statt, wenn jedem, der zur Durchsetzung dieser Bewegungsforderung politisch (und das heißt unter den gegenwärtigen Bedingungen parlamentarisch) verhandeln will oder der juristische Verfahren überlegt, wie eine Umsetzung des erreichten politischen Willensentscheides aussehen könnte, Verrat unterstellt wird. Selbstverständlich braucht es ein paar Monate, bis selbst unter starkem Druck von unten eine solche Forderung durchgesetzt und noch weitere Zeit, bis die durchgesetzte Entscheidung umfassend umgesetzt werden kann.“
(Frieder Otto Wolf, Warum fällt es uns in den Grünen so schwer, unsere Perspektiven zu diskutieren, in: Grünes und alternatives Jahrbuch 1988 hrsg. von Erwin Jurtschitsch / Alexander Rudnick / F. O. Wolf, Köln – erscheint demnächst überarbeitet neu in dieser Aufsatzssammlung)
Daß der rot-grüne Atom‘ausstieg‘ diesem Kriterium nicht entspricht, muß nicht extra gesagt, oder? (Ich mach’s mal vorsichtshalber trotzdem.)
„Nicht wählen gehen sagt offensichtlich aus, dass man mit dem bürgerlichen, dem proletarischen dem sonstwasfüreinem Parlamentarismus nicht einverstanden ist.“
Ja, eben! Es drückt eine reine Haltung aus, ist aber noch keine politische Praxis. Und es sagt nicht einmal aus, ob der Parlamentarismus aus einer faschistischen oder linksradikalen Position heraus abgelehnt wird und was an seine Stelle treten soll.
VI. Scheckkartenpunk als Gegenstandpunkt-Fan
http://theoriealspraxis.blogsport.de/2009/09/03/ns-und-demokratie-verhalten-sich-zu-einander-nicht-wie-rosenkohl-und-sauerkraut/
http://theoriealspraxis.blogsport.de/2009/08/30/luftblase-undoder-aal/.
VII. Mnementh: „Bitte geht wählen“
„Wer nicht wählt stärkt die NPD“
und widerlegt drei (vermeintliche) Gegenargumente:
„andere politische Aktionen sind schneller und erfolgversprechender“
„Ohne Frage erreicht man mit Streiks, Demonstrationen, Flugblättern, Flashmobs und Kunstaktionen in kurzer Zeit mehr als mit einem Kreuz alle 4 Jahre. Aber niemand hat gesagt, man müsse mit Abgabe seiner Stimme auf andere Aktionen verzichten.“
„Wahlen ändern nichts“
„Für mich war die Einführung von gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften der Augenöffner. Ich hätte nie geglaubt, dass dies in Deutschland möglich wäre. In Deutschland! Doch nach einer langen traurigen und depressiv-grauen Kohl-Ära gab es einen Regierungswechsel. Und tatsächlich wurde etwas geändert.“
Ich bin mir zwar nicht sicher, ob das Beispiel gut gewählt ist (würde eher dahin tendieren, daß die Abschaffung der Ehe eine bessere Reformforderung als die Einführung der Homo-Ehe ist) – aber sicherlich: Wahlen ändern etwas, und das läßt sich auch von RevolutionärInnen als besser oder schlechter beurteilen.
„niemand auf dem Wahlzettel vertritt meine Vorstellungen“
„Das es eine perfekte Vertretung auf dem Wahlzettel gibt ist unwahrscheinlich, dann müsste es 82 Millionen Parteien geben, die alle eine Stimme erhalten.“
VIII. Bei indymedia wird noch diskutiert
“ anarchistischer freak 26.09.2009 – 23:48
Ich kann mir kaum vorstellen, daß Anarchisten diese Aktion [link von TaP] zu verantworten haben. Ich finde diese Aktion ziemlich merkwürdig. Anarchisten würden sich nicht als Primärziel die einzige Partei auswählen, die für relative Freiheit steht. Deine Links sind unbrauchbar, weil ideologischer und weltfremder Mist. Besonders dieser abgrundtiefe Blödsinn mit dem ‚Antifeminismus‘. Feminismus ist eine dogmatische Ideologie aus den 70ern, die strikte Geschlechtertrennung und autoritäre Denkstrukturen beinhaltet. Damals hat es vielleicht Sinn gemacht, um gegen die patriachale Gesellschaft überhaupt aufzubegehren. Lustig ist, wenn maedchenmannschaft.net suggeriert, die Wahl von CDU oder einer ihrer Wurmfortsatzparteien würde irgendwie besser sein.
Vielleicht bin ich etwas langsam: aber was ist deiner Meinung nach so toll daran, wenn künftig Bundeswehrsoldaten auf Demonstranten schiessen dürfen? Ich habe deinen wesentlichen Punkt diesbezügöich noch nicht ganz mitbekommen.“
IX. Die letzten beiden Umfrage-Ergebnisse und die Wahlbörsen
Ende.
Also wenn das soooo ist, dann bin ich einer Meinung mit dir wähle ich doch den Faschismus. Mir ist ein Überwachungsstaat viel lieber als eine freie Gesellschaft, in der jemand die falschen farben tragen könnte. Und daß es 1 Anhänger der Piraten gibt, der schwarzrotgold mag, ist ein Beweis, daß die Piraten alle Nazis sind. Also wähle ich auch lieber die CDU und hoffe auf baldigen Bundeswehreinsatz gegen Linke. Die sind ja eh alle Antisemiten. Sagt zumindest die Jungle World und diverse antideutsche Kleinstadtblogger.
Danke für die Kritik, hier die Erwiderung:
http://barricada.blogsport.de/2009/09/27/erwiderung-auf-die-kritik-des-blogs-theorie-als-praxis/
@ Mati – 27. September 2009 um 2:27 Uhr
Du scheinst vorauszusetzen, die Piratenpartei wäre die einzige antifaschistische Partei.
Auf alle Fälle haben AntifaschistInnen noch einige andere Wahlmöglichkeiten. Und zumindest mit antifaschistischem Ruhm hat sich die Piratenpartei ja bisher nicht bekleckert.
Wiederum scheinst Du vorauszusetzen, daß die Piratenpartei die einzige Partei sei, die gegen den „Überwachungsstaat“ sei.
Zutreffend ist vielmehr, daß die Piratenpartei die einzige Partei ist, deren programmatisches Profil sich weitgehend auf das Thema „Überwachungsstaat“ reduziert, was (1.) in Anbetracht der kapitalistischen Krise und der Dringlichkeit auch ökologischer Problem ziemlich unangemessen ist und (2.) – wie dargelegt – auch noch auf einem problematischen Freiheits-Begriff beruht.
Das scheint ja nun ein offzieller Wahlspot zu sein. Und ansonsten – wie schon bei indymedia geschrieben wurde –: „Egal, was kritisiert wird – nie war es Absicht, oder es war nur ein Einzelner, ein kleiner Versehen. Entweder ist das immer nur eine Ausflucht oder der Verein ist einfach zu unreif für’s Politik machen.“ (http://de.indymedia.org/2009/09/261953.shtml?c=on // schlicht – aber wahr // Dein Name 26.09.2009 – 21:45)
Im übrigen ist eine Partei in meinen Augen nicht erst dann nicht wählbar, wenn sie ausschließlich aus Nazis bestünde (das letzteres bei der PP der Fall wäre, hat niemandE behauptet).
lol – na mit gegenstandpunkfan ist dann alles zur sache gesagt. großartige selbstverhandlung.
Hast Du mal in die verlinkten Texte zum GSP reingeguckt? Nein, wahrscheinlich nicht. Kann ja eh nichts zur Sache drin stehen. (Is ja nicht vom GSP.)
Gibt es in dem Wirth-Vortrag irgendein Argument, das nicht entweder von meiner generellen Kritik am GSP oder aber von meiner Kritik an anderen WahlboykotteurInnen getroffen ist?
Dann mach‘ doch mal einfach ein kleines Exzerpt (so viel wird es ja keinesfalls sein) oder rege an, daß sich der GSP bessere Aufnahmetechnik zulegt, falls das der massenhafte GSP-Absatz zuläßt.
tap, das ist lächerlich. wenn skp so denkt, dann bin ich karl der käfer. der denkt aber gar nicht so. aber du tust das: ‚alles was der GSP schreibt ist falsch / da steht nichts zur sache drin‘. das ist genauso falsch wie das, was du da skp fälschlicherweise unterstellst.
hä? vllt solltest du dir wieder mal die ohren putzen? man kann übrigens auch die lautstärke raufdrehen bei diesen dingern namens pc od. notebook.
aber schon klar: vortrag anhören geht gar nicht (eh nur falsches zu hören), skp und andere sollen sich aber deine beiträge durchlesen. haha
kleines exzerpt: du willst doch kritisieren. also mach das auch. statt hier aufgaben zu verteilen.
ps: ne debatte zur wahl gibt’s hier: http://neoprene.blogsport.de/2009/08/26/waehlen-ist-verkehrt-auch-2009/
was du mit deiner forderung nach nem exzerpt/besserer aufnahmetechnik zugibst, ist schlicht und ergreifend, dass du nicht weißt, was da überhaupt gesagt wurde. aber falsch wird’s schon sein …
„zugibst, ist schlicht und ergreifend, dass du nicht weißt, was da überhaupt gesagt wurde“
Ja, hatte ich ja geschrieben. Ich hatte meinen Lautstärkeregler voll oben und nach zwei Minuten festgestellt, daß mir das zu anstrengend ist.
Und in Anbetracht dessen, was ich bisher aus der GSP-Ecke gehört habe, werden ich mir nicht extra dafür externe Lautsprecher kaufen – zumal ich kein Fan von Audio-Dateien bin (lassen sich nur mühselig zitieren).