Ein Kommentar, der mich gefreut hat

Ursprüng­lich gepos­ted unter http://​theo​rie​als​pra​xis​.blog​sport​.de/​2​0​0​9​/​0​7​/​2​9​/​n​o​c​h​-​e​i​n​e​-​m​u​s​i​k​-​k​r​i​t​i​k​-​m​a​k​s​s​-​d​a​m​a​g​e​-​k​o​m​i​n​t​e​r​n​-​f​l​a​v​o​u​r​/​#​c​o​m​m​e​nt-39:


Fro­mAs­hes­Rise 30. Juli 2009 um 22:41 Uhr

Wollte mich an die­ser Stelle ein­mal dafür bedan­ken, daß es Blogs gibt wie den von Dir geführ­ten. Auch wenn Du auf Indy ja durch­weg nega­tive Reak­tio­nen erfährst, man Dich wie­der­holt als „Sekte“ dif­fa­miert und, mei­nem Ver­ständ­nis nach, nicht ein­mal im Ansatz ver­sucht zu ver­ste­hen, wor­auf Du hin­aus wilst, wollte ich auf die­sem Wege mit­tei­len, daß Du Dir gewiss sein kannst, daß es ein paar mehr Men­schen gibt, die ver­su­chen „anders“ an etwas her­an­zu­ge­hen als die Masse (auch der sich selbst als eman­zi­pa­to­risch nen­nen­den „Links­ra­di­ka­len“) es tut.

Gefor­derte Ebe­nen wer­den nur spär­lich sel­ber ein­ge­hal­ten, da wird auf poli­ti­scher, sozio­lo­gi­scher, phi­lo­so­phi­scher oder wha­te­ver Ebene ange­fan­gen und argu­men­tiert und sobald das eigene Gerüst zu wan­ken beginnt, auf­grund einer Gegen­ar­gu­men­ta­tion sel­ber Ebene, wird schnell gewech­selt zu etwas emo­tio­na­lem etc. Wie es eben am bes­ten passt, Dis­kurs­ethik 2.0.

Ich halte es für wich­tig, sich mit Din­gen aus­ein­an­der­zu­set­zen, auch wenn der erste Ein­druck mit­un­ter zu Beiss­re­fle­xen füh­ren möchte, die Summe ist immer grö­ßer als die ein­zel­nen Teile und was ist schon die Wahr­heit und die Wirk­lich­keit.

Lei­der ist fest­zu­stel­len, ins­be­son­dere in den letz­ten Jah­ren, daß eine Argu­men­ta­tion (sofern es denn über­haupt eine gibt) ohne die Begrün­dung aus­kommt, ohne meta­theo­re­ti­sche oder onto­lo­gi­sche Grund­lage, haupt­sa­che erstein­mal los­brül­len. Wie unlo­gisch einige State­ments Teile „der Links­ra­di­ka­len“ aus­fal­len, darf man jeden Tag auf diver­sen Blogs, Nach­rich­ten­por­ta­len und in Print­me­dien sehen und hören. Ver­weist man auf „das Ende der Fah­nen­stange“, sprich auf die Fol­gen einer Aus­sage bei strin­gen­ter Wei­ter­füh­rung eige­ner Logik, kommt lei­der sehr oft nichts ande­res als: Wer hat dich denn gefragt! Schade eigent­lich, da es die Frage auf­wirft, worum es eigent­lich geht. Um eine (Real)Utopie der Ver­än­de­rung oder schlicht und ergrei­fend doch nur um das Auf­recht­er­hal­ten eines Feindbildes….Wie dem auch sei….weitermachen.

Gruß aus Ham­burg

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