De-konstruktiv oder destruktiv? – queer Lesbianismus

1989 erschien Judith Butlers Buch Gender Trouble und ein Jahr später die deutsche Ausgabe Das Unbehagen der Geschlechter, in dem sie die These aufstellte, dass „Männlichkeit und Weiblichkeit […] konstruiert sind.“ [1] In der Folgezeit entstanden nicht nur in Berlin neue Partys für „Frauen, Lesben und andere Weiblichkeiten“ sowie für ‚Lesbians and friends’. Damit stellte sich zugleich die Frage: Was sollte aus bisherigen politischen FrauenLesben-Strukturen werden?
Wie war Butlers These zu verstehen? Bedeutet ‚konstruiert’ belanglos? Bedeutet es, dass es keinen Unterschied zwischen Männlichkeit und Weiblichkeit, zwischen männer-dominierten und FrauenLesben-Strukturen gibt, da es sich in beiden Fällen gleichermaßen um ‚Konstruktionen’ handelt, die einer natürlichen Basis entbehren?


Buch
(Gabriele Dennert / Christiane Leidinger / Franziska Rauchut [Hg.], In Bewegungen bleiben. 100 Jahre Politik, Kultur und Geschichte von Lesben, Querverlag: Berlin, 2007) mit dem vollständigen Text bestellbar bei:
http://www.querverlag.de/books/in_bewegung_bleiben.html;
Inhaltsverzeichnis des Buches unter:
http://www.lesbengeschichte.de/Pdfs/In_Bewegung_bleiben_Inhaltsverzeichnis.pdf,
S. 6 / 322 ff.

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