Heute gesehen (16.8.)

1. einen neuen blog: für einen Antirepressions-​​Kongreß 2010; mit einer prä­zi­sen „dead­line for sub­mis­sion“ von Vor­schlä­gen für Kongreß-​​Beiträge: „Octo­ber 9th, 2009 Mid­night (23:59) UTC“. – Das stimmt mich ja hoff­nungs­voll für die Zukunft des Leni­nis­mus; werde jeden­falls einen Vor­schlag ein­rei­chen, falls noch etwas genaue­res zur Fra­ge­stel­lung des Kon­gres­ses ver­öf­fent­licht wird.
3. Die Doku­men­ta­tion einer Ana­lyse eines Arbeits­kampf in der Ukraine durch die Gruppe Inter­na­tio­na­ler Sozia­lis­tIn­nen:

„Was ist der grund­le­gende Unter­schied zwi­schen der For­de­rung nach Ver­staat­li­chung auf der einen Seite und dem Kampf für kon­krete mate­ri­elle For­de­run­gen auf der ande­ren? Die For­de­rung nach Ver­staat­li­chung, d.h. der Über­füh­rung des Unter­neh­mens in Staats­ei­gen­tums (bzw. des bür­ger­li­chen Staa­tes da es kei­nen ande­ren gibt) impli­ziert den Kampf für eine alter­na­tive kapi­ta­lis­ti­sche Stra­te­gie, […].
Wenn wir die Chance gehabt hät­ten am Kampf teil­zu­neh­men hät­ten wir fol­gen­des vor­ge­schla­gen:
• Über­nahme der Fabrik unter der Auto­ri­tät einer Arbei­ter­ver­samm­lung.
• Rück­füh­ren der aus­ge­la­ger­ten Gerät­schaf­ten (hier müs­sen wir anmer­ken, dass in der Fabrik 1500 Arbei­ter beschäf­tigt sind. Zusam­men mit ihren Fami­lien und Freun­den war das eine bedeu­tende Kraft, die ange­sichts der drei­fa­chen Krise in der Ukraine gute Chan­cen hatte ihre For­de­run­gen gegen­über den Behör­den durch­zu­set­zen).
• Die For­de­rung nach sofor­ti­ger Aus­zah­lung der aus­ste­hen­den Löhne.
• Agi­ta­tion für Betriebs­be­set­zun­gen durch Arbei­ter­kol­lek­tive in ande­ren Städ­ten und ande­ren Unter­neh­men in Cher­son und der Ukraine.
• Ver­such der Schaf­fung eines Arbei­ter­ra­tes in Cher­son.“

4. Die Fort­set­zung der Dis­kus­sion beim Mäd­chen­blog über das ras­sis­ti­sche Grüne Wahl­pla­kat in Kaarst.
5. das aller­neuste ‚Argu­ment‘ von Ein­tags­fliege:

„Ein letz­tes mal zu dir, Det­lef, ich schalte deine Track­backs nicht frei, weil ich kein Inter­esse an der Aus­ein­an­der­set­zung mit Polit­clowns wie dir habe. Weil bei dir Poli­tik und Brot­job zusam­men­ge­hö­ren, kann ich mir auch nicht vor­stel­len, wie eine Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen uns über­haupt frucht­bar sein sollte. Du musst ja schon aus ernährungs-​​technischen Grün­den auf dei­nem Stand­punkt behar­ren, warum sollte ich da argu­men­tie­ren.
Btw.: Du ver­höhnst den gan­zen Tag die Opfer des Holo­caust ohne es zu wis­sen. Da sieht man mal wie mäch­tig Spra­che ist.“

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9 Antworten auf „Heute gesehen (16.8.)“


  1. 1 eintagsfliege 16. August 2009 um 13:30 Uhr

    dann zitier doch bitte mit den links, DeGeSch,ansonsten funktioniert mein geistreicher witz doch gar nicht.

  2. 2 DGSch 16. August 2009 um 22:19 Uhr

    Mir ist zwar weder aufgefallen, daß Du einen Witz – ob geistreich oder nicht – gemacht hast, noch, daß Du einen machen wolltest.
    Aber an mir soll das Zitieren der links nicht Scheitern, wenn es Dir eine Freude macht.

  3. 3 tee 16. August 2009 um 23:13 Uhr

    ick fand‘n jut. und geistreich och.

  4. 4 DGSch 16. August 2009 um 23:26 Uhr

    Na dann erklär mal.

  5. 5 tee 17. August 2009 um 0:21 Uhr

    eintagsfliege:

    Da sieht man mal wie mächtig Sprache ist.

    denn du:

    Die Eintagsfliege scheint sich noch nie mit dem Verhätnis von Sprache, Ideologie und Hegemonie beschäftigt zu sein haben – und wendet sich gleich in zwei Beiträgen gegen die sprachliche Repräsentation von FrauenLesben und (anderen) queers

    DGSch zu Degesch muss man nun nicht noch extra erklären. eine schöne spitze gegen deine linke sprachkritik, that’s it.

    jedenfalls sollte eintagsfliege da schon die anerkennung bekommen, die der witz verdient ;)

  6. 6 tee 17. August 2009 um 0:23 Uhr

    zugegeben: mit dem unfreiwillig verhöhnen ist der witz etwas muffig eingekleidet. aber ist ja noch kein_e meister_in vom himmel gefallen!

  7. 7 DGSch 17. August 2009 um 0:25 Uhr

    Das ist albern – und auch die Albernheit war mir bisher entgangen.

    Aber, wenn Du findest, daß sie beantwortet werden muß:

    Die beiden Abkürzungen werden unterschiedlich geschrieben.

    Sie sind daher auch unterschiedliche zu sprechen.

    Und sie stehen für unterschiedliche Langnamen.

  8. 8 tee 17. August 2009 um 1:34 Uhr

    ähm… jetzt nimmst du mich aber auf den arm, oder?

  9. 9 DGSch 26. August 2009 um 17:41 Uhr

    Zu Nr. 4.:

    Zur Diskussion beim Mädchenblog über das rassistische Grüne Wahlplakat in Kaarst s. auch noch:

    http://theoriealspraxis.blogsport.de/2009/08/14/noch-einmal-gruener-rassismus/#comment-229.

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